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Autor Thema: Gutachtertermin war schrecklich  (Gelesen 2915 mal)
babymoppel
Beginner
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Beiträge: 4


« am: 07. Januar 2008, 12:03:43 »

Hallo ihr lieben Leute, ein frohes neues Jahr wünsche ich noch. Ich war schon länger nicht mehr hier, musste mich erst mal sammeln. Ich hatte am 3. Dezember einen Gutachtertermin wegen Rentenverlängerung. Ich bin mit meinem Mann mit der Bahn zu dem Termin gefahren, ich kann durch einen Autounfall nicht mit dem Auto fahren. Mein Mann hat mich begleitet, da ich es alleine nicht schaffe. Der Termin war in einer Klinik. Als ich da reingekommen bin habe ich die erste Panik bekommen, so viele Leute und alles so dunkel. Ich bin dann zu der Sekretärin des Gutachters rein und habe den ersten Weinkrampf bekommen und konnte gar nichts sagen. Musste mich erst mal beruhigen. Die schickte mich dann auf den Gang und sagte mir ich werde aufgerufen. Um 9 Uhr hatte ich einen Termin, drangekommen bin ich erst um halb 10, da der Chefarzt des Hauses (mein Gutachter) erst noch mal weg ist. Das war für mich noch schlimmer, da ich jetzt noch länger warten musste. Dann hat er mich reingerufen und mir erst mal einen Vortrag über mein Gewicht gehalten (durch Medi und Schwangerschaft 20 Kilo zugenommen) das ich unbedingt abnehmen muss usw. Er ist ja auch Internist und muss mir das sagen. Im Laufe des Gesprächs, ich war fix und fertig, hat er gesagt Angstattacken muss ich aushalten, davon kann ich nicht sterben. Ich soll nicht in Foren schreiben das ist nicht gut. Ich hatte mal Herzrhyhtmustörungen, die wären nicht schlimm daran ist noch keiner gestorben sagte mir der Arzt. Damit soll und muss ich leben. Ich soll Medikamente nehmen und am liebsten wäre es ihm wohl wenn ich eine Therapie in seiner Klinik machen würde, hörte sich so an im laufe des Gesprächs. Mein Ärzte und Psychologen hätte wohl nicht alles ganz richtig gemacht bei mir. Ich vertrage keine Medi und meine Psychologe hat auch Verständnis dafür und sagt immer es ist nicht schlecht wenn ich es ohne Medi schaffe. Der Gutachter meinte dann noch ich solle jede Reha mitnehmen. Und immer wieder ich will ihnen ihre Rente nicht wegnehmen. Ich war total fertig und habe geheult wie ein Schlosshund. In die Tüte atmen bei einer Panikattacke bräuchte ich nicht, ich könne nicht sterben. Das ist aber meine Angst und er hat alles was mir die Ärzte beigebracht haben schlecht gemacht. Nur er hat die Ahnung und macht das schon 17 Jahre und alle anderen sind schlecht. Dann hat er mich noch gefragt wieso überall auf dem Briefkopf der SoVD vermerkt ist. Ich habe dann geantwortet das der SoVD die Sachen bei der Bfa für mich regelt. Da hat er gesagt das soll ich alleine machen der SoVD ist schlecht. Ich wäre noch zu jung für die Rente und solle arbeiten gehen. Das würde ich ja gerne, wenn ich könnte. Dann hat er mich noch einen Freund in Göttingen vorgeschlagen zu dem ich gehen soll.

So das war jetzt viel aber es musste mal raus sonst platze ich.
Babymoppel
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Rhini
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Beiträge: 833


« Antworten #1 am: 07. Januar 2008, 23:26:48 »

Hallo, Baby...
Den Rest mache selber, weil ich nicht weiß, wie du aussiehst (mit ein paar Kilo zu viel)Huch und natürlich nicht wissen kann, wie DU zu deinen Pfunden stehst.
Da ich selbst schon eine Weile mit der Rentenkasse im Ring hänge, kann ich wohl verstehen, wie ätzend solche Thermine sind. Leider sind Gutachter manchmal "etwas" provokant oder einfach nur ohne Einfühlungsvermögen. Ich hatte bei meinem Gutachtertermin eine ganze Palette von somatischen Beschwerden... alles nicht so schlimm... Am interressantesten fand ich, dass die Ärztin meinte, ich könne auch auf einer leiter arbeiten... ich bin nicht schwindelfrei!
Leider ist man von solchen Leuten teilweise abhängig und es sind auch nur menschen, die mal einen schlechten Tag haben oder keine Lust oder einen nich leiden können... Leider bekommen diese Mensche viel zu selten eine angemessene Reaktion auf ihr Verhalten und ihnen scheint auch egal zu sein, wenn sie unter Umständen eine Existenz zerstören...

Aber ich kann dich irgendwie auch beruhigen (hoffe ich jedenfalls), wenn du deine Ärzte hinter dir hast, kannst du bei einer tatsächlich für dich negativen Beurteilung Einspruch erheben. Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass es eben am Wichtigsten ist, dass man es irgendwie hinbekommt, wenigstens eine Therapie zu machen (Mein Mann fährt mich jede Woche hin, liefert mich ab und nimmt mich danach auch wieder in Empfang), oder zumindest einen ständig behandelnden Arzt zu haben. Die kennen dich besser als jeder Kurzzeitdiagnostiker und sie sind auf alle Fälle mit zu befragen.

Eine Annahme habe ich noch, kenne ich aus einer früheren Therapie von mir, manchmal versuchen Psychologen/Psychiater auch alles schlecht zu machen, um einen aus die Reserve zu locken. (Vielleicht auch als Falle??? Wer dich behaupten kann, ist doch nicht so ängstlich, also auch nicht so krank!!!???)

Aber schreibe doch noch mehr, vor allem, was dabei nu rausgekommen ist. Da ich ja selbst in diesem Karusell sitze, habe ich interresse daran, zu lesen, wie es anderen ergangen ist und was sie ggf getan haben. Für mich hoffe ich, dass ich es dieses Jahr entlich gebacken bekomme, dass meine Arbeitsunfähigkeit (seit mehr als vier Jahren ) anerkannt wird.

Ich wünsche dir alles Liebe
Rhini
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Depri
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Beiträge: 156


« Antworten #2 am: 08. Januar 2008, 21:32:23 »

Hallo Babymoppel,

das tut mir schrecklich leid für dich. Es ist kaum zu glauben, dass ein Arzt so gemein sein kann. Wenn ich das alles lese, wird mir kotzübel. Ich stehe vor meiner vierten Rentenverlängerung und warte täglich auf Post von der BfA und dann heisst es wieder ab zum Gutachter. Es gibt kaum was Schrecklicheres. Der letzte meinte auch, ich wäre in einem halben Jahr wieder gesund. Bin jetzt seit ca. 25 Jahren krank, aber er hatte den grossen Durchblick?

Ich will und werde meine Rente behalten. Und wenn ich mich ans Rathaus kette.

Sei nicht mehr so traurig. Jetzt hast du den Termin erstmal hinter dir.

Ganz liebe Grüsse

Depri
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zimmi
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Beiträge: 11


« Antworten #3 am: 11. Januar 2008, 16:34:51 »

hallo babymo..
tja leider kenne ich das auch mit diesen netten gutachtern. leider bin ich nun "ausgesteuert", bekomme also kein krankengeld mehr. arbeitsfähig bin ich auch nicht und so blieb mir nix anderes übrig als einen rentenantrag zu stellen. die begutachtung war einfach"spitze". die neurologin hat mich dinge gefragt, mich aber gar nicht richtig darauf antworten lassen. auch das mit dem runtermachen der bisherigen ärzte ist da nix neues. psychologen auch mit nem DR. davor sind keine ärzte u.s.w. aber das ist alles nur taktik. hier geht es doch nur ums geld. welche versicherung zahlt denn freiwillig??? auch eine lva oder drv ist da keine ausnahme. also brauchen die versicherungen ja auch dementsprechende gutachter.
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trauertaucher
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Beiträge: 13


« Antworten #4 am: 12. Januar 2008, 09:53:14 »

Hallo ja das kenne ich was du da schreibst ,vieleicht kann ich dir ja ein paar Tips geben.Also der Gutachter der vor dir sitzt macht nur seine Arbeit. Der eine geht auf Ststistik aber es gibt auch noch solche die das mit herz machen .die aufregung kann einem nur so einer nehmen der das mit herz macht .Wenn du mal so einen hast dann bestehe darauf das der mit dem du gut kannst und wo du ein gutes gefühl hast dein Gutachten macht das ist dein recht du kannst bei einem neuen Termin vorne drauf schreiben Untersuchung und Behandlung durch Herrn Dr.sowiso erwünscht dem müssen sie nachgehen.Und mir sagte mal einer warum lässt du dich in eine ecke drücken das bist du selber der da hin geht bleibe bei deiner krankheit und werde etwas selbstbewuster. Nur du kannst wissen wie es dir geht, ja es ist schwer und ein langer Kampf die wissen nicht das die Gutachter einem noch kranker machen und man will aufgeben, weil die kraft fehlt. Doch man kann in soweit den Kampf gewinnen in dem man gewinnt dann wird die Gesundheit auch etwas besser weil man sich dann wieder auf sich konzentrieren kann .Das mit dem zu jung ist käse ich habe mit 35 angefangen und keiner kann sich aussuchen in welchem alter man krank wird. Ich habe das auch oft gehört und geantwortet, wen ich es mir hätte aussuchen können wäre ich nicht krank geworden wenn du zu wenig kraft hast dann gehe zum vdk die helfen dir und machen mit dir zusammen die Papiere und gehen wenn nötig auch mit dir zum Gutachter. Erstes gespräch umsonnst Jahresbeitrag so um die 60 ?. So glaube fürs erste genug. PS ich habe den Kampf nach 7 jahren überlebt und gewonnnen ,es tut gut wenn man sich wieder auf sich konzentrieren kann ,wünsche dir viel glück gebe nicht auf, dann kommst du mal an einen dr. mit herz und es geht bergauf mfg.olli
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