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Angstnetz Forum
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Autor Thema: Was ist nur los mit mir?  (Gelesen 2132 mal)
Janine18
Juniormember
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Beiträge: 15


« am: 27. Februar 2008, 06:36:10 »

Hallo,

seid Anfang dieses Jahres habe ich meine eigene Wohnung,bin so ziemlich auf mich allein gestellt.

Ich dachte Anfangs das alles nur besser werden kann als wie Zuhause, meine Mutter ist Alkeholikerin, als ich 14 Jahr alt war fing sie wieder an mit dem trinken, dabei war sie 10 Jahre trocken.In ihrer trockenen Phase hatten wir doch schon ein inniges Verhältniss, man könnte sagen sie war für mich oder wir waren wie Freundinnen.Schlagartig,war dann alles anders.- Ich wollte ihr helfen.Jetzt bin ich 18 Jahre alt und habe es sage und schreibe 4 Jahre mit gemacht (Und konnte ihr nicht Helfen,es wurde nur schlimmer), ich frage mich auch wie ich das nur geschafft habe, aber ich denke wenn man einen Menschen liebt, versucht man den zu Helfen und gibt nicht die Hoffnung auf, hört nicht auf zu glauben, das er es schafft...in diesen Prozess geht man nur selbst kaputt, wie soll man einen Menschen helfen der nicht mal selbst beginnt zu gehen.Das geht nicht!Sie hatte Suizid versuche,hatte mich beleidigt und auch paar mal geschlagen etc. !Ich weiß nicht ob ich es ihr böse nehmen kann, denn innerlich weiß ich wie sie davor war!Naja als ich denn selbst nicht mehr weiter wusste und völlig am Ende war, musste Hilfe her.- ich glaube alleine hätte ich es einfach nicht mehr auf die Reihe bekommen (Da ich auch die Schule abgebrochen hatte).Ein Jahr saß ich Zuhause, depremiert, jedes mal die Angst ihr könnte was passieren, habe dadurch sehr viel vernachlässigt, gute Freunde und auch die anderen Familienmitglieder. Als ich dann die Betreuerin hatte, ging alles Berg auf.Ich war über die kleinsten dinge stolz, froh das ich mein Leben wieder im Griff habe und das alles besser wird.

Nur jetzt bemerke ich wie schwierig es für mich ist unter Leute zu sein, vorallem das Bus fahren macht mir Angst, aber ich muss es lernen/können, auch das leben mit anderen Menschen, das ich solche panische Angst habe Bus zu fahren, kann ich mir nicht erklären, ich setzt mich dann immer totall unter Druck, kriege wein Krämpfe, denn irgentwann muss ich es doch können, ich muss schließlich auch wichtige Termine warnehmen, das fällt mir nur sehr schwer unter dieser Angst!

Ich dachte alles wird gut und dann habe ich noch ein Tief zu bewältigen, womit ich nicht klar komme.- Kann mir jemand sagen was es ist?Ich habe Angst, das ich da nicht mehr raus komme.  Verlegen

Wenn ich mir eins wünsche, ist es einfach mal abschalten zu können.- Ich bezweifel das ich das jemals kann!

Lg Janine
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Mfg Janine
moses05
Stammposter
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Beiträge: 209


« Antworten #1 am: 27. Februar 2008, 08:00:51 »

Hallo Janine ,

das was du da beschreibst ist ja schon ne Menge!! Dies meine ich eher im bezug auf das was du schon erlebt hast.
Ich denke, das du deiner Mutter nicht helfen konntest. Du warst da noch viel zu jung für und du hast wahrscheinlich ein sehr enge emotionale Bindung. Da geht eh nicht. Du warst da echt in einer Situation, in der du Machtlos warst und evtl. auch noch bist.
Da braucht es professionelle Hilfe!!
Deine Problem u.a. mit dem Bus zu fahren oder unter Menschen zu sein sind ernst zunehmende Ängste. Ich denke, das du in den Jahren auch Verlustängste entwickelt hast und da ist es möglich, das  sich Ängste auch generalisieren können. D.h. das Ängste aus dem Ursprungsbereich auch auf andere Situationen übertragen werden können. ......
Was hilft Dir ! ich glaube das du eine Neurologin / Psychiaterin aufsuchen solltest und eine Therapie wäre sicher eine probate Methode, um deine Probs in den Griff zu bekommen.
Ich wünsche Dir für deinen Weg alle erdenklich Gute und vergesse nicht den Glauben an Dich.
Das Forum hier bietet dir immer eine Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und willkommen bist du allemal.
Alles Liebe Martin

P.S. zu deinem letzten Satz
MOMO sagt, ich nehme mir jeden Morgen was vor, von dem ich gestern noch glaubte ich schaffe das nicht!!
Die Strategie funktioniert bei mir und ich bin da echt Stolz, das ich die sog. Mutproben bestehe.
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Sehe was du siehst und nicht was du denkst was du siehst!
kiki
Stammposter
****
Beiträge: 303


« Antworten #2 am: 27. Februar 2008, 09:12:56 »

hallo janine,

.........wünsche dir für deine zukunft  viel kraft und energie,ansonsten kann ich mich nur dem schreiben von moses anschließen.

liebe grüße kiki
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...was DU denkst .geschied....
anything
Gast
« Antworten #3 am: 27. Februar 2008, 10:38:54 »

Liebe Janine,

erstmal herzlich Willkommen bei uns.

Wovor hast Du bei anderen Menschen genau Angst?

Angst, dass sie mit Dir umgehen, wie Deine Mum?
Dass sie Dir deine Probleme ansehen? Dich auslachen?
Oder die Verlustangst?
Oder weisst du garnicht, wovor Du da genau Angst hast?

Zu Deiner Mutter.. Ich bin auch mit einem Alkoholiker aufgewachsen.

Es ist zuviel verlangt, von einem Kind zu verlangen einem zu helfen. Es ist von Dir selber zuviel verlangt, dass Du Deiner Mutter dort helfen willst. Oder Dich da scheinbar so stark dafür verantwortlich fühlst.

Ich glaube es ist bei allen psychischen Krankheiten ähnlich. Ich bei mir habe zum Beispiel bemerkt, dass ich mir von anderen nicht helfen lassen kann, wenn es bei mir selber nicht "klick" gemacht hat. Wenn ich selber mir garnicht bewusst war, wie krank ich eigentlich bin.

Du bist als erstes für Dich selber verantwortlich.
Erst wenn das alles abgedeckt ist, ist da noch Platz für andere / Anderes.
Es ist schwer.. Weil es doch einfacher scheint, sich um die Probleme anderer zu kümmern anstatt um seine Eigenen.

Man kann einem nur die Tür öffnen. Durchgehen muss er selber. Das is auch bei deiner Mama so.

Ich kann meinem Vater auch nicht helfen. Erstens, weil er selber auf den Trichter kommen muss und zweitens weil ich da momentan garkeine Kraft zu habe.
Ich bete dafür, dass er durchhält solange bis ich die Kraft habe, ihn auf seinem Weg zu begleiten.


Es reicht nicht nur, dass man Hilfe braucht.. Man muss auch wissen wofür man überhaupt die Hilfe braucht.
Deshalb kann ich mich auch nur dem Ratschlag, professionelle Hilfe aufzusuchen anschließen.


Alles Liebe und Gute,
Sandra
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Janine18
Juniormember
**
Beiträge: 15


« Antworten #4 am: 27. Februar 2008, 15:27:19 »

Vielen Dank für die Antworten.
Nein, leider weiß ich nicht wo meine Angst liegt.Ich habe ja seid geraumer Zeit meine Betreuerin, wir sind noch nie auf das Thema Therapeut etc. gelangt!Ansprechen kann ich sowas nicht, da ich denke, das es doch nicht so schlimm ist  Schweigend Ohman, dabei weiß ich das es bei vielen Sachen mich so hindert und ich diese dunklen Tage wirklich hasse.Ich weiß das es vielleicht ein guter weg wäre eine Therapie bzw. ein Therapeut, aber selbst davor habe ich Angst.-

Angst auch was alle anderen von mir denken.  Unentschlossen

Ich erdenke immer von mir sovieles zu schaffen, sag mir dann "Jetzt schaffst du das" auch alleine.Immer wieder falle ich hin.


Gespeichert

Mfg Janine
JEM
Stammposter
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Beiträge: 809


« Antworten #5 am: 27. Februar 2008, 16:04:54 »

Hallo Janine,

zudem was oben gesagt wurde noch eine zusätzliche Idee von mir:
Wenn du es bei deiner Betreuerin nicht ansprechen kannst dann versuche es aufzuschreiben (oder kopiere einfach dein posting für sie).
Und bevor du zu einem Therapeuten gehst ist eine Untersuchung bei einem Psychiater nötig, denn nur er kann dir eine Diagnose stellen und ich über mögliche Therapien beraten.

Ich wünsche dir Gutes!

Liebe Grüße
Jürgen
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Gesagt ist nicht gehört, gehört ist nicht verstanden. Verstanden ist nicht einverstanden. Einverstanden ist noch lange nicht angewendet. Angewendet ist noch lange nicht beibehalten.
[Konrad Lorenz]
LauraMarie
Gast
« Antworten #6 am: 01. März 2008, 19:33:11 »

Liebe Janine!!!

Diese Ängste kenne ich auch nur zu gut. Wenn ich gefragt werde, was genau mir Angst macht, könnte ich es auch nicht beantworten.
Ich habe die Ängste eigentlich schon mein Leben lang aber in den letzten 2-3 Jahren ist das bei mir extrem geworden.Einmal mußte ich zum Arzt, das alleine hat mir ja schon Angst gemacht und dann noch mit nem Bus, das war ein Horror .. als der Bus kam und ich die Menschen gesehen im Bus gesehen habe, habe ich eine solche Panik bekommen und konnte nicht einsteigen. Mittlerweile habe ich immer ne Art "Plan B" ... Ich fahre immer mit dem frühsten Bus/Bahn wenn ich einen Termin habe (da sind meist wenige Menschen unterwegs).Die Angst ist zwar da auch da aber es geht.
Dann hatte ich noch so ein heftiges Ergebnis, ich wollte Geld am Automaten abheben, hinter mir stand noch eine Person und ich habe so angefangen zu zittern, das nichts mehr ging. Die Person hinter mir muß gedacht haben, das ich auf Entzug oder so bin, so wie die mich angeschaut hat.
Ich dachte immer das es daran liegt das ich mich in meiner Haut nicht wohl fühle (Figurmäßig) aber selbst als ich abgenommen hatte, wurde es nicht besser ... im Gegenteil es wurde von Zeit zu Zeit schlimmer.
Ich stehe ja auch noch relativ am Anfang so wie Du, wenn ich das jetzt richtig gelesen habe und ich kann Dir von daher auch nur raten Hilfe zu suchen. Ich bin auf jeden Fall dabei, denn ich will mir von meinen Ängsten nicht mein Leben weiter kaputt machen lassen  Smiley   
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DerSani
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Beiträge: 91


« Antworten #7 am: 01. März 2008, 20:08:38 »

Hallo Janine,

ich schlage dir vor das du deine Gedanken und die Idee mit dem Therapeuten vielleicht
einmal als Brief an deine Betreuerin aufschreibst. Sie wird das sicher verstehen und
dann behutsam an die Sache rangehen.

Warst du früher viel unter Menschen?

lieben Gruß Oliver
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Janine18
Juniormember
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Beiträge: 15


« Antworten #8 am: 05. März 2008, 20:56:33 »

Ja genauso ergeht es mir @ LauraMarie, schön zu wissen das man nicht alleine ist.Ich denke zu oft und zuviel, setzt mich unter druck alleine, weil ich denke ich bin nicht "normal" jeder andere kann das auch "nur ich kann es nicht bzw. mir kostet es soviel kraft"

Ich muss sagen, das ich mich langsam bessere, da ich neue Arbeit habe, trotzdem meide ich den Bus, gehe zu Fuß die ganze Strecke, das sind ca. 12 Km - Ich bin verrückt. Was soll´s ich glaub es tut mir ganz gut, ich muss ja auch noch durch diue fiese Stadt  Verlegen aber langsam klappts.

Ich hoffe ich fühle mich irgentwann mal wirklich sicher, kein bedenken, was andere Menschen über einen denken, blöd angestarrt zu werden, das nahe zusammen sein,... ach einfach schlimm.

Bevor ich das Forum hier gefunden habe, dachte ich, ich wäre wirklich allein, nur schaute ich hier rein & ich lass da nichts anderes als wie einige Ängste von mir, die aber auch "andere Menschen" haben!

Hi @ DerSani  Zwinkernd gute Idee, schreiben ist ja immer noch viel einfacher, das stimmt.Nur glaube ich, hat das momentan nicht wirklich den größten Stellenwert, doch schon, aber...in der letzen Woche ist einiges dazu gekommen, was hart genug wird.Manchmal weiß ich echt nicht weiter,... Weinen

Ich war früher viel unter Menschen, jeden Tag.Schule, Freunde, Bekannte..."Party,Shoppen..." all das.Ich war nur auf Achse, auch "alleine" Deshalb nimmt mich das ja so mit, ich verstehe einfach nicht wo das "blöde" Problem ist  Traurig

Ich danke euch, für eure Antworten.



 
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Mfg Janine
LauraMarie
Gast
« Antworten #9 am: 09. März 2008, 14:03:43 »

Liebe Janine!!!  Zwinkernd

Ich kenne dies alles nur zu gut und es ist verdammt anstrengend.Es freut mich sehr zu lesen, das Du einen Schritt in die richtige Richtung gemacht hast.  Lächelnd Bei mir ist es leider so, das ich mich jeden Tag aufs Neue diesen Ängsten stelle aber es wird nicht besser, obwohl ich weiß, das diese Angst völlig unbegründet ist.
Ich wünsche Dir alles Glück dieser Welt, das Du es schaffst!!!  Smiley
12 Km läufst Du jeden Tag??? Wie machst Du das nur???   
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Trully
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Beiträge: 74



« Antworten #10 am: 12. März 2008, 10:59:20 »

 Blinzeln

Dear Janine18

Eine soziale Phobie kann manchmal unheimlich sein.Es ist aber nicht für die Ewigkeit.
Schau in dich hinein,was hat es bewirkt,das es jetzt so ist wie es ist.
Und denke immer daran,es gibt viele Menschen,die dich gerne haben,lass sie auch
an deinen Leben teilhaben.Grenze dich nicht aus ... alles wird gut ...  nur Mut

Ronny

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Dennes
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Beiträge: 98


« Antworten #11 am: 22. Dezember 2010, 22:42:56 »

hallo Janine ich kenne das meine mutter wahr auch jahre lang auf alk da wahr ich 10 ich habe es aber alles mit bekommen und hatte nur ein stiefvater denn ich sehr hasse er hat und damals geschlagen und meine mutter saß nur da stinkt besoffen und hat nix gemacht aber ih bin meine  mutter nicht böse und es wahr nicht einfach für uns aber unnsere nachtbarin hat meine mutter geholfen und meine mutter hat eine klinik besucht habe auch ein guten kollegen der wahr sehr schlimm auf alk wir haben immer unseres bestes getan aber ich und meine freunde konnten in nicht helfen mann kommt aus so einer  sucht alleine nie raus aber er hat mist gebaut und musste vor gericht der richter  wusste das er süchtig ist und hat gesagt knast oder therapie und mein kollege hat therapie  genommen und jetzt ist er schonn lange trocken ob wohl er stark süchtig  wahr sei deiner mutter  nicht böse jeder macht fehler  aber vieleicht ist deine mutter mit denn trinken angefangen weil sie selber viele probleme hatte ich wünsche dir und deiner mutter alles gute und viel kraft mfg dennes
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