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Sister Moonshine
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« am: 30. Januar 2008, 08:16:07 » |
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- in mir und meinen Gefühlen zu anderen, in meiner Obsession, Menschen spüren zu wollen und es nicht zu können,
- in der Wärme, Zuneigung, Zuwendung anderer Menschen ohne diese annehmen zu können
- in der alles umfassenden Angst, Menschen die man liebt, nicht halten zu können
- in jeder Geste, jedem Wort,in jeder Unterschwelligkeit, jedem Versuch, sich anzuvertrauen. Geht es Euch auch so? Grüße zwischendurch von Sister Moonshine 
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away
Juniormember
 
Beiträge: 10
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« Antworten #1 am: 30. Januar 2008, 10:42:44 » |
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Hallo liebe Sister Moonshine, diesmal gibts 100 Pukte von mir!  Und alles was du schreibts, also in alledem was ich aich so erlebe, das ist so ein verrückter Kreislauf in dem ich mich da verloren habe. Und man kommt da nicht raus. Ich versuche dagegen anzukämpfen, Menschen zu vetrauen, Liebe anzunehmen, etc. Und manchmal denke ich es funktioniert, aber immer wieder merke ich, dass es nur eine schöne Einbildung war. Da ganz tief unten ist alles viel stärker, hat keine Macht es zu zulassen und ist viel größr als die kleinen schönen Momente, wo ich denke, dass es vielleicht ein kleiner Anfang war. Und nach so vielen Versuchen, Hoffnungen dass es mal anders wird, habe ich mittlerweile das Gefühl, es gibt nichts mehr, das mich da raus bringen kann. Ich fühle mich, als hätte ich bereits alles versucht: habe mich geöffnet, habe Zuwendung angenommen, habe meine Angst mal überwunden, aber nichts hat mir das kleine Fünktchen angemehmes Gefühl gegeben, das mich da drauf aufbauen lässt, oder halt: alles andere war stärker und der kleine Mut, den aich da aufgebracht habe und das da draus manchmal resultierende kleine "Glück", ist untergegangen, wie ein armer kleiner Nichtschwimmer in einem riesengroßen Ozean. Mal ne andere Frage, also wie kommst du frühs um acht da drauf so was krasses und treffendes zu formulieren. Als ich meine, es hat für mich gepasst, bin aufgewcht (ich hasse es aufzuwachen), alles war scheiße, habe das Gefühl, mein Leben ist noch schlimmer geworden (so über nacht), und ich lese das und es passt einfach nur. Also ich will damit sagen, dass ich gerade frühs, wenn ich wach werde, aufstehe alles verdammt schlimm empfinde. Liebe Grüße, away
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Sister Moonshine
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« Antworten #2 am: 30. Januar 2008, 10:55:03 » |
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Einen wunderschönen guten Morgen, liebe away  nein, ich hatte es schon gegen halb eins geschrieben, also, ich bin auch kein Morgendenker  Danke für die Punkte, noch bist Du führend *gg* Das Vögelchen, ist das von Dir? Ich habe es ausgedruckt, mehrmals gelesen. Ich finde es wunderbar! Ich weiß nicht so recht, ob ich lächeln oder weinen soll... Hallo liebe Sister Moonshine,
Und nach so vielen Versuchen, Hoffnungen dass es mal anders wird, habe ich mittlerweile das Gefühl, es gibt nichts mehr, das mich da raus bringen kann. Ich fühle mich, als hätte ich bereits alles versucht: habe mich geöffnet, habe Zuwendung angenommen, habe meine Angst mal überwunden, aber nichts hat mir das kleine Fünktchen angemehmes Gefühl gegeben, das mich da drauf aufbauen lässt, oder halt: alles andere war stärker und der kleine Mut, den aich da aufgebracht habe und das da draus manchmal resultierende kleine "Glück", ist untergegangen, wie ein armer kleiner Nichtschwimmer in einem riesengroßen Ozean.
Und hiermit führst Du weiterhin! "Das kleine Fünkchen angenehmes Gefühl..." Du sprichst mir aus dem Herzen. Danke Dir dafür. Liebe Grüße von mir.
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away
Juniormember
 
Beiträge: 10
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« Antworten #3 am: 30. Januar 2008, 11:11:26 » |
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hallo Sister Moonshine,
ja das Vögelchen ist von mir, und ich finde es beschreibts sehr gut. Ne Freundin meinte mal, dass das Vögelchen glücklich sein könnte, auch ohne Flügel, es müsse nur wollen.... aber geht man davon aus, dass schon nur das Fliegen, das Element von Vögeln ist, find ichs schlimm, dass es nicht fliegen kann. aber es ist ja nicht nur das, es kann durch seine nicht ausgeprägten Flügeln an so vielen vogeltypischen Dingen nicht teilnehmen, die einfach das Leben eines Vogls definieren und bestimmen. Ja, so fühle ich mich, bei mir sind dinge nicht richtig ausgeprägt, die mich einfach kein normales Mädchen sein lassen und wie schon gesagt, ich schaffe es bis jetzt noch nicht, sie irgendwie zu ersetzen oder im nachhinein noch aufzubauen. und es nimmt einen zu großen Teil in mir ein. Aber ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass meine "Flügel" vielleicht doch noch wachsen, es scheint mir zwar fast unmöglich, aber wenn ich die Hoffnung velieren würde, würde ich mich dadurch komplett verlieren.
Allerliebste Grüße, away
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anything
Gast
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« Antworten #4 am: 30. Januar 2008, 11:20:38 » |
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Das Gefühl nicht voranzukommen, obwohl man Beine hat.. Sich im Kreis zu drehen obwohl es so einfach scheint aus diesem Teufelskreis rauszukommen.. Der Schritt will nicht gelingen.
Das Gefühl nicht atmen zu können, obwohl man eine Lunge hat.. Das erdrückede Gefühl zu ersticken an all dem Schlechten..
Nicht lieben können, obwohl man ein Herz hat.. obwohl man eine Seele hat..
Ich kann es nicht egal wie ich es versuche. Aber stirbt die Hoffnung wirklich zuletzt? Ich glaube nicht.. Die Hoffnung ist fort aber ich lebe noch.
Liebe Grüße
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away
Juniormember
 
Beiträge: 10
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« Antworten #5 am: 30. Januar 2008, 11:33:38 » |
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hallo anything,
manchmal denke ich, dass man glaubt (sich einbildet) an die Hoffnung zu glauben, ist das was mich am Leben erhält. Die Hoffnung war schon oft weg, dachte ich. aber ich selber würde nicht mehr hier sein, wenn da nicht trotzdem etwas wäre, das mich hier bleiben lässt. mmh, manchmal war es wahrscheinlich die ohnmacht, die mich dann in schlimmen Momenten nicht handeln ließ, aber ich selber halte mich da dran fest, an der Hoffnung, und ich wüsste eben nicht wo sonst... liebe Grüße, away
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Sister Moonshine
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« Antworten #6 am: 30. Januar 2008, 11:36:13 » |
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Die Hoffnung ist fort aber ich lebe noch.Ich drücke Dich, anything... ich verstehe Dich so gut... 
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JEM
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« Antworten #7 am: 30. Januar 2008, 16:03:29 » |
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Die Hoffnung war schon oft weg, dachte ich. Hallo away, war es wirklich die Hoffnung die weg war? War es nicht in Wirklichkeit das Selbstvertrauen, die gesunde Eigenliebe, die Selbstannahme die weg war? Ich wünsche Dir Gutes Jürgen
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Gesagt ist nicht gehört, gehört ist nicht verstanden. Verstanden ist nicht einverstanden. Einverstanden ist noch lange nicht angewendet. Angewendet ist noch lange nicht beibehalten. [Konrad Lorenz]
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JEM
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« Antworten #8 am: 30. Januar 2008, 16:11:36 » |
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Aber stirbt die Hoffnung wirklich zuletzt? Ich glaube nicht.. Die Hoffnung ist fort aber ich lebe noch. Liebe anything, ich denke man kann auch nur noch existieren und nicht mehr wirklich leben. Aber wenn ich deine Beiträge hier im Forum lese kann ich nicht wirklich glauben, dass du so ganz ohne Hoffnung bist! Liebe Grüße Jürgen
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away
Juniormember
 
Beiträge: 10
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« Antworten #9 am: 30. Januar 2008, 16:41:10 » |
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Hallo Jürgen,
da kann ich dir ja vielleicht recht geben. vielleicht steckt ja all das in dem Wort Hoffnung drin, wenn ich es aufschlüsseln würde... Aber wenn ich jetzt in mich reinschaue, dann ist da kein großes Selbstvertrauen, keine wirkliche Eigenliebe und auch die Selbstannahme kann ich nicht finden, aber ich hoffe, dass all das irgendwann mal zurück kommen wird. Ich denk das klingt jetzt verwirrend, weil es dem anderen widerspricht, aber was ich in mir habe, ist der Glaube an mich, dass ich es eines Tages finden kann. und ich weiß dass wenn ich das schaffe, dann nur durch mich. Aber es ist eher so ein abgespaltenes Gefühl von meiner eigentlichen Person oder so Aber es ist da.
Liebe Grüße, away
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JEM
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« Antworten #10 am: 30. Januar 2008, 16:51:12 » |
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Hallo away, es klingt nicht verwirrend für mich, auch wenn ich es nicht selbst in mir habe, kenne ich es aus meiner Erfahrung. Du hast recht die Hoffnung baut auf diesen Säulen auf und noch so vieles anderes, was uns trägt! Wenn du den Glauben an dich selbst und den Willen dich anzunehmen, in dir wach hältst wirst du es ganz sicher finden (oder zurückgewinnen)! Ich wünsche dir einen guten Weg dorthin!
Liebe Grüße Jürgen
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anything
Gast
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« Antworten #11 am: 30. Januar 2008, 16:55:00 » |
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Hallo JEM,
da hast Du Recht. Die Phasen der Hoffnung und der Hoffnungslosigkeit wechseln sich in Achterbahnfahrten miteinander ab. Gestern hatte ich so ein Hoch und heute habe ich so ein Tief. Heute bin ich echt hoffnungslos - für mich - jedoch für andere sehe ich immer den kleinsten Funken der noch da ist.
Liebe Grüße Sandra
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Sister Moonshine
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« Antworten #12 am: 30. Januar 2008, 17:54:24 » |
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Lieber Jürgen, was mache ich, wenn der WIlle, mich anzunehmen, noch niemals existiert hat? Sandra, diese Erfahrung habe ich auch gemacht  Lass mich deinen Funken sehen (der wohl gerade in der Empathie für andere liegt), vielleicht siehst du meinen...!? Liebe Grüße!
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JEM
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« Antworten #13 am: 30. Januar 2008, 18:50:14 » |
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Liebe Sister, nun ich denke ein Wille existiert in dir, denn du hast schon einiges erreicht hier auf der Welt und hast mit deiner Kunst schon viele Menschen erreicht. Also geht es "nur" darum auch für dich selbst Willen aufzubringen, ist nicht einfach, aber es haben vor dir schon viele geschafft! Ich wünsche dir Gutes!
@Sandra: Ich kann dir keine Hoffnung "zuschicken", aber ich sende dir Kraft und den Wunsch, dass es morgen mal wieder ein Hoch für dich gibt (und es dann auch lange anhält!)
Euch beiden liebe Grüße Jürgen
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« Letzte Änderung: 30. Januar 2008, 18:52:20 von JEM »
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anything
Gast
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« Antworten #14 am: 30. Januar 2008, 18:58:41 » |
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Danke  Diese Gefühlsachterbahnen schlauchen ganz schön. Ich hab ins Lyrikforum mal einen - wie ich finde - sehr schönen und kraftvollen Text gepostet! Mir gehts mittlerweile auch wieder besser! Ich wünsche euch alles Liebe und Gute! Sandra
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