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Autor Thema: Zunahme des Tremors bei SP  (Gelesen 1243 mal)
Sternenhimmel2
Beginner
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Beiträge: 1


« am: 04. Juni 2007, 11:42:07 »

Hallo,

ich bin 45 Jahre und leide seit 30 Jahren an SP. Begleiterscheinungen sind Erröten und vor allem ein Händezittern.

Bisher konnte ich das in der Öffentlichkeit einigermaßen in Schach halten, was mir seit ein paar Monaten nicht mehr gelingt. Das  Zittern ist mittlerweile so schlimm geworden, dass ein Schreiben unter "Beobachtung" kaum noch möglich ist und wenn, dann kann man meine Schrift kaum lesen. Versuche ich es zu bekämpfen wird alles nur noch schlimmer. Dasselbe passiert vor allem beim Trinken und Essen, sodass ich Lokalbesuche gerade meide.

Auch habe ich festgestellt, dass es immer länger dauert , bis diese "Zitterattacken"  wieder verschwinden und wenn ich dann noch merke, dass mich jemand beobachtet, ist es mir so peinlich, dass ich knallrot werde.

Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht und  kann mir evtl. Tipps geben, wie ich das wieder in den Griff bekomme?

Bin für jeden Hinweis dankbar.

LG Grüße
Sternenhimmel2
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moses05
Stammposter
****
Beiträge: 209


« Antworten #1 am: 04. Juni 2007, 13:30:21 »

Hallo Sternenhimmel!!

Das was du da beschreibst,kenne ich zu gut. Nun weiß ich ja nicht ob du z.B. Medis bekommst oder eine Therapie schon durchgeführt hast.
Aber ich muß schon aus beruflichen Gründen vor vielen Menschen reden oder auch Unterricht oder Vorträge halten......
Ich habe festgestellt, das wenn ich öfters mit den Situationen zu tun habe, die Panik und das Zitttern verblaßen. Ganz weg ist es nie und es wird wohl immer ein Teil von mir bleiben. Ich akzeptiere das und versuche damit bestmöglich umzugehen.
Die Vermeidung würde alles nur noch schlimmer machen. Also rann und wenn es auch noch so schwer wird. Laß dich da nicht unter kriegen.......
Dir noch alles lieben und einen schönen Tag

Lg Moses
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Sehe was du siehst und nicht was du denkst was du siehst!
Anndra
Stammposter
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Beiträge: 296



« Antworten #2 am: 04. Juni 2007, 16:59:04 »

Hallo Sternenhimmel,
ich kann mich moses nur anschließen:
Der Weg geht immer da entlang,wo die Angst ist!
Selbst wenn du schon eine Therapie(oder mehere) gemacht hast,würde ich dir raten,dich immer wieder mit deiner Angst auseinander zu setzen.In einer neuen Therapie oder vielleicht in einer Selbsthilfegruppe.
Man lernt nie aus,wirklich...ich leide selbst seit über 20 Jahren an einer SP und Agoraphobie...erst seit
ich in diese Selbsthilfegruppe gehe (etwa 9 Monate) habe ich gelernt die Angst als ein Teil von mir zu akzeptieren und kann inzwischen sogar wieder öffentliche Verkehrsmittel benutzen und in einem bestimmten Radius mein Haus verlassen,Besorgungen erledigen und Termine wahrnehmen.

Ich schicke dir ein dickes Mutpaket,das wirst du brauchen.

Liebe Grüße
Anndra
Gespeichert

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