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Autor Thema: Beziehungsstress auf Grund der Sozialen Phobie?  (Gelesen 1757 mal)
black-rose
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Beiträge: 61


« am: 06. November 2007, 21:49:41 »

hallo liebe leser,

seit meinem 16.lebensjahr bin ich kein single mehr (hört sich irgendwie komisch an, aber ich weiß nicht, wie ichs anders formulieren soll). ich hab mit 16 meinen ex-freund kennen gelernt...anfangs lief alles bestens, wir waren sehr verliebt...nur gab es da schon das problem, dass ich panik davor hatte, seine freunde und familie kennen zu lernen...nun gut, da sist ein anderes thema...jedenfalls kam irgednwann die zeit, in der wir uns nur noch stritten. ich bin sehr eifersüchtig und teilweise vielleicht sogar besitzergreifend....andererse its möchte ich aber meine freiheiten haben und nicht bedrängt werden...nun, jedenfalls sind unsere streiterein immer sehr heftig geendet...meine gefühle sind immer mehr gegangen und irgendwann schienen sie ganz weg...nach 2 jahren habe ich meinen jetzigen freund kennengelernt...und mich in ihn verliebt...ich habe dann mit meinem ex freund schluss gemacht, nicht nur wegen meinem jetzigen freund, sondern auch, weil einfach nichts mehr ging...mein ex hatte nur noch augen für aein auto und generell hat ja nichts mher gestimmt (wegen streiterein)...jedenfalls fällt mir jetzt auf, dass das alles mit meinem jetzigen freund den selben verlauf nimmt...erst alles super, dann nur noch streiterein und jetzt ist es so, als würde ich mich wieder von ihm entfernen...aber wenn ich sehe oder er mir erzählt, dass er irgendwas tolles mit einer kumpeline gemacht hat, bin ich wiederum sehr eifersüchtig-..dennoch ist da das gefühl, dass ich mehr nur freundschaftliche gefühle habe...und dennoch hätte ich gern ein kind von ihm...das ist alles so eigenartig...aber es spielt sichalles im slben zeitverlauf ab, wie bei meinem ex freund...kann das auch durch die soziale phobie kommen, oder stimmt nur einfach irgendwas nicht mit mir???

liebe grüße
nicole
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Krempel nichr die Hoesnbeine hoch, bevor du den See nicht sehen kannst.
Rhini
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Beiträge: 833


« Antworten #1 am: 07. November 2007, 09:27:25 »

Hallo, Black-Rose
Tja, ist eine schwierige Sache, mit den Beziehungen. Ging mir früher ähnlich, obwohl ich immer wieder zu dem Einen zurück bin...
Gefühle wechseln, besonders, wenn man noch nicht genau weiß, was man will, wie man sich eine Partnerschaft vorstellt. Aber anstatt sich darüber im Klaren zu werden, artet Unzufriedenheit in Streitereien aus, macht positive Gefühle nieder und endet in Trennung. Ganz normal, würde ich sagen, denn man muß ja auch erstmal ausprobieren, was man möchte und wie man etwas möchte.
... Was er tolles... erlebt hat... Vernünftiger Weise sollte man sagen, schön für dich, erzähle doch mal, lass mich an deiner Freude teilhaben. Aber nein, dann kommt, mit mir machts dir wohl keinen Spaß, mit mir unternimmst du nichts, oder nur wenig... Eifersucht!
Ich habe meinen jetztigen Freund sehr spät kennen gelernt. Er ist kurz darauf schwer erkrankt. Wenn er erzählt, was er früher alles gemacht hat... Was er mit mir nicht mehr machen kann... Naja, könnte ich die Wände hoch.
Beziehungen zu führen ist nicht leicht und deshalb frage ich MICH jeden Morgen, ob ich diesen Mann noch liebe. Seine Gefühle kenne ich nicht, kann nur sehen, wie er mit mir umgeht, ob er auf mich eingeht oder wie er sich mir gegenüber zeigt (zB auch, ob er im Zusammensein mit mir schlampig und unrasiert ist, wenn er weggeht sich aber aufbrezelt).

Nun, du möchtest ein Kind? Wenn du eins möchtest, um deiner selbst willen, weil deine innere Uhr dir sagt, es wäre Zeit, du nicht "abgesichert" sein willst, oder als Hausfrau und Mutter dir ein Alibi suchst, dich dem Draußen nicht mehr stellen zu müssen... warum nicht? Denke aber daran, dass ein Kind für lange Zeit (meist ein Leben lang) Verantwortung und Aufmerksamkeit bedarf. Man braucht gut Nerven, wenn man all  das Schreien, die Quengeleien und so weiter überstehen will. Und man braucht viel Liebe...

Zum Schluß: Sicherlich ist mit dir alles in Ordnung... zumindest, was den Bereich Partnerschaft anbelangt. Vielleicht kennst du auch die Aussage, dass wir Frauen (vielleicht auch die Kerle) sich immer wieder bestimmte Typen herausangeln, wobei eben nicht das Äußerliche gemeint ist. Und lass dir zum Schluß von ner "reifen Dame" sagen, dass es ein tolles Gefühl ist, wenn man sich verliebt und du wirst es sicherlich noch öfter erleben. Und wenn dann Mr Right kommt, bist du vielleicht deiner selbst sicher genug, dass es eine schöne Zeit wird, ohne den ganzen anderen Streß.

Ich wünsche dir alles Liebe
Rhini
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gitty
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Beiträge: 78


« Antworten #2 am: 07. November 2007, 15:34:16 »

Hallo Nicole,

ich stelle dir hier jetzt eine provozierende frage:
was würdest du WIRKLICH vermissen, wenn dein freund nicht mehr da wäre?
(gib dir die antwort selbst - du brauchst dich hier nicht zu öffnen!)

dann wirst du auch wissen, ob du an der beziehung arbeiten willst.

rhini hat dir liebe worte geschrieben. das mit einem kind ist eine hohe verantwortung, du solltest also wirklich nur positiv entscheiden, wenn du bereit wärst es ggf. auch ALLEIN aufzuziehen.

ich wünsche dir kraft!

liebe grüße

gitty
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Ein bisschen Güte von Mensch zu Mensch ist besser als alle Liebe zu Menschheit (Richard Dehmel)
Iwi
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« Antworten #3 am: 08. November 2007, 18:59:33 »

Hallo black-rose,
in welcher Weise sollte dein Verhalten Teil der Krankheit sein? Ich meine, möglich ist es schon, aber ich könnte jetzt aus der Beschreibung keinen Zusammenhang herstellen.
Wie geht s denn deinem Freund mit der Beziehung? Vielleicht hilft ja mal ein klärendes Gespräch.
Vielleicht erwartest du etwas, dass er dir nicht gibt. Vielleicht müßtest du deine Wünsche klären und mitteilen.
Dass sich Verhalten wiederholt, unabhängig vom Partner, habe ich auch schon erlebt. Dann war es in der Beziehung meistens auch nicht mehr schön mit dem Menschen, viel zu viel Routine und Ignoranz.
Manchmal hilft ein Gespräch, Nähe zu schaffen und das Zusammensein wird wieder etwas Besonderes.
Ich würde kein Kind haben wollen, wenn die Situation mit dem Vater schwierg oder gespannt ist. Das bringt dem Kind ja auch mehr Quälerei als nötig.
Mach das Beste daraus!!!
Sei umarmt, viel Kraft. Deine Iwi
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Fridolin
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Beiträge: 568



« Antworten #4 am: 09. November 2007, 09:02:51 »

Hi Nicole
Als Erstes, dein Vorname gefällt mir sehr.
Ich denke nicht, daß deine soziale Phobie Auslöser deiner Partnerschaftsprobleme ist. Außerdem ist es unmöglich, daß eine Sache auf dieser Welt problemlos läuft. Harmonie und Disharmonie wechseln sich ab, schöne Zeiten wechseln ohne ersichtbaren Grund in sorgenvolle Stunden um. Ich denke, unsere Welt ist kein Paradies und die weniger schönen Zeiten gilt es zu beseitigen, bzw. zu überwinden. Um die Problematik in der Beziehung zu entschärfen, bedarf viel Wissen. Z. B. Wünsche dem Partner mitzuteilen, zu seinen weniger guten Eigenschaften zu stehen . Eigenliebe ist wichtig, das Wissen, gut genug zu sein. Eltern, die sich mit der Eigenliebe auskennen, werden ihren Kindern beibringen, wie man sich selber lieben kann und wie man mit anderen Menschen umgehen soll.
Ich denke, daß ca. 80 % der Probleme der Menschheit von ihnen selber ausgeht.
Alles leichter geschrieben als getan. Aber auch ein Weg von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt.
Viel Kraft und Energie
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Fridolin Steinpalme
black-rose
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« Antworten #5 am: 09. November 2007, 20:31:42 »

hallo ihr lieben,

erstmal danke, für all eure lieben worte und eure hilfe.

@fridolin: finds schön, dass dir mein vorname gefällt  Lächelnd . danke!

@ iwi: ich wollte nur ausschließen, dass das wirklich nicht mit meiner phobie zu tun hat. ich wusste selber nicht, ob es so ist. ich hatte einfach nur angst, dass es jetzt mein ganzes leben einnimmt. ich bin zur zeit auf grund meiner depressionen wieder an einem punkt angelangt, der mich über alles nachdenken lässt...

mir kam das alles nur komisch vor, weil diese probleme alle genauso wieder auftreten. und es auch so ist, seitdem ich diese psychischen probleme habe.


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