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Angstnetz Forum
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Autor Thema: Herzrasen ohne Vorwarnung  (Gelesen 3537 mal)
maki2912
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« am: 02. Februar 2008, 18:20:29 »

Hallo, ich bin neu hier und ich bin erstmal sehr froh, daß ich, nachdem ich mich schon seit 2 Jahren mit dem Thema auseinandersetzen muss, endlich mal so ein Forum wie Euers gefunden habe. Ich dachte schon, nur ich hab´s..... 

Ich bin 40, weiblich, und hab seit ca. 2,5 Jahren PA´s, daraus hat sich so eine Art Herzneurose entwickelt. Ich höre ständig in mich rein, wie es klopft und hab oft Angst (das sind nur Gedanken) einfach umzufallen.
Momentan geht´s, ich hab mich mit den Kapriolen, die das "Rumpelstilzchen im Kopf" (sagt mein Therapeut) sich ausdenkt, zeitweise ganz gut arrangiert. Wovor ich immer noch Angst hab, ist Herzrasen, daß bei mir völlig unangemeldet kommt (immer in der Ruhe, nicht in Aufregung), dann so ca. 10 - 15 Minuten anhält und als ob man nen Schalter umgelegt hätte, auch plötzlich wieder aufhört. Ich kann dann nix tun als da zu sitzen und Angst zu haben, ob mein Herz das aushält. Kardiologisch ist bis auf eine kleine Insuffizienz (wäre aber nicht unnormales) alles ok.  Auch die EKG´s sind immer ohne Befund.
Aber ich hab dann einfach nur Angst. Für die Tipps wie z.B. eiskaltes Wasser trinken oder "leichter Druck auf die Halsschlagader" hab ich in den Momenten keine Nerven. Nur abwarten bis es wieder vorbei ist und das ist sehr unangenehm.
Kennt das jemand von Euch ? Ich hatte das schon zum ersten Mal mit 7 Jahren, dann war mal jahrelang Ruhe, und nun kommt es jährlich 3-4 Mal.  Das ist vielleicht nicht oft, aber ich hab jetzt schon Angst vor der nächsten Attacke, zumal ich ne 7-jährige Tochter hab, bei der ich nicht weiß, wie ich ihr erklären kann, was Mama jetzt gerade hat...

Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr Euch dazu meldet.

LG Marion
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Sister Moonshine
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« Antworten #1 am: 02. Februar 2008, 18:42:31 »

Hallo Marion!
Grüß sie Gott, die Neue  Grinsen
Schön, dass Du uns alle gefunden hast!

Du hast also eine Herzneurose...tja, ich erinnere mich, dass ich mich über fünf Jahre (bis vor zwei Jahren) auch ständig damit herumschlagen musste.
Bei mir war es dann so, dass das Herzrasen teilweise bis zu fünf Stunden anhielt. Und das meistens in der Nacht. Ich bin oft davon aufgewacht, konnte aber auch oft nicht einschlafen. Wie Du schon sagst, da möchte man enspannen, und wer schlägt zu? Das "Rumpelstilzchen"  Blinzeln

Meine extreme Herzangst hat sich im Laufe der Zeit aus einer starken Hypochondrie entwickelt, ich schätze, alles was es an tödlichen und lebensbedrohlichen Krankheiten gibt, habe ich in meinem Kopf schon gehabt! Das Herzrasen habe auch ich immer als extrem belastend empfunden. Irgendwann fing ich an mit den wüstesten Schimpfwörtern mein Herz zu verfluchen. Jedesmal, wenn es wieder anfing, habe ich es und auch mich selber wüst beschimpft und versucht mir selber klarzumachen, wie albern das ist und das ich im Leben nicht schwächer bin als mein nervendes Herz. Irgendwann...ging´s ein bissel besser und ich habe mich auf eine Art damit "angefreundet". Vielleicht wäre das auch ein Weg, Deiner Tochter dazu eine Geschichte zu erzählen, über das Rumpelstilzchen, Dein Schimpfen und Reden und dass es Dir dann gut geht danach. Sie soll kräftig mitschimpfen, wenn sie diesen Moment erlebt! (Achte darauf, welche Wörter Du benutzt *gg*)

Das war jetzt nur so eine vage Idee von mir, Du kannst ja fragen oder erzählen, wenn Du möchtest.
Und denk dran: die fiese "Angst vor der Angst..."  Platze gleich   mit der solltest Du auch mal ein Wörtchen reden...

Ich drücke Dich, sei willkommen!
Sister Moonshine
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    ~ Please help me to keep my mind open to the public ~
jana78
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« Antworten #2 am: 02. Februar 2008, 19:13:03 »

HALLÖCHEN BIN NEU HIER :)JA BEI MIR IST ES SO DAS ICH MICH SCHON SEIT 6 JAHREN RUMQUÄLE FAST JEDEN TAG HABE ICH HERZSCHMERZEN >:(HABE MICH SCHON DURCHCHECKEN LASSEN ABER ALLES IN ORDNUNG AUSSER HRST DIE NICHT GEFÄHRLICH SIND SELBST EINE EPU HAEB ICH 04 MACHEN LASSEN NICHTS SCHLIMMES GEFUNDEN ABER ICH BILD MIR DIE SCHMERZEN DOCH NICHT EIN ICH BIN SCHON SO SOVIEL ÄRTZTE GEFAHREN UND AUCH ZU KARDIOLOGEN ABER ALLES IN ORDNUNG HÖRE ICH JETZT WAR ICH FÜR 24 WOCHEN IN EINER TAGESKLINIK WEIL EINE ÄRTZTIN MEINETE ICH LEIDE UNTER EINE ANGST UND PANIKSTÖRUNG ABER ICH QÄLE MICH SO MEINE LEBENSQUALITÄT HAT SICH TOTAL VERÄNDERT DADURCH JDEN TAG HERZSCHEMRZEN DAS KANN DOCH NICHT SEIN:ZU MIR SAGTE MAL EIN PSYCHOLOGE VIELELICHT HABEN SE AUCH WAS AS SELTEN IST UND KEIN ARZT NOCH NICHT GESEHEN HAT ABER ICH WAR SCHON BEI SOVIEL ÄRTZTEN DAS KÖNNT IHR EUCH NICHT VORSTELLEN UND SOVIEL NOTAUFNAHEMEN LETZTES JAHR WAR ICH BESTIMMT ZWEIMAL DIE WOCHE BEIM ARZT ECHT ZUM K::::SAG ICH EUCH HAT JEMAND DIE GLEICHEN PROBLEME? Huch
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Richard
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« Antworten #3 am: 02. Februar 2008, 19:39:58 »

Hallo,
erst mal willkommen.
Ich möchte nur kurz sagen das GROßGESCHRIEBENE Beiträge im Internet als SCHREIEN empfunden werden. Würde michen auf "normale Schreibweiße freuen.
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LG
Richard

Mir ist egal wer dein Vater ist! Wenn ich angle, läuft hier keiner ÜBERS Wasser!

moses05
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« Antworten #4 am: 02. Februar 2008, 21:13:21 »

Hallo Richard,

in der Sache gebe ich Dir recht. Aber manchmal muß Mann oder Frau auch mal schreien dürfen.......

Nun aber zu dem Problem: Die ständigen sog. Herzschmerzen können auch aus einem verspannten Muskel ( M. Pectoralis ) kommen. Wenn der Schmerz eher peripher ist, dann liegt es eher an dem verspannten Muskel oder dem zuleitendem Nerv.
Die Schmerzen müßten sich aber verändern, wenn du die Körperposition änderst. So müßte es z.B. im Liegen anders sein als im stehen. ........usw..

LG Moses
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Sehe was du siehst und nicht was du denkst was du siehst!
jana78
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« Antworten #5 am: 03. Februar 2008, 12:45:55 »

Hallo Richard,

in der Sache gebe ich Dir recht. Aber manchmal muß Mann oder Frau auch mal schreien dürfen.......

Nun aber zu dem Problem: Die ständigen sog. Herzschmerzen können auch aus einem verspannten Muskel ( M. Pectoralis ) kommen. Wenn der Schmerz eher peripher ist, dann liegt es eher an dem verspannten Muskel oder dem zuleitendem Nerv.
Die Schmerzen müßten sich aber verändern, wenn du die Körperposition änderst. So müßte es z.B. im Liegen anders sein als im stehen. ........usw..

LG Moses
[/quoteHALLO ja ich merke selber das ich total verspannt bin aber ich weiss auch nicht ich glaube da verändert sich nichts bei mir wenn ich eine andere position einneheme.sollte ich vielleicht mal drauf achten wem geht es eigentlich ähnlich.manchmal habe ich das gefühl als wenn ich shlecht luft bekomm aber das soll wohl die PA sein.mein linker arm tut dann auch weh und meine schulter man was st das bloss heul
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JEM
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« Antworten #6 am: 03. Februar 2008, 14:45:34 »

Hallo Marion,
hallo Jana,

auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum!

Herzphobie oder Herzneurose: Hier liegt die Befürchtung zugrunde, in irgendeiner Situation, meistens beim Alleinsein, könnte es plötzlich zu einem Herzstillstand kommen. Diese Phobie führt dann zu plötzlich einsetzender Unruhe und Anspannung, begleitet von Herzklopfen und Herzrasen, zusätzlich Blutdruckanstieg, Schweissausbruch und forcierter tiefer Atmung, dazu kommt die Angst das Herz könnte aussetzen.
Aber nie kommt es im Rahmen eines solchen Anfalls zu einer Ohnmacht oder zu irgendeinem gefährlichen Ereignis, das heißt eine echte Gefahr für Leib und Leben besteht nicht, das müsst ihr euch beide bitte immer vor Augen halten.

Aber seelisch bleibt das natürlich nicht ohne Wirkung, es wäre also sinnvoll einen Psychiater aufzusuchen und eine psychosomatische Behandlung anzugehen. Denn diese Phobie führt leicht dazu, dass sich andere phobische Befürchtungen noch zu der Herzangst hinzugesellen, häufig ist es die Angst vor dem Alleinsein.

Ich wünsche euch Gutes!

Jürgen

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maki2912
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« Antworten #7 am: 04. Februar 2008, 08:29:53 »

Hallo Jürgen,

vielen Dank für Deine Antwort und die aufmunternden Worte, daß meist nichts Ernstes dahintersteckt. Was Du sagst, ist genau richtig, es tritt meist in Situationen auf, in denen ich mich (bewusst oder unbewusst) allein fühle oder denke, ich entspreche irgendwelchen Erwartungen nicht oder kann irgendwas nicht so erledigen, wie ich mir das vorstelle.
Ich hab diesen Gedanken mittlerweile ziemlich verinnerlichen können, so das ich mir immer sag, "es kann nichts passieren".
Was auch richtig ist, ist, daß sich daraus eine Hypochondrie entwickeln kann. Seit ich die Kapriolen und Eigenheiten meines Herzchens (und meiner Nerven) toleriert hab, melden sich die Nieren.... Traurig .... was mir  aber wieder zeigt, das sich immer das "meldet", worauf ich gerade meine Aufmerksamkeit richte.


Lieber Gruß und gute Gesundheit !

Marion 
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DerSani
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« Antworten #8 am: 24. Februar 2008, 12:42:24 »

Ich hatte das Problem auch, ja ich hatte! Das heißt ab und zu habe ich noch diese Attacken, jedoch machen Sie mir nicht die Probleme wie früher. Wie habe ich das geschafft? Ich habe angefangen mir zu sagen: "Du hast diese Symptome jetzt seit x Monaten und es hat dich umgebracht, also wird es nicht schlimmes sein und es wird dich nicht umbringen!".

Man muss es ja so sehen, die meisten eingeredeten Krankheiten würde ein, wenn man Sie wirklich hat, in kürze umbringen, und da dies nicht eintritt, ist es halt eine eingeredete Krankheit.

gruß Oliver
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Wonderboy
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We against Depression


« Antworten #9 am: 25. Februar 2008, 09:08:53 »

Hallo Maki,

schön, dass du da bist.  Grinsen

So ähnlich wie dir ist es mir früher auch gegangen. Was meinst du wieviele "Herzinfarkte" ich überlebt hab?  Blinzeln

Was hast du denn schon alles ausprobiert um das abzustellen? Therapie, Medikamente etc.?

Grüße

Wonderboy
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maki2912
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« Antworten #10 am: 07. März 2008, 10:53:28 »

hallo Wonderboy,

bin gerade malwieder im "entspannenden" Büro und habe erst jetzt Deine Mail von ende Februar gelesen.
Ich hab medikamentenmäßig noch nicht viel mit mir anstellen lassen. Da ich eine Abneigung gegen Tranquilizer und solche Sachen habe, weil ich denke, daß ich mich damit in eine neue Abhängigkeit begebe (ist vielleicht ungerechtfertigt, manchmal hilft nix anderes mehr), und mehr auf der naturkundlichen Schiene bin, hab ich schon Bachblüten und "Kügelchen" (z.B. Aconitum und Arsenicum Album) probiert. Allerdings war der Erfolg zugegeben mäßig. Wenn man in seinem "Loch" sitzt, sitzt man eben in seinem "Loch". Da hilft irgendwie nur Zeit und warten bis es wieder weg geht.
Bin schon einige Zeit in Gesprächstherapie (die in etwa so erfolgreich ist wie die Bachblüten...) und ich kriege seit vergangenen Montag Akupunktur. Die empfinde ich als angenehm. Ehrlich! Weil es für mich ein neuer Weg ist, die Ängste in den Griff zu kriegen. Mal sehen, wie es weiterhilft.
 
Letztendlich hilft nur zu sagen: es ist nix schlimmes, ich hab an Untersuchungen alles machen lassen was geht ohne Ergebnis. Es geht wieder weg.
ich versuche es.
Und wie ist es bei Dir?

Liebe Grüße und viel Kraft für den Tag! ...Marion
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Wonderboy
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We against Depression


« Antworten #11 am: 07. März 2008, 12:25:14 »

Hallo,

deine Angst vor Medikamenten kann ich verstehen. Nur zur Info: Tranquilzer sind nicht die einzige Möglichkeit, das sind eher schwere Beruhigungsmittel, die man bei einer aktuten Panikatacke als Notfallmedikament einnehmen kann, so selten wie möglich natürlich, denn die machen abhängig.

Ich nehme Fluoxetin, ein Antidepressivum, dass auch Angstlösende Eigenschaften hat. Antidepressiva machen nicht süchtig. Ausser vielleicht, dass man ihre positive Wirkung n icht mehr missen will, wenn man sie mal kennt.

Allerdings wirken diese Mittel bei jedem anders. Der eine profitiert sehr, der andere womöglich gar nicht. Ich hatte Glück, bei mir hats wirklich geholfen.

Hast du schon Entspannungsübeungen ausprobiert? Oder Rescue Tropen?

Weißt du, Ängste sind im Gegensatz zu Depressionen keine rein destruktive Krankheit, sondern es steckt eine Menge Energie drin, die raus will. Wer Angst hat ist viel lebendiger und stärker als jemand der Depressionen hat. Ich hatte beides.

Allerdings sind starke Ängste natürlich qualvoll. Eine Panikatacke ist wirklich ein Alptraum. Denk aber immer dran: Solange du noch etwas spürst, bist du am Leben. Du kannst auf das was du spürst reagieren, etwas tun. Die Angst will dich zum Tun bringen.

Alles Gute

Wonderboy
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JEM
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« Antworten #12 am: 07. März 2008, 23:19:35 »

Hallo Marion,

in Ergänzung zu dem was Wonderboy geschrieben hat:
Tranquilizer machen immer abhängig, es gibt verschieden Typen, die schnell wirkenden machen auch schnell abhängig, die langsam wirkenden auch bei genügend langer Einnahme.
Antidepressiva machen nicht in diesem Sinn abhängig, sie lindern, kompensieren die Depression, die Ängste.
Es wäre sinnvoll, wenn du einmal mit deinem Psychiater darüber sprechen würdest. (Ich sage ausdrücklich Psychiater, denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Hausärzte bereitwillig Tranquilizer verschreiben, aber bei Antidepressiva zögerlich sind ...).
Entspannungsübungen sind auf jeden Fall gut (z.B. Tiefmuskelentspannung nach Jacobsen), die Rescue-Tropfen sind eine Bachblüten-Kombination, da bist du ja wohl eher skeptisch...
Was meiner Frau und mir immer bei "nervösen" Zuständen geholfen hat ist "Avena sativa Urtinktur",
ein homöopathisches Arzneimittel, das aus Hafer (Avena) gewonnen wird, gibt es in jeder Apotheke zu kaufen.

Ich wünsche dir Gutes!

Jürgen


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« Antworten #13 am: 08. März 2008, 10:50:52 »

Hallo Jürgen, hallo Wonderboy,

nix tut so gut wie Feedback, deshalb habe ich gleich zu Beginn meiner Schicht  die Seite hier aufgemacht  Blinzeln

Vielen Dank für Eure Ideen!  Ich habe von Fluoxetin schon mal gehört, aber verschrieben hat es noch keiner. Ich sprech meinen Neurologen mal drauf an, aber ehrlich gesagt wär mir das Mittel mit Hafer drin sympathischer.  Ich würde einfach lieber bei "natürlichen" Sachen bleiben..
Bachblüten habe ich  in der Mischung Aspen-Mustard- Mimolus und komme gut klar damit. Ich weiß nur nicht, wie lange man die Mischung nehmen kann, bei Kügelchen habe ich auch schon gehört, das sich die Wirkung bei zu langer Einnahme ändert. Wisst Ihr was dazu?
Oder hat schon jemand Erfahrungen mit Akupunktur gemacht?

Ich kann erst wieder am Montag reingucken, deshalb wünsche ich jetzt schon ein schönes Wochende!  Grinsen

Liebe Grüße .... Marion


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JEM
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« Antworten #14 am: 08. März 2008, 11:25:25 »

Hallo Marion,

um es noch mal klarzustellen:

Fluoxetin ist ein Antidepressiva vom Typ SSRI, ob es für dich passend ist, muss ein Psychiater abklären

Avena sativa ist ein homöopathisches Mittel gegen nervöse Zustände und Einschlafstörungen, es kann kein Antidepressiva ersetzen, sondern nur unterstützend bei akuten Zuständen wirken.

Bachblüten kannst du unbedenklich beliebig lange nehmen, wenn die Wirkung die gewünschte ist, dann ist das ok (bei meiner Frau waren sie absolut wirkungslos...).

Bei allen homöopathischen Mitteln gilt: Sie müssen genau für dich und dein Problem ausgesucht werden und laufend angepasst werden (das gilt insbesondere für die von dir erwähnten Kügelchen = Globuli).

Zu Akupunktur kann ich leider nichts beitragen.

Ich wünsche dir auch ein schönes Wochenende!

Liebe Grüße
Jürgen
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« Antworten #15 am: 10. Mai 2008, 23:04:04 »

 :)hallo auch ich gehöre zu den menschen die das gleiche problem haben. ich lebe auch noch.... wenn auch mit vielen problemen....jetzt ein neus mein grosse hat krebs,und gleich war es wieder da alles ....

meine angst geht sofort in mich in das nervensystem

liebe grüsse doris
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liebe grüsse doris
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