florian28
Beginner

Beiträge: 1
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« am: 20. November 2007, 11:59:23 » |
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Hallo zusammen
Ich möchte gern mal meine Geschichte loswerden. So richtig angefangen hat alles Ende August. Nachdem ich wieder ein bisschen ehr als ein Jahr regelmässig gekifft habe, und das kontinuierlich gesteigert habe, hatte ich im Sommer wieder diese komischen Attacken wo mir alles "schräg" rein kam. Ich hatte sogar an einem Sonntagabend nachdem ich wieder gekifft hatte eine "Panikattacke (Das wusste ich damals nur nicht) ich, dachte es wäre wegen dem übermässigen Cannabis Konsum und so unangenehm der Anfall war, er ging vorüber. Nur im Unterschied zu früher, hatte ich noch während zweier oder drei Tage danach dieses Gefühl in der Brust, ständig diese "Wehmut" diese Beklemmungsgefühle so ein kribbeln in der Brust wie wenn man verliebt ist oder aufgeregt vor dem ersten Schultag. Dieses Gefühl dauerte die ganzen Tage über an und war echt nervig, mühsam und ermüdend...tja nach drei tagen war es verschwunden und eigentlich für mich erledigt. Dann Mitte Oktober hatte ich wieder eine Panikattacke. Im Spital dann der Befund, dass es sich eben um eine Panikattacke handelt. Ich war beruhigt und bekam ein Temesta. Dann aber wieder dieses fiese Gefühl in der Brust, diesmal ging?s nicht weg und es fing an mir Angst zu machen. Dazu kamen diese ständigen Gedanke wie warum bin ich ich...wieso fühle ich so wie ich bin und ich muss irgendwann mal sterben, da gibt?s kein Ausweg und diese Vorstellung wie das sein wird ich bin einfach nicht mehr da und die Welt rundherum läuft einfach weiter. Das machte mir dermassen Angst und dieses Gefühl in der Brust...... ja ich entschied mich dann zum Hausarzt zu gehen, der mit XANAX verschrieb. Als ich eine halbe Pille nahm hatte ich am Nachmittag wieder einen heftigen Anfall. In der Notfallstation dann die Diagnose. EKG und Blut alles normal. Und dann kam erstmal ein Psychiater der mir erklärte dass es sichd dabei um eine Angststörung handelt und dies mit einer kognitiven Verhaltenstherapie sehr gut heilbar ist.
Nun ja ich habe 3 Sitzungen hinter mir. Es gab Tage da war ich wieder tiptop zufrieden und wie der Alte, aber gestern z.B. und heute wieder dieses gemeine Gefühl in der Brust. Ich erwischte mich schon mit dem Gedanken dass es im Schlaf wenn ich weg bin alles angenehmer sein. Doch der Wille zu Leben ist nach wie vor über allem. Ich will mir auch nix antun, ich vermeide auch keine öffentlichen Plätze und mache regelmässig Sport. Nur diese fiese surren diese Wehmut in der Brust mit dieser Müdigkeit und Konzentrationsschwäche macht mich fertig. Dann immer wieder die Gedanken, wieso bin ich ich, wieso fühle ich so, wie ich bin wieso nicht wie jemand anders und irgendwann lieg ich auf dem Sterbebett und davor hab ich nagst vor diesem Moment der unausweichlich ist. und dann dreht sich die Welt einfach weiter und weiter und ich?
und dann denk ich mir dass dieses Gefühl sicher nie weggehen wird, weil mir ja niemand das stirbt ersparen kann, und daher ist diese angst auch immer und immer wieder da....
wer hat vielleicht auch schon solche Erfahrungen gemacht? Hat auch jemand dieses ständige Gefühl in der Brust und wurde davon geheilt? Übrigens seit Ende August kiff ich auch nicht mehr.
Ich danke Euch für Eure Meinungen. Gruss Florian
Samstag 17.11.2007
Schlief wieder bei den Eltern ich hatte wieder echt Mühe aufzutshen. Dann gings dann mal und ich ging zu mir nach Hause wo ich den Haushalt erledigte und wachte. Eine gute Freundinn nahm mich mit in ein Cafe wo ich etwas ass mit ihr redete und da gings mir wieder besser. nachmittags dann wieder dieser beklemmende schmerz. ich entschied mich ein Bad zu nehmen, da ich dachte mein Körper stehe unter Daueranspannung. Im Wasser fphlte ich mich sauwohl.!!! Endlich mal wieder
ich für mein teil hab gemerkt, dass mein Körper unter einer dauernden Anspannung steht. als ich heute Nachmittag ein Bad nahm war mir wieder mal seit langem richtig wohl. zudem habe ich eine Übung aus nem Buch gemacht wo ich alle Muskelgruppen 7 Sekunden anspannte und dann wieder losliess...das tat irre gut.... im Moment geht?s mir gut. das gibt mir wieder Mut und ich merke dass ich wirklich mental arbeiten muss und körperlich eigentlich topfit bin. dennoch kommen dann wieder Gedanken wie dass ich irgendwann mal sterben muss, nur kann ich momentan grad wieder besser damit umgehen
ich merke also, dass ich versuchen muss mich zu entspannen, sei?s mit Yoga weitermachen oder dann den Kurs im Januar mit autogenem Training oder dieser
Muskelentspannung.... denke dass muss der richtige Weg sein, dazu die Therapie um auch meine Gedanken und Gefühle wieder zu ordnen und vor allem an meiner Konfliktfähigkeit und meinem Selbstbewusstsein arbeiten.
Sonntag 18.11.2007 Erst mal Danke für Eure Antworten. Ihr helft mir echt dabei! Find ich super. Tja also ich bin wieder mal bei meinen Eltern geblieben da ich nicht alleine zu Hause bleiben wollte. In der Nacht bin ich mehrmals aufgewacht, da meine Mutter hustete. Ich bekam Panik. Ja meine Mutter raucht stark und ist derzeit erkältet und hat nen richtig fiesen Husten. ich denke meine Angststörung hat auch damit zu tun, dass ich tierisch Angst vor den Tod meiner Eltern, insbesondere der meiner Mutter hab. ich sage ihr immer und immer wieder, sie soll aufhören zu rauchen. Leider ohne Erfolg.
Nun ja ich bin so gegen halb zehn aufgestanden. Als ich wach wurde, wusste ich schon wieder, dass ich dieses dumme Gefühl hab. Ich war wieder total schlaftrunken und wollte nicht so richtig in die Gänge kommen. Dennoch in ich dann aufgestanden, hab gefrühstückt und dann noch den letzten Satz von Roger Federer geschaut. Dann plötzlich eine leichte Attacke. Dachte zuerst kann nicht mehr schlucken. Ich spürte wie die Panik nun kommt und wendete nun genau die Verhaltensregeln im Angstbuch an. Und siehe da, die Attacke verschwand und ich hatte nur wieder dieses dumme Gefühl. Obschon auch das ein wenig besser war.
Dann ging ich zu mir nach Hause und war jetzt soeben im Fitnesstraining und in der Sauna. Und siehe da, jetzt im Moment gehts mir blendend. Ich spüre zwar, dass ich dem Frieden nicht ganz traue aber im Moment gehts mir super. Und genau diese Momente machen mir Mut, diese Momente sind soooooo schön und entspannend und genieße ich total. Diese Momente geben mir die Gewissheit, dass ich nicht vollends durchdrehe oder dass ich wirklich an einer schweren Krankheit leide.
Ich bin nach wie vor am Anfang, doch ich weiss dass ich es schaffen kann!
Montag, 19.11.2007
Heute wachte ich wieder auf und dachte mir ah war dr Schlaf schön, ich fühlte mich so gut und als ich langsam zu mir kam, war da prompt wieder dieses Gefühl. Dieses schlechtelige und schwindelige Gefühl .... ich weiss auch nicht aber das macht mich echt krank. Ich will wieder einfach aufstehen können, topfit sein und mir nicht ständig so scheiss Gedanken machen müssen.
Jetzt im Büro ist es so eine auf und abfahrt. ich hab so dieses schlechtelige Gefühl, dann wieder gtu dann wieder schlechtelig. Vor allem bin ich wieder wie gerädert und fühle mich einfach irgendwie wie in Watte gepackt...
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