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Sister Moonshine
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« am: 21. August 2007, 20:52:44 » |
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Hallo zusammen,
ich schneide nicht. ich schlage mich. Bis alles blau ist. Ist was ganz Neues - in meinem Alter - Wollte es mal ausprobieren. tat gut, unter Alkohol. Nüchtern ist es schwieriger, hat aber auch seinen Reiz. Ich war perfekt - bis letztes Jahr. Jetzt kann ich nicht mehr. Wie geht es Euch?
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vanessa100200
Beginner

Beiträge: 1
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« Antworten #1 am: 01. Oktober 2008, 00:02:48 » |
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Hallo, mir geht es nicht anderst, nur ich schneide mich ich muss mich fühlen durch den Schmerz den ich dann dadurch langsam spüre, geht es dir genauso, und hast du geschafft aufzuhören dich zu schlagen und wenn ja wie hast du das geschafft ? Lg vanesssa
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Fossy
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« Antworten #2 am: 01. Oktober 2008, 19:47:07 » |
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Hallo ihr Zwei,
ich schneide mich auch nicht mehr.
Es gibt genug anderes um sich selbst zu verletzen.
Ich schlage mich auch und esse den ganzen Tag nix. Seit meinen chronischen Rückenschmerzen habe ich auch *leckere* Medis, die mich auf Wolke 7 heben........mit dem Alk ist das auch so'ne Sache.
Ich mache es, ihr wißt es, um mich zu spüren, um überhaupt dieses Dasein irgendwie zu ertragen.
Seit umarmt Fossy
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casey1987
Juniormember
 
Beiträge: 17
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« Antworten #3 am: 20. Dezember 2008, 16:26:48 » |
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Also erst mal hi und ich habs mit dem selbstverletzen geschafft durch mein freund,hätte den niht gehabt glaube ich das ich es sonst heut noch machen würde,naja er war auch der erste der sich darumgesorgt hat wies mir geht! naja meinen background kann mann woanders nach lesen!also wenn du einen guten freund hast oder lebensgefährten kann das schon helfen aufzuhören du musst dieser person aber auch vertauen,was an sich nicht einfachist,ich kenn es von mir ,vertrauen haben in eine andere person ist schwer! also das ist ein tipp den ich dir geben kann! P.S:ein gummiband kann auch am handgelenk helfen hat mir nen arzt mal gesagt einfach dran ziehen weenn mann merkt das man kurz davor ist sich weider zu verletzen und einfach loslasssen!hat bei mir ganz ehrlich aber nicht geholfen aber is ja bei jedem anders!
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Sister Moonshine
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« Antworten #4 am: 20. Dezember 2008, 20:47:14 » |
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Hallo casey,
ja, die Sache mit dem Gummiband kenne ich auch. Ist aber im Vergleich zum Schneiden ein Witz und sicherlich kein Ersatz, jedenfalls für mich nicht. Mit dem Partner ist auch so eine Sache. Vertrauen ist schon da, aber ich will vieles nicht so nahe an ihn ranlassen, auch weil ich Angst habe, es könnte ihn verletzen, oder zu betroffen machen. Daher möchte ich von ihm wenig Hilfe. Nicht, weil er sie nicht geben möchte, sondern weil ich mir nicht helfen lassen will...
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Rhini
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« Antworten #5 am: 21. Dezember 2008, 01:20:57 » |
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Hallo, Sister, gerade habe ich darüber sinniert, ob ich nun meine Selbstbeherrschung verloren habe oder mich entlich "traue", meinen Gefühlen mal freien Lauf zu lassen. Ich fühle so extrem, dass es manchmal ein Ventil braucht; rausfließen muss... Wenn ich mich beherrsche, bin ich nicht ich, sondern nur die Figur, die Andere so haben wollen. Ich ordne mich ein in die Masse der Gesichtslosen, um nicht von ihr zertrampelt zu werden. Auch heute noch, obwohl ich mich wenigstens teilweise schon lösen konnte. Aber ich fürchte, dass ich mich trotzdem wieder verletzen werde, wenn der Druck zu groß ist. Ich habe noch keinen Weg gefunden, diesen inneren Schmerz anders los zu werden. Vor meinem Partner versuche ich das zu verstecken, obwohl er nicht so blind ist und es auch immer wieder sieht. Er macht sich sorgen, fragt aber nicht, weil er weiß, dass es aus meinem Inneren kommt und ich garnicht beschreiben kann, was mit mir dann los ist. Du schreibst, dass du dir eigentlich nicht helfen lassen möchtest... Ich eigentlich auch nicht, weil ich nicht als Schwach dastehen möchte, aber es geht nicht ohne Hilfe. Deshalb eben wieder eine Therapie; und danach vielleicht noch eine oder eventuell in größeren Abständen immer wieder Gespräche mit meinem Therapeuten. Weißt du, warum ich das mache? Weil ich bockig darauf bestehe, dass das noch nicht alles sein kann und ich erwarte von meinem Leben noch einige Highlights, auch wenn ich nicht weiß, wie diese dann aussehen werden. Ganz liebe Grüße Rhini
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casey1987
Juniormember
 
Beiträge: 17
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« Antworten #6 am: 21. Dezember 2008, 10:47:37 » |
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ja in sachen therapie siehts bei mir nicht besser aus ,kann auch wieder eine anfangen!habe ja schon eine hinter mir ,bloss ich habe den willen das ddas alles aufhört,weil ich einfach merke wie sehr es mir schadet ausserdem muss ich stark sein für meine tochter,ich will nicht das sie irgendwann diesen mist auch durch machen muss!naja in sache gummiband naja hilft bei mir auch nicht,und in sachen vertrauen in sachen partner ,eigendlich ist das bei dem so das er mir unterbewusst hilft weil an sich kann er mir nicht helfen ausser mal zuhören das wars ,aber die wärme und nähe wie zuneigung sind schon so wichtig für mich,die er mir vom gefühl auch gibt,ich glaub allein das ist schon hilfe die sehr gut tut !sich einfach anlehnen und geborgenheit haben !wie gesagt es hat lange gedauert bis ich ihn so vertrauen konnte!
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oba
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« Antworten #7 am: 21. Dezember 2008, 17:39:28 » |
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hallo, ich mal wieder, oba
das schneiden und schlagen habe ich selber versucht. es war wie eine "sucht". versuchte mir "linderung" zu verschaffen. aber gleichzeitigt kam, statt der *erleichterung" ein starkes gefühl hoch der unheimlichen "sinnlosigkeit". eine depression mit schuldgefühlen. einfach ein nicht zu beschreibendes gefühl der "machtlosigkeit" zu mir selber.
daraus folgte eine distanz zu sachen, und menschen, die ich von herzen liebe. ich selber wurde zu einem "einsahmen" kämpfer für "meine" sachen. zog mich am liebsten zurück. wollte nicht mehr "dazu gehören".
wobei ich mich da selber belügte. denn ich wollte "dazu gehören". aber eben nicht so, wie man mich dabei haben wollte. sondern, wie ich gerne "sein" will.
diesem, meinem "sein", habe ich die höchste aufmersamkeit geschenkt in den letzten jahren. und ich habe es tatsächlich hin bekommen. endlich - mich selber gefunden und so zu sein, wie ich das für mich gut finde.
nur, ich habe nicht damit gerechnet, das ich nun von allen, die ich doch liebte, nicht mehr "zugelassen" werde. es sind im besonderen auch meine geschwister. die haben sich "allesamt" von mir distanziert. egal, ob ich mich melde bei ihnen, stellen sie sich mit "ignoranz" zu mir. sie haben mich auch nicht unterstützt, als sie wussten (ich habe es ihnen gesagt), das ich eine krankheit habe. "depressionen". depressionen können auch zu "borderline" neigen.
vieles spielt zusammen im kreise einer psychischen erkrankung. oft kann man grenzen gar nicht ersehen, erkennen.
mein "selbstwertgefühl", etwas wichtiges, habe ich mit viel fleiss erarbeitet. und es ist heute so überzeugend und stark, das ich es problemlos zeige. so habe ich auch eine arbeit (erarbeitet), die mich heute vollumfänglich glücklich macht. die partnerschaft mit einer frau habe ich auch so weit hin bekommen, das wir uns "freundschaftlich" unser leben teilen. zwar getrennt vom bett. aber herzensnahe freundschaft. das ist viel, wenn man bedenkt, was familien mit kinder für chaotische scheidungen durchleben.
noch einmal möchte ich diese erfahrungen nicht erleben, wieder verletzungen oder schläge gegen mich oder andere menschen durchzuführen.
der schläge und verletzungen ist für mich zur genüge bekommen und getan. ich bin sanft und müde geworden. habe meine (verstorbenen) eltern verloren. habe meine geschwister verloren. habe "meine" sexualität verloren. nun bin ich so richtig gut bedient.
denn nun weis ich, was es bedeutet, seiner krankheit den kampf anzusagen. diesen kampf habe ich aufgenommen - gewonnen. nun bin ich der, den ich sein will. aber, das ich "verluste" einstecken müsste, davon hat mich keiner ermahnt oder gewahrnt.
jetzt aber lerne ich, ohne die, die ich liebte, zu leben. und ich finde "neue" freunde. sie sind vielleicht zum ersten mal menschen, die mich so nehmen und lieben, wie ich mich nehme und liebe. und das ohne schneiden oder schlagen.
und wer weis, vielleicht tut es mir eines tages nicht mehr, das ich mich zum kampf entschieden habe, dafür opfer brachte? vielleicht vergesse ich eines tages sogar, das es nicht mehr weh tut, für eine gute sache, etwas verlieren zu müssen?
oba
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casey1987
Juniormember
 
Beiträge: 17
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« Antworten #8 am: 21. Dezember 2008, 18:55:02 » |
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Oba stimme dir voll zu obwohl ich noch mitten im kampf bin...! mann ist einfach zerrissen,bis man sich selber findet und so ist wie man halt sein will,einfach sagen können das bin ich selbst und bin stolz drauf!aber ich weiss das ich es irendwann und irgendwie schaffen werde!
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Sister Moonshine
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« Antworten #9 am: 25. Dezember 2008, 19:03:12 » |
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Hallo oba,
ja, es verschafft "Linderung" in diesem Moment, aber das depressive Gefühl kommt nicht über mich. Eher das "es geht noch mehr", ich weiß auch nicht, worauf ich warte. Man merkt, dass Du sanfter geworden bist. Anders in Deinen Äußerungen.
Aber ich bin auch auf nichts stolz im Moment, es ist lange her. Seiner Krankheit den Kampf ansagen? Glückwunsch an Dich, wenn Du es geschafft hast. Ja, und vielleicht kommt der Tag, an dem ich mich nicht mehr daran erinnere, dass ich für gute Gefühle "körperliche Opfer" gebracht habe.
Dir alles Gute, oba Sister Moonshine
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Sister Moonshine
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« Antworten #10 am: 12. Januar 2009, 17:41:02 » |
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Noch einmal ich... Bin ich stolz darauf, mich wieder ger*** zu haben? Ich weiß nicht recht, es gibt mir ein Gefühl der Überlegenheit. Ich schaue auf die Wunde und denke, wenn es doch mehr wäre. Mehr Schmerz, mehr optische Krankheit. Und auf der anderen Seite wünschte ich, ich wäre narbenfrei. Ich lasse es niemanden sehen und wünscht doch, jeder sähe es. Ja, man ist zerrissen, ICH bin zerrissen. In mehr als zwei. Ich spüre Dich, Körper, wenn Du Schmerzen empfindest. Ich spüre nicht mich, aber meinen Köper als einen Teil von mir.
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oba
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« Antworten #11 am: 12. Januar 2009, 19:04:45 » |
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liebe sister
auch ich bin meinen "süchten" unterlegen. auch ich bin immer wieder auf der suche, linderung zu erfahren.
die suche wird mich vielleicht ein leben lang am leben erhalten? und mach ich es auch immer wieder, mach ich es, weil ich es will und machen muss.
das "müssen" allein misfällt mir zutiefst. doch kann ich dagegen nicht ankommen. ich weis, warum es nicht geht. weil ich es einfach so hasse, aber will und möchte. und weil das so ist, will ich es.
es "muss" und ist mir egal, wie es für die "anderen" wirckt. für mich "muss" es einfach stimmen. und dieses "muss" mit dem "müssen müssen" steht in einem widderspruch zu mir.
so gesehen, bin ich, wie du, gefangen.
von "etwas" habe ich mich gelöst, seit ich hier in diesem forum schreibe. ich habe mich gelöst vom zwang, mich "in den vordergrund zu drängen oder drängen zu lassen". meine provokation muss ich mit mir selber, ganz persönlich, alleine bewältigen. ich kann nicht "hilfe" herbei rufen, wenn ich die "hilfe" nie annehmen könnte noch möchte.
da war einer, der glaubte an gott. auf seinem weg verirrte er sich in einen sumpf. er kam da nicht mehr selber heraus. da kamen zwei reiter. die boten mit baumstämmen die hilfe an. er sagte, er glaube an gott und dieser würde ihm helfen. so gingen sie halt weiter. später kamen truppen der feuerwehr. sie boten leiter und seile an. aber der mann lehnte die hilfe ab mit den worten, sie dürfen gehen. er glaube an gott, den allmächtigen, der würde helfen.
dieser mann (mensch) versank in diesem sumpf.
als er vor gott selber stand im jenseits, polterte er los, warum ihm nicht geholfen wurde?
gott schüttelte einfach den kopf und sagte zu diesem:
"also, höre. ich habe dir zwei reiter vorbei gesandt. du hast die hilfe nicht angenommen. ich sandte dir leute der feuerwehr. du hast die hilfe nicht angenommen. sag mir, was müsste ich dir senden, damit du die hilfe annehmen könntest"?
genau so bin ich "bockig" und uneinsichtig. ich sehe nicht, was mir an hilfe gesendet würde. deshalb tue ich mir oft schwer. dabei müsste ich (wenn ich nur nicht so verbockt das "müssen" hasse) sehen, wie nahe hilfe selbstverständlich vorhanden ist.
tja, sister, so einfach und so kompliziert ist es eben.
dein oba
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Sister Moonshine
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« Antworten #12 am: 13. Januar 2009, 14:10:04 » |
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Ich glaube, dass es genauso ist. Dass ich Hilfe nicht annehmen möchte, weil ich eigentlich Hilfe annehmen muss. Die Sebstverletzung tat gut, ein gewisses Gefühl des Triumphes in mir. Ja, auch Du bist gefangen, oba, wir alle sind das doch irgendwie, oder? Meine Seele ist aber mein Käfig, meine Seele ist eng geworden, füllt sich mit allerelei Dingen, die ich nicht nach außen transportieren kann und ich merke, dass zuviel auf ihr lastet. Und trotzdem halte ich mich daran fest, an dieser Last, weil ich ohne diese niemand wäre. Ohne diese Last könnte ich nicht auf Dauer existieren und mit ihr - genau so wenig. Ich suche nicht mehr.
Alles Liebe, Sister Moonshine
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oba
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« Antworten #13 am: 13. Januar 2009, 18:59:58 » |
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liebes sisterle
du kleiner unscheinbarer vogel, bist in deinem käfig gefangen. hast zwar futter und hast wasser. aber du möchtest zu gerne fliegen. flatterst dich bis zum gitter deines käfigs. prallst dort ab und flatterst ans andere eck deines käfigs. hin und her. bis du müde am boden deines käfigs nur noch zitternd und ängstlich versuchst einschlafen zu dürfen.
jedes geräusch, jede bewegung ausserhalb setzt dich in panik. "da" draussen wissen sie nicht, wie eingeengt du dich fühlst. die machen licht, machen das licht aus. du musst dich immer wieder neu ordnen. rücksicht auf dich scheint keiner zu nehmen. und dir "deine" freiheit zu schenken, kommt ihnen nie in den sinn. weil sie deine gefangenheit nicht sehen noch je erkennen. deine existenz alleine können sie sehen, warnehmen, aber nicht, das du freiraum zum fliegen brauchst. "es geht doch so gut diesem vogel"?
hat zu futtern, hat ein zuhause. der soll doch nicht so blöd tun und sinnlos herum flattern. es tut ihm doch keiner was zu leide. und dann sitzt er plötzlich blöde am boden des käfigs. macht keinen flügelschlag mehr. ist er krank?
sorge, sorge. umsonst. das vögelchen ist nur müde. hat sich ergeben. hat das "fliegen" aufgegeben.
bald frisst es auch nicht mehr. wozu auch? die freiheit ist in grenzen gesetzt. gitter verhindern es, je ein einziges mal davon fliegen zu können. und gelingt es, ists, als käme man in teufels küche. die scheinbare geborgenheit wird getauscht mit der härte und kälte, die jenseits von gitterstäben, einem käfig, sind.
so ein vögelchen bin auch ich. mich nannte hier im forum mal jemand, ich sei ein "komischer vogel". das bin ich nicht. aber ein vögelchen, das die lücke, das türchen sah. und als es mal kurz unüberwacht offen stand, bin ich raus geflogen. zwar nicht meisterhaft. den meine flügel sind müde geworden von gitter zu gitter.
nun füttert mich keiner mehr. nun muss ich mir mein futter selber suchen. und ists kalt, friere ich mir einen ab. den preis der freiheit bezahle ich mit meinen flügelschlägen selber. aber ich "fliege". und ich geniesse es. nie mehr möchte ich in einen gitterkäfig zurück. auch wenn mir dafür "alles" geschenkt würde.
nein, ich "muss" nur noch sorge tragen, das mich kein "räuber" als "beute" auffrisst. und ich habe gelernt, enge kurven zu "fliegen" - wenn man dass! (im käfig) als fliegen bezeichnen will.
ich bin sterblich und verletzlich geblieben. meine flügelchen sind nicht die kräftigsten. aber sie tragen mich. und ich gebe mich nie mehr geschlagen, geschnitten. nicht mal dann, wenn ich furchtbare kälte oder ängste habe.
weil ich mir meine freiheit nicht mit gittern um mich herum vorstellen könnte.
auf eines verzichte ich zum preis der freiheit. auf "verlogene führsorge und liebe".
ich lasse mich nicht in einem käfig füttern, bis ich tot bin. dazu bin ich zu sehr ein "eigener" mensch. und dafür lebe ich. für freiheit, liebe, frieden.
bekomme ich nichts davon, fliege ich weiter. solange mich meine flügel tragen.
denn ich bin mir sicher, dass ich, wenn ich sterbe, sagen will und kann:
"ich habe gelebt. frei und in freiheit".
dein oba
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Gousar
Juniormember
 
Beiträge: 23
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« Antworten #14 am: 06. März 2009, 00:49:09 » |
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na sister moone shinem habe mal paar beiträge gelesen von dir. ich weiß nicht ob es besser gewehsen wäre ov ich dir eine persönliche nachricht geschickt hätte aber ich versuche einfach hier bei angstnetz.de von allen zweifeln abzulassen und mir einfach alles von der seele zu sschreiben wo und wie es mir passt. auch ich habe schädliche neigungen nur äußern sich diese eher dadurch das immer unbewusst streit anfangen mit fremden. ich gerate regelmäßig in konglikte und habe desswegen immer schwierigkeiten. es liegt wohl daran das ich mich dann etwas lebendiger fühle. ich habe eben mal versucht mit meiner mutter zu reden es ist komplett eskapliert, ich habe ihr gesagt das ich sie von gansem herzen hasse, nur das ist wirklich das was ich fühle und denke und ich habe angst vor mir selbst. es steckt so viel gutes in mir wofür ich nur keinen ausdruck finde. stattdessen versuche ich meine negativen gedanken und gefühle auszudrücken in dem ich anderen und mir selbst schade ohne es zu merken. ich glaube nichtdas ich dir was erzählen kann aber ich glaube nach dem was ich gelesen habe das natürlich auch positive energie in dir steckt. ich versuche bei all meinem paradoxen verhalten ab und zu nette freundliche gesten zu meinem mitmenschen zu zeigen und dafür habe ich etwas anderkennung bekommen was es mir manchmal leichter macht mich nicht selbstschädigend zu verhalten. am liebtsten würde ich so lange drogen nehmen bis ich nichts mehr spüre, das kommt mir am einfachsten vor nur je mehr ich mir scahde desto mehr schade ich auch meinen mitmenschen. naja....wenn ich mich wieder am zudröhnen bin und am rum stressen bin und wieder leute tief verletze oder mir meine finger aufpiddel bis sie wund sind und bluten aber dann daran denke das menschen die mich lieben an mir verzweifeln hat es mich dazu gebtacht etwas lockerer zu machen. vieleicht schlägst du dich ja auch nicht mehr so feste wenn du weißt das es menschen gibt die dich gern haben und mit dir leiden und deine schläge selbst spüren können. shreib einfach all deinen hass hier rein oder von mir aus mir persönlich. das hat mir auch geholfen, ich werds dir nicht persönlich nehmen. Mach´s besste draus.
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