grogsi
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Beiträge: 16
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« am: 18. April 2007, 18:15:31 » |
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Grüss Gott!
Ich habe seit jahren eine massive rattenphobie die mich in meinem leben sehr einschränkt weil ich immer und überall angst habe solchen tieren zu begegnen und nun hatte ich ein erlebnis was mich dazu bewogen hat hier zu schreiben, ich war eingeladen und als ich ein taschentuch benötigte meinte die gastgeberin dass welche auf einem stapel hinter mir liegen würden,ich drehte mich um und merkte dass hinter mir ein buch mit lebensgrossen ratten und mäusebildern stand, ich bin derart hysterisch geworden weil mir niemand glaubte dass für mich auch schon das bild alleine eine bedrohung darstellen würde,ich beruhigte mich erst wieder als dieses buch aus dem raum gebracht wurde, weiß zufällig wer einen rat oder hilfe für mich wie und was ich tun könnte um dieses für mich"riesenproblem2 los zu werden oder zumindest damit leben zu können ohne gleich so auszurasten , ichh wäre für jeden rat und jede art von hilfe sehr,sehr dankbar, liebe grüsse schickt euch grogsi
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Richard
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« Antworten #1 am: 19. April 2007, 09:57:30 » |
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Hi grogsi, erst mal ein herzliches Willkommen hier im Forum. Hoffe du fühlst dich hier wohl.
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LG Richard
Mir ist egal wer dein Vater ist! Wenn ich angle, läuft hier keiner ÜBERS Wasser!
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Alue
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« Antworten #2 am: 19. April 2007, 14:55:20 » |
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Hallo Grogsi,
Du solltest unbedingt einen Psychotherapeuten aufsuchen, am besten einen Verhaltenstherapeuten. Phobien vor bestimmten Dingen sind sehr gut behandelbar! Man wird Dir dort helfen.
Viele Grüße Alue
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Frodo: "Ich wünschte, all das wäre nie passiert." Gandalf: "Das tun alle, die solche Zeiten erleben, aber es liegt nicht in ihrer Macht, das zu entscheiden. _Wir_ müssen nur entscheiden, was wir mit der Zeit anfangen wollen, die uns gegeben ist."
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grogsi
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Beiträge: 16
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« Antworten #3 am: 19. April 2007, 16:54:12 » |
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hallo alue!
danke für den tipp mit der psychotherapie,aber die habe ich leider schon sehr erfölglös hinter mir und als ich einmal in einer klinik war und dort angeblich eine ratte gesehen wurde wollte man mit mir eine konfrontationstherapie machen ,ich sollte mit auf die suche nach diesem tier gehen,doch ich hätte sicher die reha abgebrochen wenn man mich wirklich dazu gezwungen hätte, ich bin von der angst vor diesen tieren dermassen gefesselt dass ich nicht mal zu einem wasser gehen weil dort bisamratten (leben im wasser)sein könnten,es ist für mich eine absolut bedrohliche situation wenn ich damit konfrontiert werde, ich habe einen sommer lang das haus so gut wie nie alleine verlassen weil am kompost ratten waren,es mußte immer jemand vor mir hergehen und schauen,aus rücksicht auf meine angst wurde der komposthaufen entfernt, ich bin aber weiter für jeden rat und jede hilfe so dankbar weil es mein leben sehr erleichtern würde wenn es dieses problem nicht mehr geben würde, liebe grüsse und danke für jeden einzelnen rat grogsi übrigens ich bin eine frau,falls das nicht rüber gekommen wäre
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Alue
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« Antworten #4 am: 20. April 2007, 13:28:50 » |
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Hallo Grogsi,
was war das denn für eine Psychotherapie, die Du gemacht hast?
Eine Konfrontationstherapie ist sicher der richtige Weg, um eine Rattenphobie zu bekämpfen. Bei so massiven Ängsten muss man jedoch mit entsprechend kleinen Schritten anfangen und fortfahren. Dass Du Dich auf die Suche nach einer lebenden Ratte machen sollst ist mit Sicherheit ein viel zu großer und schwieriger Schritt am Anfang.
Du solltest Dich also auf die Suche nach einem Verhaltenstherapeuten machen, der Erfahrungen mit Konfrontationstherapie hat. Gibt es bei Euch vielleicht eine Uni oder eine Klinik, die auch ambulante Therapie macht? Könnte mir vorstellen, dass dort eine entsprechende Therapie angeboten wird. Sowas lässt sich ja auch ganz gut von vornherein in einem Telefongespräch abklären, wie massiv Deine Angst ist und dass eine Konfrontationstherapie entsprechend langsam zu beginnen ist.
Gruß Alue
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Frodo: "Ich wünschte, all das wäre nie passiert." Gandalf: "Das tun alle, die solche Zeiten erleben, aber es liegt nicht in ihrer Macht, das zu entscheiden. _Wir_ müssen nur entscheiden, was wir mit der Zeit anfangen wollen, die uns gegeben ist."
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grogsi
Juniormember
 
Beiträge: 16
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« Antworten #5 am: 25. April 2007, 11:19:46 » |
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Hallo Alue!
Danke für deinen tipp mit der verhaltens-,und konfrontationstherapie,aber leider kann ich nicht so weit gehen dass ich mich mit tieren dieser art in irgend einer weise konfrontiere und als ich gestern in der therapiestunde war meinte mein therapeut man müsse ja nicht gegen alles ankämpfen man könne ja auch versuchen mit dingen die man nicht lösen kann zu leben,nur ist es für mich kein leben wenn ich immer und überall angst habe dass mir so ein tier begenen könnte,ich habe ja jetzt schon angst vor der nächsten situation wo mir wieder so etwas wie mit dem buch passieren kann,auf meine frage ob er mir nicht in irgendeiner weise einen rat geben könnte wo ich da hilfe finden kann meinte er nur da sewi er leider auch überfragt,nun steh ich wieder alleine da mit meinem problem und weiß wirklich bald nicht mehr wie das weitergehen soll,ich wäre für jeden rat und jede hilfe riesig dankbar,, liebe grüsse schickt euch grogsi
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Per Somnium
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« Antworten #6 am: 28. April 2007, 21:36:58 » |
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@Grogsi ... bin gerade über Dein Begrüßungs Re: auf Deinen Beitrag gestoßen. Ich weiß nicht ob es für Dich ein Trost ist, aber mir geht es mit meiner Sp....nangst ähnlich. Ich habe schon eine Zeitung außer Haus gebracht nur weil dort ein Bild so einer Achtbeinigen drinn war.
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Querdenker passen oft nicht durch genormte Türen Per Somnium
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grogsi
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Beiträge: 16
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« Antworten #7 am: 28. April 2007, 23:12:57 » |
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Hallo! Ja es ist immer ein trost wenn man hört dass es anderen auch so ähnlich ergeht,nur wäre ich halt so verdammt froh wenn ich nur in irgend einer form hilfe finden würde denn so ist das ja wahrlich keine lebensqualität mehr wenn man niergendwo mehr hingehen kann wo auch nur dié geringste gefahr besteht dass man so einem tier begegen könnte und dennoch passiert es dann doch wieder so wie vorgestern beim spazieren gehen dass eine tote ratte am weg lag und nun denke ich wenn eine dort ist werden auch noch andere dort sein,eine horrorvorstellung für mich, ja das mit den zeitungen kenne ich auch,wir sind mittlerweilen so weit dass mir mein mann einen zettel auf die zeitung legt und draufschreibt wenn so ein tier in der zeitung abgebildet ist,es ist einfach so schlimm für mich dass schon beim anblick eines bildes diese tiere regelrecht zu leben beginnen in meiner vorstellung und das schlimme daran ist dass mich fast alle für hysterisch halten wenn ich schon wegen eines bildes auszuflippen beginne, so nun möchte ich mich aber dennoch kurz vorstellen,ich bin eine 54 jährige frau und wohne in österreich,ich bin mittlerweilen nur mehr eine sogenannte "nur hausfrau" bin verheiratet und habe einen erwachsenen sohn,der aber nicht mehr bei uns im haus lebt,(leider),ich leide seit 7 jahren an einer depri die mal weniger mal stärker ist und die auch sehr von meiner phobie abhängig ist, ich hoffe dass ihr euch ein wenig ein bild von mir machen könnt und wäre über jede art von hilfe sooooooooo dankbar, liebe grüsse schickt euch eine sehr verängstigte grogsi
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Per Somnium
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« Antworten #8 am: 29. April 2007, 10:37:49 » |
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@grogsi, ja da gleichen wir uns ja fast ... ich bin fast 52 ... zwei erwachsene Kinder sind auch schon außer Haus, komme aus Sachsen und somit waren wir bis 1866 sozusagen Nachbarn Das mit der Hilfe ... ? es gibt da ja sogar Therapien .. meine Therapeutin bot mir sowas sogar mal an ...aber die Angst vor einer Konfrontation ist für mich zu groß. ( Meinen Beitrag in Sp....nphobie hast Du sicher gelesen?!)
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Querdenker passen oft nicht durch genormte Türen Per Somnium
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Rhini
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« Antworten #9 am: 08. Mai 2007, 08:52:23 » |
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Hallo, Grogsy Ich habe (zum Glück) keine Angst vor Tieren (Ob groß ob klein). Aber ich kann mir vorstellen, dass man nach einem Erlebnis (zum Beispiel Hundebiss) Angst davor bekommt. Gab es solche Vorfälle? Manchmal "übernimmt" man ja auch Verhaltensweisen von anderen Personen...
Ich denke, wenn es da keinen Ursprung gibt, könnte die Angst auch als Symbol für etwas anderes stehen.
Ich selbst habe Angst vor dem Telefonieren, oder bekomme Panik, wenn es an der Türe bimmelt. Das ist zwar noch nicht abgeklärt, weil es eigentlich nur ein Mitläufer ist, aber es kommt wahrscheinlich daher, weil ich mich so oft überrumpelt gefühlt habe, wenn zum Beispiel ein Zeitungsvertreter vor der Türe stand... Außerdem habe ich immer das Gefühl, man würde mich kontrollieren...
Vielleicht hilft es ja auch, wenn man sich (mit Hilfe) mal die positiven Seiten jener Gattungen in kleinen Schritten betrachtet, wie Nützlichkeit (S) oder Sozialverhalten (R).
Ich bin nicht in diese Richtung betroffen, aber schon die Vorstellung, immer mit der Angst leben zu müssen, dass einem an der nächsten Ecke etwas begegnet... Kein schöner Gedanke.
Ich bin übrigens eure Alterstufe, und ich finde es schade, dass soviel Zeit mit dieser (oder jener) Krankheit vergeudet wird. Ich wünsche uns allen viel Kraft, diese Mauern Stein für Stein abzureißen. Alles Liebe Rhini
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Per Somnium
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« Antworten #10 am: 08. Mai 2007, 12:59:45 » |
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@Rhini, ich denke mal eher das unsere Ängste ... also meine "S" und Grogsys Rattenphobiee eher etwas mit Urängsten aus unserem "kollektiven Gedächtniss zu tun haben" ... das diese Angst in uns eingebrannt ist ... und verschiedene Faktoren .... wohl am meisten eine "psychische Dünnhäutigkeit" dies uns offenbart .... Logik ... wäre hier richtig ...aber diese allein hilft nicht ... denke ich mal.
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Querdenker passen oft nicht durch genormte Türen Per Somnium
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grogsi
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« Antworten #11 am: 08. Mai 2007, 14:05:01 » |
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Hallo an alle die mir schon geantwortet haben!
Nein es absolut kein schönes gefühl ständig mit dieser angst leben zu müsse in der gewissheit daß einem jederzeit und überall solche tiere begegnen können und auch werden,nein da hilft kein logisches denken daß ja in wirklichkeit keine gefahr ausgehen kann(obwohl ich mir auch dessen nicht so sicher bin)wenn die situation da ist dann setzt zumindest bei mir das"hirn" aus ich bin nur mehr panik pur, ja ich hatte ein für mich schlimmes erlebnis mit ratten und zwar war das noch in meiner kindheit und die ist sehr wohl schon eine weile her,aber es hat mich geprägt für mein leben,obwohl ich schon auch überzeugt bin daß dahinter sicher auch die depression die ich ja habe "versteckt" ist, nur nützt mir das wissen nichts wenn nicht mal der therapeut einen rat oder eine hife für mich weiß,leider kann ich auch absolut nichts umsetzen was immer mir auch geraten wird,dazu ist die angst einfach zu groß mich mit diesen tieren überhaupt auseinandersetzen zu müssen,es bedeutet für mich ja schon eine gewisse überwindung überhaupt über dieses thema zu reden,aber ich hoffe halt nun auf diesem weg eine für mich akzeptierbare lösung zu finden,deshalb bin ich auch sehr,sehr dankbar über die vielen beiträge denn irgend etwas kann man sich ja aus jedem einzelnen heraus holen, es grüßt euch eine sehr verängstigte grogsi
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Per Somnium
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« Antworten #12 am: 08. Mai 2007, 14:45:20 » |
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@grogsi ... Du schreibst "wenn die Situation da ist dann setzt zumindest bei mir das"hirn" aus ich bin nur mehr panik pur," Ja, mir geht es genauso und ich kann Dir sagen ich reagiere genauso wie ein in Panik geratener Affe ... könnt ruhig lachen ist so. ... aber ich denke das wir hier mit unseren Urinstinkten reagieren ... erster Schritt ist wohl eben das zu akzeptieren.
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Querdenker passen oft nicht durch genormte Türen Per Somnium
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grogsi
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« Antworten #13 am: 08. Mai 2007, 17:02:01 » |
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Hallo!
Danke daß du schreibst daß es dir auch so ergeht wie mir,das sagt mir daß ich zumindest nicht alleine bin mit meinem problem,es macht die sache zwar für mich nicht einfacher,doch ich fühle mich zumindest von jemandem verstanden,obwohl ich schon sagen muß daß es mittlerweilen in meiner familie auch ernst genommen wird,ja es war so daß man mich einfach als hysterisch abgetan hat,denn wer dieses problem nicht kennt dem kann auch nicht bewusst sein wieviel gefahr "und zwar für die seele" von so einem tier für mich ausgehen kann, es wird sicher noch (wenn übnerhaupt) sehr viel zeit vergehen bis ich in der lage bin zu sagen,ja ich kann mit meinem problem gut leben,was ja nicht gleichzeitig heißen muß daß ich diese tiere dehalb mag, so wünsche ich auch dir die du das ja ausgiebigst kennst viel verständnis von deinen mitmenschen und immer jemanden an deiner seite der dir bei bedarf diese tiere aus dem weg räumt, liebe grüsse von grogsi
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Alue
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« Antworten #14 am: 09. Mai 2007, 11:14:42 » |
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Also bei so einer heftigen Phobie würde ich alles daran setzen, sie loszuwerden, damit sich die Lebensqualität wieder verbessert. Ich würde mich auf die Suche machen nach einem Therapeuten, der viel Erfahrung hat mit Konfrontationstherapie. In meinen Augen ist das der einzige Weg, die Phobie auf relativ schnellem Wege wieder loszuwerden.
Ich kann verstehen, dass Ihr große Angst vor so einer Therapie habt und Angst vor der Konfrontation. Deshalb sollte man sich auf jeden Fall einen erfahrenen Therapeuten suchen, der das entsprechend ernst nimmt. Und mal zur Anmerkung: eine Konfrontationstherapie läuft nicht so ab, dass man sofort mit dem angstauslösenden Objekt konfrontiert wird. Es wird in kleinen Schritten vorgegangen. Man guckt sich erstmal die Ängste an, lernt die Ängste einzuschätzen, erfährt theoretische Hintergründe dazu, lernt, die Angst zu beurteilen, wie von einem außenstehenden Standpunkt einzuschätzen. Und dann fängt die eigentliche Konfrontation in ganz kleinen Schritten an. Erst mit Bildern, auf Entfernung, irgendwann nach etlichen Zwischenschritten auch mal mit dem lebenden Tier.
Sicher ist das nicht einfach und man muss seine Ängste dann erleben und aushalten... Aber eine Konfrontationstherapie ist effektiv und kann in kurzer Zeit Erfolge bringen. Und ist es nicht besser sich einige Tage intensiv mit seiner Angst zu konfrontieren (in aushaltbarem Maß), als den Rest seines Lebens damit aushalten zu müssen?
Gruß Alue
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Frodo: "Ich wünschte, all das wäre nie passiert." Gandalf: "Das tun alle, die solche Zeiten erleben, aber es liegt nicht in ihrer Macht, das zu entscheiden. _Wir_ müssen nur entscheiden, was wir mit der Zeit anfangen wollen, die uns gegeben ist."
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Mauja
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« Antworten #15 am: 09. Mai 2007, 12:11:22 » |
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Hallo zusammen, hallo grogsi,
kann Alue nur zustimmen. Man wird es nicht los, wenn man jede eventuelle professionelle Hilfe als einen nicht gangbaren Weg sieht.
Du hast keine guten Erfahrungen mit Deinen bisherigen Therapeuten gemacht, das ist sehr schade und besonders schlimm für Dich.
Aber weglaufen ist schlimmer.
Überlege mal welche Angst größer ist, die vor den Ratten oder die vor einem Therapeuten der Dich begleitet auf Deinem Weg die Angst loszuwerden.
Der Punkt ist, es wird keine andere Möglichkeit geben. Du hast so eine massive Panik, die ist leider mit Selbsttherapie nur sehr schwer beherrschbar.
Es gibt nur einen wirklichen Rat für Dich, triff eine Entscheidung, wenn Du die Angst loswerden willst mußt Du Dir Hilfe suchen. Sie wird nicht alleine weggehen und sie wird sehr viel Macht über Dein Leben ausüben.
... und manchmal ist es fast einfacher die Angt zu behalten, denn die ist einem ja zumindestens vertraut, als diesen elendig schweren Pfad des lösen wollens zu gehen.
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft das Du es nochmal wagst, dagegen etwas zu tun.
Du hast mein ganzes Mitgefühl, doch das hilft nicht Dich aus diesem Gefängnis zu befreien.
Liebe Grüße Mauja
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Mauja
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« Antworten #16 am: 09. Mai 2007, 12:12:15 » |
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Hallo zusammen, hallo grogsi,
kann Alue nur zustimmen. Man wird es nicht los, wenn man jede eventuelle professionelle Hilfe als einen nicht gangbaren Weg sieht.
Du hast keine guten Erfahrungen mit Deinen bisherigen Therapeuten gemacht, das ist sehr schade und besonders schlimm für Dich.
Aber weglaufen ist schlimmer.
Überlege mal welche Angst größer ist, die vor den Ratten oder die vor einem Therapeuten der Dich begleitet auf Deinem Weg die Angst loszuwerden.
Der Punkt ist, es wird keine andere Möglichkeit geben. Du hast so eine massive Panik, die ist leider mit Selbsttherapie nur sehr schwer beherrschbar.
Es gibt nur einen wirklichen Rat für Dich, triff eine Entscheidung, wenn Du die Angst loswerden willst mußt Du Dir Hilfe suchen. Sie wird nicht alleine weggehen und sie wird sehr viel Macht über Dein Leben ausüben.
... und manchmal ist es fast einfacher die Angt zu behalten, denn die ist einem ja zumindestens vertraut, als diesen elendig schweren Pfad des lösen wollens zu gehen.
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft das Du es nochmal wagst, dagegen etwas zu tun.
Du hast mein ganzes Mitgefühl, doch das hilft nicht Dich aus diesem Gefängnis zu befreien.
Liebe Grüße Mauja
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Goldmund
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« Antworten #17 am: 01. September 2007, 14:23:53 » |
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Liebe Grogsi!
Ich kann dich sehr gut verstehen, ich entwickle seit Jahren eine Motten/Falterphobie, habe es aber noch eingermaßen im Griff, je nach dem, wie überrumpelt ich bin. Hast du dich schon mal gefragt, was du mit Ratten assozierst? Was kommt dir spontan in den Sinn?
Lg Goldmund
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grogsi
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« Antworten #18 am: 05. Oktober 2007, 18:27:08 » |
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Hallo goldmund!
Du fragst mich ob ich mir schon mal die frage gestellt habe was ich mit ratten assoziere,ich kann nur sagen daß der auslöser schon 40 jahre zurück liegt und seither sind ratten für mich einfach was extrem bedrohliches,ich meine bedrohlich für meine unterbewusstsein,denn mein reales bewusstsein müsste doch klar denken können und mir sagen können daß ja eigentlich gar keine gefahr ausgeht für mich von diesen tieren,aber da bin ich einfach nicht in der lage es umzusetzen sobald ich in eine situation komme wo sich mir solche tiere nähern könnten,ja es ist so schlimm daß ich nicht mal eine zeitung zur hand nehme wo ich weiß daß so ein tier darinnen abgebildet ist,ich sage immer "da setzt mein hirn aus und allles in mir drinnen schaltet auf alarm im höchsten masse,für mich bedeuten diese tiere ganz einfach eine mentale gefahr die für mich unerträglich ist, danke trotzdem daß du dich mit meinem problem beschäftigt hast, liebe grüsse von grogsi
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