Doreen77
Beginner

Beiträge: 1
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« am: 19. März 2007, 09:59:55 » |
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Hallo ihr...
ich habe eben dieses Forum hier gefunden und bin erstaunt wieviele Menschen es doch mit solchen Ängsten gibt. Da bin ich nich alleine.
Bei mir stellen sich genau dieselben Symptome eines Herzinfarktes heraus.
ch bin 29 Jahre und leide seit ungefähr einem Jahr darunter. Ich denke mmal das es damit zusammenhängt das mein Pa plötzlich am Herzinfarkt gestorben ist, 2005.
Seit einem Jahr nun quäle ich mich förmlich durch den Tag. Ich kann so gut wie nich alleine sein, es könnte ja eine Attacke kommen. Ich war beim Internisten, es wurde ein LGZ EKG gemacht. Es stimmt, ein wert is nich sooo in ordnung, ich habe halt Herzrhythmusstörungen. Welches aber absolut nicht schlimm ist. der internist bestätigte mir, es war kein Herzinfarkt, es is kein Herzinfarkt und es wir dauch nie einer. Vor kurzem wurde eine Blutuntersuchung gemacht. auch da wurde nichts festgestellt. Meine erste richtige Attacke hatte ich auf der Autobahn. Ich war allein uterwegs, hatte Streß, zuwenig gegessen und getrunken. Bin dann auf den Standstreifen und hab den Notarzt informiert. Mein Herz raste, hatte das Gefühl einen tauben Arm zu haben, bekam ganz schlecht LUft(obwohl ich ganz normal atmete) der notarzt kam brachte mich in die nächste Klinik, und dort wurde sofort EKG gemacht, außer das es zu diesem Zeitpunkt noch ein bissel zu schnell schlug das herz, war es total normal. auch die gleich gemacht Blutunterscuhung ergab keinen befund.
ich habe also von diversen ärzten die <bestätigung...da is nix. aber wieso beruhigt mich das in keinster weise? jedesmal wenn ich autobahn (z.b) fahre könnte ich sterben..ich habe dann das gefühl das jemand auf meinem Brustkorb sitzt.
Ich bekomme beta-Blocker worunter es mir doch ein bissel besser geht. ZUmindest rast mein Puls nich mehr. Mein Blutdruck is auch im Normalbereich.
Ich konzentriere mich ständig auf mein Herz. Schlägt es noch??Habe mir ein Blutdruckmessgerät besorgt um ständig meinen Blutdruck zu messen.
Diese Angst macht nich nur mich fertig sondern auch meine Familie. Man kann im Prinzip kein geregeltes Leben führen. Ständig hab ich Angst das etwas passieren könnte.
Ich glaub ja eh bzw will mich damit beruhigen, das ich nich so die KAnditatin eines Infarktes bin. Ich muß aufgrund einer erkrankung, Blutverdünner(marcumar) nehmen. daher sollte eigentlich ein Infarkt für mich nich in frage kommen. Aber wieso ist dann trotzdem diese angst da? Man kommt sich ja schon doof vor ständig zum arzt zu gehen wenn es da oder dort mal sticht. ich versuche jetzt nich mehr ständig daran zu denken, aber das ist sehr sehr schwer. schier unmöglich-.
aber ich hatte diese angst früher nich.und ich möchte sie auch bekämpfen, möchte halt selber wieder die Gewalt über meine gedanken und meinen körper haben.
ich finde es wirklich erstaunlich, wie ic hschon anfdangs erwähnte das soviele diese probleme haben. Liegt es mit der heutigen Zeit zusammen, in der nur streß und hektik liegt?
Wie gehen eigentlich eure mitmenschen, euer Umfeld damit um wenn ihr mal wieder eine Attacke habt? das würde mich mal interessieren.
Es gibt schon momente wo ich nich an mein herz denke, wo ich mich nich darauf konzentriere und mich ständig frage was könnte jetzt passieren. aber diese momente sind sehr selten. Nur ich möchte gern wieder mein leben genießen. Natürlich gehört der tod zum leben. da smuß einem schon klar werden. aber man will halt jegliche schmerzen usw abklären lassen. wenn man was dagegen tun kann sollte es auch getan werden.
so..ich hoffe von euch zu hören..bzw vielleicht gibt es ja unter euch einigen die mir sagen önnen was ich bestenalls tun kann..ohne vorerst einen Psychologen zu kontaktieren. Ich will bzw muß lernen mit dieser angst umzugehen
Lieben gruß
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steffen321
Beginner

Beiträge: 3
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« Antworten #1 am: 20. März 2007, 04:11:30 » |
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Hallo,
ich kann Dich sehr gut verstehen. Habe zwar nicht das Gefühl einen Infarkt zu bekommen aber mehre ähnliche Ängste und zur Zeit Herzstolpern. Mein Umfeld kommt eigentlich inzwischen sehr gut damit klar. Es brauchte natürlich einige Zeit ehe sie es ungefähr verstanden hatten, aber das geht einem selber ja auch nicht anders. Ich glaube auch, dass Du Dir keine Sorgen machen musst, hast ja selber schon einige Gründe genannt. Außerdem, soll es wohl auch so sein, dass Frauen, solange sie ihre Regel haben, hormonell eher davor geschützt sind als Männer. Ich denke mal, dass das was Du da hast, und ich denke das weißt Du auch eine Angststörung ist, die sich in Panikatacken darstellt. Und immer wenn Du Dich an einen Zustand "gewöhnt" hast wird sich Deine kranke Seele eine Steigerung ausdenken. Zu mindestens habe ich diese Erfahrung gemacht. Was mir gut hilft ist Sport, Hauptsache ist es lenkt Dich ab, so das Du die Cance hast durch zu atmen. Aber auf lange Sicht wird Dir wohl nur eine Verhaltenstherapie helfen und das beste ist auch gleich ein Therapeut anstatt eines Psychologen. Der kann Dir nur Medikamente verschreiben. Zum Anfang kam mir das auch komisch vor, hatte mir aber geholfen. Muss jetzt wieder hin und ganz ehrlich ich freue mich drauf, weil ich weiß das es mir gut tut. Wenn Du Dir jetzt einen Termin holst kommst Du wahrscheinlich sowieso erst in ca. 3 Monaten dran. Je eher Du was tust desto besser. Ist ähnlich wie bei anderen Krankheiten, wenn Du es nicht behandelst wird es chronisch. Nicht aufgeben es gibt einen Weg raus, bin ihn schon mehrfach gegangen, nur muss ich ihn immer wieder gehen. So eine Therapie hält eben nicht ewig, zu mindestens nicht bei mir.
Liebe Grüße Steffen
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Leonardo
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« Antworten #2 am: 20. März 2007, 12:02:17 » |
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Hallo, und erstmal recht herzlich willkommen in diesem Forum. Als ich deine Zeilen gelesen habe mußte ich etwas schmunzeln, denn sie hätten auch von mir sein können. Selbst leide ich seit ca. 20 Jahren unter Ängsten und anderem. Angstattacken habe ich zur Zeit nicht. Bin entsprechend medikamentös eingestellt und mache zudem eine ambulante Gesprächstherapie. An einer Therapie wirst du, von deinen Schilderungen ausgehend, nicht vorbei kommen. Diese solltest du so schnell wie möglich angehen. Also Therapeutensuche ist angesagt. Eines ist nämlich sicher, die Ängste werden nicht weniger sondern mehr und irgendwann traust du dir gar nichts mehr zu. Warum das so ist, dass trotz ärztlicher Abklärung, dass da nichts physisches ist der Kopf "verrückt" spielt liegt meines erachtens darin, das man den Problemen die man hat nicht nachgeht. Man kann dich noch hunderte Male auf den Kopf stellen und dich untersuchen und dir sagen , dass da nichts ist, es wird dir nichts helfen, die Angst ist stärker und kehrt zurück. Du kannst deine Angst nicht "bekämpfen", denn du wirst diesen Kampf verlieren. Du kannst nur lernen mit deiner Angst zu leben und sie als einen Teil von Dir zu akzeptieren. Also aufgemacht und einen Therapeuten suchen und zwar umgehend, denn ansonsten versinkst du immer weiter und scheller in diesem Sumpf, der da ANGST heißt.
Gruß Leonardo
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Melly
Beginner

Beiträge: 1
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« Antworten #3 am: 21. April 2007, 23:08:11 » |
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Hallo ich kann dich sehr gut verstehen ich bin neu hier und finde es eigentlich sehr traurig das so viele menschen darunter leiden wie ich selber! ich bin erst 19 jahre aber habe diese schrecklicha angst schon seit 3 jahren! genauso wie du versuche ich mich durch jeden tag zu quälen! es würde mich freuen wenn du mir zurück schreiben magst lg melanie
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Richard
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« Antworten #4 am: 22. April 2007, 07:27:14 » |
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Hallo Melly, Herzlich Willkommen auf unserer Seite :-)
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LG Richard
Mir ist egal wer dein Vater ist! Wenn ich angle, läuft hier keiner ÜBERS Wasser!
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perikular
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« Antworten #5 am: 10. Mai 2007, 21:12:54 » |
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Ich hab das gefühl das ich gerade meine eigene situation geschildert bekomme wenn ich eure beiträge zum Thema hier lese.Es ist wirklich erstaunlich wieviele Menschen unter dieser symphtomatik leiden aber wie wenig die "normalos"  bereit sind das ganze als ernstzunehmende Krankheit zu akzeptieren!!!! Habt ihr auch schon mal so nette kommentare ghört wie zum beispiel:"Die will doch nur aufmerksamkeit"oder immer wieder nett find ich :" Hypochonder"..... tolles gefühl so etwas zu hören!Wobei das zumeist eine mischung aus unwissenheit und boshaftigkeit ist.Aber da kann man nur lernen darüber hinweg zu hören .... Einen gemütlichen Abend wünsch ich euch 
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dobi2602
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« Antworten #6 am: 08. Juni 2007, 16:43:42 » |
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:)hallo ihr lieben,ich habe auch seit knapp einem jahr panikattacken,genau 4 monate nach dem tod meines vaters die erste,die ich nie vergessen werde,denn ich dachte ich müsse sterben.....es kamen noch etliche mal weniger schlimm und dann immer schlimmer.ich ging zu allen erdenklichen ärzten.aber ich bin lt.ärzten völlig gesund.....seit ca. 6 mon. nehme ich auch medis dagegen,insgesamt geht es mir schon besser,aber ich habe auch sehr oft wieder angst doch kurz vor einem infarkt zu stehen,denn in meiner linken brustseite habe ich immer öfters ein schmerzendes stechen.wenn dies kommt kann ich auch nicht richtig durchatmen....mein kreislauf spielt dann auch verückt,schwindel ,sehr oft kopfschmerzen......ich war im vergangenen jahr noch nicht eine woche bescwerdefrei...und ich versuche tag für tag umzudenken.....mich abzulenken,auch gehe ich noch 2-3 wöchentlich so arbeiten...zur zeit muss ich mich sehr zu allem zwingen,aber ich will auch nicht resignieren ,obwohl ich mich ziemlich kraftlos fühle.wird es denn nie besser,mal einen monat würde mich schon sehr beflügeln.was kann man noch tun,denn wenn der körper so spinnt ,dann ist es für mich eigentlich normal wenn man angst bekommt,oder wie seht ihr das. viele sagen man soll sich nicht vom körper verrückt machen lassen,aber ich denke doch nicht 24 std. daran.es wäre schön wenn es eine hypnose oder so geben würde und ich wäre wieder völlig intakt.versteht es nicht falsch,ich bin immer noch am kämpfen,aber langsam ist es verdammt quälend.ihr wisst sicher wie ich es meine. auch ich habe vor wenn es bleibt eine therapie zu machen,denn das gespräch beim psycvhologen daert 10 min.und dann heisst es nur die medis weiter nehmen,und von den medis bin ich auch kein freund,die für die nacht habe ich vor 2 wochen schon abgesetzt,denn mittlerweile kann ich wieder alleine schlafen,auch werde ich bei meinem neuen termin fragen ,ob ich die für den tag auch reduzieren kann.wenn doch diese symptome nicht mehr wären......das leben ist doch schön ich möchte noch soviel erleben,euch wünsche viel viel kraft in unseren ständigem kampf...liebe grüsse eure doris aus heilbronn 
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liebe grüsse doris
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Ann78
Beginner

Beiträge: 5
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« Antworten #7 am: 08. Juni 2007, 18:12:41 » |
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Hallo Doris,
Kann es vielleicht bei dir sein das du versuchst deinem Vater nach zu empfinden??wie es ihm als letztes ging?das macht dir panik weil du es ja garnicht möchtest??Hoffe das du es wieder im Griff bekommst.
viele grüße Ann
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dobi2602
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« Antworten #8 am: 16. Juni 2007, 15:54:51 » |
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:)hallo ihr zusammen,die ersten wochen leidete ich ungeheuer an seinem plötzlichen tod,ich dachte den ganzen an nichts anderes,ich weiss nicht mal mehr wie ich mich um meine familie etc.gekümmert habe.vielleicht war auch der trauernde schmerz für mich zuviel....auf jeden fall hätte ich nie damit gerechnet das es mich so sehr aus meinem bisherigen leben wirft.ich hatte eine sehr starke bindung zu meinem vater,er war so lieb......und plötzlich war er nicht mehr da.mein arzt meinte das wäre schon der aoslöser aber es sind all die dinge in meinem leben die falsch gelaufen sind....und nun macht mein körper etwas anderes wie mein kopf will.jetzt ist schon viel zeit vergangen,ich habe auch seinen tod irgendwie akzeptieren müssen,aber der schmerz sitzt immer noch tief,schon alleine weil ich schon immer etwas schwer gehen lassen konnte,oder sehr nahe am wasser gebaut bin.aber ich kann jetzt auch schon sagen,ich bin dadurch auch stärker geworden,jetzt kann ich auch nein sagen wenn mir alles zuviel wird.früher wollte ich es allen recht machen,wie so viele hier.sein tod hat schon eine unerklärliche angstsymptomatik in mir ausgelöst,ich bin sehr schreckhaft geworden und überängstlich.ich bin halt anders als vorher,aber ich möchte schon wieder ungefär so werden wie ich war.letzlich habe ich auf der strasse eine frau getroffen, die sagte so wie es gekommen ist so geht es wieder vorbei,aber es bräuchte seine zeit.den unser gehirn muss wieder lernen umzudenken,das es nichts lebensbedrohliches ist was wir haben,wenn das so leicht wäre.es ist ein ständiger kampf,alles ist so ander als vorher.gesundheit ist doch das wichtigste gut das wir haben und leider merkt man das erst wenn man krank ist.uns allen hier wünsche ich von ganzem herzen viel viel kraft diese erkrankung zu überwinden....liebe grüsse  doris
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liebe grüsse doris
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