Home | Forum
Freitag, 25. Mai 2012
Sorry das die Seite nicht erreichbar war. Es gab angeblich ein paar "Urheberrechtsprobleme". News wird es in Zukunft keine mehr geben, das Forum besteht weiterhin.
Angstnetz Forum
25. Mai 2012, 12:59:42 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

Einloggen mit Benutzername und Passwort
News:
 
   Übersicht   Hilfe Einloggen Registrieren  
Seiten: [1]   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: Trampelnachbarn  (Gelesen 1844 mal)
gaestin
Gast
« am: 26. Juni 2007, 22:59:08 »

Hallo,
vor ca 14 Monaten bin ich aus meiner Wohnung ausgezogen, da mich oben drüber wohnende Nachbarn regelrecht aus der Wohnung getrampelt haben und wohl einen Waschsalon betrieben.
Die trampelten b is in die frühen Morgenstunden und haben täglich(!) zwischen 10 und 12 Stunden Waschmaschine und Trockner betrieben, was in meiner Wohnung unerträglich gebrummt hatte.
Jetzt habe ich ca 7 Monate in Ruhe in meiner neuen Wohnung gewohnt, bis die nächsten Trampeltiere über meine Wohnung zogen - eine 5 köpfige Russen-Familie! Die trampeln rund um die Uhr auf meinem Kopf rum, bis nachts um 3 Uhr und morgens gegen 5 oder 6 werde ich wieder aus dem Bett getrampelt. Zusätzlich werden sämtliche Türen zugeknallt. Die alte Treppenhaus Treppe (Holz) geht durch meine Wohnung durch - direkt neben meinem Schlafzimmer und die Haustüre grenzt auch direkt an mein Schlafzimmer.
Mittlerweile bin ich schon ganz krank von diesem Lärm und dem 24 stündigen Erdbeben in meiner Wohnung - und mittlerweile leide ich bereits an Panikattacken. Bei jedem Geräusch schrecke ich zusammen und bekomme Herzrasen ect.
Kann mir jemand einen guten Tipp geben, wie man damit umgehen soll?
Umzug kommt derzeit nicht in Frage, zum einen wegen den Kosten und zum anderen gibt es auch nicht unbedingt passende Wohnungen.
Ich finde solche Leute einfach nur zum k.......
Gespeichert
oba
Stammposter
****
Beiträge: 359


« Antworten #1 am: 09. August 2007, 12:32:58 »

hallo leutz
dieser beitrag ist gar nicht so schlecht. jeder hats glaub schon mal erlebt, wie es nerven kann, wenn "trampeltiere" einfach auf allem herum trampeln, als seis das normalste der welt.
wie geht man um mit spuckenden, pinkelnden, randallierenden und sonstigen unanständigen mitmenschen?
spricht man sie mal höflich an? was kann man da als antwort hören? "geht mich nen scheiss an, was labberst du? lass mich in ruhe und mach mich nicht blöde an".

wo könnt man sich da zurück ziehen, das man von solchen nervenden situationen nichts mehr abbekommt?

flüchten, ausziehen, nen flug zum mond buchen?
ich stell mir vor, wenn jeder, die genervten und die nervenden alle auf dem mond fuss fassen, wie dann von der erde ausgesehen, dieser vollmond ausehen könnte?
es wär eine schwarze kugel. so vollgestopft, das kein flecklein weisses mehr zu sehen wäre.
diesen mond würd ich dann echt vermissen, ihn in der nacht nicht mehr anschauen zu können. denn der liebe mond steht so hell und sanft da oben, ich schau zu ihm rauf und danke ihm, das er mich noch nie geärgert hat. im gegenteil, er sagt mit dem tiefesten lächeln, dass ich eben ein mensch auf der erde bin und so auch aushalten muss, was mich so unsäglich ärgert, nervt und ich fast verrückt werde, wenn halt da menschen um mich herum leben, die ich zum k.. finde.

es hilft nun wenig, das ich es sagte. aber ich versuche, beim hinsehen, hinhören, auch mal weg zu sehn, weg zu hören.
und der liebe mond, die sterne wird mir kein mensch weg nehmen. denn so weit kommt ein mensch erst, wenn er auch die tomaten, kartoffeln und den ferrari mitnehmen kann, dorthin.

gruss oba Zwinkernd
Gespeichert
Sister Moonshine
Stammposter
****
Beiträge: 556



WWW
« Antworten #2 am: 09. August 2007, 15:02:29 »

Auch wir haben Trampeltiere :-(

Aber, sehr schön, oba. Ich finde es bewundernswert, wie Du an viele Dinge rangehst...ich wünschte mir Deine innere Stärke ,manchmal. Denn Du hast sie    Grinsen
Gespeichert

    ~ Please help me to keep my mind open to the public ~
oba
Stammposter
****
Beiträge: 359


« Antworten #3 am: 09. August 2007, 17:59:38 »

 Verlegendanke

die innere stärke ist etwas ganz eigenes. oft, wenn ich traurig bin, an einer koppel mit pferden oder schafen vorbei gehe, knie ich hin, rede sanft zu diesen scheuen tiere. nach und nach kommt das eine oder andere an mich heran. wir sehen uns offen in die augen und ich darf so einem scheuen tier mit der hand über das gesicht streicheln - ohne, dass es zurück zuckt.

dann, erst dann hat mich meine hand zur inneren stärke geführt. wenn so ein tier mich sogar mit dem warmen atem an der hand teilnehmen lässt an seinem leben, vergesse ich jede traurigkeit im herzen.

und wenn ich von den knien aufstehe, dieses pferd oder schaf immer noch nicht zurück zuckt, dann hat es mich verstanden.

da kann noch jedes andere trampeltier kommen, mich nerven. ich habe den frieden manchmal dort, wo ein anderer sich aufregen würde, dass gar nichts passiert.
ein bach, ein see, ein weg, staubig, aber bienen und hummeln sammeln efrig nektar.

ich mitten drin. und geniesse diese sommerwärme.
auch in der stadt. ich sitze mitten in den leuten. autos, motorräder rattern vorbei. die menschen (ohne lächeln im gesicht) gehn vorbei.
es tut gut, hinzusehen, hinzuhören und doch nicht zu sehn, nicht zu hören.

als wär so ein tag einfach nur für mich. auch wenn ich nicht schlafe.

gruss oba
Gespeichert
Iwi
Stammposter
****
Beiträge: 280



« Antworten #4 am: 10. August 2007, 02:01:36 »

Hei gästin. ich lebe nach vier Umzügen aus solchen Gründen wieder mit so was. Und weil ich deshalb nicht wieder die Koffer packen wollte, versuchte ich es mit allem, was ich von vorher noch so kannte, nur vorsichtiger, weil früher eben auch schon äußerst aggressive Antworten zurück kamen: Ansprechen, aus dem Fenster rufen, Zettel aufhängen, erschrecken (muß dir aber Spaß machen und irgendwie witzig sein), und dann wieder alles von vorne. Jetzt leb ich zwar immernoch mit lärmenden Nachbarn und ihren Gästen und Geschäften, aber kleine Durchsetzungserfolge feiere ich insgeheim für mich:) Und manche von den Rumnervenden merken es einfach gar nicht und sind über sich selbst ganz erstaunt und über die Bauweise der Gebäude, in denen sie leben auch. Oder einfach weltfremd. Eine Nachbarin, von deren Musik und Gesprächen, die ich hautnah miterleben durfte, ich regelmäßig 4 bis 6 mal die Woche morgens von 3 bis 5 oder 6 wach gehalten wurde, meinte, sie "hätte doch nur Außenseiten": in einer dichtbebauten Straße. Naja. Viel Erfolg und guten Schlaf:/ Iwi
Gespeichert
Seiten: [1]   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.14 | SMF © 2006, Simple Machines LLC Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS