Rubina22
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« am: 08. März 2007, 17:16:46 » |
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Hallo ich hab heute Brief von der Pensionsversicherung bekommen. ich bekomm monatl. 427 Euro!! wie soll ich bitte davon leben, bin in Ö und da gibts kein HARZ IV oder solche Sachen die einem die Wg bezahlen.. hab zwei Kinder die beide noch in Ausbildung sind!! am liebsten würd ich auf den Strich gehen wenn ich nicht schon 43 wäre. 427 euro und meine miete macht 330 Euro aus! wie soll ich da überleben  ???scheißdreck Rubi
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Richard
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« Antworten #1 am: 08. März 2007, 17:20:02 » |
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Hi, bei euch musses doch auch so etwas wie Sozialhife oder etwas ähnliches geben, hoffe ich doch.... Bei dem Geld kannste ja nicht überleben. Erkundige dich doch mal bei der Stadtverwaltung, da muss es doch etwas geben  Hier sind einige aus Ö, hoffe doch das da einer was weiß.
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LG Richard
Mir ist egal wer dein Vater ist! Wenn ich angle, läuft hier keiner ÜBERS Wasser!
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Rubina22
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« Antworten #2 am: 09. März 2007, 19:49:26 » |
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Danke für die Antwort Richard ich werde am Montag beim Sozialtelefon anrufen, ich denke die wissen Bescheid. Ich arbeite Gott sei Dank noch ein bissl nebenbei, musste das immer dem Arbeitsamt schicken am Monatsende wieviel ich verdient habe, bin aber immer nur so auf 120 Euro gekommen, da ich erst im Jänner angefangen habe mit dem Massieren (bin gelernte Masseurin) und hab mir bei einem Arzt eine Ordi gemietet, den Gewerbeschein geholt und arbeite dort zweimal in der Woche drei Stunden. Aber das Klientel ist rar, in einer Großstadt wie Wien gibt es 100.000 Wellnessoasen die mit allem pipapo ausgestattet sind, da ist es schwierig für mich Patientin zu finden. Aber es wird schon...es spricht sich schon rum dass ich gut bin und mit superprodukten arbeite, und ich hoffe ich werde irgendwann mal auf die Geringfügigkeitsgrenze von 300 und ein paar Zerquetschte kommen. Dann bin ich bei 750 Euro oder so ...ist immer noch nicht so viel, aber naja besser als 427 allemal. Ich war eigentl. total erstaunt dass ich die Rente bewilligt bekommen habe, da ich gerade erst denn Gewerbeschein (im Jänner) beantragt habe und der Bearbeiter am AMS hat gemeint, dass es jetzt schwierig wird mit der Berufsunfähigkeitspension... Typisch Borderline nicht wahr, immer zwischen Extremen. Frühpension und Selbstständigkeit  hin und hergerissen zwischen total unterschiedlichen Lebensformen.. Oder macht das jemand genauso wie ich??? Lg Rubi
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Winnie
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« Antworten #3 am: 09. März 2007, 20:44:21 » |
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Hallo,
ich mache das nicht so wie Du ... bin auch erwerbsunfähig ... aber bei mir geht überhaupt nichts mehr, nicht mal stundenweise. Aber hin und hergerissen zwischen den Extremen, das kenne ich nur zu gut!!!!
Viele Grüsse Winnie
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Rubina22
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« Antworten #4 am: 14. März 2007, 17:58:45 » |
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Hi Winnie ja es ist eh total schwer. Heute z.b. war ich wieder arbeiten. ABER ich brauchte die 40 Euro unbedingt!! obwohl ich so gerne zu Hause im Bett geblieben wäre, kann seit Tagen kaum was essen, bin fahrig und nervös, meine Hände zittern, obwohl ich eh Seropram nehme. Gestern war ein mann von den Stromundgaswerken da und wollte mir Strom abschalten, 460 Euro waren zu berappen!!! ich hatte es zu Hause, weil ich als ob ich eine Vorahnung gehabt hätte mein Konto bis auf minus 5000 (jetzt geht gar nix mehr) geplündert habe, also ich hab nicht 5000 aufgehoben sondern nur mehr das was oben war und das waren 400 Euro. jetzt hab ich nix mehr zum Leben außer das was ich beim Massieren bekomme, und es liegen noch soooo viele unbezahlte Rechnungen am Tisch, das lastet wie ein Klotz in meinem Bauch. Ich wünschte ich hätte vor 3 Jahre nicht den Fehler begangen und wäre nicht mit meinem Arbeitsplatz so umgegangen wie ich es tat. der gab mir wenigstens die Sicherheit nicht endgültig abzustürzen, bin dem Abgrund so nah, wenn ich nicht meine Katzis und Meeris hätte wärs mir eh wurscht auf der Straße zu stehen, so aber, wil ich das zuHause nicht verlieren und meine katzis und Meeris weggeben müssen, das wär das schlimmste was mir wiederfahren würde.  Rubi
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franke
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« Antworten #5 am: 17. März 2007, 10:15:09 » |
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Hallo Rubina22 Mit diesen paar euro kann man wirklich nicht leben . Gibt es bei euch keine ergänzede Sozialhilfe weil das ist menschenunwürdig, ich würde mich mal schlau machen und vergiss das mit den strich liebe grüße franke
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Rubina22
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« Antworten #6 am: 17. März 2007, 16:57:47 » |
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Hallo Franke  du das mit der Straße stehen hast du falsch verstanden, ich meinte wenn ich die Wohnung verliere und quasi obdachlos/unterstandslos bin, würde es mir nix machen WENN nicht die lieben Tierlein wären, die ich somit ins Tierheim  (schreckliche Vorstellung!!!!!) geben müsste. Auf den Strich gehen, das hab ich schon hinter mir. Bzw. in Bars als Gesellschaftsdame zu arbeiten, wie sichs in Wien nett anhört, ist aber nix anderes als mit Männern für Geld schlafen. Hab das gemacht bis ich meine Kinder bekam, dann schaffte ich es gott sei dank wieder bürgerlich zu arbeiten, es war für mich immer nur eine Sache auf Zeit. Eine Sache, die mir übrigens Spaß machte weil ich eh gewohnt war meinen Körper zu verschenken, zu verschwenden. Dafür bekam ich also noch Geld, viiiiiiiiel Geld und das war mir natürlich mehr als recht, meine Seele hat daran sicher keinen Schaden genommen weil sie vorher schon so gut wie zerstört war. Und ich bereue diesbezügl. nix. Nur heute würd ich es nimmer tun, oder doch...keine Ahnung, es hat sich die Frage auf alle Fälle noch nicht gestellt. Lg Rubi
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franke
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« Antworten #7 am: 18. März 2007, 11:11:51 » |
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Hallo Rubi Endschuldige da habe ich was falsch verstanden.du hast ja schon einiges mitgemacht. Ich finde deine Ehrlichkeit und Offenheit einfach gut das findet man heute nicht mehr so oft.diese Doppelmoral und selbstanlügen in unserer Gesellschaft ist wie die Pest und wenn man alleine ist es doppelt so schlimm. Vielleicht bin darum Abhängig Tabs und Alk vielleicht. liebe grüße franke
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Rubina22
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« Antworten #8 am: 19. März 2007, 19:47:10 » |
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HI Franke
ja wenn nicht hier offen sein wo dann... ich hab mir sicherlich auch selber meine Lebenslügen aufgebaut, ohne dem wer es gar nicht erträglich, zu leben aber hier, in dem anonymen Forum kann ich schreiben was ich am Herzen hab, ganz offen und ehrlich. Im echten Leben setz ich mir auch oft Masken auf spiele gesund, taff, sexy und humorvoll. was ich sicher auch manchmal wirklich bin aber meistens ist mir nur melancholisch und ängstlich, vorallem was die Zukunft anbelangt, zumute. und natürlich bin ich krank, was immer noch ein Stigma ist, und das ich oft versuche zu übertünchen. was mir aber, heute z.B., nicht gelungen ist, meine Hände zitterten, usw. aber das sind die Sorgen um die Existenz. Das zerrt an den Nerven.
Bin übrigens auch von Tramal abhängig. schon seit 2002. hab deswegen Job verloren. und einige Freunde wegen Unzuverlässigkeit und Launenhaftigkeit.
die Sucht ist eine Krankheit unserer Zeit, genauso wie die Depression, und die vielen Essstörungen..
Wir sind ein Symptom für das was in unserer Gesellschaft falsch läuft. Jedes Gefüge ist so stark wie sein schwächstes Glied...
Wenn man bedenkt dass Armut und psychische Erkrankungen unsere Gesellschaft, ine inem der reichsten Länder der Welt, langsam aushöhlt..
ups jetzt hab ich den Faden verloren..
lebst du eigentlich auch von der Rente Franke?? Lg Rubi
PS: ist das E in FrankE gewollt, oder ein Tippfehler gewesen beim Eingeben des Namens?? ich kenn eigentl. nur den Namen FRANK ohne e
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franke
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« Antworten #9 am: 20. März 2007, 11:48:15 » |
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Hallo Rubi Wie geht es Dir. Das mit franke ist gewollt,ich habe noch Arbeitslosengeld 1 Im Mai reiche ich die EU Rente ein vielleicht geht sie durch wenn nicht ist es mir auch egal. mit Tramal habe ich auch schon meine Erfahrung gemacht es ist ein Teufelszeug ,habe 300 Tropfen genommen bin jetzt bei 50 aber nicht mehr jeden Tag .was mir Sorgen macht sind die 70mg Valium komme einfach nicht runter ins Krankenhaus zum Entzug gehe ich nicht mehr weil ich schon zu oft innen war 33 mal .So hat jeder seine kleine Sorgen, wieviel Tramal nimmst Du eigentlich. Ich frage mich wie lange das man eigentlich durchhält Die letzte möglichkeit hat man ja aber da gibt es keinen Rückfahrschein Liebe Grüße franke
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Rubina22
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« Antworten #10 am: 20. März 2007, 16:13:42 » |
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hi Franke 33 mal warst du schon auf Entzug, wau, da kannst du ja quasi einen Entzugsführer schreiben :-) für alle die das interessiert, sorry will nur ein bissi witzig sein. ich nehm Tramal seit 2002 und ich nehms in Hüben, wieviel Tropfen das sind weiß ich nicht genau, moment mal ich nehm so 30 Hübe am Tag, einer hat 5 Tropfen, also 150 Tropfen...also wie ich auf Entzug gegangen bin, hat man mir in der ersten Zeit 150 mg am Morgen und 150 mg am Abend gegeben. Also 300 mg im Ganzen. Dann ausgeschlichen, oh mein Gott das war so schmerzhaft, ich hab dann bei einem Ausgang gleich wieder Tramal besorgt und es mit in die KLinik genommen, die machten bei mir dann einen Urintest und stell dir vor, darin war es nicht nachweisbar....witzig nicht?? ich erholte mich in der Klinik gut, aber vom Tramal kam ich nie weg, ich weiß dass ich es immer brauchen werde. Ich nehms jetzt also 5 Jahre, es hat mich viel gekostet, und dennoch ich weiß dass ich es immer nehmen werde...der Mensch hat schon einen destruktionsmotor in sich...ich zumindest. dieser letzte Weg kommt für mich nicht in Frage, noch ist das Maß meines Leidens nicht überschritten. Ich kann das gewissen Lebewesen (ich sags deshalb Lebewesen und nicht Menschen weil auch Tiere fürmich sehr wichtig sind und gleichwertig wie der Homo sapiens sapiens) nicht antun. Ich muss mein Leben zuende führen, meine Lebensaufgabe erfüllen. Ich bin seit meinem 30 LJ trotz Tramal und anderen Drugs gewachsen, menschlich gewachsen, ich will noch weiter wachsen..weißt du... anhand eines Testes im Netz werde ich 72 Jahre alt, also hab ich noch eine gewisse Zeitspanne um meine Aufgabe hier zu erfüllen. und das will ich nützen. Nun zum Thema zurück  ich hab erfahren dass mir eine Ausgleichszulage zusteht, ich muss das Formular ausfüllen und einreichen, und dann bekomm ich minium 725 Euro, das ist das Existenzminimum. mh, wenn man glaubt es geht nicht mehr kommt von irgendwo ein lichtlein her, ...:-) LieberFranke ich würde die Pension nicht unbedingt mehr einreichen, ich würd am liebsten wieder arbeitslos sein und mit einem Kurs beginnen ich hätt so gern wieder einen Job weißt du eine Tagesstruktur jetzt versuch ich im alleingang was zu finden und wenn ich was hab dann brauch ich die Shitpension nimmer drück mir die Daumen Liebe Grüße aus Wien Rubina
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Richard
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« Antworten #11 am: 20. März 2007, 17:36:07 » |
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....was mir Sorgen macht sind die 70mg Valium komme einfach nicht runter ins Krankenhaus zum Entzug gehe ich nicht mehr weil ich schon zu oft innen war 33 mal .... Liebe Grüße franke
Hi, Ähm, das ist ne gute Überdosierung. Ottonormalverbraucher wenn das nimmt hat er echte Probs. Das weist du aber sicherlich. Ich frage mich, du warst oft im KH und nimmst es immer noch.... Wo ist das Prob.? Für neue User als Warnung: NIE diese Dosis beim ersten mal nehmen!!!Benzos (wie hier Diazepam) beim ersten mal, max 2 Wochen und wieder ausschleichen. Max 10 mg/Tag/2Wochen für erste mal Benzos. (Notfall 20 mg/Tag/3Tage) Immer Arzt befragen. Hier gibts nur Tipps.
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« Letzte Änderung: 20. März 2007, 17:43:25 von Richard »
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LG Richard
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Fossy
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« Antworten #12 am: 20. März 2007, 19:26:31 » |
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Hallo,
ich frage mich, wer verschreibt das *Zeugs* in dieser Dosierung ?
Mein Hausarzt jedenfalls nicht.
MfG Fossy
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Leonardo
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« Antworten #13 am: 20. März 2007, 19:56:53 » |
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Hallo Richard, eigentlich wollte ich hier nichts schreiben, aber die Zeilen von dir haben mich echt ins grübeln gebracht. Habe mich gefragt ob du und ich eigentlich im selben "Film" sind, sprich Forum. Eigentlich solltest du es doch wissen, dass von einer Sucht los zu kommen nichts mit der Anzahl der Krankenhausaufenthalte zu tun hat. Es muß im Kopf erstmal klick machen. Bei einem gehts schnell, bei einem anderen dauert es länger und bei noch einem anderen gelingt es nie. Ich möchte hier doch einmal klarstellen, dass "Sucht eine Krankheit ist". Dies solltest du doch eigentlich wissen Richard oder ist hier etwas an dir vorbei gegangen ? Von einer Sucht loszukommen hat nicht nur etwas mit Willensstärke zu tun, sondern es spielen noch eine ganze Menge anderer Dinge mit. Ich selbst trinke seit gut 2 Jahren nicht mehr und das ist gut so. Nehme noch Medikamente gegen meine Angst. Wurde am 17.06.2006 mit folgender Tagesdossierung entlassen: 40 mg Diazepam, 500 mg Seroquel und 150 mg Trevilor. Diese brauchte ich, um überhaupt am Leben wieder teilhaben zu können. Das Diazepam habe ich seit meiner Entlassung auf heute 6 mg reduziert. Dies war nicht einfach, aber ich bin stolz darauf es so weit geschafft zu haben und werde es auch schaffen das Diazepam auf Null zu fahren, davon bin ich überzeugt. Sprüche wie, das kann doch nicht so schwer sein sind nicht angebracht. Ich muß es einfach loswerden und sage dir Richard, das ich über deine Zeilen recht sauer bin und fühle mich dadurch auf den Arm genommen. Vielleicht überlegst du das nächste Mal vorher und schreibst erst dann. Hier kam es mir anders vor.
Gruß ein zerknirschter und saurer Leonardo
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Leonardo
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« Antworten #14 am: 20. März 2007, 20:03:26 » |
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Hallo Fossy,
du schreibst, welcher Arzt das Zeugs verschreibt. Es sind Ärzte die das tun, von denen die Mehrzahl nicht weiß was sie tun. Viele wissen nicht, dass dies Zeugs abhängig macht. Zudem verdienen sie ja auch Geld damit und Geld stinkt bekanntlich nicht. Ich habe mal einen Arzt gefragt, der mir Diazepam verschrieb, ob es abhängig macht-Antwort: Nein. Soviel zu diesem Thema, denn "sie wissen nicht was sie tun ?! oder doch !?. Die Frage kannst du dir selbst beantworten.
Gruß Leonardo
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Richard
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« Antworten #15 am: 20. März 2007, 20:04:32 » |
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Hallo Richard, eigentlich wollte ich hier nichts schreiben, aber die Zeilen von dir haben mich echt ins grübeln gebracht. Habe mich gefragt ob du und ich eigentlich im selben "Film" sind, sprich Forum. Eigentlich solltest du es doch wissen, dass von einer Sucht los zu kommen nichts mit der Anzahl der Krankenhausaufenthalte zu tun hat. Es muß im Kopf erstmal klick machen. Bei einem gehts schnell, bei einem anderen dauert es länger und bei noch einem anderen gelingt es nie. Ich möchte hier doch einmal klarstellen, dass "Sucht eine Krankheit ist". Gruß ein zerknirschter und saurer Leonardo
Das ist richtig. ABER, bei 70 mg Valium, 33 angeblichen KH aufhalten, MUSS es klick machen... Ansonsten ist anderes Prob da. Zumindest sollte man ne weile ohne leben können. Weile heißt, ein paar Jahre nach KH... wenn nicht, falsches KH oder falsche Thera!
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LG Richard
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Richard
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« Antworten #16 am: 20. März 2007, 20:11:11 » |
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Ich muß es einfach loswerden und sage dir Richard, das ich über deine Zeilen recht sauer bin und fühle mich dadurch auf den Arm genommen. Vielleicht überlegst du das nächste Mal vorher und schreibst erst dann. Hier kam es mir anders vor.
Gruß ein zerknirschter und saurer Leonardo
ich überlege was ich schreibe. Manchmal schreibe ich halt ohne "knuddel" und "spoiler". Es trifft aber immer den Grund, sonst würde ich nicht angegriffen werden. Es liegt halt viel an einem selbst....
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LG Richard
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Leonardo
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« Antworten #17 am: 20. März 2007, 20:20:10 » |
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Hallo Richard,
vorab eine direkte Frage: warst du mal süchtig ? Wenn nein, kann ich deine Antwort nachvollziehen. Ich möchte an dieser Stelle eine kurze Geschichte erzählen, die ich während eines Klinkaufenthaltes in der Psychiatrie erlebt habe. Habe dort jemanden kennen gelernt, der schon weit über 50 Entzüge hinter sich hatte. Dieser Mann war nicht dumm und er wußte, dass die Sucht ihn letzendlich den Tod bringen würde, aber er kam nicht los von ihr. Sucht oder süchtig sein hat nichts mit Klugheit oder Dummheit des jeweiligen Probanden zu tun. Sucht gibt es in jeder Gesellschaftsschicht, ob arm oder reich. Sucht ist auch nur ein Ausdruck dafür, dass man mit irgendetwas aus seinem Leben nicht fertig wird. Den Grund gilt es zu suchen. Wenn man ihn gefunden hat daran arbeiten, vielleicht führt dies zum Erfolg der Sucht "Ade" zu sagen. Sucht ist eine Krankheit. Krankheiten kann man heilen, aber bei manchen schlagen die Heilmethoden nicht an und sie müssen weiter mit ihrer aktiven Sucht leben. Aktive Sucht heißt für mich, meinen Suchtstoff weiter zu mir zu nehmen. Sucht kann ein man nicht heilen. Wenn mal einmal süchtig war, bleibt man sein ganzes Leben lang ein Süchtiger, aber eben "trocken". Sucht ist nicht zu verwechseln mit Abhängigkeit. Ein Diabetiker ist abhängig vom Insulin, jedoch nicht süchtig.
Gruß Leonardo
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Richard
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« Antworten #18 am: 20. März 2007, 20:23:48 » |
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Hallo Richard,
vorab eine direkte Frage: warst du mal süchtig ? Wenn nein, kann ich deine Antwort nachvollziehen. Gruß Leonardo
Ich habe einige Zeit Tranxilium genommen. Ich weiß das es süchtig macht. Ich weiß auch das es schwer ist weg zu kommen. Ich hatte alle körperlichen und Psychischen Probleme beim absetzen. Ich habe reduziert, ich habe gesteigert. ICH HABE ES OHNE KH WEG. Erzähl mir nix. So was nennt man kalten Entzug!!! PS: Brauchte mehre Monate um weg zu kommen!!!!!!!!!! Ohne Doc, Ohne Thera, ohne KH!!!!!!!!! Nur vom Kopf. ist aber brutal :-)
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« Letzte Änderung: 20. März 2007, 20:29:09 von Richard »
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LG Richard
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Richard
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« Antworten #19 am: 20. März 2007, 20:34:18 » |
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Hallo Richard, Sucht ist auch nur ein Ausdruck dafür, dass man mit irgendetwas aus seinem Leben nicht fertig wird. Den Grund gilt es zu suchen. Wenn man ihn gefunden hat daran arbeiten, vielleicht führt dies zum Erfolg der Sucht "Ade" zu sagen.
Gruß Leonardo
Sie meine Antwort weiter oben!!! Das ist richtig. ABER, bei 70 mg Valium, 33 angeblichen KH aufhalten, MUSS es klick machen... Ansonsten ist anderes Prob da. Bitte nicht Lebensnotwendige Sachen mit Psychosomatik vergleichen: Sucht ist nicht zu verwechseln mit Abhängigkeit. Ein Diabetiker ist abhängig vom Insulin, jedoch nicht süchtig.
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« Letzte Änderung: 20. März 2007, 20:38:23 von Richard »
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Leonardo
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« Antworten #20 am: 20. März 2007, 20:45:32 » |
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Hallo Richard,tationären Aufenthalt in Bad Bramstedt, einer psychsomatik Klinik.
also weißt du was Sucht heißt. Von daher müßtest du doch wissen, dass alle Krankenhausaufenthalte, Entzüge etc. bei manchen nichts bringt. Vielleicht liegt es an der falschen Therapie wie du schreibst. Mag sein das du recht hast. Aber es noch viele Dinge zwischen Himmel und Erde, die wir uns noch nicht oder nie erklären können.
Ich leide unter Ängsten und war dazu auch mal u.a. zu einem stationären Aufenthalt in der Klinik für Psychosomatik in Bad Bramstedt. Diese Klinik hat einen guten Ruf. Mir hat der Aufenthalt aber nichts gebracht. Wieso wird man fragen. Antwort: Die haben Verhaltenstherapie gemacht, auf die ich nicht anspringe. 9 Wochen Aufenthalt um sonst. Bei mir hilft nur Tiefenpsychologie. Hat aber eine Zeit gedauert, bis man dies heraus gefunden hat.
Genauso ist es mit der Sucht. Vielen hilft die vorgehensweise nach Lehrbuch. Es gibt aber einige, da bringt dies nicht. Diese müssen dann das Glück haben, so wie ich, an einen Arzt zu geraten, der auch Willens ist eine Weg zu gehen, der so nicht im Lehrbuch steht, gegen alle Regeln der Medizin. Leider gibt es davon zuwenige. Wir sind alles einmalige Individuen, die auch einer individuellen Behandlung bedürfen. Würde die Medizin mehr auf den Einzelnen eingehen, gäbe es bestimmt weniger Leid und auch Süchtige, wie sonst lassen sich Rückfallquoten von 80 % und mehr nach Langzeittherapien erklären. Massenabfertigung statt Einzelfallbehandlung. Aber das kostet Geld wird man sagen. Ist nicht finanzierbar. Ich frage mich jedoch was die nutzlosen Therapien bringen sollen, die sehr viel Geld kosten. Es müßte ein umdenken erfolgen. Den Einzeln behandeln und mit seinen Problemen ernst nehmen, statt Massenbehandlung nach Lehrbuch.
Gruß Leonardo
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Richard
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« Antworten #21 am: 20. März 2007, 20:50:15 » |
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Das ist richtig, NUR... Nicht immer auf andere verlassen. Du hast dich doch analysiert. Weißt was gut und schlecht ist. OHNE SPOILER usw: Trete dir doch auch mal in den Arsch.... Sorry, ich weiß das man nicht immer die Kraft und die Lust hat.... aber Prinzipiell Hier bekommst du Ansprache und Hilfe, aber machen musst du (man(n) auch viel. das ist das Prob, das KLICK macht..... ODER man selber AUF MACHT und sagt wo es hängt :-) Auszug aus deinem Post: Es müßte ein umdenken erfolgen. Den Einzeln behandeln und mit seinen Problemen ernst nehmen, statt Massenbehandlung nach Lehrbuch.
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« Letzte Änderung: 20. März 2007, 20:55:22 von Richard »
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Leonardo
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« Antworten #22 am: 20. März 2007, 20:56:14 » |
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Hallo Richard,
kann dir nur voll zustimmen. Machen muß man selbst. Ein Therapeut kann nur Hilfestellung geben., alleine laufen muß man selbst. Sich von einer Krankheit befreien, wie der unseren können nur wie selbst. Dies ist der wichtigste Punkt bei dem es klick machen muß. Wer meint der Therapeut wird es schon richten liegt völlig falsch. Nur ich kann was an meinem Verhalten ändern, kein anderer sonst.
Gruß Leonardo
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Richard
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« Antworten #23 am: 20. März 2007, 21:00:10 » |
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100 Punkte, nur wie können wir aus unserem Kreis raus. Angst, Angst vor der Angst, Medis, Angst, Angst vor der Angst, Sucht, Medis ......
Nu, ja, lassen wirs und denken und hoffen und machen. Es wird klicken....
PS: Ich schaffte es immer mit der Angst stellen! Angst vor Autobahn, dann drauf. Geht echt..... Dauert aber. Erst eine Ausfahrt, dan 2 usw.
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« Letzte Änderung: 20. März 2007, 21:02:21 von Richard »
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Fossy
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« Antworten #24 am: 21. März 2007, 11:27:18 » |
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Sorry Rubi :-)
wenn es auch grade nicht in deinen Thread *wie von 427 Euro monatlich leben* paßt :-)
@ Leonardo,
meine Krankenkasse genehmigt meiner Ärztin nur 1x im Quartal dieses abhängig machende Medi zu verschreiben, und zwar nur 10 Kapseln mit 10 mg........
ja klar, gibt es diese *Idioten*, sorry, die alles und jedes verschreiben.
Mit freundlichem Gruß Fossy
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