Home | Forum
Freitag, 10. Februar 2012
psychologische Beratung von erfahrenen Psychotherapeuten und Psychologen, psychologe.de
Angstnetz Forum 10. Februar 2012, 15:10:19 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
News:
 
 
Übersicht Hilfe
Seiten: 1 [2]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Psyche und Religion  (Gelesen 2380 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Willi
Schreibe oft hier
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 72



« Antworten #25 am: 10. April 2008, 17:04:26 »

Erster Kommentar
Hallo Leute, warum lest Ihr nicht auch einmal meinen Kommentar, der ganz oben als erstes steht.

Liebe Grüße
Willi
Gespeichert
oba
Stammposter
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 359


« Antworten #26 am: 10. April 2008, 18:57:41 »

hoi lieber willi

"wir" haben dich nicht "überlesen". ich bestimmt nicht.

dein satz, zum beispiel ?Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.? Verstehe ich jedoch nicht, er widerspricht sich selbst. Denn wenn Du dir selbst helfen kannst brauchst Du doch Gottes Hilfe gar nicht mehr.

nun, ich werde dir mal den satz, wie er sein sollte, richtig darstellen. der heisst:

"hilft dir niemand, hilf dir selber".

aber auch der satz: "hilf dir selber, dann hilft dir gott" ist mit nichten zu verachten. gerne übersetze ich dir diese botschaft:
gottes hilfe ist im sinne zu verstehen, dass dir unterstützung gegeben wird, wenn du nur gerecht und mutig wagst, für eine sache (vielleicht auch deine sache) hinzustehen, mit kraft und mit allen dir zur verfügung stehenden mittel, zu kämpfen.
keiner wird es schaffen, ganz alleine und ohne hilfe "etwas" zu erreichen oder zu erschaffen.
das gelang nur gott alleine. nur "er" hat das prädikat, uns, mich, dich, den menschen selber "erschafft" zu haben. ebenso die ganze biblische schöpfung, alles, was hier dazu gehört.

auch wenn ich mir widerspreche, dass es "auch" für den menschen ein ende hat, es keinen himmel und garten eden gibt, gibt es aber "doch" etwas ganz wichtiges:

es ist hoffnung. es ist eine hoffnung - möge der mensch endlich verstehen, dass er ein "nichts" ist, ein "nichts" bleiben wird. und eben "sterblich"!

schaut mal jeder unser "kügelchen" an (globus), nimmt er das wasser (ozeane, meere) weg, fügt diese erdteile wie ein puzzle zusammen. was wird ersichtlich?
ein sehr zusammenfügbares "ganzes" der erde.

ich bin weder forscher noch bin ich ein "hellseher". die erde hat sich auseinander gedehnt. wie das ganze universum sich weiter auseinander dehnt. die, für uns menschen, nicht vorstellbare unendlichkeit, die wird für uns menschen für immer "unantastbar" bleiben.

ein "hüpfer" auf den mond war 1961 nur ein lächerlicher versuch, je von dieser erde wegkommen zu können.
der mensch kann basteln, forschen, operieren so viel er möchte. die religion, der glaube, die psyche und das leben selber liegt in eben "gottes" hand. für immer.

kommt der mensch aber herunter, auf die erde, könnte er die erde zu einem gewünschten "paradies" machen. das gelingt dem menschen erst, wenn er sich seine "überheblichkeit" zu "gott" abschminken lernt.

noch ein satz, der sich jeder mensch hinter die ohren schreiben sollte:
"eine hand, die einem füttert, sollte man NIE schlagen".

lieber willi, bist du zufrieden mit meinem komentar?

liebe grüsse

oba


Gespeichert
Rhini
Stammposter
****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 833


« Antworten #27 am: 10. April 2008, 22:03:04 »

Hi, Willi
Ich habe deinen ersten Kommentar gelesen, ist doch ziemlich ok, also, ich kann nichts daran finden, wo ich dafür oder dagegen wäre... Da ich -diesen- Glauben nun mal nicht habe, nie hatte, kann ich es leider in deiner Art nicht umsetzen.

Allerdings, ohne jemanden angreifen zu wollen, ist mir aufgefallen, dass viele Menschen meist durch die Erziehung zum Glauben geführt werden. Später, wenn sie erwachsen sind, scheint es oft nicht mehr so wichtig zu sein, bis irgendetwas in ihrem Leben passiert, wo sie sich bekümmert, vertrauensvoll oder hoffnungssuchend wieder an Gott wenden.  Selbst in Filmen wird dies oftmals "benutzt".
Wenn man also glaubt, und das ist meine Meinung, sollte man es konstant tun, zumindest im Herzen!
Nicht nur, weil man in schweren Zeiten diesen "Beistand" braucht.

Aber nochmals, wem es hilft, egal welchen Hintergrund es hat, der kann es auch nutzen!!!

Rhini
Gespeichert
Iwi
Stammposter
****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 280



« Antworten #28 am: 10. April 2008, 23:00:29 »

 Grinsend Hallo Wili mit z(w)ei L!
Ich könnt ja auch fragen, wieso dem Willi meine "Richtung" nicht gefällt....

Mach ich aber nicht, sondern frage, warum fühlt sich Willi an den Rand gedrängt.

meinerseits:
"lest Ihr nicht auch einmal meinen Kommentar, der ganz oben als erstes steht."

nu, da, der Willi, oben rechts als erstes:-======?Huch?
"Obwohl christlich erzogen, erntfernte i....",
hat mich wegen unreflexiver Formulierung abgeschreckt- Weil, entfernt, bedauernd---> einzige Möglichkeit mit bedingtem Interesse

Ich mache auch gerne weiter, hatte aber auch noch Eigeninteresse. Hast du schon auf jemanden geantwortet?

Ich hätte noch in Willi Referentialität zu kommentieren:
"Was Deine Distanz zum Glauben betrifft, so hat ja jeder sein eigenes Gottesbild.
Viele sprechen inzwischen von einer ?höheren Macht?",

ohne lakonisch werden zu wollen.

Depantheologisch und unorthodox, Iwi
Gespeichert
Rhini
Stammposter
****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 833


« Antworten #29 am: 10. April 2008, 23:26:40 »

Noch ein Zusatz, weil ich denke, dass ich zu einseitig bin:
Wenn jemand, der vielleicht vorher kein "gottefürchtiger" Mensch war, durch eine Situation zu Gott findet und darin Trost und Erfüllung erhält, dann sehe ich diese Sache auch wieder anders.

Tatsache, um auch wieder mal auf die Überschrift zu kommen, ist doch, dass ein Glaube uns den Trost, die seelische Unterstützung geben kann, denn wir woanders nicht (mehr) finden. In Glaube liegt Hoffnung!
Gute Nacht und träumt was schönes!
Rhini
Gespeichert
oba
Stammposter
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 359


« Antworten #30 am: 11. April 2008, 20:57:24 »

ihr lieben,

mag sein, das ich ein "schrecken" sein könnte, in meiner psyche und reaktionsmässig für viele auch in der religion.

in der schule, als ich noch schüler war, gab es das fach religion. dort wurde, wenn auch im schreiben, rechnen, naturkunde, turnen (welch blödes wort in der schweiz), die beste note bekundet.
die zweite bestnote gab es im singen. hurra, wenigstens dort war ein schüler einfach mal "klasse".

und was nützt es einem menschen, schüler, klein, "wenigsten" in religion und singen (halleluia), die bestnote zum ganzen anderen zu bekommen?
ich sag es: nichts. es ist einfach nichts wert. es ist, als würde man von dieter bohlen ein ok bekommen, in: "deutschland sucht den superstar".

wie immer, schweife ich ab, vom grundlegenden thema. ich spalte nun aber dieses thema:
psyche ist die eine sache. religion eine andere.

vielleicht will ich selber nicht psyche und religion im selben topf haben?

das könnte es sein. denn, für mich ist religion und psyche, auch im zusammenhang, sehr oft nicht im einklang.
denn, ich bin im stande, einem herr pfarrer, in die augen sehend, sagen zu können, dass er einfach ein........sorry, das schimpfwort ist mir grade nicht in die tastatur gefallen, zu sagen.

so passiert es mir auch bei einem polizist. politiker. einem bäcker. einer verkäuferin.

und "diese" note, von mir gegeben, ist einzustufen, wie etwa im zeugnis, das ich erhalten habe vom herr lehrer.

religion, sehr gut. singen, sehr gut. der rest? hier und dort noch verbesserungsfähig.

turnen? null. konnte nicht teilnehmen, da der schüler ein arztzeugnis beilegte. (scheint ein fauler drückeberger oder simulant zu sein, der einfach nicht gerne seinen "arsch" bewegen möchte).

he, ich habe auch in deutsch etwas verpasst: weis nicht, wie man "simulant" richtig schreibt!

eines, glaub mir das einfach jeder, weis ich, es tut weh, ein mensch zu sein, der es nur gerne hübsch freundlich haben möchte, aber immer und immer wieder merken zu müssen (fühlbar), wie unheimlich unwichtig er doch "ist".

da stellt sich die frage nach psyche und religion nicht mehr. da stellt sich nur noch die frage:
"vogel, willst du fressen und fliegen, oder willst du dich von einer katze auffressen lassen?"

und der vogel sagt, wenn er eine freche schnautze (schnabel) hat:
"he, ich bin kein katzenfutter. ich habe da einen freund, bello, der ist von beruf hund".

herje, wär ich doch besser als hund zur welt gekommen. dann müsste ich nur noch am boden schnuppern. müsste mir keine sorgen machen, wenn ich mal "verstopft" bin. meister mensch würde mir sofort eine "abfuhr" erteilen. vorne - oder hintenraus.

hauptsache, es erleichtert.

und?

noch fragen? befragt doch arzt oder diese, die in weisen schürzchen so tun, als wüssten sie, was "hämoroiden" sind.

diese "dinger" sind nicht sternschnuppen, wo, wenn sie mal platzen, man sich was wünschen dürfte. das sind diese dinger, die ganz hinten, ganz unten, zwicken und so tun, als wäre alles einfach "scheissegal".

und wenns juckt, salbe man sich einfach so richtig ein.

manchmal habe ich es so richtig satt. und statt, das ich es beende, erfreue ich noch jeden mit meinem sonnenuntergang.

hab ich nicht echt einen "flick" weg?

euer ober oba, :-)
Gespeichert
Iwi
Stammposter
****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 280



« Antworten #31 am: 18. Juni 2008, 06:09:06 »

oba, du bist echt einer zum Schlinge legen und sei es am Allerwertesten.
 Augen rollen
Ich kann mir keinen Vogel vorstellen, der so einfach einen Hund zum Freund nimmt, nur weil die Katze nicht versteht.
 calimero
Aber am Schluß, die Ärzte und das Salben... O ja, das ist greuelhaft!
Gruss von hier, Iwi.
das mit den Bestnoten habe ich graduell gegenüber den zweite bestnoten nicht kapiert!(?)
Gespeichert
Seiten: 1 [2]   Nach oben
Drucken
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.14 | SMF © 2006, Simple Machines LLC