xzickeeex
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« am: 05. März 2008, 20:45:42 » |
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ich bin in die therapie und 1 1/2 wochen später war es so gut wie weg... doch nun ... andauernd wir man mit dem thema tod konfrontiert und dieses thema haut mich jedesmal um. ja ich habe alle untersuchungen bekommen die man nur haben kann ... ultraschall aller organe, herz, lunge , niere, usw und ja ich habe vor einer woche erst ein ekg gehabt und es war alles okay . aber dennoch habe ich soooooooo angst das ich sterben könnte das mein herz versagt. oder ich einen infarkt bekomme. ich weiss ned mehr weiter ich könnte nun wieder nur heulen. geht das denn nie weg? wie schafft ihr es damit fertig zu werden? :-( lg sandra
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anything
Gast
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« Antworten #1 am: 05. März 2008, 23:42:54 » |
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Hey,
ich glaube das ist normal. Als ich den Name meiner Phobie kennenlerne gab es auch kaum etwas, was mich nicht daran erinnerte.. Du siehst nur das was Du auch sehen willst..
wenn man danach lauert dann kommt es auch.
Der Tod gehört zum Leben dazu.. Es stirbt sich nicht so einfach der Mensch ist so zäh.. Du bist ein starkes Mädchen und ich weiss du schaffst das.
Das hat nix mit übereifrigkeit zu tun. Genieße jeden angstfreien Moment und halte dir immer vor Augen, dass deine Probleme psychisch und nicht physisch sind.
Es ist hart.. es ist sehr hart.. es ist scheisse hart.. Aber Glaub an dich.. Du schaffst das!
Alles liebe, sandra
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Fridolin
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« Antworten #2 am: 06. März 2008, 07:26:07 » |
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Hi xzickeeex Den Tod und die Angst vor dem Tod kann niemand ausschalten und verdrängen funktioniert nur für kuze Zeit. In der 1. Lebenshälfte hatte ich immer eine wahnsinnige Angst vor dem Tod. Ich glaubte, daß der Tod das absolute Ende bedeutet. Vor ca. 10 Jahren habe ich mit intensiv mit dem Tod und mit Menschen, die Nahtod-Erfahrungen hatten, beschäftigt. Alle bescheinigten mir, daß nach diesem Erlebnis, das für uns Sterbliche eigentlich nicht nachvollziehbar ist, die Angst verschwunden ist, den der Tod ist übergleiten in eine andere Dimension, voller Glück, Schönheit und Freude. Ich glaub`s mal. Viel Kraft und Energie
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Fridolin Steinpalme
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DerSani
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« Antworten #3 am: 06. März 2008, 07:28:50 » |
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Also wenn du nicht gerade 50kg Übergewicht, oder eine angeborenen Herzfehler oder ein super mega stressiges Leben hast, spricht nichts, wirklich gar nichts dafür das du mit 24 einen Infarkt erleidest. Bei mir fing auch alles mit dem Herzen an, heute weiß ich die Probleme kommen aus dem Margen und Rücken, den Rest macht die Psyche. Ich habe diese Probleme seit ca. 2 Jahren und heute sage ich mir einfach, wenn ich eine solche Schwere Krankheit gehabt hätte, wäre ich schon lange tot. Ausserdem kann ich dir aus meiner Erfahrung im Rettungsdienst sagen, dass die Überlebenchance (ohne großen defekt) heute bei HI sehr hoch sind, gerade bei jungen Menschen...
Also Kopf hoch, du schaffst das...
gruß Oliver
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xzickeeex
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« Antworten #4 am: 06. März 2008, 07:31:23 » |
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mhm ja mag sein das es dort auf der "anderen seite" schön ist. ich glaube es ist auch nicht wirklich das das wir sterben müssen, sondern ich glaube es is eher die angst meinen sohn zurück lassen zu müssen. ich weiss wie weh es mir tat das mein opa gehen musste wie soll es denn dann sein wenn die eltern gehen müssen. lg sandra
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xzickeeex
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« Antworten #5 am: 06. März 2008, 07:33:12 » |
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mhm dersani ... ich habe 60 kg übergewicht!
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DerSani
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« Antworten #6 am: 06. März 2008, 07:49:40 » |
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Ok dann solltest du die Ängst versuchen dafür zu nutzten etwas an Gewicht abzubauen, aber auch reine Übergewicht in keine Garant für eine HI, Hast du mal deine Blutwerte dürfen lassen? Ich selber haben auch Übergewicht und habe auch alle Untersuchungen hinter mir, EKG, Langzeit EKG, Belastung EKG mit Ultraschall und ich habe sogar Herzrhythmusstörungen (die jeder Mensch hat, nur nich jeder merkt). Und da meine Blutwerte alle IO sind, mein Herz ja auch, konnte ich mit der Zeit abschließen und sagen, diese Stechen in der Brust bringt mich nicht um.
gruß Oliver
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Wonderboy
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We against Depression
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« Antworten #7 am: 06. März 2008, 15:56:34 » |
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Hallo xZickex  soweit ich das in meinem angstgeprägten Leben erfahren konnte, ist Angst vor dem Tod eine maskierte Angst vor dem Leben. So ähnlich zumindest. Jede Phobie scheint ja ein Hinweis zu sein auf etwas verstecktes, das sich selbst nicht zeigen will oder kann. Mir hat es geholfen zu wissen, vor was ich wirklich Angst hatte. So musste ich mich nicht mehr mit meinen Pseudoängsten quälen, die ja gar nicht wirklich sind. Es ist eigentlich ganz einfach - naja - theoretisch.  Weißt du, jemand der wirklich und beechtigt glauben würde bald zu sterben, würde ganz anders reagieren, glaub ich. Ruhig und ordnend vermutlich, nicht panisch. Ich hoffe du machst deinen Weg, auch deines Kindes wegen. Grüße Wonderboy
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Don´t give up
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xzickeeex
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« Antworten #8 am: 06. März 2008, 19:01:23 » |
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danke wonderboy. ja worauf die ängste mich hinweisen weiss ich zum teil lerne ja geradev erst alles zu verstehen meinstens entstehen die ängste bei mir wenn ich alleine bin oder aufkontakt suche bin und wieder merke das ich "alleine" bin ... das heisst halt beziehungslos. wird schon werden und bald werde auch ich das leben wieder geniessen =) lg sandra
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maki2912
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« Antworten #9 am: 07. März 2008, 08:21:43 » |
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Hallo xzickex, hallo alle anderen, mich hat es vom Hocker gehauen, als ich heute morgen Deinen Beitrag las und die Beiträge von Euch anderen. Nicht falsch verstehen, aber ich war fast froh zu lesen, daß nochjemand das gleiche Problem hat wie ich! xzickex, es geht mir genauso, gleiche Konstellation, "beziehungslos", und die Angst was wird, wenn mir "was passiert" und meine Tochter allein wäre! Und ich will mich auch bei Euch Antwortern bedanken für die Hilfe, die Ihr xzickex und jetzt auch indirekt mir gegeben habt! Ich hab mittlerweile gelernt, daß Angst vor dem Tod die Angst ist, nicht richtig gelebt zu haben. Manchmal dauerts länger, den "richtigen" Sinn des Lebens zu finden. Ich suche auch noch, aber ich will für meine Tochter leben und ich will sehen, wie sie groß wird. Am besten hilft es auch mal es zu schreien und dabei in ein Kissen oder sowas zu hauen. hab ich gestern probiert (aber bitte nur machen, wenn keiner zuguckt ...  Vielleicht ist das auch was für Dich, Dir das manchmal zu sagen. Ich bin so froh, daß es Euch und das Forum hier gibt. Euch allen einen schönen Tag! Grüsschen ..... Marion
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Wonderboy
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We against Depression
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« Antworten #10 am: 07. März 2008, 14:20:07 » |
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Hallo maki,
den richtigen Sinn des Lebens zu finden.... hast du geschrieben.
Grad gestern ist mir blitzartig durch den Kopf gegangen, dass der Sinn des Lebens ein GEFÜHL ist, kein Gedanke. Wenn man glücklich ist und alles passt, wenn man das bekommt was man braucht und erfolgreich leben kann, dann fühlt sich das Leben wahnsinnig sinnvoll an. Das ist ein tolles Gefühl.
Darum glaub ich ist es verkehrt den Sinn des Lebens intellektuell oder philosophisch ergründen u wollen. Kanns aber verstehen, geht mir auch oft so.
Ich glaub im Leben, in uns drin, da gehts immer wieder nur um Gefühle. Stimmen die Gefühle, dann gibts keine Fragen nach sonstwas. Ausser vielleicht aus purer Langeweile und bei einem Glas Bier.
Geborgenheit und wärme, wenn man das empfinen kann, dann badet man geradezu im Sinn des Lebens. Angst und Verlorenheit, das nimmt den Sinn. Es ist sinnlos.
Ich wünsche euch allen ein sinnvolles Leben
Wonderboy
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Rhini
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« Antworten #11 am: 08. März 2008, 12:52:30 » |
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Hallo Es ist ein schwietiges Thema, allgemein kann ich da nicht werden oder bleiben. Ich bin zweimal fast dem Leben von der Schippe gehopst, hatte da keine Angst davor... aber das eine Mal sah ich meine kleine Tochter, die mit meiner Mutter sprach, weinte, sie wolle zu mir... und meine Mutter sagte, das ginge nicht, ich wäre tot... Trotz und Verantwortung haben mich damals zurück geholt. Halten mich heute hier und das Wissen, die Hoffnung, noch etwas erledigen zu müssen oder zu wollen und auch irgendwie zu können. Selbst wenn ich kein klares Bild habe, etwas ist da noch, was ich will! Anerzogen ist mir, dass man sich nicht einfach davonmachen darf, Familie, Kinder im Stich lassen darf, so großes Leid bewußt provozieren darf... Aber eigentlich geht es um mich, ich bin diejenige, die am Steuerknüppel meines Lebens steht und meine Frage ist nicht mher, was darf ich oder was darf ich nicht, sondern was möchte ich für mich und wen möchte ich an mir teilahaben lassen??? Die einzigste Konstante in meinem Leben war immer nur ich selbst, mit all meinen Facetten, all meinen "Fehlern" und all meinen Hoffnungen. Und wenn mich wirklich mal jemand nach dem Sinn des Lebens fragt, sage ich heut: Ich bin! Das reicht!!! Rhini
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xzickeeex
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« Antworten #12 am: 08. März 2008, 13:27:00 » |
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wie du hast das gesehen wie die miteinander redeten`? wie gehtn das?
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Rhini
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« Antworten #13 am: 08. März 2008, 13:49:45 » |
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Hallo,"Zickeee" Nun, ist ein wenig mit Dilirium zu vergleichen, oder vielleicht wie unter Drogen. Ich war ein Ticken älter damals als du heute. Hatte seit langer Zeit nichts mehr essen können, nichts getrunken, konnte mich kaum noch bewegen vor Kraftlosigkeit. Lag im Bett, hatte tage/Nächte nicht mehr geschlafen... soviel Angst! Zuerst hörte ich sie und obwohl mir bewußt war, das es nachts um drei bestimmt nicht sein kann, sah ich sie auch irgendwie. Vielleicht sogar mit geschlossenen Augen... Es war eine Halluzination, die mir damals das Leben gerettet hat. Einen Tag später fand mich ein Freund, päppelte mich wieder auf und weil ich damals schon panik vor Klinik hatte, bin ich ihm heute noch dankbar für alles, was er damals für mich getan hat; obwohl er heute noch behauptet, er hätte nur nach der Katze sehen wollen.... AL Rhini
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xzickeeex
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« Antworten #14 am: 08. März 2008, 13:54:03 » |
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mhm ... hört sich echt hart an die zeit ... geht es dir denn heute besseR? nur besser oder viel besser? geniesst du dein leben "ohne" angst?
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