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JEM
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« Antworten #25 am: 10. April 2008, 15:24:51 » |
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Hallo Chrisie,
ich hatte schon verstanden, dass du keine Behandlung oder Therapie hier im Forum gesucht hast, sondern Trost und etwas Beistand. Auch der Rat zur Therapie gehört zum Beistand, gerade diese posttraumatischen Belastungen müssen therapeutisch behandelt werden, in deinem Fall hättest du sogar Anspruch aus der Opferhilfe.
Ich habe meinen Vater auch in sehr jungen Jahren verloren, ich habe mir immer damit weiter geholfen, dass ich mich an die schönen Dinge erinnert habe, die ich mit ihm erlebt habe. Vielleicht kannst du auch so noch einmal gemeinsames mit deiner Mom nacherleben?
Liebe Grüße Jürgen
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Gesagt ist nicht gehört, gehört ist nicht verstanden. Verstanden ist nicht einverstanden. Einverstanden ist noch lange nicht angewendet. Angewendet ist noch lange nicht beibehalten. [Konrad Lorenz]
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Chrisie
Juniormember
 
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« Antworten #26 am: 10. April 2008, 23:12:13 » |
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Hi Ich, bzw. mein Arzt versuchen seit Jahre ein Therapeut zu finden, aber von wo ich wohne ist es nicht einfach, der weg ist ziemlich weit. Ich muss 1-2 std. mit der bus fahren und aus Gesundheitlichen und andere gründen ist es nicht möglich. Außerdem weiß ich nicht was Opferhilfe ist, als ich damals, vor es passiert war hatte ich der Behörden um hilfe gebeten und die hat mich nicht geholfen sonst wird es nicht so weit gekommen. Ich versuche immer wieder an was schönes zu denken aber mein gedanken wandert immer wieder zurück, Meiner Albträume verfolgt mir in alles was ich mache oder versuchen. Ich will nicht mehr, Ich habe wirklich versucht, ich kann es aber nicht steuern es geht einfach nicht weg. Mein Arzt hat der langen weg genommen und hat mich heute abend besucht, Er hat mich was gegeben das ich einbißchen zu ruhe kommen kann. Er hat auch mit mein vermieterin gesprochen falls irgendwelche überempfindlichkeit auftreten sollte. Wir hatten ein sehr lange und schwerige gespräch und mir gehts garnicht gut. Ich hab Ihm versprochen durch zu halten bis der Klinik termin und es ist nicht einfach. Gruß Chrisie
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Rhini
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« Antworten #27 am: 10. April 2008, 23:31:22 » |
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Liebe Chrisie Wenn du möchtest und es dir helfen kann, versuche ich und sicher auch noch andere, dich bis zum Kliniktermin zu begleiten. Halte durch, damit du erleben kannst, dass es auch wieder bessere Zeiten geben kann. Ich wünsche dir eine ruhige Nacht und dass das Medikamt gut wirkt. Rhini
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JEM
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« Antworten #28 am: 11. April 2008, 12:43:58 » |
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Hallo Chrisie, Opferhilfe gibt es hier: http://www.weisser-ring.de/index.php?id=4Vielleicht solltest du dort einmal nachfragen. Auch ich wünsche dir alles Gute und bitte melde dich wieder! Liebe Grüße Jürgen
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Chrisie
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« Antworten #29 am: 12. April 2008, 01:28:49 » |
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Hi Jurgen, Ich hab ein anfrage an der Weisser Ring gesendet. Aber was wenn Sie reagiere wie soll ich das erklären. Die sind fremde, ich bin noch nicht so weit, ich schaff es noch nicht der menschen zu reden, ich weiß nicht ob ich das kann. Es macht mich angst. Ich danke euch vielmal das sie versuchen für mich da zu sein und zu unterstützen. Es gibt mir kraft. LG Chrisie
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JEM
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« Antworten #30 am: 12. April 2008, 13:43:49 » |
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Hi Chrisie,
wenn du nicht darüber reden kannst, dann versuche es aufzuschreiben, langsam Stück um Stück!
Um dir zu helfen, muss man einiges über dich wissen und diese Informationen musst du versuchen weiterzugeben, schriftlich oder mündlich, ohne das geht es leider nicht...
Ich wünsche dir Kraft!
Liebe Grüße Jürgen
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Chrisie
Juniormember
 
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« Antworten #31 am: 14. April 2008, 17:48:29 » |
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Hi Jurgen, Jemand von der Weißer-Ring hat v0r kuzen bei mir gemeldet und wurde jemanden in der nachsten Tage vorbei schicken. Ich habe angst und mir geht es nicht gut und ist körperlich abgeschächt, was wenn sie mich ins Krankenhaus einweisen will, kann sie denn das? Wie soll ich mich verhalten. ich war wohl einbißchen zu mutig und habs nicht überlegt. Gruß Chrisie
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JEM
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« Antworten #32 am: 14. April 2008, 18:31:14 » |
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Hi Chrisie,
niemand kann dich ins Krankenhaus einweisen, wenn du das nicht selbst willst!
Also rede einfach mit der Frau (?) über deine Probleme und höre dir an was sie dazu sagt. Und wenn es dir zuviel wird, dann sage das einfach!
Bitte bleibe mutig!
Liebe Grüße Jürgen
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Rhini
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« Antworten #33 am: 14. April 2008, 20:38:45 » |
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Hi Chrisie Kurz noch zu deinem letzten Schrieb: Jürgen hat recht, dass dich niemand einweisen kann, solange du nicht Gefahr für deine Umwelt und dich selbst wirst. Außerdem hast du doch wohl einen Thermin für die Klinik, den du bitte wahrnimmst. Sehe diese Frau als Hilfe, wie ich dir schon woanders empfohlen habe. Nimm jeden in Anspruch, der dich irgendwie unterstützen kann: Es ist dein Recht!!! Hinzu kommt, dass dein kommender Klinikaufenthalt sicherlich auch eine Diagnostik bringt und damit ggf deine Hilfsbedürftigkeit gefestigt wird. Verschenke nicht, was dir zusteht. Du weißt, wo ich bin! Rhini
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Chrisie
Juniormember
 
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« Antworten #34 am: 14. April 2008, 23:33:54 » |
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Hi Allerseits, Ich habs geschafft. Kurz nach mein letzte schreiben bekamm ich ein anruf wieder von Weißer-Ring und kurz danach kamm der Frau mit meiner zustimmen. Ich habe fast in der hose gemacht, fast ein nerven zusammen bruch gehabt. Ich hatte so viel angst und schweiß ausbruch, und obwohl mir so schlecht ging hat ich geschafft Sie meiner situation zu schildern und hat Sie ausdrücklich erklärt das ich mich nicht offnen kanns und das ich Sie nicht vertraue. Sie war sehr sympatisch und verständnisvoll und war nicht aufdringlich. Sie hat der zeit genommen und wir hatten ein angenehme gespräch weil sie merkt das mir nicht gut geht. Als mir schlechter wird steht der Frau auf und sagte "spielt mir was vor, komm lass uns spielen" Ich war schockiert. Ich wollte wie immer mütig sein und schaltet der Keyboard ein, hab aber kein ton getroffen, und dann fangen sie an zu spielen Rythym und Blues und so hatten wir 3 std. zusammen gebracht und ich habs überlebt. Sie werde mich begleiten und unterstützen bis ich über der Berge sind und falls was sein sollte oder ich jemanden zum reden braucht vor der nächste termin soll ich anrufen. ich hab sie reingelassen und Ich habs überlebt,. Ich hab ein anfang gemacht, ich hab mit ihr geredet. Ich danke Euch. Peace and Love Chrisie
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JEM
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« Antworten #35 am: 16. April 2008, 17:20:56 » |
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Hi Chrisie,
du kannst stolz auf dich sein, dass du das geschafft hast - mein Glückwunsch!
Hilfe annehmen bedeutet immer auch Vertrauen in andere, also versuche einmal die Hilfe anzunehmen, wenn es nur irgendwíe geht!
Nicht alle Menschen wollen dir Schlechtes, das weisst du doch letztlich auch.
Liebe Grüße Jürgen
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Chrisie
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« Antworten #36 am: 16. April 2008, 17:57:12 » |
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Hi Ich habe am Montag ein Vorgespräch termin in der Klinik. Ich sollte statt Überweisung ein Verordnung für KHbehandlung mit bringen. Mein Arzt hat es mir zugeschickt. Was weißt er über: 1) Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (F45.4G) 2) Borderline-Persönlichkeitsstörung (F60.31G) 3) Posttraumatische Belastungsstörung (F43.1V) Ich hab geschaut aber komm nicht so zu recht. Gruß Chrisie
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Rhini
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« Antworten #37 am: 16. April 2008, 20:38:17 » |
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Hi, Chrisie, für dich mach ich heute Rundumschlag, du weißt, was ich meine(zwinker) Das ist gut, dass dein Arzt dir drei Diagnosepunkte aufgeschrieben hat. Soweit ich weiß, sind Punkt eine deine Schmerzen, die medizinisch keine Ursache haben... Zu Punkt zwei, das ist eine Form der Persönlichkeitsstörung, die hier im Forum einen eigenen Bereich hat. Mit wenigen Worten kann man sagen, dass Borderleiner nicht "berechenbar" sind, weil sie in ihren Gefühlen sehr schwanken. Es kommt auch zu Selbsthaß und Selbstverletzung. Manchmal tun Borderleiner genau das Gegenteil von dem, was sie eigentlich wollen. Zu Punkt drei, das bedeutet, dass ein Erlebnis dich dermaßen beeinflusst, dass du aus Angst nicht mehr adäquat reagieren kannst und auch nicht mehr belastbar bist. Aber das sind auch Sachen, die du garnicht so genau verstehen musst, weil sie als Hinweise für die behandelnden Ärzte und Therapeuten dienen sollen, eventuell auch, dass sie zB behutsammer mit dir sein müssen. Es bringt dir nichts, wenn du auf eine Sache therapiert wirst, die dich garnicht betrifft, deshalb also Diagnostik! LG Rhini
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JEM
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« Antworten #38 am: 17. April 2008, 18:41:00 » |
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Hi Chrisie, zu 1) und 2) hat dir ja Rhini schon geantwortet! Zu der posttraumatische Belastungsstörung gebe ich dir noch einen Link wo du einiges nachlesen kannst: http://de.wikipedia.org/wiki/PsychotraumatologieDie Klinik benötigt für das Vorgespräch immer einen sogenannten Einweisungsbericht für stationäre bzw. Belegarztbehandlung, sie führt das Gespräch auf der Grundlage der dort genannten Diagnose. Für deine Vorbereitung: Es werden Fragen dazu kommen, was du damals erlebt hast. Traumatisierte Patienten können normalerweise nicht darüber reden (das liegt im Trauma begründet). Also würde ich dir vorschlagen in den Tagen bis dahin immer wieder etwas dazu aufzuschreiben und das dann am Montag mitzubringen. Damit kannst du den Ärzten in der Klinik weiterhelfen und natürlich auch dir! Liebe Grüße Jürgen
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Chrisie
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« Antworten #39 am: 23. April 2008, 21:23:43 » |
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Hi Der Vorgespräch in der Klinik hab ich geschafft. In begleitung mit der Frau von Weisser-Ring hab ich es geschafft es durch zu stehen. Mir geht es ziemlich schlecht dabei, obwohl die Ärztin nur wissen wollen wann der Albträume so schlimm geworden ist, Sie wollte nicht wissen was passierte, nur was passierte nach der letzen aufenthalt auf der andere Station, und ein Bild machen und ich hab wieder versagt, bin mitte drin zusammen gebrochen, ich hat es nicht mehr geschafft noch was zu sagen, ich weiß es nicht was passsierte. Zum glück war der Frau da und mich unterstütze, sonst weiß ich nicht was passieren wurde, ich hat es nicht allein nach hause geschafft. Ich soll nächste woche der Ärztin anrufen um zu wissen wie es weiter geht, da die Klinik ziemlich voll ist und der warte zeit kann bis zu 6 monate dauern. Trotz allem weiß ich nicht warum ich immer noch so fertig ist.
Gruß Chrisie
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