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Autor Thema: Mit Kanonen auf Spatzen geschossen!  (Gelesen 1776 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Raistlin
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« am: 10. Januar 2008, 15:37:09 »

Das muß ein Mensch erstmal verstehen, erst kommt eine frage sag mal hast du die Tabs die ch zu dir und dann du zu mir getan hast, wieder in den Schrank getan. Da mußte ich ertsmal überlegen was Sie meinte, bin der Überzeugung das ich es ihr gegeben haben und sie sie dann wegeräumt hat. Dann ein aha und seit dem bin ich der Depp der Nation. Verstehen nicht wie man sich so wegen ein paar Medis so hinein steigern kann. Jetzt ist erstmal Sendepause, haben seit Tagen nicht mehr geschrieben. Ich finde das ein unding. Man kann ja sagen was einen nicht passt, dann soll man sagen was einen nicht passt und nicht ein paar Bröckchen und nun reime dir den Rest zusammen. Irgendwie ist es aber anders als die letzten male da war ich mir dann zum schluß selbst nicht mehr sicher was richtig und was falsch war, da hab ich schonmal gesagt ich wars, aber jetzt ist ruhe. Jetzt denke ich aber ich hätte sagen können was ich wollte, es hätte aus den Ausgang nicht geändert. Wenn man in schwarzen sucht findet man kein weiß.
Jetzt hab ich mir erstmal vorgenommen mit Freunden was zu unternehmen, um auf andere Gedanken zu kommen. Das Leben geht schließlich weiter.
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das pflichtgefühl ist immer eine gute entschuldigung wenn man angst vor einer persönlichen entscheidung hat, wer sein herz zu schweigen bringt um auf die stimme der pflicht zu hören, ist ein guter soldat der sache.
JEM
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« Antworten #1 am: 10. Januar 2008, 15:51:00 »

Ja Raistlin,
ich rate jetzt mal einfach: Es geht um eine Frau (deine Frau / Partnerin?) die krank ist (Depressionen?) und dafür Medikamente braucht?

Wenn das stimmt, musst du dran denken, dass diese Medikamente für die Patientin einen wichtigen (auch psychischen Halt) bedeuten und da kann und wird sie sich schnell "hineinsteigern"! Ist für den Angehörigen nicht immer leicht wegzustecken und die Patientin kann das auch nicht immer schön rational erklären.

Also dann besser in den "Arm nehmen" (geht auch virtuell irgendwie, wenn ihr euch nur schreibt?) und das eigene Ego kurz pausieren lassen!

Das wären so meine Ideen dazu!
Auf andere Gedanken zu kommen ist sicher auch hilfreich!

Liebe Grüße
Jürgen

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Die eigentliche Aufgabe eines Freundes ist es dir beizustehen, wenn du im Unrecht bist.
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Rhini
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« Antworten #2 am: 11. Januar 2008, 01:27:28 »

Hi,
Ja, kann nachvollziehen, dass es schwer für den Partner ist, obwohl er/sie doch versuchen, alles zu tun, können sie manchmal nur machtlos daneben stehen.
Nur kurze Anmerkung: Deine Freundin ist Bl-lerin? Diese menschen sind sich oft ihrer eigenen Gefühle nicht mehr klar, krass gesagt, hassen, was sie lieben, schicken weg, was sie eigentlich nahe haben wollen... und sind oft sehr verletzend (manchmal sogar aggressiv). Dieses ständige Hin und Her ist nicht nur für die Umwelt belastend, sondern für den Erkrankten selbst. Manche halten sich selbst nicht mehr aus, können sich nicht mehr wahrnehmen... und verletzen sich dann selbst...
Tendenziell bin ich selbst mit Bl-Zügen behaftet, also weiß ich teilweise zumidest (Bin ja kein Arzt) wovon ich rede. Ihr helfen??? ich weiß es nicht, doch manchmal hätte es mir in so diffusen Situationen geholfen, wenn mich jemand mal gefragt hätte: Was willst du eigentlich jetzt wirklich, oder was willst du damit bezwecken???
Und, da stimme ich Jem voll  zu, manchmal hilft es, wenn man einfach nur in den Arm genommen wird (Obwohl es mir selbst sehr schwer gefallen ist, diese Nähe in einer Krisensituation zuzulassen)...
Aber wenn ich mich selbst nicht mehr fühle, ist es irgendwie gut, zu wissen, dass Andere einen noch wahrnehmen....

Alles aus meinem kleinen Verständnis gegenüber meiner eigenen Person, aber vielleicht hilfts ja auch ein wenig...
Rhini
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Raistlin
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« Antworten #3 am: 11. Januar 2008, 17:35:11 »

Erstemal Danke für die Beiträge.

Ich denke ich werde erstmal abwarten und schauen was passiert, vlt kommt es doch noch heraus worauf es ihr eigentlich angekommen ist. Das ist sehr schwierig herauszufinden, da sie es ja nicht sagt, so nach den Motto nun Rate doch mal was angestellt hast. 

Ich denke aber erstmal jetzt an mich und diesesmal sieht es auch gut aus das ich es hinbekomme. Was sonst nicht so der Fall war. Morgen kommen Freunde zu Besuch und da lasse ich es mir erstmal gut gehen.

Ein schönes Wochenende an alle :-)
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Raistlin
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« Antworten #4 am: 21. Januar 2008, 22:48:31 »

So es hat sich ein Teil wieder gelüftet, sie ist der Meinung ich hätte Sie angelogen weil sie der Meinung war das ich gesagt hätte. Das die Tabletten die ich ihr geben habe  gefunden hätte und letztens habe ich gesagt der Meinung ich auch bin das ich sie von einen Kollegen bekommen habe. Weil ich die in Meinen ganzen Leben nicht verbraucht hätte habe ich welche abgeben ( es geht um Schmerztabletten). Die die in gefunden habe liegen 1m hinter mir eine klassischer verwechseler.

Trotz das ich jetzt weiß um was es geht, ist es doch nicht möglich Auslöser und Reaktion mir verständlich zu machen.

Dann ging es irgendwie weiter mit meinen ICQ-Addis hab mehrer 2 nicht mehr Aktive ( PW und anderes verloren) und noch 2 AKtive eine nehme ich immer und einen eher selten und da wollte sie mich auf einmal ausfragen wann ich welchen und wann das letzte mal und alles so für fragen.

Vlt kommen wir mal der Sache auf den Kern.

Gruss Raistlin
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Raistlin
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« Antworten #5 am: 22. Januar 2008, 18:27:25 »

Es ist so gekommen wie es kommen mußte, "Rien ne va plus". Hab heute meine Sachen abgeholt und bin dann gleich wieder nach Hause gefahren. Ich hätte noch was Versuchen, was können machen, aber ich war einfach nur noch Müde, Müde von den Hich-Hack wegen kleinigkeiten, Müde einen runter zu bekommen auf den Boden zu liegen um gleich wieder aufzustehen und eine Lösung zu suchen wie man das Problem Lösen kann, Müde sich sachen auf den Kopf schmeißen zu lassen, die nicht mehr zumutbar sind und Müde vor stress sich selbst nicht mehr spüren zu können. Ich hab alles Versucht und nicht´s ausgelassen. Aber irgendwann kommt der Punkt wo man sich fragt wofür und weshalb, was hat man für Ziele und wie erhofft man sich zu erreichen. Irgendwie sind die Hoffnungen und Ziele immer weniger geworden, die Zweifel immer mehr. Für was!!!! Man ist Wortlos voneinader gegangen weil es nichts mehr zu sagen gibt? oder weil alles schon gesagt wurde??

Es hilft nichts zu Jammern jetzt heißt es nach vorne zu schauen und sich selbst Mut zu zureden.
Wer nichts macht macht keine Fehler!
Wer keine Fehler macht kann nichts daraus lernen!
Wer nichts lernen kann kann sich nicht weiterentwickeln!
Wer sich nicht entwickelt geht unter!
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oba
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« Antworten #6 am: 22. Januar 2008, 19:34:02 »

und dein profil sagt mir im moment sehr deutlich, wie du zu denken pflegst:

das pflichtgefühl ist immer eine gute entschuldigung wenn man angst vor einer persönlichen entscheidung hat, wer sein herz zu schweigen bringt um auf die stimme der pflicht zu hören, ist ein guter soldat der sache.


und du selber denkst, wenn du nur pflichtbewusst wie ein soldat, die sache machst, die dir befohlen wird, bist du (nicht mehr denken zu müssen) der sache gewachsen. so spielt es auch keine rolle, auf welche spatzen du schiesst, egal ob mit der kanone oder einer anderen schusswaffe.

du selber machst aus der laus einen elefanten. du, ja du, schiesst mit der kanone auf spatzen.
und genau du denkst dir, eine dicke elefantenhaut zu haben. rüsselst aber über "deine" lieben, möchtest, dass sie zu dir gekrochen kommen.

das schminke dir erst mal ab. so wichtig bist du noch nicht. verdiene dir erst mal respekt und liebe.
bestimmt bist du verletzlich. dann steh dazu.
verletze nicht menschen, die dich lieben. und tue nicht so, als wäre es dir egal.

hast du das gefühl, du könnstest mich überzeugen, dass genau du nun das richtige machst, wenn du dich wie eine beleidigte leberwurst schmücken möchtest?

da müsste ich dich in den arm nehmen. müsste dich vielleicht sogar dazu zwingen - bist du vielleicht machtlos weinst.
lerne erst mal, dass du nicht zu bestimmen hast, ab wann es zeit ist, mit einer kanone auf spatzen geschossen wird. sondern, ab wann du verletzungen nicht mehr tragen möchtest.

dann, ja dann werde dir deiner pflicht bewusst. nicht wie ein soldat, der in den krieg geht.

du hast es in der hand. also schlage nicht einfach auf alles ein, das dir gut gesinnt ist.

gruss oba

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Raistlin
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« Antworten #7 am: 22. Januar 2008, 20:36:02 »

Hallo OBA

werde es mir nochmal in ruhe durch den Kopf gehen lassen, war doch alles viel heute.
Danke auch für die ehrlichen Worte, es ist manchmal schwierig zwischen Wegen und Gründen zu unterscheiden.

Gruss Raistlin
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Raistlin
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« Antworten #8 am: 23. Januar 2008, 14:03:27 »

Hallo Oba,

ic liebe Zitate und sammele sie auch leidenschaftlich, bei den meisten helfen sie einen weiter wenn man sich in einer Sackgasse befindet und nicht mehr weiterkommt. Sie helfen einen wieder auf den Boden der Tatsachen herunter zu kommen und es in ruhe zu betrachten.

Was du geschrieben hast stimmt nur in ein paar ausführungen muß ich doch widersprechen. Aus Pflichtgefühl habe ich viel ertragen manchmal auch zuviel. Ich habe aber selten zurück geschossen, wenn es noch eine möglichkeit gab einen Meter zurück zuweichen. Wenn man gerade ein verbal gefangen hat bin ich zurück gewichen, erst dann wenn es nicht mehr weiter rückwärts ging, mit den Rücken zur Wand stand. Hab ich auch zurückgeschossen und da bin ich ehrlich wenn ich sagen das ich dann mit der Auswahl des Kalibers nicht gerade Wählerisch umgegangen bin. Das größte Kaliber ist gerade groß genug oder sowas in der Art, hab zwar nicht bewußt gehandelt kommt aber auch hin.

Ich bin nicht beleidigt (hoffe ich mal), Ich bin nur an den Punkt angekommen wo ich es nicht mehr ertragen möchte. Weil man sich fragt wofür, wofür Lohnt es sich noch zu kämpfen. In eine Partnerschaft sitzt man nicht nur so zusammen. Sondern man erhofft sich was davon, Nähe, Sicherheit und jemanden haben an den man sich anlehnen kann. Es gibt noch viele weiter Punkte und ich denke jeder definiert seine Punkte für sich selbst was sehr wichtig und was weniger wichtig ist. Ich habe meine Punkte alle mit der Zeit aufgegeben.

"Das Verstehen ist ein dreischneidiges Schwert. Meine Seite, Ihre Seite und die Wahrheit"

Ich denke wir haben zu sehr, jeder auf seine Seite geschaut, es ist mein fehler gewesen anstatt es mit "Pflichtgefühl" hinzunehmen, eher mal über die Klinke zu schauen und herauszufinden wieso das so wichtig ist, was für mich eher ein nichtigkeit ist. Bedeutet es Mut zu haben wenn darauf zugeht anstatt zurück zuweichen?

Eigentlich bin ich nur wütend auf mich, aber Wut ist ein schlechter Ratgeber weil er einen Blind macht und einen Dinge nur schwer erkennen läßt die für einen anderen sofort in Augen springen.
Ich bin auch nicht empfindlich wenn es um kritik geht je direkter um so besser, was ich garnicht mag ist wenn es persönlich wird.

Deshalb mache ich erstmal Pause sonst verliere ich mich in meinen Gedanken und zum schluß versteht kein Mensch mehr was.

Über Antworten würde ich mich sehr freuen und keine angst die Kanonen bleiben dort wo sie hingehören, weit weg  Blinzeln.

Gruss Raistlin
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