Werner
Beginner

Beiträge: 3
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« am: 22. März 2004, 12:05:44 » |
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Hallo Ihrs
Wenn ich das alles so richtig verstanden habe, sollte der gemeine Paniker regelmäßig etwas Sport treiben, um das Wohlbefinden zu steigern. Nun gestern habe ich wohl Sort etwas über meine Kräfte hinaus betrieben, und danach ca. 18.00 Uhr bis 00.00 Uhr hatte ich dauerhaft einen Ruhepuls von ca 110. Körperlich war ich total geschafft, jedoch an ruhen, bzw. schlafen war kein denken, wie ihr euch sicherlich bei dem Puls vorstellen könnt. Das ist mir schon einmal so ergangen. Es sorgt mal wieder dafür, dass ich in Sachen Sport mal wieder etwas vorsichtiger bin. (Vermeider läßt grüßen) Gibt es für das Phänomen eine Erklärung? Mir geht es heute den ganzen Vormittag auch nicht so prickelnd. Ich muß dazu sagen, dass ich nicht besonders trainiert bin. Hängt das damit zusammen? Gruß Werner
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« Antworten #1 am: 22. März 2004, 12:23:41 » |
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Hallo Werner, also ich bin ja auch überzeugt, daß Sport bei Panik hilft. Auch ich habe schon erlebt, daß danach mein Puls nicht so schnell runter ging. Meine Erklärung: Man beobachtet sich selber, setzt sich unter Streß und da kann der Puls ja nicht runergehen, also eine Katze die sich in den Schwanz beißt. Was hast Du denn gemacht und wie lange ? Wenn Du länger nichts mehr sportlich gemacht hast, gaaaaaaanz langsam anfangen, als es mir damals ganz schlecht bin ich wirlich meterweise Fahrrad gefahren, nicht kilometerweit und auch so geschwommen. Oft spielt uns auch der Kopf dabei einen Streich, als es mir letztes Jahr herzneurotisch nicht so gut ging, war ich auch langlaufmäßig nicht so gut drauf, dieses Jahr war super, ging besser als je zuvor, schade das der Winter rum ist  . Daß es Dir heute dann nicht so prickelnd geht, kann ich verstehen. Weil das spielt dann die Angst von gestern mit, ob man sich vielleiht doch irgendwie überanstrengt hat, auch die Enttäuschung, so geht es mir dann jedenfalls bei sochen Dingen. Nur nicht aufgeben Gruß Jule
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maren
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« Antworten #2 am: 22. März 2004, 12:51:00 » |
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hallo werner
dazu meine erfahrung, ich treibe eigentlich sport, aber mehr sporadisch wenn ich die figur retten muss gggggggggggg, wenn ich lange keinen sport gemacht hab ,dann kommt es bei mir sehr schnell zu herzrytmusstörungen die ich dann wieder über wochen verstärkt haben und sogar zu ängsten. ich denke du hast ein wenig übertrieben,,, vielleicht solltest mit leichten übungen anfangen , wobei puls beim sport nie höher als so 100-110 gehen sollte alles andere ist dann eh was für die *sportler * unter uns oder eben gewöhnungsbedürftig.
also im moment wären bei mr mal wieder genau 5 kniebeugen ausreichend,, stinkendfaul über winter gewesen bin.
und dann noch eins jeder sport ist nicht für jeden geeignet, ich zb kann absolut nicht joggen, weil ich völlig ins falsche atmen verfalle... gymnastik und so ein sportgerät wo man drauf steht und so elyptischen bewegungen macht , haben bei mir mehr gebracht , machen spass und überfordern mic nicht,
allerdings herzprobs hab ich bei jedem neuen anfang,, neurotiker lässt grüssen
lg maren
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olja
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« Antworten #3 am: 22. März 2004, 13:14:51 » |
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Hi Alerseits! Jepp, Sport ist gut und seeeehr, sehr nützlich! <--- Klugscheißerle *gg* Mal im Ernst: Sport k a n n nicht schaden und wir Ängstler sind sowas von übervorsichtig, dass wir uns - glaub ich zumindest - schon nicht überanstrengen können. Weil wir viel zu sehr auf unser Wohlbefinden achten und dabei vergessen, dass der Mensch ein zähes Wesen ist, welches zu mehr fähig ist, als wir alle glauben. Ich denke, dass eher die Regelmäßigkeit eine wichtige Rolle spielt. Also nich gleich losrennen und n Waldlauf machen, sondern halt langsamer und bewusster aber halt regelmäßig! Meistens macht es zuerst gar keinen Spaß, aber wenn man erstmal rein kommt, wird das fast wie eine Droge! (Wenn ich mal 1 Tag nicht auf meinem bike sitz, dann krieg ich Entzugserscheinungen  ) Man muss aber doch immer wieder den inneren Schweinehund überwinden, um was für sich zu tun LG, Olja
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Holger_1
Schreibe oft hier
  
Beiträge: 44
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« Antworten #4 am: 22. März 2004, 22:13:10 » |
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Hallo Werner,
ich hatte und habe in Therapie schon oft die leidige Diskusion, warum ich keinen Sport mache und daß ich das dringen tun sollte.. bei mir hängen Angst und Depression unter anderem auch ziemlich eng mit körperlicher Erschöpfung zusammen. Strenge ich mich an wenns mir eh schon schlecht geht, so treibt das die Spirale nur noch mehr an... Depri -> Anstrengung - > noch mehr Erschöpfung -> noch mehr Depri. Bei der Angst ist es ähnlich.. die ist eh schon so anstrengend, wenn ich da Kraft "verschwende" und diese nicht gegen die Angst einsetze, wird es nur noch schlimmer. Ich hatte vor ein paar Wochen ein echt super heftiges Wochenende an dem ich wegen einer total beschissenen Situation ohne Witz über 48h Dauerpanik der heftigsten Sorte hatte... ich hab sowas noch nie erlebt und war kurz davor durchzudrehen..... wäre mir da jemand mit Sport gekommen, hätte ich ihm glaube ich was ans Hirn geschmissen.
Kurzum, ich stehe Sport bei psych. Erkrankungen eher skeptisch gegenüber, das ist aber bei jedem anders... mich ärgert das nur manchmal, von den Fachleuten immer das Gelaber von wegen ich solle Sport machen zu hören.. die stellen das immer als das WUndermittel gegen unsere Krankheit hin... ja sie machen ja auch keinen Sport, da kann das ja nix werden.... wichtig ist, daß man es irgendwie schaft, sich abzulenken um von der Angst runterzukommen oder für eine gewisse Zeit die Gedanken der Depression zu verdrängen.. und da habe ich persönlich jede Menge andere Möglichkeiten.
Holger
[Editiert am 22/3/2004 von Holger_1]
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kopfgesteuerter
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« Antworten #5 am: 23. März 2004, 07:48:26 » |
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Moin,
sport ist ein ganz einfaches heilmittel , womit du dein herz und damit auch deinen puls trainierst ! wenn du unsportlich bist und möchtest etwas für dich tun und deine panikanfälle ein wenig besser in den griff zu bekommen , dann gehe es langsam an ! es ist wichtig , daß du nicht völlig platt machst , sondern erstmal gaaaannnzzz langsam anfängs , aber du wirst auch schnell einen erfolg verbuchen und du wirst dann schnell mehr laufen können ! es ist erwiesen , daß bei sport glückshormone ausgeschüttet werden und die können wir doch alle gebrauchen oder ? außerdem ist es erwiesen , daß dein ruhepuls stabiler und auch geringer wird ! bei ausnahmesituationen wird dein puls nicht so hoch sein und wesentlich schneller wieder auf ein normales level kommen ! ist doch auch logisch , wenn du 5 stockwerke hochgehst und kein sportler und auch noch raucher bist , daß du völlig platt oben bist und deine angst es sehr viel leichter hat !
bleibe am ball und du wirst sehen , daß es dir mit sicherheit besser gehen wird ! ich habe dies erfahrung gemacht ! ich gehe am wochenende 2-3 stunden fußball spielen , 1-2 mal die woche schwimmen , 1-2 mal die woche joggen und nun will ich mit yoga anfangen ! heute habe ich meinen ersten reiki termin , damit ich noch mehr ausgeglichen werde ! hat jemand schon erfahrungen mit reiki gemacht ?
gruß stefan
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Spica
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Beiträge: 3
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« Antworten #6 am: 24. März 2004, 08:29:12 » |
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Hallo! Ich leide auch schon seit vielen Jahren an Panikattacken und habe dabei körperliche Symptome (oft starken Schwindel und das Gefühl gleich umzukippen). Ich konnte mir auch nicht vorstellen Sport zu betreiben aber trotzdem habe ich vor 11 Monaten damit angefangen zu Hause vor dem Fernseher, mit Videokassette, zu turnen. Am Anfang waren es nur 12 min. pro Tag. Jetzt ist mein Minimum eine halbe Stunde pro Tag. :) Mein tägliches Turnen ist jetzt schon fast zur Sucht geworden und ich fühle mich viel besser als vorher. Also ich kann nur sagen dass es mir geholfen hat mich wohler zu fühlen. Und wenn es mir mal an einem Tag nicht so gut geht denke ich mir "ich fang mal an, aufhören kann ich ja immer noch (gerade zu Hause wo mich niemand sieht und es mir nicht peinlich sein muss wenn ich es nicht schaffe) aber meistens halte ich bis zum Ende durch und fühle mich danach total gut  . Schöne Grüße Spica.
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« Antworten #7 am: 31. März 2004, 09:44:45 » |
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Wenn es ja nicht im Grunde eine ziemlich ernste Sache und so traurig wär, dann müsste man über die Angst Sport zu treiben ja fast schon ein bisschen schmunzeln.
Aber -- hier bin ich und darf mich mal zu euch gesellen. Alles was hier in diesem Thread steht kenne ich nur zu gut, finde mich da wieder. Es hilft mir wenn ich lese, dass es auch noch andere gibt, die sich Gedanken über mögliche Ursachen machen, wenn man nach dem Sport einen Ruhepuls von 110 hat. ;-))
Allzusehr darf ich mich auch nicht auspowern, da es mir danach körperlich schlecht geht. Und dieses Unwohlsein kann bei mir dann im üngünstigen Fall eine Panikattacke auslösen. Unter Würdigung der Tatsache jedoch, dass ich in den letzten Jahren einiges an Gewicht zugelegt habe und schon immer ein Sportmuffel und Couchpotatoe war, ist das aber kein Wunder.
In letzter Zeit habe ich angefangen regelmäßig und in Maßen auf meinen hometrainer zu steigen. Ich radel alle zwei Tage ca 20 Minuten bei einem Puls von 130-140. Nicht mehr und nicht weniger. Als ich die ersten Male von Rad gestiegen bin, habe ich an allen Enden und Ecken gezittert. *zugeb* ... und es war mir wirklich nicht so ganz geheuer. *ggg*
Mittlerweile habe ich mich aber daran gewöhnt und das Zittern war nicht so sehr die Anstrengung, sondern auch meine Befürchtungen gleich mit einem Kreislaufkollaps darniederzuliegen.
Die Angst davor hat sich in der Zwischenzeit jedoch weitestgehend gelegt, aber ich weiß auch, dass wenn ich eine längere Pause machen würde, das Ganze wieder von vorne losgeht. Deswegen mache ich weiter.
Insgesamt hat sich meine Kondition schon etwas verbessert und ich fühle mich wohler. Das gibt mir Selbstsicherheit und die Angst an allen möglichen und unmöglichen Stellen schwindlig zu werden und in Ohnmacht zu fallen, hat deutlich abgenommen.
LG Annalena
[Editiert am 31/3/2004 von Annalena]
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olja
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« Antworten #8 am: 31. März 2004, 09:56:21 » |
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Aber eigentlich ist es doch Blödsinn! Man kann nicht beim Sport-Treiben in Ohnmacht fallen! Wenn ich z.B. laufe (natürlich nicht unter knallender Sonne und mit was im Magen), dann steigt Puls samt Blutdruck. Und wie soll man da einen Kreislaufkollaps kriegen? Bestimmt nicht nach 20 Minuten Radeln  Es ist echt immer nur die Angst, die das Gefühl gibt, umzukippen u.ä. - nicht der Sport! :) LG, Olja
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« Antworten #9 am: 31. März 2004, 10:36:57 » |
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@ Olja,
klar ist das Blödsinn, aber das zu wissen ist die eine Sache ... :-))
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olja
Gast
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« Antworten #10 am: 31. März 2004, 11:00:38 » |
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*gg* - und das Wissen anzuwenden, die andere :) Schon klar :))
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« Antworten #11 am: 31. März 2004, 19:41:38 » |
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Hallo,
wir ist gerade nochwas dazu eingefallen:
wie Olja ja schon schrieb, man kann dabei nicht umfallen, weil der Körper ist ja aktiviert, Puls und Blutdruck steigen durch Sport ja an (natürlich kann man auch beim Sport durch einen Schwächeanfall nix gegessen und getrunken, Grippe, totale Überforderung bei Hitze ohnmächtig werden, aber sowas tun Paniker ja sowieso nicht).
Nur bei einen Panikanfall passiert genau das Gleiche, Puls und Blutdruck steigen, Atmung geht schneller und vor diesen Dingen haben wir genau Angst und deswegen verwechseln wir einfach ganz normale körperliche Vorgänge beim Sport mit Panik und durch die Selbstbeobachtung verstärken wir diese ganzen Dingen auch noch.
Deswegen langsam mit Sport anfangen und sich dabei sagen, daß es jetzt ganz normal ist was wir fühlen. Ich weiß wie schwer das sein kann :-)
Julu
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« Antworten #12 am: 31. März 2004, 19:42:27 » |
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Jetzt habe ich doch meinen Namen falsch geschrieben
Jule *GGGGGG*
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olja
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« Antworten #13 am: 01. April 2004, 10:41:33 » |
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*gg* Hallo Julu *lol* Stimmt, du hast recht. Genau das sollte man sich eigentlich auch bei einer Panikattacke sagen: "Nein, ich falle nicht um, das kann gar nicht passieren! Logisch denken; Blutdruck steigt, Puls auch, deswegen Schwindel und Übelkeit - aber alles ganz normal und nicht lebensbedrohlich, ich falle NICHT um!" Damit müsste es doch eigentlich funzen?!;)
LG, Olja
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deleteuser
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« Antworten #14 am: 01. April 2004, 11:57:35 » |
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Jepp -- 99% meiner Gehirnzellen sind brav und denken logisch. Das restliche 1% sind jedoch aufrührerische Widerständler und sehr nachtragend, sie vergessen niemals ... und mischen von Zeit zu Zeit alle anderen auf. Dann ist vielleicht was los .... *ggg*
Nee, aber mal im Ernst - ich glaube, dass man sich selber dazu konditionieren oder besser gesagt desensibilisieren kann, indem man es einfach tut und mit ganz winzig kleinen Schritten anfängt. Erstmal nur ein paar Minuten und dann langsam steigern. Man muss sich einfach an die Reaktionen des Körpers gewöhnen und die Festplatte da oben wieder mit der Information "das ist normal" überspielen.
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Werner
Beginner

Beiträge: 3
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« Antworten #15 am: 01. April 2004, 13:31:52 » |
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Hallo nochmal.
@Olja und Annalena.
Es ist nicht ganz richtig, dass man nicht in Ohnmacht bei sportlicher Aktivität fallen kann.
Ich habe leider die Erfahrung schon zwei mal gemacht. Es stimmt, dass der Kreislauf zunächst angeregt ist, aber bei mir gibt es leider Gottes einen Punkt, an dem sich meine Gefäße wohl schlagartig erweitern und den Blutdruck urplötzlich sinken lässt. Der Puls rast dann, da das Herz den "Druckabfall" kompensieren möchte. Daher bin ich noch eine Spur ängstlicher, Sport zu treiben. Aber ihr habt recht. Ich sollte es gaaaaanz langsam angehen lassen.
LG Werner
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Rua
Gast
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« Antworten #16 am: 01. April 2004, 16:56:59 » |
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Hallo Werner ! Ich hab nicht den ganzen Threat durchgelesen, also sorry, falls ich einiges wiederhole  ) Mit dem Sport ist das bei mir auch so 'ne Sache: Ich habe bis ich fast 16 war Leistungssport betrieben - und gerade das war ein Grund, für meine späteren Depris und Angststörung. Irgendwann hab' ich gar keinen Sport mehr gemacht, weil es mich furchtbar depreimiert hat, nicht mehr die Kondition von früher zu haben. Ich habe ewig gebraucht, um zu kapieren, daß es nicht darm geht, Rekorde zu halten oder aufzustellen, sondern daß es Spaß machen und fit halten soll. Trotzdem bin ich schlicht und ergreifend ein fauler Mensch und habe so meine Probleme mit regelmäßigen Terminen oder Tätigkeiten... wenn ich dann aber mal schwimmen war, geht's mir dabei und danach richtig gut (jaja, die Endorphine...und dazu das Gefühl, was Gesundes getan zu haben). Aber gerade anfangs, als ich noch meinte, superschnell sein und mich "quälen" zu müssen, das aber schon wegen des fehlenden Trainings nicht ging, habe ich mich schnell überanstrengt - und es erst hinterher gemerkt. Daß dein Ruhepuls sich lange nicht beruhigt hatm könnte daran liegen, daß dein Körper die ungewohnte Anstrengung als "Notfall" mißverstanden und kräftig Adrenalin ausgeschüttet hat. Geh's einfach langsamer an, z.B. im Fitness-Studio unter Anleitung. Mit etwas Geduld wirst Du bestimmt noch eine Sportskanone  ) Übrigens denke ich, es ist gar nicht so einfach, die richtige Sportart zu finden.... ich kann eigentlich nur schwimmen, weil ich das schon gelernt habe, bevor ich laufen konnte. Bei Tennis seh' ich aus wie der sterbende Schwan persönlich, bei Ballsportarten verletze ich mich meistens, für Ju-Jutsu war mein Hinterteil zu lahm und JOGGEN ist mein absoluter Alptraum. Egal, was "fit for fun" und weiß-der-Geier welche Zeitschrift sagen, ICH finde joggen sowas von ätzend, das ist kaum auszudrücken. Kennst sich hier eigentlich Jemand mit Sauna aus ? Das ist meine Faulenzer-Alternative zum Sporttreiben, aber werden dabei auch Glückshormone ausgeschüttet ? Viel Glück & Spaß bei was auch immer weiterhin !! tschö, Rua
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deleteuser
Gast
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« Antworten #17 am: 02. April 2004, 21:40:17 » |
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Hallo Werner,
das wundert mich jetzt aber wirklich, daß Du beim Sport einfach so ohne weiteren Grund, wie nix getrunken oder lange nichts gegessen, oder große Hitze oder einer Erklältung etc. in Ohnmacht gefallen bist.
Oder hast Du es übertrieben ? Marathon gelaufen ?
Warst Du richtig "weg" gewesen ? Normalerweise schützt das Herzrasen vor einer Ohmacht, weil damit der Blutdruck angehoben wird.
Gruß Jule
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Sigi
Gast
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« Antworten #18 am: 10. April 2004, 17:22:57 » |
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Hallo Werner,
Die Sache mit Deinem Puls der sich nur schlecht wieder beruhigte ist eigentlich völlig normal! Dies hängt hauptsächlich mit Deiner Fixiertheit auf das Herz zusammen (Adrenalin ...). Auch Dein mangelnder Trainingszustand spielt da eine kleine Rolle mit. Aus meiner (leider unterdessen) grossen Erfahrung kann ich Dir folgende Tipps geben:
1. Sport ist ein muss! 2. Geh's ganz langsam an (Tipp: Jogge z.B. so langsam, dass Du das Gefühl hast, "dies habe jetzt aber nichts gebracht") 3. regelmässig, wenn möglich täglich 10 Min., 11 Min, 12 Min, etc.; langsame Steigerung (wirklich langsam!) 4. Keine Pulsuhren!! (wegen Fixierung auf den Puls/es reicht absolut nur auf Deine Atmung zu achten/also kein Keuchen, dann machst Du etwas falsch 5. Laufe z.B. mit einem Partner (Ablenkung) Und wenn Du mit ihm gleich während dem Lauf reden kannst, dann ist Deine Geschwindigkeit opimal 6. Pulsmessen nach dem Laufen verboten; ablenken (ausgehen, etc.)
Ein paar Worte zum Herz:
Ich musste z.B. meine Berufssportler-Karriere (Fussball) wegen einer zufällig diagnostizierten Herzerkrankung von Heute auf Morgen abbrechen (Gefahr des plötzlichen Herztodes). Dies trotz fehlender Symptomatik!
Der Weg zur Herzangst war bei mir nicht mehr weit ... Ich könnte heute wohl eine Praxis eröffnen...
Jedenfalls bin ich eigentlich bis Heute (12 jahre später) ohne Herzsymptome. Abgesehen von einigen Stolperern. Mein Kardiologe ermutigt micht sogar dazu, wieder mehr Sport zu treiben (habe auch über 14 Kilos zugelegt). Daran arbeite ich jetzt.
Zur Ermutigung: Wenn ich mit dieser Herzerkrankung Sport treiben kann, wievielmehr kannst Du und können alle anderen deren Herzen gesund sind Sport treiben?
Ich wünsche Dir alles Gute Sigi
[Editiert am 10/4/2004 von Sigi]
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