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oba
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« am: 19. April 2008, 14:54:20 » |
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hallo ihr lieben
nun bin ich schon fast 5 monate ohne therapie unterwegs. "meine" therapie dauerte gerade mal unendlich scheinende 7 jahre lang. immer beim gleichen büsiater. büsi sind katzen, sind streicheltiere mit krallen. wie blumen, rosen, die genau so dornen tragen auf ihre art. wunderbare geschöpfe der natur. rosen, wie katzen.
schon viele haben mir in den 7 jahren geraten, wenn ich darüber erzählte, diesen arzt zu wechseln. aber es geht einfach nicht so "einfach". es entstand eine beziehung vom arzt zum patienten und umgekehrt. etwas sehr wichtiges, nachhaltiges habe ich gelernt in dieser zeit. mich zu öffnen, zu reden, über alles. bis in tiefe intimität. und so kann ich von "befreihung" reden, wenn ich diesen sehr wichtigen schritt geschafft habe. nur, dieser arzt brachte mich leider "noch" nicht auf die bahn, schiene, die ich anstrebe. denn "er" ist für mich ein "proviteur" meiner krankheit geblieben. er verdiente sich mit meinem "sein" sein geld. die grosse leistung meiner psyche habe ich mit arbeit meiner selbst, schlussentlich selber geleistet. nicht eine einzige "kohle, holter der aus dem feuer". so musste ich ihn verlassen. musste alleine weiter gehn.
"er" fehlt mir seit 5 monaten nicht. aber mir fehlt noch einiges, damit ich mich wieder gesund und glücklich fühlen könnte. es könnte sein, dass ich noch einmal versuche, eine therapie in anspruch zu nehmen. wobei ich mir überlege, ob es nun eine "ärtztin" sein sollte?
schreibt mir doch mal, m und w, welche erfahrungen ihr gemacht habt, betreffend des geschlechts von arzt und ärztin. würde mich, m, interessieren.
schreibt auch, ob es ganz gut ginge ohne "büsiater".
ich hege den verdacht, es braucht sie irgendwie im grunde gar nicht. es braucht eher gute menschen im umfeld. aber, was sind gute menschen für psychisch deformierte menschen?
und was sind freunde überhaupt?
mir fehlt da noch die eine oder andere antwort darauf.
grüsse, euer oba
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kiki
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« Antworten #1 am: 19. April 2008, 19:24:31 » |
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hallo oba,  ?.ob es mir besser gegangen wäre mit ? büsiater ? kann ich nicht mitteilen ,ich hatte nie einen (sprachliche schwierigkeit) ,ich hätte mich nie so ausdrücken/mitteilen können wie ich es wollte . Somit war ich selber mein therapeut , ob dies nun von vorteil war ?wie schon gesagt ,ich habe keine vergleichsmöglichkeit . aber die vielen berichte die ich hier zu lesen bekommen habe , machen mich doch ein wenig nachdenklich ?.. ich bin belastungen, reizen, einflüssen, behinderungen und einschränkungen aus vielerlei gründen ausgesetzt ? durch mein körper, mein denken, meine gefühle, meiner umwelt und auch durch meinen mitmenschen . jede form von selbsthilfe ist für mich sinnvoll und wichtig. ich habe für mich gute erfahrung mit selbsthilferatgeber aller art, die auf dem buchmarkt zu finden sind gemacht wenn man sein leben ohne therapeuten wieder in den griff bekommen will,ist es wirklich von vorteil , wenn die familie, freunde, kollegen und vielleicht eine selbsthilfegruppe, unterstützung gibt. grundlegend geht es doch immer nur um eins: ?die steigerung der lebensqualität? wenn man das wieder hinbekommt , ist es egal ob mit oder ohne therapeut. liebe grüße kiki
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Rhini
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« Antworten #2 am: 19. April 2008, 23:03:43 » |
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Hi, Oba Kiki hat natürlich recht, dass eine Selbsttherapie auch möglich ist, aber es kommt auf die schwere der Krankheit an. Wenn sie das Leben derart beeinträchtigt, dass man alleine nicht mehr klar kommt, wie soll man sich dann alleine therapieren???
Ob M oder W ist eigentlich keine Frage, weil es nur darauf ankommt, ob der therapeutische Ansatz für dich richtig ist und du mit der therapierenden Person klar kommst. Da ist es schon schwer genug, jemanden zu finden.
Bei all den Therapeuten und Psychologen, die ich kennengelernt habe, hat mir keiner sagen können, was ich tun muß, damit es mir besser geht. Allerdings hat der letzte, den ich hatte, es ernsthaft versucht, das mit mir herauszubekommen. Leider konnte ich trotz des Wissens kaum etwas davon umsetzen. Deshalb schreibe ich so oft von Eigenakzeptanz, weil ich daraus gehend mehr erreiche, als wenn ich mir etwas auferlege, was wieder in einem Disaster endet.
Ich weiß es nicht, aber mal so in den Raum geworfen, vielleicht brauchst du auch jemanden, der dir hilft zu erkennen, was du wirklich möchtest, wie du dir dein Leben vorstellst, und da bin ich wieder bei der Ruhe, wie du mit dir selbst in Einklang kommen kannst ohne dich immer durch das Außen so beeinflussen zu lassen. Ich denke, wenn man dem Thera sagen kann, was man möchte, dann kann er gezielter darauf eingehen. Allgemein gesehen reicht es nicht, zu sagen dass es einem nicht gut geht, mann müsste schon erwähnen, was einem weh tut...
Ich wünsch dir was und gute Nacht Rhini
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kiki
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« Antworten #3 am: 20. April 2008, 10:00:25 » |
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hallo rhini,
...........mein vorteil ,das ich bisher ohne therapeut ausgekommen bin ,liegt darin, das ich "gottseidank" nie in einer schweren depression gefallen bin . nur dadurch hatte ich wohl bisher die möglichkeit meine symptome immer wieder in griff zu bekommen .
.........die arbeit mit oder ohne eines therapeuten ,so glaube ich wenigstens, ist/kann immer nur so gut sein, wie der mensch sich mitteilen /sich öffnen kann ,auch wieviel er womöglich von der ganzen symptomatic versteht . warum soviele therapien nichts bringen.... muß ja irgendwo einen grund haben .
einen schönen sonntag wünscht kiki
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Rhini
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« Antworten #4 am: 20. April 2008, 11:51:11 » |
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Hallo, Kiki, Natürlich hast du recht, aber das gilt für alle psychosomatischen Erkrankungen. Therapien sind dann erfolgreich, wenn sich während der Therapie die Einstellung zur Lebenssituation oder diese selbst sich ändert. Dazu muss man in erster LInie für sich selbst erkennen, dass die meisten negativen Gedanken aus der Krankheit heraus entstehen und nicht als "normal" für die eigene Person gelten. So verfahre ich mit mir, weil ich sonst wirklich nur in der Ecke liegen würde und denken, das alles sinnlos ist... Manchmal sind die Gedanken dermaßen durcheinander, dass man garnicht weiß, wo man ansetzen kann oder soll. Ein guter Psychologe oder Therapeut wird durch geschicktes Fragen Ansätze finden und mit dem Patienten darüber sprechen; was ist und wie es sein könnte... Auch zu erkennen, welche Folgen gewisse Verhaltensmaßnahmen erbringen, kann in der Theorie behandelt werden. In der Verhaltenstherapie weden Lösungsvorschläge ausprobiert und besprochen. Oftmals ist das Problem die Ungeduld. Wenn ich Kopfschmerzen habe, nehme ich eine Tablette, die in kurzer Zeit hilft. Habe ich eine Erkältung, weiß ich, dass nach zehn Tagen alles wieder gut ist... Das gilt nicht für psychosomatische Erkrankungen. Da geht es eventuell erst mal noch schlechter, dann besser und vielleicht wieder schlechter... Es kann passieren, dass man sich "seinem Schicksal" ergibt und/oder die Hoffnung auf Besserung verliert. Dass man zu früh aus der Therapie geht, weil man "müde" ist oder denkt, das geht jetzt schon wieder. Es gibt Leute, die brauchen ihren Therapeuten ein Leben lang als Coatch, damit sie ihre Linie behalten können. Ich selbst habe mich früher mehrere Male aus Angst- und Depressionserkrankung ziehen können, ohne allerdings zu merken, dass mein Verhalten sich mit der Zeit verändert hat, so dass es eigentlich immer nur eine Frage der Zeit und der Umstände war, bis der nächste Zusammenbruch kam. Ich habe für übliche Erkrankungen wie zB Grippaler Infekt mehr als doppelt so lange gebraucht, um wieder auf die Beine zu kommen. Habe seit über dreißig Jahren mit Magenproblemen und Schmerzattakken sowie Kreislaufproblemen zu tun. Vieles ist und war psychosomatischer Natur und ich könnte mir noch heute in den Hintern beißen, dass ich nie auf die Idee kam, allen auf die Finger zu klopfen, bis ich genügend Hilfe erhalten hätte. Zumal ich weiß, dass es schon als Kind "Ausfallerscheinungen" gab. Nun ist es, wie es ist und ich versuche (zur Zeit) alleine klar zu kommen; kann zwar nicht mehr viel, aber es geht schon. Aber wenn ich das OK bekomme, gehe ich wieder zur Therapie, weil die Gespräche mit einem Außenstehenden andere Einsichten bringen und mir so helfen können. Fazit: seinen Weg muß sich jeder selbst suchen und auch gehen, aber es ist einfacher, wenn man nicht alleine laufen muß. Schwimmen habe ich von einem Schwimmlehrer und meinem Bruder gelernt. Heute kann ich alleine schwimmen, aber wenn eine große Welle kommt, bin ich froh, wenn jemand da ist, der mir aus dem Wasser hilft! Ich wünsche dir auch einen schonen Sonntag (bei uns scheint die Sonne!) Rhini
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oba
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« Antworten #5 am: 20. April 2008, 14:41:06 » |
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lieben dank für die antworten und die teilnahme meines eröffneten "gesprächs".
ein satz hat mich sehr betroffen:
dass man unterstützung haben sollte von familienmitglieder.
genau dort habe ich persönlich sehr wenig verständnis bekommen, als ich deklarierte, in eine ärztliche behandlung gehe, um mir helfen zu lassen und dadurch unterstützung zu meinem "sein" erhoffe.
von da an war ich als "spinner und krankhafter" abgestempelt für meine familie und mein "umfeld". und mit allem, was ich dann machte, wurde ich hinterfragt, ob es nun von einem "krankhaften spinner" kommt oder von mir selber.
als müsste man mich so richtig auseinander schlachten, mir die guten und schlechten sachen, einfach "auf den serziertisch" legen. als wäre ich ein toter, den man mal so richtig "ausschlachten" sollte.
und was fanden diese leute heraus? dass sie nur einfach "kapitulieren" müssen mit meinen innereien. und fazit war, dass sie meine "ausschlachtung" wie ein stück ungeniesbarem fleisch, in den nächst besten abfalleimer geworfen haben.
und ich, aufgeschlitzt, bis hin zum herz, darf nun mit der diagnose und der geöffneten wunde, weiter leben? aber nun bitte ohne meine leute, ohne freunde und erst recht mit worten wie:
"Unterlass es zukünftig mir und meiner Mutter weitere Mails zu senden. Ich will keinen Kontakt mehr mit Dir. Unterlass es einfach in jeder Weise! Ich hoffe, dass ich mich damit deutlich ausgedrückt habe!?!
ich muss wohl echt ein kranker mensch sein, wenn ich solche reaktionen erhalte?
und "mein" arzt, dieses arschloch, hat sich an mir dumm und dämlich verdient. aber mir nicht gesagt, ich solle es unterlassen, mich, ausser in der therapie, zu äussern.
denn, wer sich mal auf die knie begibt, wird erst recht von hinten gefickt.
man muss ja nicht zusehen, aber man wird es spüren. und es tut weh, ohne augenkontakt plötzlich jemanden von hinten in sich zu spüren.
für mich stellt sich die frage, warum sollte man klein beigeben, damit man dann auf den knien so richtig von hinten gefickt werden kann?
da stehe ich besser da, wenn ich an ort und stelle stehen bleibe. mich nicht bücke, nicht auf die knie gehe, verschlossen bleibe. und möglichst versuche, nie jemandem den hintern zum angriff preis gebe.
ja, ich wende mich. mein ziel ist der augenkontakt. aber ich lasse mir nicht ins gesicht lügen, gebe dafür meinen hintern hin. ich bleibe vor dem gesicht stehen, will in diese augen sehen, die mich von hinten ficken wollen.
und ich will in diese gesichter schlagen, die mich nur gerne von hinten sehen möchten. und diese "verlogenen" lächeln mir ins gesicht. ich lächle erst, wenn ich sie einfach über, neben, unter, und von hinten sehe.
dann drehe ich mich angewidert um, und gehe weg, von diesen. habe nichts gemacht. nicht mal erbrochen.
lass sie liegen. und hoffe, sie würden von eim panzer flachgewaltzt.
euer oba
(ich mach mir die hände nicht schmutzig, nur um diesem "abschaum" einhalt zu gebieten).
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Rhini
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« Antworten #6 am: 20. April 2008, 19:03:22 » |
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Lieber Oba, wohl dem, der jemanden als Schutz im Rücken hat! Gut, wenn Familie zu einem steht, doch da müssen sie erst einmal verstehen lernen. Viele Menschen sind, nicht nur in dieser Krankheit, nicht dazu bereit, weil es Mühe macht. Es als "Spinnerei" abzutun??? Wenn du Krebs hättest, würden alle um dein Bett stehen und dich bemitleiden, weil alles so schlimm ist, die Glatze, die eingefallenen Wangen und die Augenringe... aber wer will schon einen Spinner in der Familie oder als Freund; der könnte ja noch Erwartungen haben, das man ihm helfe... Macht doch Arbeit! Und ich verstehe, warum du diese Falschheit ablehnst, am liebsten im nächsten Splätter-Film die Hauptrolle spielen würdest, bei so viel Verarsche! Ich bin sehr feinfühlig geworden in all den Jahren, wittere den Unbill auf tausend Meilen, sehe Betrug an der Nasenspitze... Und denke dann bei mir, klar meint sie es gut, war nie ich, kann deshalb meine Gehirnwindungen nicht nachvollziehen... Und gehe hin, höre mir an, was alles "gut" für mich wäre und versuche, ihr zum Gefallen, ihr auch noch recht zu geben. Bin ich aus der Türe, bin ich eigentlich traurig, weil sie es wieder nicht geschafft hat, mich in den Arm zu nehmen, mir zu sagen, dass sie mich lieb hat, auch wenn sie mich nicht versteht... wie hätte das so manches Mal trösten und helfen können! (Und diese Frau, meine Mutter, hat vor vielen Jahren gesagt, sie hätte keine Tochter mehr und wenn mein Vater weiter zu mir hielte, würde sie sich scheiden lassen) Dein Therapeut hat an dir sein gelerntes nicht anwenden können, mehr nicht! Die Entscheidung, jahrelang bei ihm zu bleiben, hat nicht er getroffen, sondern du, "mein" lieber Oba! Wenn du in einen Blumenladen gehst, weil du Rosen kaufen möchtest, und es sind nur Tulpen da, nimmst du sie dann als Alternative oder gehst du zum nächsten Blumenladen? Noch eine Frage, die du nicht beantworten musst, aber fühlst du dich durch die Leute deiner Umwelt erniedrigt und gedemütigt? Kam mir nur so in den Sinn, weil du diese sexuelle Spielart als Negativ dargestellt hast. (Kenne ich auch aus Filmen, zB Knast, dass Männer Männer damit gefügig machen, aber frag mal zwei Schwule, oder allgemein jemanden, der drauf steht)... Alles hat zwei seiten und man sollte sich beide Seiten ansehen, bevor man ein Urteil fällt! Ich wünsch dir was Rhini
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kiki
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« Antworten #7 am: 20. April 2008, 19:27:21 » |
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..............ja das wäre der idealfall jemanden aus der familie oder einen wirklichen freund im rücken zu haben wenn es einen schlecht geht . ich kenne dies leider auch nicht , oba ,habe niemanden aus meiner umgebung der mir den rücken stärkt ,darum wäre auch dies bei mir von vorteil.ich habe IHNEN nie erzählt wie schlecht es mir ging ,weil ich wußte SIE hätten mich nie verstanden .SIE wissen auch heute kaum von meinen symptomen ,mir reichen die bemerkungen wenn SIE mitbekommen das ich mal wieder bei einem arzt war um einfach abschecken zu lassen ob es auch diesesmal wieder psychosomatische probleme sind . oba ,irgendwie beneide ich dich ,das du deinen frußt so stark ausdrücken kannst das es bis spanien spürbar ist .
liebe grüße kiki
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Fridolin
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« Antworten #8 am: 21. April 2008, 07:15:09 » |
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Hi an Oba Ob der Psychiater männlich oder weiblich ist, spielt keine große Rolle. Wichtig ist, stimmt die "Chemie", bildet sich ein Vertrauensverhältnis, wo ich mich ohne Scham öffnen kann und über meine innersten Gefühle reden kann. Außerdem habe ich gerade ein Bild in meinen Kopf, betrifft Psychiater und Patient: Ein Ruderboot auf See. Der Patient arbeitet und rudert und hinter ihm sitzt der Psychiater und teilt ihm Takt, Geschwindigkeit und Richtung durch eine Sprechtüte mit. Zu der Unterstützung von Familienmitglieder glaube ich, es wäre natürlich angenehm, wenn es jemanden gäbe, der mich versteht. Früher war dieser Wunsch viel stärker und ich habe viel Energie vergeudet, um Verständnis zu erhalten. Das gleiche war mit meiner Vergangenheit, meiner Kindheit in einer destruktiven Familie. Heute habe ich die Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit aufgegeben , denn fast alle Menschen geben das Beste, das sie zu dieser Zeit kennen und glauben. So nutze ich heute alle Energie für mich, zum Überwinden meiner Probs. Viel Kraft und Energie
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Fridolin Steinpalme
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oba
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« Antworten #9 am: 21. April 2008, 18:46:16 » |
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lieben dank
es tut mir gut, mal nicht "nur" von herzen mitfühlend, einen beitrag eines anderen zu beantworten (auf meine art).
zur zeit bin ich so ziemlich, nicht nur in spanien, sondern einmal mehr im "pfefferland".
und ich möchte nur noch speisen essen, die brennen, feuern und so richtig nur meine zunge, meinen gaumen verbrennen. dann mit feuer im magen und darm leide, mich nicht im bett mehr richtig drehen kann. dieses feuer einfach in mir zu haben. und keine chance habe, es wieder in der nacht raus zu bekommen. im radio läuft grad ein sanfter song. alles ist von sternen und liebe beschrieben. aber ich verbrenne in mir. hab mit appetit in mich ge"fressen", was mir nicht gut tun kann.
nun liege ich wach um halb drei. es ist nacht. es ist nur noch mein "jogurth" im kühlschrank. dieses kühle süsse bakterium, dass mir den magen etwas löschen kann. dann überstehe ich diese nacht. in den zwei stunden, in denen ich kämpfe mit meinen gedanken, möchte ich meinem arzt einen brief schreiben. ihm sagen, wiso "er" nur gerade 45 minuten hat, für mich.
dann tut mir dieses arschloch leid. weil ich so viele andere sehen, die noch "verrückter" sind, als ich. die "arme sau" verdient sein geld zu recht. aber, kann er jedem gerecht werden?
und müsste er es insbesondere bei mir?
ich glaube, ich habe ihm einen gefallen gemacht, die therapie zu beenden.
mir aber habe ich durch mein "scheiss-mitleid" wieder mal geschadet. habe einmal mehr, an andere gedacht, statt an mich.
ich könnte mich im grunde ohrfeigen, dass ich immer lieber die anderen sehr gerne glücklich haben möchte, bevor ich mich selber. denke, ich sollte an mich denken. aber dann habe ich immer mitleid. nicht mit mir. nein, mit allen anderen zuerst. und wenn ich mal so richtig fauche, wie ein angeschossener tiger, tut es mir hinter weh. wollte doch nicht, dass ich nun einfach gestreichelt werde. wollte doch nur, dass es gesehen wird, dass ich kein "raubtier" bin.
wollte auch nie, dass ich jemandem den platz weg nehme. stehe dann aber hinten an. und in der warteschlange fühle ich mich plötzlich gut. geh dann. alles, was ich erkämpft habe, lasse ich. stelle mich dann wieder, wie ein anfänger in die reihe. zuhinterst.
und kaum habe ich jemanden hinter mir, flüchte ich nach vorne.
aber nie, bis ich wirklich ganz vorne bin. mir tun diese leid, die auf dem zweiten platz sind. so flüchte ich noch bevor ich gewonnen habe. nur, damit dieser hinter mir es schafft.
dann aber, verfluche ich mich. weil ich mir mein recht nicht bis zum sieg "gekrallt" habe.
eines tages schaff ich es. warscheinlich dann, wenn ich im sarg bin. und dort bitte, möchte ich keinem anderen platz machen. denn dort möchte ich nur noch mich haben.
aber ich glaube, noch dort würde ich meinen sarg opfern, damit einer vor mir gehen darf.
euer oba
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Rhini
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« Antworten #10 am: 21. April 2008, 21:34:15 » |
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Hi Oba, Bin recht froh, dass du es doch nicht lassen konntest, wenigstens noch mal "vorbei zu schauen". Klar sind wir Opfer unserer eigenen Rücksicht, unseres Wohlwollens den Anderen gegenüber. Können nicht nein sagen, wenn uns jemand so elendich entgegenblickt und merken oft genug nicht einmal, dass wir uns selbst zerfleischen. Wie oft habe ich im Keller geheult, weil ich schon wieder ganz alleine war mit den schweren Kisten oder den Sachen für unser Hobby... ich mach das schon, ich kann ja noch... aber nee, das war doch viel zu viel. Und warum??? Weil ich niemanden belästigen wollte, mit mir und meinen Kisten!!! Selbsr Schuld, kann ich nur sagen! Dein Thera ist Vergangenheit, du weißt es, aber weil du im Moment (oder eben schon länger) leidest, brauchst du jemanden, bei dem du dich darüber beschweren kannst. Kann ich verstehen, irgendwohin muß die Scheiße ja! Aber schau dich mal um, bei den wenigen, die noch hier sind, aber wir sind noch hier, auch für dich! Nicht, weil wir vor dir in die Schlange wollen oder dich aus deinem Sarg kippen wollen, sondern weil wir dich so akzeptieren, wie du bist! Ja sogar mögen, was du uns vermittelst. Und wennes Leute gibt, die alles besser wissen, aber nicht in unserer Haut leben müssen, lasse sie doch schwafeln.
Klar schreiben wir nur, kaum von Bedeutung, aber wir tun es nicht, um uns zu profelieren (ich jedenfalls nicht!), sondern um uns gegenseitig an unseren Erfahrungen teilhaben zu lassen und, gerade durch dich, auch ein wenig Normalität aufkommen zu lassen. Klar kannst du gehen, wann immer du willst, wohin immer du willst, in der Versenkung verschwinden und ... nee, das schreibe ich jetzt doch lieber nicht! Du regst mich auf, lieber Oba! Und soll ich dir mal etwas sagen: Ich finde das gut! Bist mir nicht mehr egal und das zeigt mir, das es Menschen gibt, die mich noch interressieren, vor denen ich keine Angst habe! Nun bringst du mich auch noch durcheinander; danke schön!...und ich freue mich aufs Nächste Mal! Liebe Grüße Rhini
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oba
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« Antworten #11 am: 22. April 2008, 19:52:10 » |
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liebe rhini
nicht nur du kommst "durcheinander" mit mir. die meisten, die ich kenne, wissen nie, ob ich einen witz erzähle, oder ob es nun doch ganz ehrlich etwas aus dem leben ist.
ich mische es. tue so, als ob nun ein witz kommt, aber sage gerade einen sehr tief empfundenen satz. unbedacht sage ich sehr selten etwas. jedoch, da ich mich wie ein chamäleon in der farbe ändere, macht es allen mühe, mich als "mich" erfassen zu können. aber wollen sie es überhaupt? sind sie nicht durchaus zufrieden, dass da einer ist, der etwas "sturm" und action bringt? nur grad für den moment, wo sonst alles einschlafen würden?
wie gerne ist man bereit, zu "konsumieren". einfach etwas geboten zu bekommen, ohne etwas mehr dazu tun zu müssen, als einfach "da" zu sein.
hinterher wird mir auf die schulter geklopft, mir gezeigt, dass ich die ganze sauce etwas "gewürzt" habe. aber das wars dann.
der "clown" schminkt sich ab und ist dann wieder einer, wie jeder andere.
liebe rhini, wenn du so zwischen deinen "kisten" sitzt, weinst, dann setze ich mich dazu. im keller, wo keiner es sieht. schüchtern nehme ich nur deine hand. und weine ebenso bittere tränen.
nur dort.
für mich aber gilt es, mein weiteres leben nun ganz neu wieder in angriff zu nehmen. und zwar mein leben. ich bin "hängen" geblieben bei meiner ersten, wahren liebe zu einer frau. ich habe versucht, sie mal zu treffen. sie hat in keinster weise zugelassen, ein einziges gespräch mit mir zu führen. nach einem brief, kam nichts. auf einen telefonanruf schickte sie die jüngere schwester ans telefon. ich verabredete mich mit ihr. (nicht der schwester). in einem brief lud ich sie ein, mich zu treffen.
damit wir, auge in auge, reden könnten. (denn, es war sehr wichtig, verstehn zu können).
sie kam nicht. bestätigte auch nicht, das sie kommen würde.
und so habe ich dann verstanden, nicht "wünschen" oder "wollen" zu dürfen. sondern einfach nur "hoffen" zu können, das ich "wünsche" und "möchte".
ich habe mich so langsam in ein bett gelegt, müde, ohne wünsche und hoffnungen. bin ein junge geblieben. treffe ich eine "erwachsene" frau in meinem alter, die mir sagt, was ihr so alles den bach hinunter ging, könnte ich sie lieben. aber die "zuckt" zusammen, wenn ich nur den arm um sie lege.
mit so einer partnerin lebe ich zusammen. sie "zuckt(te)" immer zusammen, wenn ich nur den arm um sie gelegt habe. wir sind noch heute zusammen. es ist eine "zweckgemeinschaft".
so habe ich doch noch eine frau gefunden. sie mich. ich liebe sie. aber ich hätte mir gewünscht, "meine" frau, für mich zu finden.
das ist mir nicht gelungen. und ich glaube, die psychiater verdienen sich mit "diesem" problem eine goldene nase. sagen würde es ein arzt dem patienten nie. jeder würde sich ja den ast absägen, wenn er es zugeben würde.
ich glaube nicht mehr an eine "lösung" meines problems. denn ich bin der sache müde geworden. und ich werde mit jedem tag müder. verstehend zu machen, dass ich "unbefriedigt" einfach älter geworden bin.
pissen kann ich noch. von prostata will ich nichts wissen. aber ansonsten werde ich weiterhin ein ganz "normaler" mann bleiben. egal, wie hübsch doch frauen sind, für mich. (he, nicht urteilen, ich bin noch ein ganz hübscher, hab halt nur langsam ne glatze, smile). (oder doch langsam ein echter psychischer fleck weg?)
oba
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Rhini
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« Antworten #12 am: 22. April 2008, 20:56:55 » |
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He, Oba, komm doch mal rüber, ein bischen Näher nur... Nee, schon gut, ich habe doch in meinem Denken ziemlich recht, dass du eben nicht nur als unser Kasper oder Themenbringer hier bist... habe es immer gewußt! Und wenn du schon meinen letzten Satz so nimmst, wie er steht, lies ihn ganz! Hab ja gesagt, dass wir uns nie treffen werden, warum auch, aber trotzdem bist du mir näher als so manch anderer hier, fast so wie ein Bruder im Geiste oder irgend so eine Redensart, such dir etwas aus. Ich kenne dieses Hin und Her von Gefühlen, habe selbst 15 Jahre in einer Zweckgemeinschaft verbracht und erst mit 42 meinen Partner kennen gelernt. Vielleicht wirds dich nicht wundern, wenn ich dir schreibe, dass er eigentlich keine Chance bei mir hatte... weil ich mir eine Partnerschaft mit Liebe und allem Drum und Dran garnicht mehr vorstellen konnte. Eben irgendwie schon ziemlich versaut für das ganz normale Leben! Ich gebe dir keine Hoffnung, keine Weisheit, aber habe eine Idee: vielleicht, wenn du es schaffst, dir selbst zuzuhören, vielleicht schaffen es dann auch andere. Manchmal ist man sich selbst der größte Feind.
Blöder Satz, was jetzt kommt, aber doch irgendwie wahr: Wenn man neu beginnen möchte, sollte man vorher wissen, was am Alten verkehrt war. Ich fange nicht von vorne an, sondern versuche (sehr schwer) die falschen Ansätze von früher nicht zu wiederholen. Hinschauen und begreifen, was ich eigentlich will. Und wenn ich jemanden mag, darf ich es sagen! Derjenige kann sich doch selbst entscheiden, ob er/sie es annimmt oder nicht. (Und so, mit meinem versteckten Ziegenfuß aufstampfend, sage ich dann, die werden schon sehen, was sie verpassen - zwinker)
Machs gut und ich hoffe wirklich, dass du mich noch öfter durcheinander bringst!
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