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Autor Thema: Panikatacken und Umfallen  (Gelesen 3980 mal)
Koilady
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« am: 31. Januar 2008, 12:14:35 »

Hallo an alle  Smiley
Ich habe jetzt seit 10 jahren mit einer Angsterkrankung zu tun die seit drei Jahren durch mein Herstolpern schlimmer geworden ist  Unentschlossen.
Jetzt seit kurzem kommen auch noch Panikatcken dazu wobei ich das Gefühl habe ich werde gleich Ohnmächtig.Da mir das in meinem Leben schon paar mal passiert ist nach Blutabnahme usw.
Jetzt meine Frage an euch wem ist das den wirklich schon mal passiert ? Oder kann das nicht passieren einfach so ? Huch
Das ist meine Größte Angst im moment die immer nur unter Menschen auftritt also nicht wen ich allein daheim bin .Das qiält mich im moment sehr.
Wer kann mir helfen ?Der Schwindel ist schrecklich sobald ich in Geschäften etc.bin  Weinen
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jehu
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Beiträge: 9


« Antworten #1 am: 31. Januar 2008, 14:12:29 »

Hallo Koilady,

ohnmächtig wird man, wenn das Gehirn nicht mehr oder nur noch sehr unzureichend mit Sauerstoff versorgt wird. Bei einer Panikattacke existiert ein Auslöser, bei welchen man Angst, Panik bekommt. Dies kann beispielsweise dieses Schwächegefühl sein, welches Du beschreibst. Das ist vielleicht anfangs garnicht stark, aber das Gehirn schlägt Alarm, sobald Du es bemerkst, es findet eine Adrenalin-Ausschüttung statt, der Puls geht hoch, Blutdruck steigt, Du atmest schneller. Das alles beobachtest Du, das macht Dir noch mehr Angst, es wird dann noch mehr Adrenalin ausgeschüttet das ist so ein Kreislauf. An und für sich nichts gefährliches, der Körper verkraftet das. Es geht ja auch immer wieder vorbei. Du musst halt versuchen, Dich zu beruhigen und diesen Kreis zu unterbrechen. Hier auf der Internetseite gibts es Links im Menü unten so 10 Tipps, die haben mir sehr geholfen.

Ich glaube, man muss sich in eine Panikattacke schon sehr weit hineinsteigern, damit man eine Bewusstlosigkeit provoziert. Ich weiss nicht, ob das überhaupt möglich ist. Ich meine klar, wenn der Puls mal 10 Minuten lang auf 300 ist und man ins Kammerflimmern kommt oder wenn Du bis zur Bewusstlosigkeit hyperventilierst, kann das natürlich schon sein, - theoretisch - . Aber soweit ist es bei mir auch nicht nur im Ansatz gekommen, also ich will mal sagen, das passiert nicht. Mein Puls ging maximal 2-3 Minuten lang auf 200, wenn man Sport macht kommt das auch schon mal vor, nicht so schlimm.

Ich leide ebenfalls an Panikattacken seit ca. einem dreiviertel Jahr, ohnmächtig bin ich noch nie geworden, auch wenn das Gefühl oft da ist. Ich habe auch schon ein paarmal den Notarzt gerufen weil ich dachte: "Was ist wenn ich nun bewusstlos werde und es kriegt niemand mit?" Dann nehmen sie einen mit, im Krankenwagen geht es dann schon wieder besser und im Krankenhaus kommt man sich doof vor, weil man eigentlich schon wieder soweit fit ist.

Ich habe mal ein Zitat gelesen (weiß nicht mehr wo): "Sagt die Seele zum Körper: Geh Du mal vor, auf mich hört er nicht." Angst- oder Panikattacke sind die körperlichen Auswirkungen, wenn die Psyche sich nicht mehr anders zu helfen weiß. Und die wird sich selber schon nicht das Licht ausdrehen. Das denke ich mir seither immer und so ist es denke ich auch.

Alles Gute!

Sebastian
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Koilady
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« Antworten #2 am: 31. Januar 2008, 14:19:11 »

Danke für deine Antwort . ;)Was machst du den wen so eine Panikatacke wieder im Anflug ist? Lebst du normal trotz des ganzen ? Verlegen
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anything
Gast
« Antworten #3 am: 31. Januar 2008, 14:32:37 »

Hallo,

auch ich habe Panikattacken, hatte sie sogar schon so schlimm bis zum Hyperventilieren.

Man fühlt sich nahe der Ohnmacht aber auch ich bin davon noch nie ohnmächtig geworden.

Was ich z.B. verstärkt habe ist dass meine Hände so stark anfangen zu kribbeln dass sie ganz taub werden.

Man kann damit eigentlich schon normal leben man muss sich selber diesbezüglich nur kennenlernen und lernen dass eine PA zwar sehr unangenehm ist aber man sie auch übersteht.
Während einer PA ist es wichtig, ruhig zu atmen, das senkt die Herzfrequenz und man beruhigt sich schneller.

Ich würde in solchen Fällen aber nicht zu Medikamenten greifen, eher sowas wie z.B. Baldrian oder Klosterfrau Melissengeist oder  Bachblütenbonbons nehmen.
Das macht nicht süchtig, ist für den Körper nicht schädlich und: hat auch keine unangenehmen Begleiterscheinungen Zwinkernd

Ich trink z.B. gern Pfefferminztee mit Honig und Baldrian. Das wirkt erst nach 2-3 Wochen aber man wird allgemein ruhiger, das trinke ich auch gern wenn ich angstbedingte Übelkeit habe (fast jeden Tag also!)

Was wirklich nur effektiv hilft: Die psychische Ursache finden damit die körperlichen Symptome zurückgehen.. Wie, weiss ich jedoch leider nicht. Dies erfolgt meistens in einer Therapie.

Nun ich hoffe Dir mit meinem Beitrag ein bisschen geholfen zu haben.

Liebe Grüße
Sandra
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jehu
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« Antworten #4 am: 31. Januar 2008, 14:48:40 »

Ich glaube, dass man bei einer Panikattacke, bzw. wenn man merkt dass eine kommen wird (ich merke das irgendwie immer schon ein paar Minuten vorher) nicht normal leben kann. Zumindest ich nicht. Ich meine wenn der Puls pocht, man Atemnot hat (ich hyperventiliere bei einer Attacke immer leicht), ins Schwitzen gerät, da ist für mich chillen und beruhigen angesagt. Ich suche mir dann immer einen angenehmen Ort mit etwas Stille, wo man sich ggf. setzen oder gar hinlegen kann, wo frische bzw. angenehme Luft ist und versuche, Ruhe reinzubringen.

Ich denke, man muss tatsächlich diese "Krankheit" besiegen, damit man ein normales Leben führen kann. Habe mir da unheimlich viele Gedanken gemacht in letzter Zeit und alle Tipps, Ratschläge, Erklärungsversuche etc. mal zusammen genommen und bin zu folgendem Schluss gekommen:

- Man muss gesund werden wollen. Man muss sich wertvoll fühlen, Ziele haben, für die man Leben möchte. Man braucht Lebenskraft, Energie, Willen. Je nach Situation kann man sich selber helfen, mit Freunden reden (sofern man sich nicht sozial zurückgezogen hat und noch welche hat) oder einen Therapeuten besuchen.
- Die Ursache muss gefunden und therapiert werden. Hier ist glaube ich ein Therapeut unmittelbar wichtig. Man muss seine Psyche "reinigen". Sich selber zuhören. Keine Sachen verdrängen.
- Psychosomatik besteht aus Psyche (Geist) und Somatik (Körper). Parallel also muss man auch den Körper fit halten bzw. machen. Sport, Bewegung, Essen, Trinken.
- Unterstützen kann man diesen Prozess wohl durch Antidepressiva, wobei ich mir da kein Urteil erlauben möchte. Der eine Psychologe, bei dem ich war, verschrieb mir Cipralex, der nächste meinte Oje nein um Himmels Willen Sie haben doch keine Psychose. Lassen Sie das Zeug bloß weg! Ich glaube, hier muss man für sich selber wissen, ob man AD nehmen möchte und im Zweifelsfall dem Therapeuten/Arzt seines Vertrauens vertrauen.

Soweit bin ich nun mit meinem Latein (meine Gedanken sind auch brandneu, dieses Schema habe ich gestern erst für mich "gebaut"). Vielleicht ist es richtig, vielleicht ist es falsch, vielleicht unvollständig, also sind halt so meine Gedanken und mein Weg, den ich für mich gehen möchte.

Du sagst, Du leidest seit 10 Jahren unter einer Angsterkrankung. Warst Du schon bei einem Therapeuten? Ich stelle es mir schlimm vor, eine so lange Zeit mit Ängsten zu verbringen. Und pass bitte mit AD auf, wenn Du Herzstolpern hast, ich weiß nicht, ob das zusammen gut tut.

Liebe Grüße,
Sebastian
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Gast
« Antworten #5 am: 31. Januar 2008, 15:50:24 »

Hallo Sebastian,

ich finde Deinen Plan gut, er treibt mich dazu an, mir grade einen "Masterplan Gesundheit" zu machen.
Danke Dir dafür!

Was das genau ist und wie das aussieht werd ich dann später einfach mal ins Forum posten.


Ich wollte eigentlich ausdrücken dass man mit der Tatsache, dass man PA's hat normal leben kann, dass man es während einer solchen Attacke nicht kann ist ganz klar!


LG Sandra
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jehu
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« Antworten #6 am: 31. Januar 2008, 17:30:25 »

Hallo Sandra,

ich wollte Dich nicht korrigieren oder so. Wir hatten gleichzeitig geschrieben, da hatte ich Deinen Beitrag noch garnicht gelesen  Smiley Was Du sagst stimmt, ich führe auch ein normales Leben, bis auf dass ich halt Situationen vermeide, in denen ich mich längere Zeit nicht zurückziehen kann (bsp. lange Autofahrten oder Wochenenden mit Freunden oder so). Aber das gibt sich auch noch  Smiley

Würde mich brennend interessieren, wie Dein Masterplan (das Wort gefällt mir  Grinsend) aussieht. Sobald Du ihn entworfen und hier rein geschrieben hast werde ich ihn supergerne lesen.
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kiki
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« Antworten #7 am: 02. Februar 2008, 10:54:18 »

hallo ihr beide ,
....ein  gesundheitsplan ......hört sich gut an ,..............das wichtigste aber daran ist, das man es auch macht .....und durchhält .............. es ist machbar .

viel durchhaltevermögen wünscht kiki
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...was DU denkst .geschied....
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Gast
« Antworten #8 am: 02. Februar 2008, 12:59:55 »

Jab, habe die letzten 2 Tage viel Dran geschrieben, nicht nur an dem Plan sondern die Punkte die er enthält auch schon schriftlich verfasst.
ein teil davon ist zum beispiel meine Lebensgeschichte die auch viel zeit in anspruch nahm.
in einem teil des planes geht es darum sich selbst und seinen alltag zu analysieren, die fehlverhalten darin zu er kennen, der andere ist der gewünschte alltag und gesundheitszustand zu dem man sich hinarbeiten möchte. dieser teil enthält anekdoten, viele sprüche und wegweiser wie mein seine gedanken ändern kann und seine "fehlverhalten" korrigieren kann.
dort stehen auch viele schöne affirmationen drin die mir sehrviel mut machen und kraft geben weiter zu machen.


Ich werd mich bemühen den sobald es geht fertig zu machen Smiley
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dobi2602
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« Antworten #9 am: 20. März 2008, 22:38:34 »

 :)hallo ihr zusammen, eure beiträge finde ich sehr interessant und nachdenklich stimmend.ich habe diese angstattacken seit fast 2 jahren,versuche jetzt gerade das 4.medikament zur unterstützung,gehe seit einem jahr in eine selbsthilfegruppe,habe bestimmt schon 4 bücher darübergelesen......habe auch begriffen wie sich vom neg.denken die angst aufbaut....möchte wieder ein ganz "NORMALES" leben führen,aber ich schaffe es nicht,bekam vielleicht durch mein erstes medi, auch noch schwere migräne dazu....kämpfe tagtäglich..... möchte auch eigentlich ganz ohne medis davon loskommen,aber egal was ich auch tue,es geht mal einen tag und die nächsten tage sind wieder grauenvoll....ich hoffe ihr versteht was ich meine. einen verhaltenstherapieplatz habe ich leider noch nicht stehe auf einer liste....all dieses kam nach dem tod meines vaters,warum musste meine seele sich so äussern,ich war und bin doch schon traurig genug über den verlust meines vaters,ich weiss auch das wir alle einmal von dieser erde wieder gehen müssen,aber ich frage mich jetzt nach fast 2 jahren, für mich eine echte schlimme zeit,die schlimmste in meinem leben.soll so mein zustand jetzt für immer bleiben ,ich möchte wenigstens wieder einwenig die alte doris sein....mein kleiner ist erst 4,er braucht mich doch.ich bete fast jeden tag zu gott....bitte gib  mir und uns hier die kraft dies alles durchzustehen....aber da ich nicht mal mich seit dieser zeit.wenigstens eine woche gut fühle,verlässt mich mein lebensmut und meine kraft,oder die medis schlagen bei mir nicht an.mein traum wäre,einfach keine angst mehr von einer pa zu haben.was würdet ihr mir raten,denn ich weiss eigentlich muss man kein ad nehmen wegen panikattacke

liebe grüsse doris Smiley
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liebe grüsse doris
Wonderboy
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We against Depression


« Antworten #10 am: 21. März 2008, 00:02:59 »

Hallo,

ich hatte früher auch Panik, war auch ne Zeit in einer Selbsthilfegruppe. Da hab ich etliche Leute mit den unterschiedlichsten Ängsten und Zwängen kennengelernt.

Was bisher hier noch nicht angesprochen wurde ist, dass Angst im Vergleich zu Depressionen eine kraftvolle Krankheit ist, die auch ein Ziel hat. Die Angst will einem etwas zeigen, sie ist eine enorme Herausforderung, die das Leben selbst an dich stellt. Die Symptome der angst sind schrecklich, aber Angst ist im Vergleich zu Depressionen bei weitem harmloser, vom Krankheitswert gesehen. Natürlich können die Folgen von Angst schwerwiegend sein, soziale Isolation z.B. Aber es gibt einen spruch: Die Angst von heute ist die Kraft von morgen.

Alle Symptome, die man in der angst hat, also auch nahende Ohnmacht uws. sind wohl in 98% der Fälle "harmlos". es fühlt sich schrecklich an, es ist aber nichts schreckliches. Kein Herzinfarkt, keine Ohnmacht, kein Ersticken, kein Tod.

Es gibt aber etwas, das tatsächlich schlimm ist, das ist die Angst vor der Angst. es ist das Vermeidungsverhalten. diese dinge müssen bekämpft werden, sonnst ist man verloren.

Antidepressiva können sehr gut gegen Angst wirken, aber wohl nur in Kombination mit Ursachenforschung und irgendeiner Art der Konfrontationstherapie. Symptome bekämpfen kann wichtig sein, die Ursachen beheben ist aber wichtiger.

Wünsche euch viel Mut und wenig Angst,

Wonderboy 
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Gast
« Antworten #11 am: 21. März 2008, 09:24:00 »

Hey, zu der Konfrontationssache habe ich mal eine Frage.

Ich habe ja panische Angst vor der Magendarmgrippe.
Eine Konfrontation ist ja nur möglich, wenn ich z.B. ein Klo benutze wo jemand voher drin erbrochen hat oder so.

Diese Therapie soll einem ja zeigen, dass man davor Angst hat aber dann ja doch nichts passiert.
Aber was ist denn wenn ich mich dann doch daran anstecke? Das is dann doch eh alles für die Katz und schlägt mich noch weiter nach hinten. Und das will ich nicht.
Ich meine bei ner Höhenangst ist die Wahrscheinlichkeit dass was passiert wenn man oben ist mehr als gering, ausser man springt da selber runter aber bei meiner Angst habe ich da ja garkeine Kontrolle ob da echt was passiert oder nun doch nicht?
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Rhini
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« Antworten #12 am: 21. März 2008, 09:43:20 »

Hi,
Schön, Doris, dich wieder mal zu lesen!
Ängste sind so vielseitig, dass in allem, was hier geschrieben wird etwas Richtiges liegt. Ich habe vor Allem und Jeden angst, seltener PAs, doch ständig ein Gefühl, dass mich vor allem Draußen und im Umgang mit anderen Menschen meinen Körper verkrampfen lässt. Diese ständige Anspannung konnte ich bislang weder durch Muskelentspannung noch durch autogaines Trainig oder Meditation lösen. Inzwischen habe ich kaum noch angst vor meiner Angst, weil ich die Sympthomatik kenne und die Auswirkungen akzeptiere. Allerdings blockiert sie im Zusammenhang mit meiner Depression mein Leben. Ergo bin ich wohl ein Paradebeispiel der Vermeidung geworden.
Vermeidung als solche hängt wiederum mit meiner Verhaltensstörung zusammen. Durch unangemessenes Verhalten immer wieder aufgefallen und in für mich unpassende Schranken gewiesen oder unter unpassenden Druck gesetzt, sowie Unverständnis erzeugt, habe ich mich im Alltag immer mehr zurückgenommen. Versucht, nicht aufzufallen, versucht, mich anzupassen...
Ich habe vieles gut und richtig gemacht, doch die negativen Reflektionen sind hängen geblieben.
Und ich habe mich selbst geknebelt...
Ursachenforschung kann wichtig sein, aber was mach ich mit dem Wissen??? Gerade wenn das alles 50 Jahre  zurück liegt??? Ich also seit der Kindheit "Fehlverhalten"  an den Tag gelegt habe???
Einen Prozess in der Entwicklung nicht gemacht habe, was sich jetzt in der Summe der Erfahrungen als ungünstig erweist.
Man kann sicherlich viel lernen, viele "Stöpsel" neu stecken, doch das, was im Leben gelaufen ist, kann man nicht ausradieren, sooft ich mir auch sage, ich fange von vorne an...
Also bleibt mir die Akzeptanz, die Annahme meiner eigenen Person. So hinaus gehen, wie ich bin und zu schauen, was passiert. Manchmal klappt es, manchmal gehts in die Hose...
Doris, das körperliche Unwohlsein ist bei mir zumindest ein Teil der Ursache meiner Depris. Obwohl ich nunmehr seit 4,5 Jahren keinerlei Verbesserung erfahren habe, denke ich aber, dass die körperliche Seite dieser Krankheit sich ändern wird, wenn sich Grundvoraussetzungen ändern. Allerdings muß auch ich noch weiter schauen, mich in die für mich richtigen Bahnen zu lenken. Dazu ist es unumgänglich, immer wieder zu sehen, was man eigentlich möchte und welche Vorstellungen man davon hat. Dabei ertappe ich mich immer wieder, dass mir in den Kopf springt: Das macht man so; das gehört sich nicht; Man darf doch nicht...; - eben alle angelernten Richtlinien und Tabus... Und da ist bei mir der Ansatz, nachzuharken, warum es so sein soll, warum ich nicht ärgerlich auf meine Mutter sein darf, warum ich meinen Bruder lieben soll, warum ich zu den Nachbarn nett sein soll... Und letztlich, warum ich mich  nicht durchsetze,( um niemanden zu verletzen... aber ich verletze mich selbst!)
Vielleicht bin ich teilweise die Marionette der Anderen geworden... Es ist an der Zeit, die Fäden wieder selbst in die Hand zu nehmen.
In diesem Sinne
und allen frohe Ostern
Rhini

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Wonderboy
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We against Depression


« Antworten #13 am: 21. März 2008, 09:51:28 »

Hallo anything,

ich muss gestehen, dass ich von deiner speziellen angst zuvor nie gehört habe. Daher weiß ich gar nicht, was da helfen könnte.

Generell aber kann man sagen: Es geht ja nicht um Magendarmgrippe, sondern es geht um Angst. Dieser Angst solltest du dich stellen, nicht der Grippe. Weil eine Magendarmgrippe ist ja nichts "schlimmes", aber eine Phobie davor ist sehr wohl etwas schlimmes.

Das ist wichtig zu erkennen, glaub ich. Wenn man in die Angst geht und sie aushält bis um nicht mehr aushalten können, dann hat man die chance - und nicht mehr - dass es damit zu einer Anpassung im Gehirn kommt.

An deiner Stelle würde ich warscheinlich alles tun um mich permanent der Gefahr einer Magendarmgrippe auszusezten ich würde sie bekommen wollen und dann geniesen dass ich sie habe. Klingt bescheuert, aber ich kanns nicht anders ausdrücken.

Also, Angst kann man definitiv bekämpfen, wir leben in einer Zeit, in der diese anerkannte Krankheit sehr gut behandelbar ist, auf vielfältige Weise. Ich glaube aber auch, dass der Kranke es wollen muss. Einen Beinbruch kann man ohne Zutun heilen lassen, die Angst nicht.

Weißt du was der Unterschied ist zwischen einem Menschen und einer Pflanze? der Mensch kann kämpfen, er hat einen Willen, er kann bewusst mutig sein und taktisch/strategische Ziele formen und versuchen zu erreichen. Dem Menschen steht Glaube, Liebe und Hoffnung zur Verfügung, Persönlichkeit und Willenskraft. Das ist schlicht GIGANTISCH.  Star Star Star

Verzichtet man auf das alles, bleibt die Pflanze. Ganz net, aber... Blinzeln

also bitte: KÄMPFE.

Liebe Grüße

Wonderboy
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Rhini
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« Antworten #14 am: 21. März 2008, 09:53:54 »

Hi, Anything
Da hast du natürlich recht! Allerdings kann diese offentsichtliche Angst durchaus auch ein Symbol für eine versteckte Angst sein... Nur mal so als Idee. Wenn man zB schon einen Herzinfarkt hatte, ist Angst davor normal, ist diese aber überzogen, steckt vielleicht noch mehr dahinter...
Es gibt eine ganze Reihe von Angsterkrankungen, bei denen eine Konfrontation garnicht möglich ist... zumal du ja bei einer Ansteckung tatsäch betroffen bist...
Vielleicht hilft dort wirklich nur zu lernen, mit der Angst umzugehen, das soll heißen, durch Übungen das Angstgefühl zu mindern, auf ein normales Niveau zurück zu führen.
Ich wünsche dir alles Gute
Rhini
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Wonderboy
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We against Depression


« Antworten #15 am: 21. März 2008, 10:08:48 »

Hi, ich nochmal...

nochmal zu den Ursachen aufdecken. Es geht mir da nicht darum 50 Jahre zurückzugehen. Sondern um Ursachen im hier und jetzt. Vermeidungsverhalten z.B.  ist sowohl Symptom wie Ursache. Eine unangemessene Lebenssituation, z.B. Einsamkeit und Isolation, ebenso.

Jeder muss seinen Weg finden, Ratschläge von anderen sind meisst eher Schläge als Rat, ich weiß. Ich musste in der Selbsthilfegruppe lernen, dass es einige gibt, die da nimmer rauswollen- oder können, für immer wohl. Andere haben einen unbändigen Willen, schaffen es. Für wie lang weiß ich nicht, man sieht sie nicht mehr.

Ich weiß, was ich geschafft habe und was ich nicht geschafft habe und was ich zum Teil geschafft habe. All das muss ich pflegen und immer wieder schaffen. Tun halt.

Ich kann nur antworten. Ich kann nur versuchen zu motivieren. In der Selbthilfegruppe hatte ich vielleicht bei zwei-drei Leuten - von 12 - etwas positives bewirkt. Das ist viel! aber nicht genug. Aber einer von diesen Leuten war ICH. Und das ist alles!

Wir müssen halt wissen, was wir hier wollen, aber auch was hier möglich ist. Ich stehe für Weiterentwicklung und den Willen zum Gesund sein. Das ist mein Standpunkt und meine Einstellung. Weil ich glaube das das geht und weil es menschlich ist.

Dadurch provoziere ich natürlich, weil ich was fordere, weil ich dadurch ein Trigger werde. Aber ohne Ausslöser keine Reaktion, oder?

Aber es ist auch ok, wenn wir uns  hier einfach nett unterhalten. Akzeptanz - das ist auch in diesem Zusammen hang wichtig und hat erstmal Priorität. Letztlich ist es jedem anderen egal wies uns geht, jeder hat mehr als genug mit sich zu tun. Wenn wirs uns nicht wert sind, es wird sich kein anderer finden.

Grüße

Wonderboy


 
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kiki
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« Antworten #16 am: 21. März 2008, 10:54:28 »

Huch..all dieses kam nach dem tod meines vaters,warum musste meine seele sich so äussern,ich war und bin doch schon traurig genug über den verlust meines vaters,?HuchHuch

hallo dobi?Huch?wonderboy hat es schon geschrieben ,

Huch.antidepressiva sehr gut gegen angst wirken aber wohl nur in Kombination mit Ursachenforschung und irgendeiner Art der Konfrontationstherapie. Symptome bekämpfen kann wichtig sein, die Ursachen beheben ist aber wichtiger.

deine seele trauert ,und das ist ein  normal vorgang ,die verarbeitung der trauer ist eine  der schwersten aufgaben für jeden menschen .
nur sollte die trauer nach einer gewissen zeit verblassen .die trauersymptome  durch medikamente zu unterdrücken ist daher eigendlich  nicht wirklich ratsam, zudem kann eine ruhiggestellte trauer nicht wirklich gelebt und verarbeit werden, und dadurch wird dem trauernden auch eventuell die chance  genommen zum ende der trauer zu kommen Huch. auch können  sich  gegebensfalls beim absetzen des mittels  die trauersymptome verstärken .
jede winzige  erinnerung an gemeinsame erlebnisse ist ein kleiner mosaikstein der inneren verarbeitung  des verlußtes .
wenn dies wie in deinem fall nicht geschehen ist ,lieg deine ursache der trauer eventuell darin ,das du vielleicht ehemalige berührungspunkte mit deinem vater noch nicht ganz im verarbeitet hast .. .man übersieht oft die kleinsten sachen ,vielleicht gibt es etwas was du deinem vater noch fragen wolltest ?,oder umgekehrt ,du hast von deinem vater noch etwas hören wollen ?. die bedeutung der gefühle ,egal ob negativ oder positiv  sollte man zulassen und sich damit befassen ,sie spielen eine große rolle den hintergrund der trauersymptome aufzudecken .

lg kiki

.
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dobi2602
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« Antworten #17 am: 25. März 2008, 15:45:50 »

 :)hallo ihr lieben ,hallo rhini,schön wieder von euch zu hören,ich warte ja leider immer noch das ich endlich einen therapieplatz bekomme,denn so stehe ich weiter immer auf der stelle.einwenig gebe ich aber auch meinem arzt schuld,damals nach meines vaters tod als ich dann nach einer odysee von ärzten zum psychologen geschickt wurde,verschrieb er mir diese  antidepressiva und sagte in ein paar wochen geht es ihnen wieder gut....nix von threrapie oder ursachenforschung....ich als neuling dieser krankheit dachte also dann musst du sie nehmen......erst nach etlichen neuen besuchen bei diesem arzt,kam er so alllmählich mit der sprache heraus...nun nehme ich schon das 4. medi und so richtig besser geht es mir nicht .habe auch ständig das gefühl,gleich ohnmächtig zu werden,herzstolpern,wieder oft diese plagende unruhe und noch schwwere migräneanfälle. natürlich weiss ich nach den fast 2 jahren mehr über alles bescheid und bin auch willlens zu kämpfen,aber ich sehe keinen erfolg.auch möchte ich meine sehr grosse angst vor dem fliegen bewältigen,die hatte ich eigentlich schon immer,aber als ich vom tod meinenes vaters erfuhr war ich im urlaub und musste nach 4 tagen wieder zurück nach deutschland fliegen,nach diesem schlimmen erlebnis schwor ich mir niewieder zu fliegen.aber was ist denn das ,das heisst niewider ins ausland....dann war beerdigung und ich spürte tag für tag immer mehr angat,vorm sterben,vorm autofahren ,vor einfachen dingen......nichts ist wie es vor 2 jahren war.ich habe akzeptiert das ich ihn nie mehr wieder sehe.ich liebe ihn ,er ist in meinem herzen,aber gegen das gefühl das ich ihn so sehr vermisse,kann ich nichts tun.oft verdränge ich mit gewalt an ihn zu denken,habe angst von ihm zu träumen..sein tod hat in mir mein ganzes bisheriges leben verändert.die angst vor der angst habe ich fast besiegt,aber meinen angst wieder eine schlimme pa zuerleben ist geblieben.in dieser hinsicht dämpfen die medis,aber meine stimmung oder so heben sie nicht.ich nehme 25mg doxepin und 10mg nortrilen seit knapp 6 wochen,wie gesagt das 4. medi.langsam komme ich mir vor wie ein versuchskanichen und mein arzt will mir noch mehr ängste einreden die ich schon habe. wennich sie verneine sagt er immer, doch sie haben unterschwellige ängste....heute abend gehe ich wieder zuur gruppe dort fühle ich mich wohl, aber auch da kann ich zur zeit nicht mehr regelmässig hin ,weil ich so oft am tag mich elend fühle,kennt ihr das auch.
für jeden rat bin ich euch dankbar,
alles liebe
eure  doris Smiley
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liebe grüsse doris
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« Antworten #18 am: 15. Februar 2011, 11:28:48 »

Hallo ihr lieben  Grinsen
Ich habe mich hier angemeldet, da ich versuche mein Mann zu helfen.
Momentan ist es so schlimm, mit seine Panikattacken, das er das jeden Tag hat
Eigentlich sollte wohl er sich anmelden... aber wenn ich nur darüber spricht, meint er das es ihm nicht gut tut.
Es hat bei ihm angefangen wo wir einkaufen gegangen war.. ich habe ja erst gedacht.. na,so kann man sich ja auch verdrücken !!
Bis ich gemerkt hat, ihm ginge es wirklich schleckt.
Da waren wir wieder mal einkaufen und kaum waren wir in den laden,hat es schon wieder einen PA.
Das war dann für ihm zu viel und ab da sind wir zum Arzt.
Er hat dann seine Symptome geschildert und ab da wusste er das er PA hat.
Er hat dann so grüne teilbare tabl gekriegt, wo er nehmen sollte wenns kommt ( weiß nicht mehr wie die geheißen hat )
Vor 2 Jahren war das so schlimm, das er wieder mal tabl verschrieben hat und mit bemerk das er  Therapie machen soll. Habe dann eine nette Frau gefunden wo er auch regelmäßig war. Hat nicht geholfen,da er nichts hat... meint er. Er kriegt zum 95 % seine PA im Auto. Einmal war er auf die Autobahn abgeholt, von den krankenwagen da er den Gefühl gehabt hat, das er bald weg ist.
Ich weiß nicht wie ich ihm helfen kann, wenn ich nicht darüber reden darf.. und das komische oder doch nicht.. wenn er keine PA hat, sitzt er im Auto und wartet bis die kommt.. er holt den PA hervor. Er hat nächste Woche Termin beim Doc,Blut und so ne check up, der Doc will ihm tabl geben, wo ihm helfen soll das die unterdrückt wird. Gestern kam der Heim mit ein 10 Karte von Tavor 1,0 da habe ich ihm gefragt, ob er weißt was für Nebenwirkungen diese tabl hat. Nein hat er gesagt. Macht nichts habe ich gesagt,ich gucke ins Internet... WOW.. wollte ihm dann erzählen, das ich die tabl gefunden hat.. Antwort war.. ich wills nicht wissen.. Ich versuche ( aber nur wenn er selber darüber reden will ) den Auslöser zu finden,da die seit Jahren da sind, aber erst seit 2 Jahren erst schlimm für ihm sind. Komischer weiße, hat er jetzt seit so rum 6 Monaten auch Probleme mit schlafen. Er wacht auf und meint das er muss brechen. Vorgestern war das so schlimm, das er den Bett verlassen hat um 2 Uhr morgens und ist in die Küche gegangen, um heißen Milch mit Honig zu trinken. Danach hat er so eine Unruhe gekriegt , so das er erst um 5 Uhr fähig war ins Bett zu gehen...
Sag mal... was kann ich machen  Traurig
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JEM
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« Antworten #19 am: 15. Februar 2011, 21:13:52 »

Hallo Hilfende,
herzlich willkommen hier im Forum!

Panikattacken (PA) sind der Ausdruck eines tiefer liegenden Problems. Dieses muss behandelt werden, nicht nur die PA's vermieden werden.
Mit Tavor geht die Vermeidung relativ ordentlich, aber man wird sehr schnell abhängig davon und am Grundproblem wird nichts geändert. Tavor muss ein Notfallmedikament bleiben (deswegen gibt es auch nur 10 Stück und keine 100 vom Arzt).

Was kannst Du tun?
Du kannst auf Deinen Mann einwirken, dass er einen Termin bei einem Psychiater vereinbart, damit er dort eine Diagnose bekommt. Mehr kannst Du nicht für ihn tun, den Rest muss er selber machen, Du kannst ihn nur unterstützen, ihm zur Seite stehen.
Ich wünsche Dir Kraft dafür!

Liebe Grüße
Jürgen
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« Antworten #20 am: 15. Februar 2011, 21:27:56 »

Danke Jürgen  Breitgrinsen

Da muss ich nochmals was sagen...
Er war bei eine Psychologin,da hat er sein " leben " erzählt, er hat 8 Sitzungen gemacht,bis er gemeint hat, das da liegt nicht das Problem. Bei mir ist alles ok, Familie,Kindern,Beruf einfach alles.
Daher sieht er auch kein sinn das wieder zu machen.
Ich verstehe nur, das wenn sein Einstellung so ist... ist das sehr schwer
obwohl es muss ja ein Auslöser gewesen sein das es so ist...

lg Hilfende
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JEM
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« Antworten #21 am: 15. Februar 2011, 21:52:30 »

Hallo Hilfende,
ich gehe davon aus, dass Du mit Psychologin eine Psychotherapeutin meinst.
Diese kann erst sinnvoll tätig sein, wenn eine gesicherte Diagnose vorliegt und die stellt ein Psychiater. Der wählt dann auch die richtige Therapie und ggf. Medikamente. Also ist das der erste Anlaufpunkt.
PA's kommen nicht so aus heiterem Himmel, sie haben eine tiefere Ursache und an der muss gearbeitet werden.

Liebe Grüße
Jürgen
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« Antworten #22 am: 16. Februar 2011, 07:53:49 »

Guten Morgen  Grinsen

Ist es zu verstehen, das es muss was gewesen sein mit Autofahren,da er die fast immer im Auto kriegt.....
Erste PA musste so rum 1999 da gewesen sein und seit dem kommen die.
Hat jemanden rausgekriegt warum die PA  kommen ?? und ist es so, das da wo man die kriegt das da liegt den Auslöser...ich tappe vielleicht im dunkel, manschmal ist das halt schwer,wenn ich sehe das ihm nicht gut geht und soll nicht darüber reden  Traurig
Habe gestern erzählt das ich mich hier angemeldet hat... Ich will nichts wissen.. das war das Antwort !!

lg Hilfende
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JEM
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« Antworten #23 am: 16. Februar 2011, 12:50:16 »

Hallo Hilfende,

es muss nicht unbedingt etwas sein, das mit Autofahren unmittelbar zu tun hat.
Die Ursache kann eine traumatische Erfahrung im Auto sein, aber auch ganz wo anders.
Es kann durch jemand verursacht sein, der ein Auto hatte, aus einem ausstieg.
Es kann aber auch ganz andere Gründe haben, die keinen Bezug zu Autos haben, sondern die Panik ist latent da und kommt in Spannungssituationen, in Stresssituationen, dann plötzlich nach oben.
Diese Wurzel zu finden, ist die Aufgabe der Therapeuten.
Versuche mit Deinem Mann zu reden, ob er nicht doch einmal eine psychiatrische Unterredung angehen kann.

Liebe Grüße
Jürgen
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Gesagt ist nicht gehört, gehört ist nicht verstanden. Verstanden ist nicht einverstanden. Einverstanden ist noch lange nicht angewendet. Angewendet ist noch lange nicht beibehalten.
[Konrad Lorenz]
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