amorpho
Beginner

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« am: 14. Juni 2007, 07:31:37 » |
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Auf dieses Forum stieß ich durch meine Recherchen auf einen Artikel, daß psychisch kranke Eltern kranke Kinder hinterlassen. Das kann ich leider bestätigen. Auch meine 4 Geschwister leiden darunter und ich habe sehr lange gebraucht, um zu durchschauen, wo die Ursachen für mein Unbehagen sind. Glaubte aber da durch zu sein. Mein Problem ist, daß ich, um abzunehmen, gesund leben muß und auch mal ein Hüngerchen ertragen können sollte ? nicht hungern, nur warten bis zur nächsten Mahlzeit (bei dreien keine Heldentat). Lange habe ich über den Mechanismus des Nicht-Durchhalten-Könnens nachgedacht, mir fielen immer so kleinere odere auch größere Verletzungen ein, bei denen mein Gefühl aber sagte: das isses nicht. Kürzlich kam ich auf den Trichter. Es ist das gesamte Körper- und Gefühlsleben, was dann hochkommt, und das ist zuviel. Gesundes Leben ist wie eine Zeitreise, in der dann unbewußt eine Rückkopplung passiert und gegen die ich mich auch durch anderes, üppiges Eßverhalten wehre (wir waren eine arme Familie und es gab nur wenig aber gesundes Essen, außerdem hungerte ich damals um auf mich aufmerksam zu machen, erfolglos). Von Binge Eating bin ich weit weg, Bulimie wäre ein Ausweg, der mir aber nicht gefällt. Es ist nur eben immer ein wenig zuviel, brauche wegen des niedrigen Grundumsatzes nur sehr wenig an Nahrung, so daß ich schon etwas hungern muß. Durch die 12-h-Schichten bleibt für Sport kaum Kraft, ich bin Migräniker und Epileptiker (dürfte keine Schichten machen, aber die Alternative ist ?arbeitslos?), da braucht man auch mal Erholung bzw. nimmt im Frei sein Krank. Ich will die damaligen Verhältnisse nicht beschreiben, aber meine Erkenntnis hat mich schon genervt. Schon wieder das alte Lied? Hört das nie auf? Reicht die Erkenntnis der Zusammenhänge, um da ´raus zu kommen? Eigentlich wollte ich nie wieder zum Psychologen, aber im ersten Moment dachte ich: das ist zuviel. Aber vielleicht geht?s ja doch ohne. Hat da jemand Erfahrungen bzw. kann etwas berichten?
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