laura
Beginner

Beiträge: 5
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« am: 24. November 2007, 14:00:08 » |
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hi, ich bin ziemlich neu hier. habe viele diagnosen nach meinem 9 monatigen klinikaufenthalt bekommen und naja,habe weider sehr oft suizidgedanken hm, weiß jetz nicht was ich noch schreiben soll bin ziemlich unsicher,verunsichert.  ach keine ahnung. liebe grüße pada laura
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Sister Moonshine
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« Antworten #1 am: 24. November 2007, 14:13:04 » |
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Hallo liebe Laura  Was sind das denn für Diagnosen? Weshalb warst Du so lange in der Klinik? Möchtest Du ein bißchen erzählen? Ja, S***gedanken habe ich auch immer wieder. Extrem in den letzten Wochen. Aber ich hab eine tolle Thera, ich hoffe, ich krieg´s irgendwann ein bißl besser gebacken  Wenn Du willst, schreib etwas über Dich. Die Diagnosen interessieren mich immer sehr, vielleicht können wir Dir hier ein paar positive Gefühle vermitteln!? Freu mich drauf! Ganz liebe Grüße, Sister Moonshine
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~ Please help me to keep my mind open to the public ~
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laura
Beginner

Beiträge: 5
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« Antworten #2 am: 24. November 2007, 14:22:19 » |
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hi sister moonshine, ich habe eine schwere posttraumatische belastungsstörung, symptome einer psychose und eine soziale phobie und verdacht auf borderline.... ziemlich viel für meinen geschmack... ich war wegen suizidversuchen in der klinik die durch jahrelangen missbrauch meines onkels ausgelößt wurden....-  eine ziemlich schwere und lange geschichte...  naja,jetzt wohne ich seit etwa 4 wochen in gifhorn in einer einrichtung von Rischborn. Habe ständig suizidgedanken und naja,habe das auch schon den betreuern erzählt,aber die machen nichts..können sie vielleicht auch nicht abert ich würde mnir einfach wünschen das sie sich dann auch etwas um mich kümmern oder sowas  es ist alles sehr schwer für mich dort weil sie die krankheiten außen vor lassen und sie nicht wissen was mir alles passiert ist.... gruß laura
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JEM
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« Antworten #3 am: 24. November 2007, 15:17:17 » |
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Hallo Laura, auch von mir ein herzliches Willkommen hier! Du hast uns hier sehr offen deine "Geschichte" geschildert - danke für Dein Vertrauen! Aus der "Ferne " kann ich Dir nur raten: Auch wenn Du das Gefühl hast "die Betreuer machen nichts, garnichts" gebe nicht auf! Dieses Gefühl von Dir ist ganz normal, aber wie sollen sie viele Jahre deines Lebens innerhalb einiger Wochen "glattbügeln"?? (Ich bin sicher, wenn sie es könnten würden sie es gerne tun) Hast Du sie schon einmal angesprochen, dass Du Dir mehr Zuwendung wünschen würdest?
"...und sie nicht wissen was mir alles passiert ist...." Hast du es wirklich noch niemand erzählt? (Klinik, Therapeut, Rischborn?) Wenn das so wäre, dann musst Du es sofort nachholen! Denn wie willst Du eine gute Behandlung erwarten, wenn du so wichtige Informationen verheimlichst? (Du kannst überhaupt nichts für das was geschehen ist und Du musst Dich nicht schämen - ich will jetzt mal lieber nichts über Deinen Onkel sagen)! Zu den S**-Gedanken: Wie willst Du wissen, dass es nicht vielleicht schon jetzt oder irgendwann jemand gibt / geben wird, dem DEIN LEBEN unheimlich wichtig ist und der zerbrechen würde, wenn Du es wegwirfst? Denke einfach einmal darüber nach.... Ich wünsche Dir gute Gedanken!
Liebe Grüße Jürgen
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Gesagt ist nicht gehört, gehört ist nicht verstanden. Verstanden ist nicht einverstanden. Einverstanden ist noch lange nicht angewendet. Angewendet ist noch lange nicht beibehalten. [Konrad Lorenz]
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laura
Beginner

Beiträge: 5
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« Antworten #4 am: 24. November 2007, 16:31:07 » |
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hallo JEM, ich würde mich nicht trauen das anzusprechen dass ich mir mehr zuwendung wünschen würde  . ich habe es in der klinik erzählt, aber die in Rischborn wissen zwar das etwas passiert ist aber nicht in welchem ausmaß und so weiter. aber vielleicht sollte ich das mal tun. nur ,ich habe immer das gefühl sie können sich nicht vorstellen wie ich leide ....und was manchmal so schlimm ist das ich mich selber verletze...ich mein,das alles ist oft so kompliziert das ich es selber nicht verstehe....  lg laura
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JEM
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« Antworten #5 am: 24. November 2007, 18:00:36 » |
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Hallo Laura, wenn Du es in der Klinik erzählt hast, müssten die es auch in Rischborn im ärztlichen Bericht gelesen haben. Aber wie auch immer: Auch wenn es schwer fällt, rede es Dir dort bitte von der Seele, es in Dich "reinzuschlucken" macht es nur noch schlimmer! Was verlierst Du dadurch? Du fängst doch schon an Dich gegen Deinen eigenen Körper zu richten, weil Du meinst Du (Dein Körper) sind daran schuld! Das ist der absolut falsche Weg - denn nur dieser gewissenlose Mann ist daran schuld! Du brauchst dringend Hilfe und die musst Du jetzt einfordern! Kein Therapeut wird sich Dir verschliessen, wenn Du sagst, dass Du Dich nicht angenommen fühlst. Also sei einfach mutig (oder verzweifelt), aber lasse es aus Dir raus - sage was Du brauchst und was Du Dir wünscht! Das es für Dich oft so "kompliziert" ist, liegt am Problem, denn jeder Mensch hätte lieber Geborgenheit und Harmonie und nicht Zerissenheit, Ängste und Selbstzweifel. Aber schon dein "outing" hier war ein mutiger Schritt in die richtige Richtung, nämlich Dir alles von der Seele reden!
Alles Liebe und viel Kraft wünscht Dir Jürgen
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Fridolin
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« Antworten #6 am: 25. November 2007, 08:33:19 » |
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Hi Laura Deine Geschichte berührt mich sehr. Vermutlich richtest du Aggressionen im Unterbewußtsein gegen dich selber. Schuld- Schamgefühle, ev. Minderwertigkeit tun ihr übriges. Vielleicht kannst mit einem Therapeuten, bei dem du dich 100 % vertraut fühlst, dein Trauma verarbeiten. Viel Kraft und Energie
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Fridolin Steinpalme
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Rhini
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« Antworten #7 am: 25. November 2007, 10:35:32 » |
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Hallo, Laura Deine geschichte macht mich nachdenklich, weil das, was dir "passiert" ist sicherlich eine schlimme Sache war, zumal mit dem Bewußtsein zu erkennen, was da eigentlich mit dir passiert, stelle ich mir nicht schön vor. Ich weiß leider zu wenig über deine Geschichte, dein Umfeld, deinen Klinikaufenthalt, aber ich stelle es mir auch für dein Umfeld nicht einfach vor, weil sie vieles eben nicht nachvollziehen können. Irgendwie scheinst du mir auch in einer Schleife gefangen; Du möchtest, dass man die hilft, dich versteht, dazu müsstest du dich öffnen, dies ist aber nicht möglich, solange dir keiner hilft und dich versteht. Teufelskreis! Zweifelsohne ist dir etwas schlimmes passiert, aber frage dich bitte, warum du dich dafür auch noch bestrafen möchtest. Man wird doch einem Kind, das gefallen ist nicht noch eine Ohrfeige verpassen... Und wenn Andere dich nicht trösten können, dann nimm deine Seele doch mal selbst in den Arm. Frage sie, wie du ihr helfen kannst; wohin du mit all deiner Wut gehen kannst und auch, warum sie der Meinung ist, du wärest selbst Schuld. Nutze deine Wut, deinen Hass als Energiequelle, indem du dir immer wieder sagst, ich bin zu wertvoll, um mich schlecht machen zu lassen (vom Onkel) oder ignoriert zu werden. Als Kind konntest du dich nicht werden, aber du wirst immer stärker, erwachsener und letztlich auch unabhängiger. Such dir Menschen, mit denen du lachen kannst, die dich ernst nehmen und die dich auch mal in den Arm schließen, nicht, weil du es in diesem Moment brauchst und jemand sich dazu verpflichtet fühlt, sondern, weil du gemocht wirst. Das geht nicht von heute auf morgen, aber auch ich bin der Meinung, dass du noch professionelle Hilfe brauchst. Ich sehe meinen eigenen Thera oft auch wie einen Couch, der mir Möglichkeiten aufzeigt, nach denen ich selbst etwas bewegen kann. Vielleicht dauert es noch sehr lange, bis du dich selbst wieder liebst, aber halte dir doch bitte vor Augen, welche Kraft in dir steckt, dass du nach all dem es schon bis hierher geschafft hast. Zeigs der Welt, dass man mit dir noch rechnen muss und kann!!! Ich wünsche dir viel Kraft und alles Liebe Rhini
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laura
Beginner

Beiträge: 5
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« Antworten #8 am: 25. November 2007, 10:57:22 » |
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Hallo ihr lieben, vielen Dank für die Antworten. Hätte nicht gedacht dass mir jemand antworten würde und vor allem das ich mich hier wohl fühlen würde.... Heute muss ich zurück nach Rischborn, ich war von freitag bis heute zu Hause , dass heißt,ich kann erst in 2 Wochen wieder hier schreiben... ich werde mir mühe geben, etwas zu ändern. lieben etwas verzweifelten gruß laura
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JEM
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« Antworten #9 am: 25. November 2007, 11:07:07 » |
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Liebe Laura, es freut mich, wenn Du Dich hier wohlgefühlt hast und wir Dir auch nur ein klein wenig behilflich sein konnten! Ich sende Dir Kraft, wünsche Dir gute Gedanken und würde mich freuen wieder von Dir zu hören!
Liebe Grüße Jürgen
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Gesagt ist nicht gehört, gehört ist nicht verstanden. Verstanden ist nicht einverstanden. Einverstanden ist noch lange nicht angewendet. Angewendet ist noch lange nicht beibehalten. [Konrad Lorenz]
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Dennes
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« Antworten #10 am: 27. Dezember 2010, 22:56:56 » |
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Hallo laura ich kenne das zu gut habe das gleiche wie du aber nie auf geben weiter machen liebe grüße dennes
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