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Autor Thema: Hochstimmung???  (Gelesen 1123 mal)
Sister Moonshine
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Beiträge: 556



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« am: 10. Dezember 2007, 14:47:13 »

Hallo @all,

Hochstimmung bei Borderlinern?
Ich habe stundenweise anfallsartige Hochstimmung und dann wieder schlechte Gefühle... Gibt es das bei BPS auch?  Ich merke nur, dass ich während dieser "aktiven" Phasen eigentlich genau so traurig bin wie sonst auch  Verlegen
Ich bin aber überkandidelt und teilweise auch leichtsinniger.
Ich dachte, das mit dem Fluctin hätte nach Wochen mal gewirkt und ich bekäme bessere Stimmung...
Aber das hier fühlt sich eher unangenehm an   Hä

Habt Ihr damit auch schon zu tun gehabt?

LG, Sister Moonshine
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    ~ Please help me to keep my mind open to the public ~
JEM
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Beiträge: 809


« Antworten #1 am: 10. Dezember 2007, 16:26:57 »

Liebe Sister Moonshine,
ich habe in Kliniken, in denen meine Frau war, viele Patienten kennen gelernt und mit ihnen gesprochen, die mit diesem Syndrom zu kämpfen hatten.
Wie schon der Begriff "Grenze" ausdrückt: Du kannst auch volle Depressions-Symptome zeigen ( in dem von Dir geschilderten Fall manisch-depressiv) und dann aber auch wieder ganz "ablegen", alles gehört "lehrbuchmäßig" zu den endogenen Psychosen.
Das war die Theorie, die Praxis ist leider schmerzvoll!

Fluctin (Fluoxetin) ist ein normalerweise gut wirkendes und verträgliches Medikament, es wird in USA als PROZAC quasi als Partydroge (Glückspille) vermarktet. Das schreibe ich, obwohl meine Frau es vor drei Wochen abgesetzt hat, aber es war bei IHR nur schwach wirksam. Wir beteiligen uns deshalb nicht an Medikamenten-Foren, denn jedes Depri-Medikament wirkt IMHO bei jedem anders!
(Lies mal nach - da berichtet einer z.B. von Gewichtsabnahme, der nächste von -zunahme)
Also, zunächst einfach in das Medikament vertrauen und nach 5 -6 Monaten hinterfragen und ggf. wechseln!
(Natürlich nicht, wenn es Dir auch nach 4 Wochen ganz übel geht, da ist rascher Wechsel angesagt!)

Liebe Grüße
Jürgen


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[Konrad Lorenz]
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