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Autor Thema: Wie geht es weiter?  (Gelesen 1818 mal)
Rhini
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« am: 22. April 2007, 09:09:59 »

Hallo
Nach meiner Ablehnung zur vollen EU Rente erhob ich Einpruch und klagte beim Sozialgericht. Nachdem ich im November 2006 zur Gutachterin geschickt wurde, kam gestern der Bericht von ihr. Anbei eine Kurzmitteilung, ich möge meine Klage zurückziehen.
In dem Bericht steht, ich könne doch acht Stunden am Tage arbeiten, nur nicht in meinem erlernten Beruf.
Also eine sogenannte Berufsunfähigkeit.
Ich beziehe bereits eine halbe EU Rente auf unbestimmte Dauer. Kann jedoch für meinen finanziellen Restbedarf nicht aufkommen. Ich habe Panikanfälle, wenn ich zu irgendeinem Arzt, Amt oder sonstwohin muß. Alleine geht garnichts. Ich habe auch keinen Therapeuten, an den ich mich wenden kann, weil ich bislang nicht in der Lage war, einen zu finden. (habe inzwischen im Net gesucht, waren jedoch nur Frauen, mit denen ich im Allgemeinen Richtung Vertrauen schon arge Probleme habe).

Nun, ich habe vier Wochen Zeit, mich zum Bericht zu äußern. Da es mir täglich körperlich  schlecht geht (Psychosomatisch) bin ich nicht in der Lage, arbeiten zu gehen. Mit Begleitung habe ich es geschafft, meinen Hausarzt aufzusuchen, der mich derzeit aufgrund meiner körperlichen Beschwerden durchscheckt.
Könnte es noch hilfreich sein, von ihm ein Attest mitzusenden?

Und bei welcher Stelle muß ich mich melden, um finanzielle Unterstützung zu erhalten (ALG ist ausgelaufen), wenn ich doch garnicht fähig bin, arbeiten zu gehen?

Ich wünschte, das Leben wäre ein wenig leichter...
Rhini
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Willi
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« Antworten #1 am: 22. April 2007, 12:01:56 »

Hallo Rhini

leider wohnst Du sehr weit von Landau in der Südpfalz entfernt, aber es gibt ja Telefon, notfalls kannst Du auch eine Mail schreiben. Sprich entweder Deine Nummer auf den AB oder rufe dienstags zwischen 8:00 bis 18:00 Uhr, bzw. Mittwoch und Freitag nachmittags an:
06341 89 87 27  , email: beratung@alt-katholisch-landau.de

Dort findest Du kostenlos professionelle Unterstützung und sehr viel seelisches Verständnis. Den ehrenamtlichen Berater kannst Du dir übrigens auf den Fotos der Webseite  http://www.alt-katholisch-landau.de/  anschauen, es ist der freundliche Herr mit Brille und weißem Haar, am Fenster sitzend (Gottesdienste anklicken).

Liebe Grüße
Willi
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Rhini
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Beiträge: 833


« Antworten #2 am: 23. April 2007, 06:37:59 »

Hallo, Willi
Vielen Dank für deine Anregung, doch leider ist es mir unmöglich, zu telefonieren. Besonders mit Menschen, die ich nicht kenne. Bekomme schon das große Zittern, wenn ich alleine bin und das Telefon bimmelt. Es gibt hier sicherlich auch Anlaufstellen, die entsprechend unterstützen würden. Wenn ich es schaffe, möchte ich zum Sozi gehen, die einem dann sicherlich auch sagen, wohin man sich wenden kann.
Problem ist, das in dem Bericht steht, (sinngemäß) dass man mich nicht berenten solle, weil ich dann inaktiv werden würde. Aber hallo, was bin ich denn jetzt? jeden Tag versuche ich einen Schritt nach vorne zu gehen, aber es scheitert immer wieder, weil ich auch jeden Tag gegen Schmerzen, Übelkeit und Angst sowie Depressionen kämpfen muß.

Nun, gleich bringt mich mein Bekannter zu meinem Hausarzt. Ggf weiß er Rat.
Liebe Grüße
Rhini
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Depri
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« Antworten #3 am: 23. April 2007, 09:18:17 »

Hallo Rhini,

manchmal wünsche ich den Gutachtern die gleiche Krankheit, nur mal so für ein paar Tage, damit sie merken wie grausam das ist.

Wünsch dir alles Gute...

Depri
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juergengrisu
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WWW
« Antworten #4 am: 01. Mai 2007, 19:14:48 »

Hallo Rhini

Dein Fall ist einer für den VDK die helfen dir , haben sie mir auch ich selbst habe auch Rente auf Dauer weil ich 100% Behinderung Tumor im Kopf usw....
Der VDK kann dir sicher helfen

www.vdk.de

gucke da mal rein

Grüße von Juergen
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