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Autor Thema: Suchen eines Psychiaters  (Gelesen 1339 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
takimo
Juniormember
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 12


« am: 02. April 2008, 17:27:23 »

Hallo!

Ich habe mich nun Durchringen können, einen Psychiater aufzusuchen. Jedoch gibt es in unserer Stadt eine Menge davon und ich will mich da nicht auf den erstbesten stürzen... Ich hatte schon mal ein Vorgespräch mit einem Psychiater, der mir unwahrscheinlich unsymphatisch war und der immer mit seinen HAAREN gespielt hat, da hab ich mich nicht wohl gefühlt. Ich will damit sagen, dass ich Angst habe, einem Psychiater zu begegnen, der manche Dinge vielleicht anders sieht als ein anderer, der ein anderes Fachgebiet (z.B. tiefenpsychologisch versus Verhaltenstherapie) hat und ich vielleicht mit der anderen Art besser "zurecht" komme. Es gibt in meiner Stadt ein Art Vermittlungsstelle für Therapien, aber die sagen nur, welcher Arzt welches Gebiet hat und ob der einen Platz frei hat, aber was ist das richtige für mich???

Ich leide seit 10 Jahren an wiederkehrenden Depressionen, mal stärker, mal schwächer. Ich hatte vor 3 Jahren eine 1-jährige Verhaltenstherapie gemacht, aber als es mir besser ging, hat man nur die beantragten Stunden absolviert, jetzt bin ich wieder am gleichen Punkt angelangt... Traurig

Mein Hausarzt ist mir keine große Hilfe, der meint, ich solle einfach "ausprobieren".
Was haltet ihr davon?
Kann mir jemand einen Tipp geben, wie ich am besten vorgehen soll?

Ich habe etwas von einer "Sperre" für Psychotherapien gehört, hat man an einer Therapie teilgenommen, muss man 2 Jahre warten, bis man die nächste machen kann!?
Stimmt das?



DANKE, takimo     Blinzeln


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Iwi
Stammposter
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 280



« Antworten #1 am: 02. April 2008, 18:54:33 »

Lieber takimo,

die Sache mit der Sperre ist mir unbekannt. Aber dass es ein Kassenstundenkontingent gibt, dass Kassenärzte formell verlängern können, ist mir bekannt. Meinst du das?

Du könntest versuchen mit Selbsthilfeprojekten in Kontakt zu kommen, in denen Menschen dir möglicherweise von ihren verschiedenen Erfahrungen erzählen, um daraufhin für dich zu filtern, was dir eher liegen könnte.

Mir ist deine Anfrage etwas zu unkonkret bezogen auf deine Erwartung an die Sitzungen.
Und was ist mit deiner Erfahrungen in der Verhaltenstherapie. Würdest du das denn wieder machen wollen?

Ein Allheilmittel gibt s glaube ich nicht Huch  Meine Erfahrung mit Analyse ist zum Beispiel besser als die mit der Verhaltenstherapie in der Gruppe, beides hat aber nicht auf Dauer meine Probleme gebannt. Flankierende Maßnahmen sind immer gut.
Schreib doch noch mal mehr über deine Erwartungen und Erfahrungen.
Gruß von Iwi
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Sharina
Stammposter
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 162


« Antworten #2 am: 14. April 2008, 21:26:02 »

Bei mir ist es auch so, 2 Jahre Sperre, vielleicht liegt es an der Krankenkasse Huch
Ich habe jetzt einen neuen Psychotherapeuten, aber nur deshalb, weil meine jahrelange Psychotherapeutin nach Westdeutschland wegzieht. Mal sehen ob ein Übergang möglich ist, oder ob ich eine Sperre bekomme.
Es ist schon eine Frechheit wenn ich eine Sperre bekomme, es geht mir nicht gut, egal welcher Zeitraum auch die Therapie ging, es muß mir doch weitergeholfen werden, denke ich zumindestens.
Na mal sehen, ob es genehmitgt wird.
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