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Autor Thema: Was bereitet uns Angst?  (Gelesen 1114 mal)
Chrisie
Juniormember
**
Beiträge: 27


« am: 07. Mai 2008, 00:58:42 »

Für was hat man am meisten angst?
Das wissen wir manchmal nicht, wir denken das die dingen die so offensichtlich sind, sind die der uns angst macht, aber ist das so? Glaub ich weniger.
Wir benutzen immer das äußerliche um unsere inner angst ab zudecken, aber ist das korrekt? Ich glaube es  für uns nur einfacher ist.
Aber haben wir uns je mit unsere innere angst beschäftigt? Ich  glaube wenige
Was bereitet uns dann, der meisten angst:?
zur Leben oder zum sterben,?
 Zu überleben oder was zu erleben,?
zum schlaffen oder wachsein,?
zum Traumen oder Albträume zu haben,?
Augen zu oder auf,?
für die schmerzen oder die dingen die  schmerzen bereitet,?
dazu zu stehen oder davon weg laufen,?
in ein Zug zu sitzen der nach nirgendwo fährt, ganz allein als Passagier,?
den Gedanken zu versagen, oder
die Gedanken das es zu ende geht?
Ich weiß es nicht.
 
Gespeichert
kiki
Stammposter
****
Beiträge: 303


« Antworten #1 am: 07. Mai 2008, 10:20:17 »

hallo Chrisie,

.............habe dieses  gelesen ,(ich selber kann im mom nicht viel schreiben ,aber dies kämen meinen worten nah .)

Neue Welten zu entdecken wird dir nicht nur Glück und Erkenntnis, sondern auch Angst und Kummer bringen. Wie willst du das Glück wertschätzen, wenn du nicht weißt, was Kummer ist?
Wie willst du Erkenntnis gewinnen, wenn du dich deinen Ängsten nicht stellst? Letztlich liegt die große Herausforderung des Lebens darin, die Grenzen in dir selbst zu überwinden und so weit zu gehen, wie du dir niemals hättest träumen lassen


 Dies drückt in wenigen Worten aus, wie wichtig die Angst ist.

Das Wort "Angst" hat seine Wurzeln in der "Enge": eine Lage, Situation spitzt sich zu, wird lebensbedrohlich oder ausweglos - zumindest erscheint es dem Betroffenen so.
Angst ist ein überlebenswichtiges Gefühl. Sie ist ein Wegweiser, und erleichtert uns Situationen zu bewältigen, in denen wir uns noch nicht ganz "sicher" fühlen.
Angstfreiheit wäre kein erstrebenswerter Zustand, weil uns wichtige Signale für unsere Weiterentwicklung fehlen. Wir würden auf Gefahren nicht mit der notwendigen Aufmerksamkeit reagieren.
Es gibt viele Arten der Angst und Furcht: Angst um das Leben, Zukunftsangst, Höhenangst, Platzangst, Prüfungsangst, Lebensangst, Leistungsangst, Todesangst, Verfolgungsangst, soziale Angst - wie Verlegenheit, Schüchternheit, Scham, Publikumsangst und viele mehr.

angst wird von mensch zu mensch unterschiedlich gefühlt.

Ob der Umgang mit Angst nun vererbbar oder übernommene Verhaltensmuster der Eltern und Großeltern sind, ist nicht erwiesen. Ängstliches Verhalten, und der Umgang mit Angst wird auf jeden Fall an die Nachfolgegenerationen weitergegeben.
Deshalb ist es wichtig mehr Kompetenz im Umgang mit der Angst zu entwickeln.
Es ist hilfreich neue (korrigierende) emotionale Erfahrungen, die eine "Neuverdrahtung" der Nervenzellen im Gehirn fördern, zu durchleben. Und diese positiven Erfahrungen immer wieder neu zu spüren.
Unsere Angst vor Veränderungen im Leben ist ganz normal. Wir müssen uns mit etwas bis dahin Unbekannten auseinandersetzen. Das Neue wirkt auf uns bedrohlich, in manchen Fällen sogar Lebensbedrohlich, weil wir nicht einschätzen können mit welchen Gefahren das Neue verbunden ist. Darum ist es wichtig die Angst zu spüren, aber trotzdem den mutigen Schritt ins Ungewisse zu wagen
  Alles was wir nicht kennen macht uns Angst. Es bedroht womöglich unser Überleben.
Wir wissen nicht genau was kommt auf uns zu, was kann passieren.
Es ist schwer eine neue Situation einzuschätzen. Wir müssen lernen damit umzugehen. Oft bleibt uns nur die Möglichkeit das Risiko einzugehen und loszulegen
.
Die Dinge entwickeln sich aber oft nicht so wie wir es gerne hätten. Wir erleben häufig bei Veränderungen erstmal das krasse Gegenteil von dem was wir erreichen wollen. Diese Situationen gehören zum Prozess dazu. Es ist wichtig sie auszuhalten. Die Verbindung zu dem was wir wollen muss gehalten werden.

das ist eine sehr kritische phase in veränderungsprozessen und lässt so manchen  scheitern. jetzt ist durchhaltevermögen, kraft und zuversicht gefordert.

ich wünsche dir durchhaltevermögen,kraft und zuversicht.

lg kiki

Gespeichert

...was DU denkst .geschied....
Rhini
Stammposter
****
Beiträge: 833


« Antworten #2 am: 07. Mai 2008, 11:19:42 »

Angst! Angst?
Ja, Kiki, alles richtig, was du schreibst, ich sage mal, vernünftig betrachtet ist es so. Und doch, es gibt viele (mich eingeschlossen) die von einem irrealen Gefühl der Angst täglich überwältigt werden. Ich komme mit Vernunft nicht dagegen an, denn ich kann sie nicht greifen oder begreifen. Ich kann nicht sagen, dass "Draußen" mich ängstigt, weil... Busfahren, oder das klingelnde Telefon... Blödsinn, davor Angst zu haben! Aber es ist vorhanden und es hat nichts mit irgendwelchen Veränderungen zu tun.
Wenn ich Zahnschmerzen habe, so richtige dolle, die über Tage gehen, könnte ich zum Zahnarzt gehen, mr eine Spritze geben lassen und ihn ganz in Ruhe den kranken Zahn reparieren lassen. LOgischer Ablauf; aber es geht nicht!
Ich denke, eine Angststörung ist nicht mit normalen Ängsten zu vergleichen (dass sie vielleicht nur ein wenig stärker empfunden werden) sondern eben oft nicht nachvollziebar. Wenn ich aber nicht verstehe, warum und wovor ich Angst habe, kann ich dem nicht mit Logik begegnen. Ich habe für mich festgestellt, dass ich mich angstbelasteten Situationen immer wieder ausgesetzt habe, mit der geistigen Feststellung, dass nichts passiert ist, der Körper aber immer erneut mit diesen Panickgefühlen reagiert. Irgendwann beginnt das Vermeidungsverhalten und an den Dingen, Situationen, die vermieden werden kann ich sehen, wovor ich Angst habe. Allerdings nur oberflächlich, denn wenn ich mich bewußt diesen Situationen aussetze, ändert die wieder nichts.
Man kann natürlich vieles trainieren und dabei immer wieder feststellen, dass nichts passiert. aber wenn diese Gefühle über Jahre hinweg erhalten bleiben... Dann frage ich mich ernsthaft, wie lange ich durchhalten soll?
Ich habe begonnen, meine Angst zu akzeptieren, auch wenn es mir oft genug beschissen dabei geht. Sie behindert mich extrem, aber ich suche Schlupflöcher. Ich warte  nicht mehr darauf, dass sich etwas ändert, lauere nicht, ob es mir mal besser geht. Sollte ich irgendwann feststellen, dass ich dieses Gefühl nicht mehr habe, freue ich mich!
Ich denke, dass Angst ein Gefühl ist, genau wie Liebe oder Hass, welches kommt und geht oder, im Extremfall bleibt für eine lange Zeit. Ich kann zwar versuchen, meine Gefühle zu ignorieren, sie zu verdrängen... aber weg sind sie deshalb noch lange nicht!
So sehe ich das!
Rhini
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