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Autor Thema: Wie verhalte ich mich richtig?? Bitte dringend um Rat  (Gelesen 2079 mal)
manou77
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Beiträge: 4


« am: 21. Juli 2007, 18:46:46 »

Hallo,
ich bräuchte mal eure Hilfe. Ich bin selbst nicht betroffen, allerdings
bin ich in einer Situation, wo ich euren Rat brauche.
Ich habe seit kurzen einen neuen Freund, der einen Sohn von 14 Jahren hat, der regelmäßig zu besuch bei ihm ist.
Mein Freund hat mir erzählt, dass er sich große Sorgen um ihn macht, da er jeden nichtbekannten Kontakt vermeidet-mit niemanden fremdes redet, nie in die Augen schaut u.s.w. ich dachte einfach, er wäre schüchtern. nun habe ich ihn gestern kennengelernt und weiß nun nicht mehr weiter. er hat mich absolut gemieden udn nicht nur das, er ist vor mir weggelaufen, hat sich im bad eingesprerrt, damit er mir nicht über den weg läuft er hat kein wort mit mir geredet. es war eine ganz schwierige situation. ich bin dann auch relativ schnell gegangen um ihm nicht den streß weiter auszusetzen. er hat  immer die flucht ergriffen.
nun zu meiner frage, wie soll ich mich am besten verhalten, eher den kontakt vorsichtig suchen oder eher vermeiden. ich meinen er gehört einfach zu der familie meines freundes dazu und ich möchte mich sehr gern gut mit ihm verstehen, aber seit gestern weiß ich nicht, wie ich dass zustande bringen soll.
Eine Psychotherapie für ihn strebt mein freund schon an.

ich wäre über jeden rat sehr sehr sehr dankbar
gruß
manou
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Atter
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Beiträge: 5


« Antworten #1 am: 21. Juli 2007, 22:10:59 »

Das hört sich nicht gut an nach dem was man raushört... interpretiere ich das richtig das er Scheidungskind ist ?

Ein Psychotherapeut ist sicher keine schlechte wahl wen er dieses Verhalten auch anderen gegenüber zeigt und sich im zweier Gespräch zwischen den Eltern und ihm nichts ergibt wo sie ansetzen könnten ihm da rauszuhelfen.

Vieleicht sollte dein Freund einfach selber für sich mal einen Termin bei einem Psychater ausmachen und mit ihm über die Probleme seines Sohnes reden, da kann er ihm sicher entscheidende wegweisungen mit auf den Weg geben was für den Jungen Mann die beste hilfe ist .. vieleicht besser als bei dem kleinen gleich mit der Tür ins Haus zu fallen... vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste.

Ich wünsch euch viel erfolg dem kleinen zu helfen .. und deine Initiative finde ich super *knuddeldoll*
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manou77
Beginner
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Beiträge: 4


« Antworten #2 am: 23. Juli 2007, 09:43:47 »

Hallo,
vielen dank für die Antwort!
Ja, es ist zwar ein Scheidungskind, allerdings war die Trennung als der junge 6 monate alt war.
Das probelm ist halt, dass sein mutter sehr überfürsorglich ist. der junge ist 14, fährt aber noch nicht mal alleine bus, er darf nichts allein machen und das mit 14. was mir halt einfach auch sorgen macht, dass er einen " frauenhass" hat-also er sagt seinen vater, dass er frauen haßt. seine mutter ist eine sehr dominante frau, die auch lange zeit, alles dafür getan hat, dass mein freund seinen sohn so wenig wie möglich sieht. sie hat ihn vor der tür sitzen lassen, wenn er ihn abholen wollte-wohl ausgekränkter eitlekeit. aber ich will nicht über sie herziehen, denn ich kenne sie ja nicht.
weiterhin ist das kind hyperaktiv, was im kleinkindlater sehr schlimm war, jetzt aber eigentlich im griff ist. hier hatte er auch schonmal eine psychotherapie und da habe ich halt auch geagt, es wäre gut, wenn sich mien freund mit diesem psychologen nochmals unterhält.
der junge ist zu allen leuten so, bei mir war es extrem. er begründetet es damit, dass ich die freundin von seinem vater bin und dazu noch eine frau.
ich werde auf jeden fall unterstützen, das dass er das mit seinem sohn hinbekommt-. richtig schlimm ist es wohl geworden, seit er die schule wechseln musste (gymnasium- gesamtschule)
iich habe selbst eien tochter und liebe kinder--es tut mir einfach leid wenn ich soetwas sehe und gerade wenn es ja fast in der " eigenen" familie ist.
ich würde mich aber freunen, wendu oder noch jemand anders mir tips geben könnte, wie ich mich verhalten soll.

gruß
manou
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oba
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Beiträge: 359


« Antworten #3 am: 23. Juli 2007, 18:53:04 »

hallo manou

gerne bin ich bereit, auf diesen beitrag zu antworten.
oft ist es gerade für kinder sehr schwer, wenn sich eltern trennen.
auch für die eltern selber ist es ein sehr schwerer schritt. weil hier eine ganze "familie" keine familie mehr ist. auch nie mehr sein wird.
kinder fühlen auch vor einer trennung von eltern, dass einiges im unargen ist. auch den umgang von mutter und vater nehmen sie sehr genau auf. schtreitereien und hässig worte, tagtäglich tun kinder in solchen familien nie gut. sie sind in der prägungsphase, mit 14 in der pubertät. das kann für einen jungen menschen einen "schaden" kommen, der ungewollt für diesen zu einem lebenlangen trauma führen kann.
auch neue partnerschaften bei trennungen und scheidungen sind zusätzliche unverstande situationen für solche kinder.

du bist eine sehr eifühlsame person. irgendwie zieht dich diese situation sogar herunter. ich verstehe dich.

als aussenstehender gebe ich dir einen von dir gewünschten rat. mach nicht den mutterersatz zu diesem jungen. nimm es auch nicht als persönliche beleidigung, dass er flüchtet vor dir.
er hat (vielleicht durch seine mutter?) begriffen, das eine "fremde" frau schuld ist, das seine familie nicht mehr zusammen gehört. du kannst diesem jungen, der freundschaft zu deinem freund ebenso in freundschaft und zum kind möglichst neutral entgegen wirken. in dem du einfach da bist. ohne zwang zum jungen. er braucht diese flucht. für sich. seine seele.

ruf ihn nicht, wenn er bei euch ist. lass ihn, sich zurück zu ziehen. wenn er aber kommt, behandle ihn, als sei alles ganz normal. wenn er nur da ist, hast du ihn schon auf deiner seite. bombardiere ihn nicht mit fragen, was er essen möchte. auch keine fragen, warum er immer so stumm ist.

redet unter erwachsenen nicht über seine mutter. du auch nicht über partner, die du hattest.
falls er bösartig oder aggresiv zu dir ist, sag ihm einfach, das du das nicht magst. und werde nicht rechthaberisch zu ihm. ermahne auch deinen freund, dass er bei euch nicht den "vater", erzieher heraus kehren soll. das heist nicht, das der junge frech oder unflätig werden kann.
wenn, dann rügt dieses verhalten. zum beispiel, in dem einer von euch, besser der vater, sagt:
"tut mir leid, so können wir miteinander nicht umgehen".

"passt es dir nicht bei uns?"

"du darfst es uns sagen. bitte bleibe aber anständig - wir sind es auch, ok?"

so merkt er, das man ihn ernst nimmt. er ist kein kleinkind mehr.

sicher, es braucht nerven. aber auch dieser junge braucht nerven. wenn ihr diese basis findet, kannst du sogar eine ansprechpartnerin für diesen bub werden. egal, was die "mama" im anderen haushalt erzählt. kinder sind nicht ganz so dumm, wie erwachsene sie manchmal einschätzen.

dieser junge braucht gerade jetzt freunde, die ihn nicht fallen lassen. dein freund (sein vater) und du haben nun eine schöne aufgabe. diesen jungen als jungen erwachsenen ernst zu nehmen. denn, wenn er frauen hasst, ist es ein zeichen, dass er von vielen (der mutter vielleicht) nicht ernst genommen wird. dieser bub ist nicht ein spielzeug für machtkämpfe unter erwachsenen. er hat damit nichts zu tun. er ist ein kind. aber ein kind, das gerne erwachsen werden möchte. verbaut es ihm nicht. seit ihm freundschaftlich gesinnt.

gruss

oba

(viel kraft, manou, ich verstehe deine angst).

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manou77
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Beiträge: 4


« Antworten #4 am: 23. Juli 2007, 19:18:52 »

hallo,
vielen dank für deine ausführliche antwort. ich danke dir für deine ratschläge und fühle mich in meiner ansicht, wie ich mich verhalten unterstützt
nur will ich noch erklären. die eltern sind schon seit 13 jahren getrennt, in der zeit hatte er drei weitere beziehungen + dieser. es ist wohl nciht so, dass er denkt, ich bin der grund für die trennung.

du hast aber sehr wohl recht damit, dass der umgang zwischen den eltern auch nach einer trennung ein wichtiger punkt ist. das lief bei den beiden wohl nicht gut ab und läuft immernoch nicht toll. meine tochter ist auch ein scheidungskind, allerdings waren wir so " vernünftig" einen normalen umgang zu pflegen. wir haben uns nie vor dem kind gestritten und haben einen ganz normalen, wenn auch nicht freundschaftliche n umgang miteinander. meine tochter ist daher ein wirklich total fröhliches kind, da sie beide eltern trotzdem hat und liebt
ich will auch keine mutter für ihn sein, doch normalerweise habe ich schnell einen guten draht zu kindern und ich liebe kinder, daher hat mich sein verhalten geschockt. ich bin ihm auch überhauüt nicht böse und nehme das auch garnicht persönlich. mir war es nur wichtig ein feedback zu bekommen, wie ich mit ihm am besten umgehe...vielleicht schaffe ich es dann auch irgendwann eine basis zu finden, wo er mekrt, dass  nicht alle frauen schrecklich sind. das wünsche ich mir einfach.
vielen dank

gruß
manou
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Darkeasterbunny
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Beiträge: 3


« Antworten #5 am: 24. Juli 2007, 12:05:33 »

tag möchte auch was dazu sagen

man muss den kleinen verstehen scheidungskind hin oder her.
da ist eine neue person die einen platz einnimmt der bis dahin von wechselden personen beansprucht wurde. Diesen platz versucht er zu verteidigen denke mal das er ihn auch manchmal ausgefüllt hatt.
mein tipp wäre (habe keine kinder war aber ein kind) suche gemeihnsamkeiten kleine nichtige intressen keine wichtigen sondern ganz kleine aus dem alltag zb was nascht er genauso gern wie ich oder so was.
köder ihn nicht damit sondern lass ihn wissen das ihr gemeinsamkeiten habt wie zumbeispiel einfach erwähnen ohne ihn direckt anzusprechen "och ich könnte grad ein nuttelabrott essen "
damit weckst du sein intresse.
lass ihm aber zeit
so noch etwas weglaufen oder schneller gehen sind seine ziele (kenne das  Teufel konnte ich selber gut)
und wenn du das tust fühlt er sich darin bestätigt was er tut und verbucht erfolge.
gehe ganz stark davon aus das er kein vertrauen hatt und somit auch nicht denkst das du ihm was gutes willst daher denkt er er wäre überlegen und meint sein weg der missachtung ( was es ja ist ) ist richtig. zeige ihm das das dich nicht intressiert.

so kann nur sagen das ist meine meihnubng gab zeiten in meinem leben da war ich wie er aber das ist nur ein ratschlag kann auch falsch liegen kann nur aus meiner erfahrung als (anstrengendes  Teufel Kind Teufel ) sprechen.
wünsche dir viel kraft und glück und lass uns mal wissen was daraus geworden ist den erfolge hört man hir gerne und geben mut und auch weniger gute erfolge können anderen helfen

mfg
Darkeasterbunny
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manou77
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Beiträge: 4


« Antworten #6 am: 24. Juli 2007, 15:06:40 »

Vielen Dank für Deine Atnwort.
Ich werde es auch so versuchen, werde den Kiontakt nicht bewußt meiden, aber ihn auch nicht unter druck setzen--werde für ihn da sein, wenn er kommt, werde vielleicht kleine annäherungsversuche machen und schaune, wie er reagiert.

Vielen Dank nochmal--und ich werde mich melden

gruß
manou
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oba
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Beiträge: 359


« Antworten #7 am: 24. Juli 2007, 19:01:49 »


wünsche dir viel kraft und glück und lass uns mal wissen was daraus geworden ist den erfolge hört man hir gerne und geben mut und auch weniger gute erfolge können anderen helfen

mfg
Darkeasterbunny

liebe manou

sicher möchten "wir" alle wissen, was "daraus" geworden ist.
keiner, nicht mal ich, möchte wissen, was aus mir wird, oder was aus mir werden wird. es geht nicht immer nur um geschichten, die man schreibt. es geht um viel tiefere sachen. auch hier in diesem forum.
dazu erlaube ich mir eine kleine meinung.
(auch an dich, liebe darkeasterbunny),
menschen, wir, schreiben nicht immer nur so zum zeitvertreib. ich persönlich erst recht nicht. denn ich habe selber sachen, die ich noch lange tragen, ertragen muss. obwohl es zu einer vergangenheit gehört. damals wichtig war. aber auch noch heute sehr prägend in erinnerung ist.
deshalb antwortete ich auf diesen beitrag hier.

nicht, damit ich informiert werde, ob "unsere" ratschläge früchte tragen.
sondern, dir, liebe manou, versuchen, helfen zu können auf dein aktuelles problem.

diese impulse können neue horizonte öffnen. es bedeutet aber nicht, alles umsetzen zu müssen, was man so bekommt an tipps.

du, so schätze ich dich ein, wirst sehr gut im stande sein, es gezielt und ohne feedbacks geben zu müssen, es von herzen richtig machen.

weil du im stande bist, fragen wie antworte einzuordnen.

deshalb mache ich mich keine sorgen, das du es nicht hinkriegen wirst.
der erfolg soll dir, deinem partner und dessen jungen gutkommen. und ich bin sicher, deine tochter hat eine der besten mamas auf dieser welt.

grüsse oba
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Anndra
Stammposter
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Beiträge: 296



« Antworten #8 am: 27. Juli 2007, 12:24:57 »

Hallo Manou,
ich möchte,wenn auch etwas spät,noch einen kleinen Denkanstoß dazu geben:
Ich glaube nicht,dass sein Verhalten sich in erster Linie von der Tatsache,dass er ein Scheidungskind ist herleiten lässt.
Du hast in einem kurzen Satz erwähnt,dass der Junge eine überfürsorgliche Mutter hat.
Ich denke,da er ja wohl fast 14 Jahre bei seiner Mutter vorwiegend gelebt hat,sollte dort der Ansatz zur Bewältigung seiner Probleme gesucht werden.
Steht die Mutter denn hinter der Therapie für ihren Sohn?
Ich glaube,dass es ganz dringend nötig ist,dass dieser junge Mensch erfahren kann was Sicherheit ist...also ist das Beste,das ihr ihm antun könnt ihm die Sicherheit zu geben,dass er immer willkommen und angenommen ist.Egal wie er sich verhält.Viel Geduld und starke Nerve werdet ihr brauchen.
Aber eine Therapie halte ich für unumgänglich...
Das ist natürlich nur meine Meinung!

Ich wünsche euch das Beste.
Liebe Grüße
Anndra
Gespeichert

Ich bin!Darum werde ich ständig.
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