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Autor Thema: Erneut Rentenantrag  (Gelesen 3580 mal)
Sharina
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Beiträge: 163


« am: 31. Juli 2007, 06:35:01 »

Hallöchen, mich gibt es auch noch. Ich werde im Oktober erneut einen Rentenantrag stellen, diesmal mit Unterstützung vom VDK. Erfährt die Rentenversicherung, dass der VDK hinter mir steht, oder helfen die mir nur beim ausfüllen des Neu-Antrags? Freue mich auf eine Antwort von Euch, Gruss von Sharina.
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matt
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Beiträge: 29


« Antworten #1 am: 31. Juli 2007, 08:27:56 »

hallo,
natürlich schickt der vdk den antrag ab, mit vdk briefkopf und die antwort des rententrägers geht auch zum vdk. ist wie beim rechtsanwalt - du mußt ihnen eine vollmacht geben.ich persönlich habe mit den vdk  schlechte erfahrungen gemacht und bin deshalb 2006 ausgetreten.2007haben sie den beitrag trozdem abgebucht von konto - natürlich wiederspruch und geld von der bank zurück.aber das waren nur meine erfahrungen mit einer vdk-beraterin. grundsätzlich ist der vdk schon gut . meine volle rente habe ich jetzt
bekommen, rückwirkend zum oktober 2006.
alles gute
matt
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Sharina
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Beiträge: 163


« Antworten #2 am: 26. November 2007, 17:46:46 »

Hallöchen an alle, nun ist es soweit, habe mit dem VDK einen neuen Rentenantrag gestellt und habe übermorgen einen Gutachtermin. Nun geht die Unruhe und Panik vor so einem Termin wieder los. Meine größte Angst ist immer, dass die Gutachterin denkt, ich simuliere ja bloß. Vom letzten Termin weiß ich noch die Frage: wie stellen sie sich denn die Zukunft vor und was möchten sie machen. Hat jemand von Euch auch diese Frage gestellt bekommen und was habt Ihr darauf geantwortet, schreibt mir, ich freue mich. Gruss von Sharina.
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Rhini
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Beiträge: 833


« Antworten #3 am: 27. November 2007, 08:46:28 »

Hallo Sharina
Ich habe ebenfalls erneut einen Rentenantrag stellen müssen. Allerdings bin ich nicht im VDK. Wie man sich "richtig" beim Gutachter verhält, kann eigentlich niemand sagen, da sie doch alle verschieden sind. Meine Gutachterin für die Rente hat mir alles zerstört, obwohl ich ehrlich war. Ich denke, so blöd das klingt, sie fand es gut, mich zu quälen und konnte mich irgendwie auch nicht "leiden". Obwohl sie schwerwiegende Erkrankung diagnostizierte, war sie doch der Meinung, mit ein bischen guten Willen ginge es  schon. In Zukunft gehe ich ohne Begleitung nicht mehr zu einem Gutachten, dann habe ich wenigstens Zeugen. Problem war, dass ich aufgrund meiner Krankheit weder Therapeuten noch Arzt hatte, die mich unterstützen konnten. Das hat sich inzwischen geändert (Hallelujah) und deshalb auch der Neuantrag. Außerdem denke ich, dass es nicht sinnig ist,(wie ich es tat) seine ganze Lebensgeschichte zu erzählen , sondern das Hauptaugenmerk auf das derzeitige Befinden zu lenken.
Zukunftsfragen? Wenn du massiv krank bist, will sagen, eine schwere Stöhrung hast, dann erübrigt sich die Zukunft vorerst, weil wir in der Regel von einem auf den anderen Tag leben, versuchen, ihn herumzubringen und uns nich all zu sehr körperlich und seelisch nach unten ziehen zu lassen. Natürlich hat man Träume, aber das ist in der Regel kein Plan.
Nun ist es ja zum Glück kein Alleingang und in sofern kannst du sicherlich von vorneherein etwas zuversichtlicher dorthin gehen. Wenn du Berichte deiner Ärzte hast, kannst du sie mitnehmen (So sie noch nicht beim Gutachter vorliegen).
Das Wichtigste scheint mir zu sein, dass man immer bei sich bleibt und nicht versucht, etwas zu sagen, was man denkt, was der andere hören möchte oder muss, um positiv zu entscheiden.
Ich wünsch dir für morgen alles Gute und drücke dir die Daumen
Rhini
Ps: Schreib uns, wie es dir ergangen ist, bitte.
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Sharina
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Beiträge: 163


« Antworten #4 am: 27. November 2007, 17:03:30 »

Ich danke Dir Rhini für Deine Anteilnahme, ich hoffe es geht gut und gerecht für uns aus. Ich werde berichten. Bis dann, Gruss von Sharina.
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Sharina
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Beiträge: 163


« Antworten #5 am: 01. Februar 2008, 17:34:32 »

Ein liebes Hallöchen von mir, ich habe es geschafft, heute kam vom VDK der Bescheid.
Volle Erwerbsminderung für fast 2 Jahre, jetzt kann endlich ein bißchen Ruhe in meinem Kopf einkehren, ich habe lange gekämpft und jetzt hat man es wohl eingesehen, daß ich wirklich krank bin.
Die Gutachterin von der Rentenversicherung hat sich auch bei meinem letzten Arbeitgeber erkundigt, ich bin schließlich mit 60% GbB nach 16 Jahren aus dem öffentlichen Dienst gekündigt worden, wegen Krankheit. Mein neuer Psychiater hat gesagt, wenn ich eine Ablehnung bekomme, setzt er ein Schreiben auf, weil er auch der Ansicht ist, ich kann nicht mehr arbeiten.
Aber jetzt habe ich zum Glück erstmal Ruhe, daß beruhigt mich absolut.
Liebe Grüße von Sharina.

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Kleiner Kampfterrier
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Beiträge: 85


« Antworten #6 am: 01. Februar 2008, 18:01:48 »

Hallo,
das mit den Gutachtern ist so ne Sache -hatte beim ersten Termin eine Gutachterin die immer in der WIR Form sprach-als ich meine Geschichte erzählen sollte hat sie aus dem Fenster geschaut-ich habe echt sowas wie mitleid mit ihr entwickelt weil ich dachte -Die ist noch durchgeknallter als ich
Das Ergebnis war-Depressionen mit ausreichenden Kraftreserven und somit in der Lage mindestens 8 Stunden am Tag zu arbeiten-Dolle Wurst.
Ich habe habe Einspruch einelegt und habe einen anderen Gutachter verlangt-ich habe denen auch noch geschrieben das ich freiwillig 16 Stunden am Tag arbeite wenn  mich jemand  jeden Tag dort hinbringt ,abholt und bei nem erneuten Zusammenbruch zum Arzt fährt. ICh habe dann einen anderen Arzt bekommen bei dem die Sprechstundenhilfe anfangs zu mir meinte das ich gar nicht den Einsruck machen würde als wenn ich an Panikattacken leiden würde-da ist mir die Hutschnur geplatzt.Mit welchem Recht urteilt die über mein Auftreten? Nur weil ich jemand bin der seinen Zustand gut verstecken kann und nicht gerne Reklame läuft?
Ich habe mich dann bei dem Dok beschwert und es gab nen Satten anpfiff für die Frau-und ich bin berentet worden er empfand meinem Zustand als so schlecht das er direkt die unbefristeste Rente beantragt hat.
Ich habe meinem Antrag auf Rente mit einem Sogenannen Versicherungsältesten der Rentenversicherung gestellt -das sind Leute die von den Rententrägern einen kleinen Obulus bekommen und einem beim ausfüllen helfen -der Mann hat mir direkt gesagt das der erste Antrag immer abgelehnt wird -ich solle dann Einspruch einlegen und wenn nötig zum Sozialgericht gehen.
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Grüsse Terrie

Ich mache Dir dein Leben zum Himmel.ich halte Dir die Schatten vom Leib.wirst mich niemals verlieren- Du hast mich so gewollt- jetzt sieh zu was Du mit mir tust
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