Guten Morgen liebes AngstNetz.
Ich bin auf euch gestoßen,
da ich nun endlich mal versuchen möchte über meine probleme zu Sprechen,
und dafür suchte ich mir ein Forum indem es halt "NUR" um das Thema Angst/Psyche usw geht.
Als erste sei gesagt,
ich bin eigentlich ein recht offener Mensch,
doch dies verschwindet immer mehr und mehr.
Und über "meine" probleme konnte ich nie mit jemandem richt drüber reden,
da ich was dies angeht so eine rießen blockade habe sozusagen.
Ich hoffe das dies das Richtige unterforum ist.
Also dann fange ich mal ganz am Anfang an.
In meiner Kindheit bekam ich immer das Thema Gewallt zu spüren,
da mein Vater mich,meine Mutter und teilweise auch meine 2 Schwestern schlug.
Aber ich war immer derjenige,der an "allem" Schuld war,
und der der es nicht wert seie sein Sohn zu sein.
Wie sollte es auch anders sein,so bekam ich immer die meisten Schläge,
was teilweise so ausartete,das ich z.b. mit glaube 6 oder 7 Jahren
vor lauter angst vor ihm und der Schläge die er mir in dem Moment wieder antuen wollte,
aus dem Haus lief,quer durch die ganze Ortschaft,splitter nackt,da es schon sehr spät abends war.
Naja es war halt immer die Gewallt.
Mit ca. 7 Jahre kam ich dann zu einer Pflege Famiele,
die nebenbei die Famielie meines besten Freundes war.
Es lief eig. fast immer alles normal ab,
ich ging zur Schule hatte aber dennoch des öfteren mal stress in der Familie.
Mit ich glaube 11 Jahre ließen meine Eltern sich scheiden,
und im selben Jahr zog auch meine Pflege Familie in eine andere Stadt.
Ich war in einer 50/50 Situation.
Ich wollte zu meiner Mutter,
aber auch mit meiner Pflege Familie mit.
Aber dann ging ich doch zu meiner Mutter.
Dort lebte ich dann ca. ein halbes Jahr,
doch es gab mitlerweile nurnoch Stress in der Schule.
Prügelein,ärger mit Mitschülern/Lehrern.
Nach dem gesagten halben Jahr wurde ich von der Schule geschmissen,
da ich fast einen Monat nichtmehr im Unterricht war,
und es eh nur Stress mit mir gab.
Nunja das geviel meiner mutter nicht,
wie ihr euch denken könnt.
Sie kam eines Morgens zu mir und sagte "Komm wir gehen zu einem Arzt."
Ich wollte eig. nicht,habe mich dann aber doch überreden lassen.
Wir fuhren dann zu dem gesagten Arzt,
wo sich herausstellte,das dies eine Psychoth. Klinik für Jugendliche war.
Meine Mutter log mir ins gesicht,das ich zum Arzt gehe,
aber aus dem "zum Arzt gehen" kam mein leid.
Ich war dann für ca. ein halbe Jahr in dieser Klinik,
ging dort auf eine Schule für schwer erziehbare Jungendliche...
Nach diesem halben Jahr landete ich im Heim,
ich war dort bis ich 14 war.
In dieser Zeit im Heim fing der Drogen und Alkohol missbrauch an.
In der Schule gabs nur Stress,
im Heim auch derselbe mist.
Ich wollte einfach nicht dort sein,
also machte ich solange Stress bis ich gehen "durfte".
Ich ging wieder zu meiner Mutter.
Zu dem Zeitpunkt war ich mitlerweile schon stark Drogen und Alkohol abhängig,
was aber niemand so genau mitbekommen hat.
Am anfang war es nur Graß,Bier usw.
Naja wiegesagt,ich zog wieder zu meiner Mutter,
dort war ich dann für ca. 3 Jahre in keiner Schule oderso,
nur mal zwischendurch für ka. ca. 4 Monate in einer Arbeits einrichtung sozusagen.
Dort gab es aber auch nur Stress.
Mit ca. 15 oder 16 Jahren kamen dann die härteren drogen wie. Pillen,Kokain,Speed usw...
Ich war richtig Tief in der Scheisse.
Mit ich 17 knapp 18 Jahren wurde ich als letzte chance vom Jugendamt in einer einrichtung,
wo nur drogenabhängige waren,
dort sollten wir von dem Zeug weg kommen,Schules usw machen.
Doch nach 3 oder 4 Tagen hatte ich keinen bock mehr und hab das Projekt abgebrochen.
So nun ging ich dort weg,
wollte nach hause,doch meine Mutter lies mich nicht rein,
sie hat mich von meiner Tante nach Frankfurt in eine Obdachlosen übernachtungs stelle fahren lassen.
Ich war entsetzt.Meine eigene Mutter.
Naja dann war ich dort fast eine woche,bis das Jugendamt meiner Mutter sagte das sie mich aufnehmen solle.Gesagt getan,unter dem vorwand keine Drogen zu nehmen,Schule zu machen usw.
Ich machte nichts davon,ging Feiern bis zum umkippen.
(Achso ganz vergessen zu erwehnen.Bin seitdem ich 15 bin fest vergeben)
Nach einiger Zeit von durchfeierten Wochen machte mir meine Freundin die Birne etwas klar.
Ich entschloss mich dann erstmal für 10 Tage auf eine entgiftung zu gehen.
Hab diese problemlos überstanden.Naja danach noch 1 oder 2 Mal einen Joint

aber seitdem nichts mehr,die einzigste droge die ich noch konsumiere sind Zigaretten und das Internet^^.
Naja ich fing an meinen Hauptschul Abschluss anzugehen.
Es lief alles gut,
es waren noch ca. 2 Monate bis zur Prüfung.
Ich ging also an diesem einen Tag wieder zur Abendschule.
Auf der hinfahr war alles in Ordnung,so wie immer eben.
Doch kurz vor der Schule bekam ich plötzlich durchfall,Schweissausbrüche,
mir wurde schwindelig.Ich dachte mir vll was falsches gegessen oderso,
bin also direkt wieder heim.
Eine Woche später hatte ich ein Termin beim Arbeitsamt.
Hinfahrt kein problem.
Doch kurz vom Arbeitsamt ging es wieder los.
Seitdem Tag habe ich ein problem,
das ich nichtmehr raus kann,
es können nichtmal richtig leute zu mir nach hause,
da die gefahr für nen (ich nenne es mal "Abkacker") zu groß ist für mich.
Zu hause geht es mitlerweile teilweise recht gut.
Doch draussen,da geht nichts,ich bekomme die krassesten Paranoia,
Schweissausbrüche usw.
Es hat echt lange gedauert bis ich mich überwunden habe mal zum Arzt zu gehen.
Doch der konnte mir nix sagen,was ich nicht schon wusste

.
Ich soll zum Psychiologen oder mich einweisen lassen usw...
Es ist als hätte mein Körper angst vor Menschen (ausser meiner Freundin und meiner Mutter)
Ich habe wenn ich so einen Abkacker bekomme keine Angst vor den Personen,
sondern Angst vor diesen anfällen halt.
Ich war noch nie ein ängstlicher Mensch,doch seitdem habe ich rießen Angst,
aber auch nur vor eben diesen Abkackern.
Ich weiss nicht in welchem zusammenhang dies kommt,
doch ich denke mal es ist eine Mischung aus allem was mal war.
Ich habe nie mit jemandem drüber reden können,
ich kann auch nicht weinen,um vll so mal etwas raus zu bekommen.
Es geht einfach nicht.
Ich bin einfach so am Arsch (schuldigung wenn ich das so sage) das ich nichteinmal mehr weinen kann.
Ich denke das meiste kommt durch die Gewalt in der Kindheit,
durchs Heim und die Drogen.
Vielleicht kennt ja jemand von euch dieses problem,
denn in meinem umfeld kommen immer nur sachen wie z.B. Stell dich nicht so an... usw usw.
Die verstehen diese Todesangst einfach nicht.
Naja bin jetzt fast 21,habe keinen Abschluss,bin vorgestraft usw,
halt das volle Programm.
Ihr könnt euch denken das ich teilweise einfach kb mehr auf diese Welt habe.
Ich sitzte nun seit fast einem Jahr zuhause und kann nix machen

Ich hoffe das ich euch nicht zuviel geschrieben habe,
doch das musste mal raus.
MFG
StefanA