Home | Forum
Freitag, 25. Mai 2012
Sorry das die Seite nicht erreichbar war. Es gab angeblich ein paar "Urheberrechtsprobleme". News wird es in Zukunft keine mehr geben, das Forum besteht weiterhin.
Angstnetz Forum
25. Mai 2012, 17:00:19 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

Einloggen mit Benutzername und Passwort
News:
 
   Übersicht   Hilfe Einloggen Registrieren  
Seiten: [1]   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: als mutter versagt....  (Gelesen 1445 mal)
claudia62
Gast
« am: 28. Januar 2008, 18:50:27 »

Hallo,
die letzte Zeit fühle ich mich sehr elend. Ich habe so ein schlechtes Gewissen meiner Tochter
gegenüber. Ist es nicht schlimm genug, wenn ein Kind in einer schlechten Ehe aufwächst und
der Vater nichts anderes im Kopf hat wie Arbeit und sein Hobby. Nein, dieses Kind muß sich
noch mit einer Mutter herumquälen, die unter Waschzwang leidet. Die immer auf der Hut ist
das sich nu ja alle die Hände waschen und die immer Sorge hat,daß sich übermäßig viele
Bakterien in der Wohnung ansammeln könnten. Irgendwie entwickelt man in dieser Zeit auch
Berührungsängste und die habe ich auch oft bei meiner Tochter gehabt.Ich hätte auch lieber  meine Tochter in den Arm genommen, ohne  mich vorher fast zu desinfizieren.Ehrlich,ich hätte meiner Tochter eine schönere Kindheit gewünscht.Ich mache mir auch oft Gedanken, daß
es meiner Tochter geschadet haben könnte. Ich würde es mir nie verzeihen.
lg.claudia
Gespeichert
anything
Gast
« Antworten #1 am: 28. Januar 2008, 19:19:40 »

Liebste Claudia,

ist irgendetwas vorgefallen, dass Du einen so emotionalen Ausbruch hast?
Oder haben sich die negativen Emotionen so angestaut dass es jetzt mal rausmuss?

Ich hatte ja nun des öfteren die Freude auch mal privat mit Dir in Kontakt gewesen zu sein.

Eines kann ich Dir versichern: Du bist keine schlechte Mutter und Du hast nicht versagt!!!


Ich mache mir sehr oft Vorwürfe weil ich mich von meinen Ängsten so überwinden lasse.
Nicht nur für mich sondern weil auch viele andere Leute meiner Willkür ausgesetzt sind.

Wenn ich eine Panikattacke habe, dann bin ich sowas von egoistisch da is mir alles egal und hinterher tut es mir leid.

In dem Moment geht es aber nicht anders das ist einfach ein im Kopf fester Prozess wie das Verdauen nach dem Essen.


Hast Du mit Deiner Tochter mal darüber geredet?
Es gibt viele Möglichkeiten wie man Liebe zeigen kann bzw geben kann, gib nicht auf!
Zeigt deine Tochter denn irgendwelche "auffälligkeiten" dass Du so beunruhigt bist?

Knuddel!!

Sandra
Gespeichert
kiki
Stammposter
****
Beiträge: 303


« Antworten #2 am: 28. Januar 2008, 20:22:34 »

hallo claudia,

.............weißt du ,ich glaube niemand der krebs oder irgendeine andere krankheit hat ,hat deswegen ein schlechtes gewissen ,warum in gottes namen sollen wir es denn haben ? es ist doch nichts was wir uns gewünscht haben ,sondern es kam ,wie jede andere krankheit auch einfach kommt .und solange wir es nicht als krankheit akzeptieren ,tuhen es die anderen auch nicht .leider ist es so das die kinder mit bekommen das es uns oft nicht gut geht ,oder das wir anders sind als andere mütter ,aber man kann es ihnen  erklären ,wie man auch erklärt, wenn man an irgendeine krankheit leidet. glaube mir ,die kinder verstehen es viel besser als irgendein erwachsener .

l.g. kiki
Gespeichert

...was DU denkst .geschied....
Trully
Schreibe oft hier
***
Beiträge: 74



« Antworten #3 am: 28. Januar 2008, 20:59:50 »

Ich bin mir sicher,das Du eine gute Mutti bist,sogar eine sehr Gute.
Mir kommt es eher so vor,als ob Du dich in einer emotionalen Krise befindest.
Du zweifelst sehr stark an dir selbst,doch Du bist in deinen Herz eine ganz Liebe.
...ich könnte soviel schreiben,aber ob Du all dies annehmen würdest ?!?
Ich glaube eher nicht.Lass dich nicht von deinen Zweifeln verleiten und mach dir
bitte kein schlechtes Gewissen.

Liebe Grüße

Ronny

 Blinzeln
Gespeichert
Fridolin
Stammposter
****
Beiträge: 568



« Antworten #4 am: 29. Januar 2008, 07:11:01 »

Hi Claudia
Natürlich wünscht man sich für die Kinder nur das Beste. Das Beste ist aber nicht ein leichtes Leben, sondern die Überwindung und Lösung der eigenen Problematik. Alle Menschen haben so eine Art "innerer Richter", der stete Perfektion von einem fordert. Ich bin davon überzeugt, daß jeder Mensch individuell sein Bestes gibt. Fehler sind negative Erfahrungen, Schritte zum persönlichen Wachstum. Diese Sicht ist wichtig, denn durch Forderung der eigenen Perfektion, lassen wir Minderwertsgefühle zu und glauben, daß wir schlechte Menschen sind.
Viel Kraft und Energie
Gespeichert

Fridolin Steinpalme
JEM
Stammposter
****
Beiträge: 809


« Antworten #5 am: 29. Januar 2008, 14:59:03 »

Liebe Claudia,
ich denke alle Eltern machen sich irgendwann diese Gedanken, was habe ich versäumt, was habe ich falsch gemacht....
Und ich denke je öfter diese Gedanken kommen umso besser, denn es geht nicht eigentlich um das "Versäumte", sondern es geht darum, dass diese Gedanken unsere Seele den Kindern gegenüber wieder öffnet, sensibel macht.
Du hast (im Rahmen deiner Krankheit) dich als gute Mutter bewiesen und deine Tochter wird das genauso empfinden. Also bleibe doch einfach immer nahe bei ihr und lasse dich durch solche Äußerlichkeiten bitte nicht entmutigen, die Berührungsängste sind doch nicht deine wahre Empfindung, sondern nur eine Angst.
Ich bin mir sicher, dass deine Tochter dich immer gespürt hat und das ist letztlich nur wichtig für euch beide.

Liebe Grüsse
Jürgen
Gespeichert

Gesagt ist nicht gehört, gehört ist nicht verstanden. Verstanden ist nicht einverstanden. Einverstanden ist noch lange nicht angewendet. Angewendet ist noch lange nicht beibehalten.
[Konrad Lorenz]
claudia62
Gast
« Antworten #6 am: 29. Januar 2008, 21:03:50 »

Hallo,
danke für eure Aufmerksamkeit und eure Antworten.
Wo ich das jetzt alles gelesen habe, gehts mir doch
ein wenig besser.
War doch gut das ich geschrieben habe,wußte das
ihr mir helfen könnt.
Danke
lg.Claudia
Gespeichert
Seiten: [1]   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.14 | SMF © 2006, Simple Machines LLC Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS