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Autor Thema: Persönlichkeitsstörung! und nun?  (Gelesen 3220 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Werther
Beginner
*
Beiträge: 2


« am: 12. April 2007, 16:30:13 »

Hallo,
bei meiner Verlobten wurde nach einer Therapie eine "depressive Episode bei Persönlichkeitsstörung mit unreifen, abhängigen und histeriformen Anteilen, sowie Eßstörung" festgestellt...

Sie selbst hat nur geringen eigenen Antrieb und oft Angst unter Menschen. Sie traut sich ohne mich auch nirgends hin...

Ich würde gerne, damit sie aus der Fernsehfalle (mehr macht die leider nicht mehr) zu retten, wieder ein Studium ermöglichen (an Arbeit ist de facto nicht denkbar)(da sie aufblüht, wenn sie eine Aufgabe hat und ihr das sogar Spaß macht). Ich wollte fragen, was man machen kann, damit das auch klappt.

Kann man einen GdB beantragen?
Kann Sie selbst auch andere Hilfen für das tägliche Leben bekommen? (auch wenn sie einen gesunden Partner hat)
Gibt es Hilfestellungen an Unis?
Wie könnte man sonst von Hartz IV wegkommen? (Ich bin zur Zeit selbst Student und verdiene so nicht genug für beide)
Gibt es Stolpersteine?


Nur damit keine Diskussion aufkommt... ich habe natürlich mit meiner Freundin alles beschlossen und sie hat auch den Ausschlag gegeben...
Gespeichert
Alue
Stammposter
****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 313



WWW
« Antworten #1 am: 13. April 2007, 21:54:12 »

Hallo Werther,

bin mir nicht so sicher, ob Dir hier jemand Deine "rechtlichen" Fragen beantworten kann. Wende Dich doch einfach mal an Deiner Uni an die Studentenberatung, da gibt es immer auch Stellen, die sich um psychologische Probleme kümmern.
Ansonsten kann ich Dir den sozialpsychiatrischen Dienst empfehlen, den es in jeder größeren Stadt gibt und dem Gesundheitsamt zugeordnet ist. Dort gibt es neben Ärzten und Therapeuten auch Sozialpädagogen, die sich gerade mit so rechtlichen und organisatorischen Dingen auskennen und weiterhelfen können.

Macht Deine Freundin weiter mit Therapie?

Gruß
Alue
Gespeichert

Frodo: "Ich wünschte, all das wäre nie passiert."
Gandalf: "Das tun alle, die solche Zeiten erleben, aber es liegt nicht in ihrer Macht, das zu entscheiden. _Wir_ müssen nur entscheiden, was wir mit der Zeit anfangen wollen, die uns gegeben ist."
Werther
Beginner
*
Beiträge: 2


« Antworten #2 am: 14. April 2007, 09:17:24 »

Hallo,

danke für Deine Antwort. Die Sozialberatung der Uni war leider nicht sehr effektiv. Sie hat uns zum Amtsartzt schicken wollen. Von einem manisch-behinderten Kommilitonen haben wir erfahren, dass das so nichts bringen wird. (Ein Gutachten würde 70 ? pro Semester kosten und auch nur eine leichte prozentuelle Senkung der Studierfähigkeit geben. Dies würde sich dann auf Grund der Studiengebühren nicht rechnen.)

Meine Freundin macht bald eine ambulante Therapie. Die Wartelisten sind bei den Ärzten unheimlich lang.

Naja, dann frage ich doch einfach mal bei den sozialpsychiatrischen Dienst. Der scheint ja wirklich eine große Hilfe zu sein.


Vielen Dank
Patrick
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