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Angstnetz Forum 07. Februar 2012, 00:38:29 *
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Autor Thema: mein mann ist süchtig  (Gelesen 2292 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
ann04
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« am: 21. März 2008, 16:09:29 »

hallo.

ich weiß garnicht ob ich hier richtig bin - seit langer zeit (ca.5 Jahre) hat mein mann
ein suchtproblem.

lange hab ich versucht allein damit fertig zu werden -aber jetzt bin ich langsam am
ende meiner kräfte. Traurig

zudem haben wir ein kleines kind, dass langsam in ein alter kommt, wo es fragt
warum papa so oft nachts nicht zuhause ist.das macht alles noch schwieriger.

natürlich wünsche ich niemandem das selbe, aber ich hoffe ich treffe hier vielleicht ein
paar menschen die in einer ähnlichen situation sind und mit denen ich mich austauschen
kann.


liebe grüße
ann04
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Gast
« Antworten #1 am: 21. März 2008, 18:22:19 »

Hallo,

darf ich als erstes fragen, an welcher Sucht er leidet?

Ich selber habe eine Medikamentensucht (MCP) hinter mir und mein Vater leidet am Alkoholismus.

Liebe Grüße

Sandra
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Sister Moonshine
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WWW
« Antworten #2 am: 21. März 2008, 18:26:17 »

Hallo, liebe ann,

auf diesem wege auch ein herzliches willkommen von mir!!   Grinsen

ja, welche sucht betrifft es?
ich selber habe eigene erfahrungen und solche mit meinem ehemaligen freund.
ich würde mich freuen, von dir zu hören!
ich erzähle auch gerne über mich!

ich möchte dir ein bißchen mut machen !   Star

liebe grüße, sister moonshine
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Fossy
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« Antworten #3 am: 21. März 2008, 19:33:50 »

Hallo ann,

Herzlich Willkommen im Forum  Smiley

Schau' mal in deinen privaten Postkasten..... Zwinkernd

LG  Fossy
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ann04
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« Antworten #4 am: 21. März 2008, 19:47:22 »

hallo ihr!

vielen dank für eure antworten.das hab ich jetzt ja so schnell garnicht erwartet!
mein mann ist kokainabhängig Traurig Platze gleich

und das hier würde er vermutlich jetzt garnicht toll finden.
ich muß immer gucken, dass er nicht gerade in der nähe ist wenn ich diese
seite öffne Traurig
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Trully
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« Antworten #5 am: 21. März 2008, 20:39:29 »

Hey ann 04

Es ist traurig.Schäme dich nicht dafür,schreibe dir hier mal alles auf
was dich bedrückt.Wir sin da für dich.Denn das ist belastend für dich.

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Wonderboy
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We against Depression


« Antworten #6 am: 21. März 2008, 20:42:37 »

hey ann,

wenn dein mann das nicht erfahren darst, musst du aber auch an deinem pc den Internet-verlauf löschen, denn sonnst sieht er ganz schnell wo du warst.

Grüße

Wonderboy
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Don´t give up
ann04
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« Antworten #7 am: 21. März 2008, 20:48:58 »

ja,
das mach ich.
wobei ich mich ja hier auch nur mal umgesehen haben kann.
dagegegen wird er wohl hoffentlich nichts sagen. Augen rollen
ich glaub er hat bei diesen dingen halt immer angst, ob das
auch wirklich anonym ist.

ich danke euch für die lieben begrüßungen.

ich muß mich jetzt erstmal ein bißchen zurechtfinden.
momentan ist es alles noch etwas unübersichtlich für mich Verlegen
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Gast
« Antworten #8 am: 21. März 2008, 21:01:22 »

Hast Du mit ihm schonmal darüber gesprochen?
Wenn ja: was sagt er dazu?
wenn nicht: Warum nicht?

Es ist immer sehr schwer damit umzugehen weil die betroffenen immer an einem Punkt sein müssen, wo denen selber klar wird, dass sie ein Problem haben. Voher ist meiner Erfahrung nach jemandem nicht zu helfen..
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Sister Moonshine
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WWW
« Antworten #9 am: 21. März 2008, 21:12:59 »

Liebe Ann,

musst Du vor ihm Angst haben?
Oder denkst Du, Du tust etwas Falsches?

Ich denke an Dich!
Sister Moonshine
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ann04
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« Antworten #10 am: 21. März 2008, 21:16:52 »

nein, zum glück angst haben muß ich nicht vor ihm.

aber es ist ihm natürlich unangenehm und er scheut das internet
in dieser hinsicht.

er hat schon erkannt, dass er ein problem hat.
der antrag auf therapie läuft!!!
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Trully
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« Antworten #11 am: 22. März 2008, 02:55:18 »

Dear ann ...

Ich kann mir vorstellen,das es nicht einfach für dich ist.
Er muss es auch natürlich wollen.
Aber es wäre sehr schön,wenn Du dein Problem uns
etwas intensiver schilderst...
z.B. was Du denkst,wie es dir dabei geht,ob Du Angst hast ...

Liebe Grüße

Ronny
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Rhini
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« Antworten #12 am: 22. März 2008, 08:57:05 »

Hi, Ann
Erstmal, um nicht zu doppeln, ein herzliches Willkommen!
Angehörige von kranken Menschen, egal welcher Form, haben es nicht leicht, umso wichtiger ist es, konsequent auch an sich selbst zu denken!!! Ich bin selbst psychisch erkrankt und habe einen Partner, der chronisch lungenkrank ist, kann also beide Seiten ganz gut nachvollziehen.
Wenn dein Partner eine Therapie machen möchte und er angemeldet ist, habt ihr den ersten Schritt getan, also widme ich mich mehr dir! Wenn dein Partner sich seine Birne noch nicht voll weggeknallt hat, müsste er eigentlich Verständnis haben, dass du dir auch Unterstützung holst. Da ist es deoch allemal für ihn sicherer, du gehst in ein Forum und bleibst anonym, als wenn du dich zu Beratungsstellen und Ärzten begiebst und dich dort auslässt; obwohl diese unter Schweigepflicht stehen.
Als erstes mal die Frage: Wie belastet ist euer Leben durch die Suchterkrankung; also, geht er noch zur Arbeit, kümmert er sich zeitweise noch um seine Familie; wendet er sich dir noch zu oder beherrscht seine Sucht sein Leben?
Im letzten Fall kannst du ihm kaum helfen und als Unterstützung dich nur zurückziehen; sozusagen ihm klarmachen, dass soetwas in deiner Lebensperspektive nicht vorgesehen ist. Hört sich böse an, zumal, wenn man seinen Partner liebt, ist aber der einzig vernünftige Weg, sich selbst zu schützen. In dem anderen Fall kann man durchaus signalisieren, dass man bereit ist, weiter an der Genesung mit zu arbeiten, jedoch nicht bereit ist, sich aufzuopfern!
Du hast ein Kind und das sollte dein Hauptaugenmerk haben. Mache dich unabhängig von deinem Mann, zeige ihm, dass du durchaus in der Lage bist, alleine klar zu kommen. Aus dieser Position bist du in der Lage, ihn gesund mit ins Boot zu nehmen oder dich ggf von ihm zu trennen.
Die Entscheidung, wie er sich verhalten möchte, liegt bei ihm alleine!!! (Ist übrigens in jeder Partnerschaft so!!!).
Noch nen Tip: Icke och Berlina! ... und ich weiß, dass es viele Hilfen gibt, wenn man zB finanziell abhängig vom Mann ist (mit Kleinkind und ohne Job, aber auch alleine).
Wenn du es schaffst, dich selbst erstmal in den Mittelpunkt deines Lebens zu stellen (mit deinem Kind natürlich), bist du schon einen Schritt weiter und hilfst deinem Mann insofern, dass er eben keine Verantwortung mehr aufgebürdet bekommt, die er zur Zeit vielleicht nicht tragen kann.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es für Suchtkranke, die sich mit ihrer Droge in ein anderes Lebensgefühl schicken, am wichtigsten ist, eigene unbeeinfluste Entscheidungen zu treffen. Dann kann später auch nicht gelten: Das habe ich nur für dich getan... Sondern dann heißt das: So möchte ich es für mich haben!!!
Nun habe ich, obwohl ich eben kaum etwas von deiner Lebenssituation weiß, dir hoffentlich schon einige Punkte aufzeigen können. Ob und wie du sie annimst, entscheidest du bitte alleine für dich!!!
Wenn ich kann, helfe ich dir auch gene (allerdings, wegen meiner Erkrankung nur schriftlich) gerne weiter.
Ich wünsch dir alles Liebe
Rhini
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