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Autor Thema: Habe ich Burnout?  (Gelesen 2441 mal)
kleeneElfe
Juniormember
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Beiträge: 36


« am: 18. November 2007, 21:32:26 »

hallo ihr lieben

ich habe eine brennende farge....
kurz aber noch eine kurze info davor.

ich leide seid über 2j. an generalisierten angststörung...
es wurde so schlimm das ich fast 2j. lang krankgeschrieben wurde.... habe so im großen und ganzen die pa's jetzt im griff (OHNE medis)...
jetzt bin ich seid 8mon. in so einer berufsvorbereitenden masnahme wo man mathe, deutsch usw. noch mal alles auffrischen kann  Smiley und auch viele praktikas macht/machen soll in betrieben mit dem ziel dort eine ausbildung zu bekommen  Zunge

so jetzt zum eigendlichem thema:

ich habe das gefühl das ich unter einem burnout-syndrom leide.
dieses gefühl hatte ich schon mal (kannte mich damals aber noch nicht so damit aus...vor ca. einem jahr) und jetzt habe ich seid ca. 2mon. wieder dieses gefühl ein burnout-syndrom zu haben...

das äußert sich in:

- lustlosigkeit (geh so gut wie nicht mehr mit freunde weg, vermeide es),
- gereiztheit...werde schnell aggressiv (so kenne ich mich garnicht),
- gefühle des versagens,
- mangelndem interesse am beruf, hobbys o.ä.
- bin sehr viel müde und habe auch
  probleme aus dem bett zu kommen bzw. bin am morgen schon fertig,
- schlafstörrungen
- das gefühl zu kränkeln
- kopfschmerzen, übelkeit
- starke konzentrationsstörungen,
- verzweiflung bis hin zu hoffnungslosigkeit,
- stimmungsschwankungen
- inneres leere gefühl, kraftlos,
- leidenschaftslosigkeit
- kleine und (doch wieder komment) größere pa's
usw.


können das anzeichen sein? oder sind das sehr deutliche anzeichen?
wie geht man mit eim burnout um?
kennt sich da jemand aus?


was ich noch dazu sagen wollte... soooo groß stress habe ich eigendlich nicht
halt meine panik störrung und das ich jetzt praktikas machen muss und ausbildung machen sollte...wovor ich echt angst habe wegen meinen pa's.

 

irgendwas wollte ich noch schreiben aber habe es jetzt vergessen Traurig
naja wer weis ob es mir noch mal einfällt....
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JEM
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Beiträge: 809


« Antworten #1 am: 19. November 2007, 03:05:16 »

Hallo kleeneElfe,
die klassischen Symptome des Burnout-Syndroms sind ein psychophysischer Abbau mit
- Erschöpfung
- Motivationsverlust
- Depression
- Reizbarkeit
- Rückzug und Verflachung des emotionalen und sozialen Lebens
- verschiedenste psychsomatische Beschwerden
Deine Aufzählung paßt also voll in dieses Muster.
Ich würde Dir raten ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen um eine Therapie zu machen!

Alles Gute wünscht Dir

Jürgen
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Gesagt ist nicht gehört, gehört ist nicht verstanden. Verstanden ist nicht einverstanden. Einverstanden ist noch lange nicht angewendet. Angewendet ist noch lange nicht beibehalten.
[Konrad Lorenz]
Fridolin
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Beiträge: 568



« Antworten #2 am: 19. November 2007, 07:22:05 »

Hi kleeneElfe
Ob Angstatacken, Depression oder Burn Out, die Grenzen dieser Probleme gehen nahtlos ineinander über. Bei Angst und Depression kommt Burn Out automatisch dazu. Es scheit, als sei sie ein Folgezustand der erkrankten Seele. Wenn du den Auslöser überwinden kansst, verschwinden die Burn Out Syndrome von selber.
Viel Kraft und Energie
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Fridolin Steinpalme
Rhini
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Beiträge: 833


« Antworten #3 am: 19. November 2007, 08:46:41 »

Hallo, kleene Elfe
Da gibt es so zauberhafte Wesen und dann sind sie so erschöpft...
Nee, mal im Ernst, erst eine generalisierte Angsterkrankung... dann Burnout... Andersherum wird ein Schuh draus, weil diese Sympthome auf eine vielzahl von psychischen Stöhrungen hinweisen könnten. Da ist es dann letztlich egal, wie man es nennt.
Nun schreibst du, du hättest deine Panickattacken so einigermaßen im Griff, stürzt dich also in ein Ausbildungsprogramm und (leidest) erneut...
Hast du deine PAs im Griff, weil dir gesagt wurde, dass es Zeit wäre, etwas wieder in den "Griff" zu bekommen? Machst du deine Ausbildung, weil du sie dir gesucht hast, oder weil dir jemand gesagt hat, dass es gut für dich wäre?

Auch wenn man jung ist, vielleicht da sogar besonders, sollte man immer wieder überprüfen, ob man selbst zu dem steht, wie die Lebensentwicklung läuft. Man bekommt so viele "Hilfen", Angebote und Vorschläge, alle natürlich nur gut gemeint... Vielleicht macht man manchmal einfach, was von einem erwartet wid, um entlich seine Ruhe zu haben.

Andersherum, wenn deine Situation sonst gesichert ist (Wohnung/Geld), warum solltest du nicht für dich mit Freude alles ausprobieren, was dich interessiert? Nimm mit, was du bekommen kannst. Vielleicht entdeckst du etwas, was dir wieder Spaß macht.
Letztlich kann ich mich aber auch nur anschließen, dass eventuell eine psychologische Betreuung, ggf Therapie nötig werden, alles wieder in erträglichen Maßen zu bekommen.

Aber egal was oder wie du etwas machst, es ist dein Leben. Du alleine kannst dir anhören, was dir geraten wird, hier oder im Berufsleben oder bei Freunden, und nur du entscheidest, was du davon haben möchtest.

Nun wünsche ich dir erst einmal alles Gute
Rhini
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kleeneElfe
Juniormember
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Beiträge: 36


« Antworten #4 am: 19. November 2007, 21:12:43 »

@rhini
ja mache in letzter zeit oft dinge, für die ich mich eigedlich nicht bereit fühle ( was die pa's angeht) weil irgendwann muss es o doch mal weiter gehn!? und was weh tut, werde oft als "faul" bezeichnet, das tut weh.
arbeitsamnt macht extrem druck, was ausbildung angeht... und in der fam. übernehme ich oft zu viel verantwortung.
in bereich arbeit / arbeit suchen, habe ich die pa' noch nicht so im griff...

danke @all für die antworten.
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Fridolin
Stammposter
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Beiträge: 568



« Antworten #5 am: 20. November 2007, 00:57:49 »

Hi kleeneElfe
Meinen Denkanstoß, wie du dich selber lieben und annehmen kannst. Kauf dir ein Buch, z. B.
"Gesundheit für Körper und Seele" von Luisa L. Hay oder ein ähnliches. In diesem Buch sind einfache, verständliche Anleitungen und Anregungen.
Viel Kraft und Energie
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Fridolin Steinpalme
Rhini
Stammposter
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Beiträge: 833


« Antworten #6 am: 20. November 2007, 09:03:47 »

Hallo, kleene Elfe
Es muß weitergehen... Ja, aber die  Frage nach dem Wie ist noch nicht geklärt (bei mir alten Dame überings auch noch nicht). Und "faul" sein? Liegt ja wohl im Auge des Betrachters... Mit dem ewigen Verständnis für Andere glauben wir es sogar manchmal. Niemand, der keine PAs hat, wird nachvollziehen können, wie anstrengend das ist... Ich habe letztens beim meinem Thera auch gemeint, dass ich so wenig tue... nach kurzem Überlegen stellten wir fest, dass es nicht stimmt... Nicht hinsehen, was du nicht tust, sondern was du machst. Für manche hier ist das Aufstehen schon eine Leistung...
Das die Anderen (Ämter eingeschlossen) nerven, ist normal im Leben, wenn man nicht so funktioniert wie eben diese Anderen gerne hätten. Vielleicht kannst du auch mal im AA vorsprechen, denen sagen, wie schwer dir alles fällt... Letztlich bist nicht du für diese Leute da, sondern umgekehrt. Ich weiß von unseren Ämtern, das es bestimmte Stellen gibt, die etwas behutsamer sein könnten.
Und wenn bei mir gesagt wird, mit ein bischen gutem Willen, Medis und therapeutischer Hilfe kann ich noch alles machen... Und das immer wieder, bis ich an Ärzte geriet, die meine Fassade durchschaut haben... Nun in dieser Zeit hatte ich oftmals im Kopf, dass die Anderen wohl recht hätten... Nur funktioniert hats nicht...
Vielleicht ghelingt es dir ja, wenn du mal versuchst, alles aufzuschreiben und dann Schritt für Schritt abzuwickeln. Manchmal ist alles viel zu viel auf Einmal und man verliert den Überblick über das Wesentliche...
Nun wünsch ich dir erst einmal alles Liebe...
Rhini
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kleeneElfe
Juniormember
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Beiträge: 36


« Antworten #7 am: 23. November 2007, 17:29:21 »

hi,
@Fridolin
danke das ist eine gute idee mit dem buch!

@Rhini
ja was das arbeitsamnt an geht....
ich habe da jemand extra aus dem REHA bereich aber die frau war anfangs ganz nett und jetzt stellt sie mich da wie wenn ich mich nicht anstrenge und würde mich am liebsten irgendwie hinsperren in irgend eine anstallt Traurig
naja aber bekomme jetzt bisschen rückendeckung von meiner berufsvorbeitungsschule... die haben jetzt gecheckt das bei mir das alles nicht show ist und ich mich so gut wie es geht anstrenge und alles geb... dort in der schule sind viele sozialpedagogen und so Zwinkernd

werde das jetzt mit dem burnout das bei meiner therapeutin am mo. ansprechen
und evtl. auch über ein reha aufenthalt in ner klinik...
 
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