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Autor Thema: Gutachter - Erfahrungen?  (Gelesen 4710 mal)
Jim-Bob
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Beiträge: 2


« am: 13. Mai 2007, 20:43:34 »

Hallo Leute,

endlich hats mit meiner Anmeldung geklappt, hatte es schon vor ein paar Monaten probiert, bin dann aber wieder "rausgeflogen".

Ich hab in einem Monat einen Gutachtertermin und wollt Euch mal nach positiven Erfahrungen fragen. Gibt's die auch? ich hab hier schon viel gelesen, was mich ziemlich geschockt hat.

ich bin extrem zurückhaltend, weiß aber nicht, ob das bei so einem Termin angebracht ist und ob ich dann glaubwürdig rüberkomme?

Würd mich freuen, wenn jemand mal eine positive Erfahrung gemacht hat mit Gutachtern und mir berichten möchte.

Euer
Jim-Bob
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Alue
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WWW
« Antworten #1 am: 14. Mai 2007, 13:28:21 »

Hallo Jim-Bob,

ich musste vor einem Jahr zum MDK der Krankenkasse, weil ich schnell nach einem stationären Aufenthalt wieder krank war.

Ich bin völlig unvorbereitet da hingegangen, hatte keine Ahnung, was mich überhaupt erwartet.
Die Ärztin war supernett, hat sich über eine Stunde lang mit mir unterhalten. Sie hat ziemlich schnell ziemlich gut erfasst, wo bei mir die Knackpunkte lagen.

Am Ende hat sie festgestellt, dass es nicht sinnvoll wäre für mich zu arbeiten und statt dessen lieber erst Mal eine Reha zu machen.

Letzendlich hat sich die zerschlagen, weil ich nochmal in die Akutklinik gegangen bin, aber alles in allem kann ich nichts Schlechtes von dieser "Begutachtung" berichten.

Gruß
Alue
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Frodo: "Ich wünschte, all das wäre nie passiert."
Gandalf: "Das tun alle, die solche Zeiten erleben, aber es liegt nicht in ihrer Macht, das zu entscheiden. _Wir_ müssen nur entscheiden, was wir mit der Zeit anfangen wollen, die uns gegeben ist."
Fossy
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Beiträge: 486


« Antworten #2 am: 14. Mai 2007, 15:42:06 »

Hallo Jim-Bob,

ich habe gute Erfahrungen mit Gutachterinnen gemacht.

Ich habe mich so gegeben wie ich bin, wie ich *meine Welt* erlebe.

Habe mir vorher aufgeschrieben, was so mit mir ist. Und mich dann bei dem Termin darauf konzentriert.
Hatte auch einen Zettel mit, wo meine ganzen Medis und stat. und amb. Thera's drauf standen.
Die Adressen der Kliniken etc.

Ein bissel Vorbereitung ist ganz gut. :-)

Alles Gute  Fossy

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Per Somnium
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« Antworten #3 am: 15. Mai 2007, 11:05:17 »

Tag erstmal Jim-Bob.
Also mein letzter Gutachtertermin ( wegen laufender Rente) liegt über drei Jahre zurück.
Was wichtig ist ... Du schreibst etwas von glaubwürdig rüberkommen? ... tja dies ist ein heikler Punkt ... wenn Du wirklich krank bist und Du das für Dich angenommen hast ist Angst unangebracht ... Du musst nur für Dich wissen was Du möchtest.
Die Gutachter sind in den meisten Fällen wohl gute Psychologen die mehr an einem selbst erkennen wie man vermutet ... will sagen eine weinerliche Maske hinter der ein Lachen sitzt erkennen die wohl.
Aber ... auch Vorsicht ... auch wenn Du extrem Krank bist, versuchen die oft im Sinne der Kassen zu entscheiden ... wenn Du also der Meinung bist das Du arbeitsunfähig bist dann hilft kein vielleicht oder ein wenig ... sondern dann sprich das aus ... wenn sie der Meinung sind das es anders ist müssen sie Dir das beweisen und dich in eine Reha oder Belastungserprobung schicken ( schöne Grüße nach SB Zwinkernd
Das dies oft schwer ist ... ist klar ... auch ich wollte es eigentlich nicht so wahr haben das da auf dem heutigen Arbeitsmarkt für mich nix mehr geht .. ist aber so ... nun mache ich ehrenamtlich Stundenweise in einem Verein für psychisch Erkrankte etwas ... das hilft und ist auch im Falle einer Nachprüfung anerkannt und fällt gar positiv in die Waagschale.
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Querdenker passen oft nicht durch genormte Türen
Per Somnium
Jim-Bob
Beginner
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Beiträge: 2


« Antworten #4 am: 15. Mai 2007, 20:20:17 »

Hallo an alle!

Erstmal danke an alle für Eure Antworten!

Da bin ich ja schon mal etwas beruhigt, dass es auch gute Erfahrungen gibt!

Ich denke auch, dass ich mich so geben werde, wie ich bin...bzw. wie ich mich fühle und die Klinikberichte werden ihr übriges tun...

Werde demnächst nochmal ausführlicher schreiben.

Dank erstmal für die Zeit, die ihr Euch zum Schreiben genommen habt!

Jim-Bob
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Depri
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« Antworten #5 am: 16. Mai 2007, 09:21:35 »

Hallo Jim Bob,

ich war 6 mal bei Gutachtern. 4 mal Amtsärzte, die waren sehr nett. 1 Gutachterin von der BfA, die sich sehr viel Zeit nahm und auch sehr nett war. Ein Gutachter von der BfA, der mir zwar unsympathisch war, mir gegenüber aber auch freundlich. Also davor habe ich nicht die Angst. Angst habe ich  immer nur, dass man mir nicht glaubt. Und die Angst wird wohl auch immer bleiben bis zur letzten Begutachtung:(((.

Wünsche dir alles Gute!

Depri
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Caro
Gast
« Antworten #6 am: 16. Mai 2007, 20:02:47 »

Hallo Jim-Bob,

ich hatte bisher eine positive und eine negative Erfahrung.

Meine positive Erfahrung war -die negative will ich gar nicht schreiben, hast Du ja schon genügend gelesen- für mich sehr überraschend, da es eine eher ungünstige Vorgeschichte mit diesem Gutachter gab.
Während des Gesprächs fühlte ich mich dann auch schrecklich, aber letzten Endes aus bestimmten Gründen trotzdem auch verstanden und ernst genommen und das Gutachten fiel auch positiv für mich aus.

Jetzt, wo die Sache abgeschlossen ist, habe ich sogar versucht, noch mal einen Termin bei ihm zu bekommen, weil ich in der einen und anderen Sache noch mal einen Rat hätte gebrauchen können, was wohl aber nicht geht, weil er eben mein Gutachter war...

Du siehst, es kann auch richtig positiv sein. Manchmal gerade dann, wenn Du gar nicht damit rechnest.

Was ist der Hintergrund Deines Gutachtens? ( wenn Du das hier sagen möchtest )

Ich wünsch Dir erstmal alles Gute ! Wenn Du noch mehr wissen willst, kannst Du mir auch gern eine PN schreiben, dann schreib ich Dir noch mal ausführlicher.

Caro

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peanuts
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« Antworten #7 am: 23. Mai 2007, 10:25:23 »

Hallo zusammen,

ich hatte gestern einen Termin bei einem Gutachter, Arzt f. Psychatrie. Dort hat mich meine (private) Krankenkasse hingeschickt, da ich bereits 7 Monate au bin und bereits einen Klinikaufenthalt hinter mir habe. Klar war von Anfang an, daß die PKV mich aus der Leistung haben will.

Der Gutachter war sehr nett, ich mußte  rd. 15 Min. Fragenbögen ausfüllen, anschließend hat er sich ca. 3o Min. mit mir unterhalten. Besser gesagt, er wollte meinen berufl. Werdegang wissen.  Da ich bereits 56 Jahre alt bin, habe ich natürl. meinen Lebenslauf nicht im Kopf,  es wäre wohl besser gewesen, ich hätte mir einen Lebenslauf mitgenommen. Egal.... Dann mußte ich ihm meinen bisherigen Krankheitsverlauf beschreiben.

Er hat mich nach meinen Zukunftsplänen gefragt und ob ich mir  vorstellen könnte, wieder in die Arbeit zu gehen od. ggf. eine  Wiedereingliederung zu machen. Pläne habe ich keine, wie auch, wenn mein Leben derzeit fremdbestimmt ist.....und die Vorstellung, wieder in die Arbeit zu gehen, macht mir Angst. Da steigere ich mich regelrecht hinein (sagte die Therapeutin in der Roseneck-Klinik) und  habe Tränen in den Augen u. fange an zu zittern.

Der Gutachter hat mir dann genau die Fragestellung, welche die PKV an ihn gerichtet hat, vorgelesen. Er sollte beurteilen, ob ich mehr als 5 Stunden täglich arbeiten kann od. nicht.  Er hat mich dann auch noch gefragt, ob ich eine private Berufsunfähigkeits-Vers. hätte, denn ggf. würde er mich als "berufsunfähig" einstufen und ich bekäme dann 5o % der Erwerbsminderungs-Rente. Aber eine Empfehlung, ob ich denn nun Rente beantragen solle, will er mir nicht geben. (Warum eigentl. nicht ?)

Er kam dann zu dem Ergebnis, daß ich

- seit über einem Jahr erkrankt
- seit 1 Jahr mit Anti-Depressiva behandelt
- seit rd. 9 Monaten in Verhaltenstherapie
- 50 % Schwerbehindert bin
- 5 Wochen Klinikaufenthalt in einer renommierten Klinik

hinter mich gebracht hätte und es mir immer noch nicht besser gehen würde. Er war dann der Meinung, daß ich wohl "austherapiert" bin ! (zu Deutsch: mir kann wohl nichts mehr helfen!)

Weiters geht er davon aus, daß die Krankenkasse bei von ihm festgestellter Berufsunfähigkeit, die Leistungen einstellen wird !

Insgesamt war er sehr nett und freundlich. Ich habe mich so gegeben, wie ich bin bzw. mich fühle.
Aber es geht mir meistens so wie Depri: ich habe Angst, daß man mir nicht glauben könnte, ich als Simulant hingestellt werden könnte. Diese Angst kommt wohl aus meinem Anspruch an mich selbst, mich zusammenzureißen u. mich durchzubeißen. Na ja....

Jetzt warte ich mal ab, was das Gutachten ergibt und was die PKV dann tatsächlich macht..... ich versuche, erstmal ruhig zu bleiben (besser gesagt als getan).

Liebe Grüsse an alle...

Peanuts

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Depri
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« Antworten #8 am: 28. Mai 2007, 15:03:03 »

Hallo Peanuts,

ja, das geht wohl einigen von uns so. Man sieht unsere Krankheit nicht. Und das macht es umso schwerer.

Ich  habe jetzt bald meine 50 Stunden Therapie hinter mir, bin ich dann austherapiert? Was heisst das für mich und die Rente?

Man merkt ja auch im Umfeld, wie manche über einen lächeln, so nach dem Motto, wofür kriegt die jetzt Rente? Wir haben uns ja unsere Krankheit auch nicht ausgesucht, und wie oft wollte ich daran völlig verzweifeln.

Wünsche dir noch schöne Pfingsten.

Depri
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peanuts
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« Antworten #9 am: 01. Juni 2007, 11:12:52 »

Hallo Depri,

ich habe mich in den letzten Tagen mit meiner Hausärztin u. meiner Therapeutin unterhalten.
Beide sind der Meinung, daß - wenn man (bzw. der Gutachter der Krankenkasse)  mich für "austherapiert" hält -  ein Antrag auf Berufsunfähigkeits- bzw. Erwerbsminderungs-Rente Aussicht auf Erfolg hätte.

Ob das dann die DRV auch so sieht, bleibt abzuwarten. Da wird dann ggf. ein Gutachter-Streit losgehen.

Ich habe mir vorsorglich kommende Woche einen Termin beim VdK geben lassen. Dort bin ich schon über 1o Jahre drin. Würde ich Dir auch raten, hab von Freunden nur Gutes darüber gehört.

Jetzt "zieh ich mich mal warm an" für den kommenden Kampf mit der Rentenversicherung.
Ich werde weiter berichten, einstweillen

lg
peanuts
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« Antworten #10 am: 26. Juli 2007, 10:40:50 »

Hallo zusammen,

Zwischenzeitlich hat mich die private Krankenkasse (PKV) sozusagen aus dem Krankengeldbezug "rausgeschmissen". bis zum 22.8.07 bekomme ich noch Geld, danach nichts mehr.

Es war sehr schwierig, an das Gutachten der PKV zu kommen, aber meine Ärztin hat es dann doch rausgerückt: die PKV hält mich für "mind. zu 5o % erwerbs - u. berufsunfähig" und zwar seit "mind. 22.5.07".

Ich habe inzwischen mit Hilfe des VdK Ende Juni Antrag auf volle Erwerbsminderung eingereicht. Der VdK meint, Berufsunfähigkeits-Rente = 5o % erwerbsminderungs-rente zzgl. 5o % Arbeitsmarktrente -  könnten wir immer noch beantragen, aber erstmal gehen wir in die "vollen", man kann dann ja ggf. klagen. Das hat mich schon mal erheblich beruhigt, daß der VdK so voll hinter mir steht.

Ich habe gestern eine Vorladung der BfA für einen Gutachter-Termin für kommenden Dienstag (geht ja fix) erhalten. ich mache mir natürl. wieder Sorgen....... na ja, wird schon schief gehen.

Wenn die Roseneck-Klinik (eine der renomiertesten Krankenhäuser im süddeutschen Raum)  und ein namhafter Gutachter (der PKV)  - also beide - der Ansicht sind, ich wäre nicht mehr arbeitsfähig und schwergradig depressiv, dann kann wohl ein dritter Gutachter seinen beiden anderen Kollege nicht in den Rücken fallen (hoffe ich doch )

Bitte drückt mir sämtliche Daumen für den kommenen Dienstag.

Ich werde weiter berichten, einstweilen

liebe grüsse

peanuts
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juergengrisu
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« Antworten #11 am: 26. Juli 2007, 11:07:33 »

Hallo Peanuts



Ich drück dir die Daumen das wird schon klappen da hat mal wieder so ein ,,Schreibtisch Honk'' über die Papiere über dich entschieden KÄMPFE du gewinnst gut das du den VDK hast ich bin auch im VDK

Viel Glück

liebe Grüße

Juergen
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peanuts
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« Antworten #12 am: 01. August 2007, 11:02:07 »

Hallo zusammen,

ich hatte gestern einen Termin beim Gutachter der BfA u. berichte kurz:

Die ?Einladung? erhielt ich recht kurzfristig, ich musste innerhalb von 4 Werktagen zum Gutachter. In dem beigefügte Merkblatt wurde ich aufgefordert, ärztl. Berichte ? soweit vorhanden ? mitzubringen. Auch sollte ich schriftl. meine Beschwerden, den jetzigen Krankheitsverlauf, meine bisherige Krankengeschichte (seit Geburt, incl. Op?s etc.), Ärzte-Liste, Medikamenten-Liste, meinen berufl. Werdegang (Lebenslauf) und meinen Personalausweis mitbringen.

Zuerst übergab man mir 1 Fragebogen (1 Seite) mit allgemeinen Angaben zur Person, worauf ich jeweils Vermerke anbrachte wie ?siehe  Lebenslauf? etc.. Der zweite Fragebogen ( 4 Seiten)  war eine ?Selbsteinschätzung? zu meinem Gesundheitszustand, meiner Person, meinen Gefühlen.

Dann wurden im Nebenzimmer von einer Hilfskraft die Gehirnströme gemessen, da ich Tinnitus u. eine Hörminderung habe, dauerte so rd. 15 Min. u. danach war meine Frisur ruiniert (egal).

Dann  ?durfte? ich zum Dottore:
Ich war äußerst aufgeregt u. den Tränen nahe, aber m.E. hat der das garnicht bemerkt, er blätterte/las in den  Unterlagen, welche ich übergeben hatte u. stellte teilweise ? ohne aufzublicken ? dazu Fragen.

Dann Fragen zu meinem heutigen Gesundheitszustand, wobei ich meinen Spickzettel zuhilfe nahm. Das  störte ihn nicht. Als die Fragen auf meine Ängste gerichtet waren, konnte ich meine Tränen nicht mehr halten, da mich erhebliche Zukunftssorgen plagen, habe die letzen 3 Tage nicht geschlafen  u. auch so ausgesehen. Habe keine Schlafmittel genommen, da man sich ja so zeigen sollte, wie einem zumute ist.

Danach mußte ich mich bis auf die Unterwäsche ausziehen u. auf die Liege liegen. Es folgten rd. 1o Min. Reflexuntersuchungen etc.

Er war weder nett, noch freundlich, noch böse oder so...... einfach nicht einschätzbar......

Danach verabschiedete er mich mit Händedruck u. lächelte zum ersten mal mir freundlich ins Gesicht u. wünschte mir alles Gute. Wie ich das zu deuten habe ??

Danach mußte ich nochmals zu einer ?Gehirnströme-Messung? weil mir manchmal die Finger einschlafen (ist  m.E. ein Problem der Halswirbelsäule, egal) u. sich das erst bei der Untersuchung beim   Dottore  zeigte.

Insgesamt hat das alles knapp 2 Stunden gedauert, mit insges. max 15 Min. Wartezeiten dazwischen. Die Zeit ging sehr schnell vorbei.

Mir fiel auf, daß im Wartezimmer nur Personen saßen, welche ebenfalls Fragebögen ausfüllten, so gehe ich davon aus, daß dieser Arzt wohl nur Gutachten macht......

Als ich dann zuhause war, war ich fix u. alle u. mußte mich erst mal ausheulen, weiß eigentl. nicht, warum ich heulte, denn es lief ja ?normal?, vermutl. war es die tagelange Anspannung vorher.

Die Ungewissheit geht jetzt für mich zwar noch weiter, aber ich hoffe, daß ich bald Bescheid bekomme, da ich ab 22.08.   kein Geld mehr von der Krankenkasse bekomme.

Ich habe das alles recht ausführlich geschrieben, da ja viele hier immer Angst vor solchen Terminen haben. Vielleicht kann ich dem einen oder anderen mit meinem Bericht  etwas die Angst davor nehmen.

Ich werde weiter berichten.

Liebe Grüsse an alle u. Kopf hoch, ich hab's auch überstanden....

Peanuts
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« Antworten #13 am: 01. August 2007, 13:26:17 »

Hi Peanuts

So wie ich das lese was du schreibst bekommst du die rente ...wünsch dir viel Glück jetzt wird es etwa 3-6 Wochen dauern bist du deinen Bescheid hast....

Liebe Grüße
Juergen
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« Antworten #14 am: 23. August 2007, 14:11:22 »

Hallo zusammen,

Gestern habe ich meinen Rentenbescheid bekommen, aber ich bekomme nur die halbe Rente, befristet bis
31.07.08.

Man ist der Meinung, daß ich "..... zwar im meinem Beruf und in vergleichbaren Tätigkeiten nicht mehr mind. 6 Std. täglich einsatzfähig......" sein kann.

"Sie können jedoch unter den üblichen Bedingungen des allgem. Arbeitsmarktes eine Tätigkeit von mind . 6 Std. täglich ausüben".

und weiter.......

"... können Schwierigkeiten bei der Vermittlung eines Arbeitsplatzes nicht zur Anerkennung der vollen EM-Rente führen....."

Jetzt hab ich für kommende Wo. einen Termin beim  VdK...... mal sehen, was die dazu sagen.

ich werde weiter berichten...

LG

Peanuts

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« Antworten #15 am: 25. November 2007, 15:22:08 »

Hallo zusammen,


habe was Positives zu berichten, hier kurz zusammengefasst:



Rentenantrag auf volle EM-Rente am 28.06.07 mit Hilfe des VdK gestellt.

Vorladung zum BfA-Gutachter am 31.07.07.

Dann erging Rentenbescheid am 16.08.07 (leider nur 5o % EM-Rente)

Dann innerhalb der 4 Wochen-Frist  Widerspruch durch VdK eingelegt.

Am 2o.9.07 hat dann die DRV/BfA  nochmals 2 Formular-Berichte von meiner Hausärztin und meiner Fachärztin f.Psychatrie angefordert. Wegen der Quartals-Abrechnung der Äzrtin u. der damit verbundenen vielen Arbeit kam meine Hausärztin leider nicht so schnell dazu, das Formular auszufüllen. (sonst wäre es wohl noch schneller gegangen)

Egal.... Mit neuem Bescheid vom  06.11.07 habe ich dann die 1oo % -EM-Rente erhalten. Auch die Ablauffrist haben sie mir von ursprüngl. 31.7.08 auf nunmehr 30.09.2009 verlängert !

Also jetzt bin ich ganz froh, nun längere Zeit Ruhe zu haben u. mich auf meine Gesundheit konzentrieren zu können. Denn meine Depressionen haben sich (leider) noch nicht wesetnl. gebessert......

Also an alle: den Kopf nicht hängen lassen, sondern kämpfen od. "kämpfen lassen" z.B. mit einem Sozialverband. Ich hätte das wohl nicht alleine geschafft.

Liebe Grüsse an alle

peanuts
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« Antworten #16 am: 25. November 2007, 22:00:31 »

Hi Peanuts

habe doch am Anfang gesagt du bekommst die Rente.... freu mich für dich das du das geschafft hast....


liebe Grüße

Juergen
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