Hallo!
Ich habe mich nun Durchringen können, einen Psychiater aufzusuchen. Jedoch gibt es in unserer Stadt eine Menge davon und ich will mich da nicht auf den erstbesten stürzen... Ich hatte schon mal ein Vorgespräch mit einem Psychiater, der mir unwahrscheinlich unsymphatisch war und der immer mit seinen HAAREN gespielt hat, da hab ich mich nicht wohl gefühlt. Ich will damit sagen, dass ich Angst habe, einem Psychiater zu begegnen, der manche Dinge vielleicht anders sieht als ein anderer, der ein anderes Fachgebiet (z.B. tiefenpsychologisch versus Verhaltenstherapie) hat und ich vielleicht mit der anderen Art besser "zurecht" komme. Es gibt in meiner Stadt ein Art Vermittlungsstelle für Therapien, aber die sagen nur, welcher Arzt welches Gebiet hat und ob der einen Platz frei hat, aber was ist das richtige für mich???
Ich leide seit 10 Jahren an wiederkehrenden Depressionen, mal stärker, mal schwächer. Ich hatte vor 3 Jahren eine 1-jährige Verhaltenstherapie gemacht, aber als es mir besser ging, hat man nur die beantragten Stunden absolviert, jetzt bin ich wieder am gleichen Punkt angelangt...

Mein Hausarzt ist mir keine große Hilfe, der meint, ich solle einfach "ausprobieren".
Was haltet ihr davon?
Kann mir jemand einen Tipp geben, wie ich am besten vorgehen soll?
Ich habe etwas von einer "Sperre" für Psychotherapien gehört, hat man an einer Therapie teilgenommen, muss man 2 Jahre warten, bis man die nächste machen kann!?
Stimmt das?
DANKE, takimo
