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Angstnetz Forum
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Autor Thema: Wie mit der Angst arbeiten?  (Gelesen 1792 mal)
lola-123
Beginner
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Beiträge: 1


« am: 21. Mai 2008, 19:38:39 »

Hallo,

ich bin neu hier.
Ich habe seit Dezember letzten jahres Panikattacken, nachdem bei mir eine 2. Leitung am AV- Knoten festgestellt wurde die immer wieder zu tachykarden herzrhythmusstörungen führt.

Jeden tag mindestens einmal denke ich ich sterbe, falle gleich um, keiner findet mich usw.- halt alles was so dazu gehört...

Meine frage an Euch- wie geht ihr damit um wenn ihr an eurem Arbeitsplatz seid?
Man hat Verpflichtungen und Verantwortung.
In solchen Phasen, möchte ich einfach nur noch weg...das geht aber nicht, geht schon aber die Kollegen bedanken sich irgendwann.

Freue mich über Tipps und Anregungen.

Lola
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dobi2602
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Beiträge: 129


« Antworten #1 am: 21. Mai 2008, 22:16:39 »

 :)hallo lola,auch ich habe das schon bald 2 jahre.zu anfangs hatte ich angst zur arbeit zu gehen.nicht mal mehr raus wollte ich,den ständi g hatte ich angst vor der angst....irgendwann raffte ich mich auf und ging mit zwang wieder raus,auch zu meiner arbeit,aber siehe da wenn ich dort völlig abgelenkt bin von der arbeit etc. geht es mir völlig normal....ich bekomme diese pa jetzt meistens in der ruhephase oder wenn ich ständig auf meinen körper achte. auch eine selbsthilfegruppe hat mir sehr geholfen... ganz liebe grüsse doris Smiley
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liebe grüsse doris
maki2912
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Beiträge: 49


« Antworten #2 am: 27. August 2008, 11:43:06 »

Hallo Lola,

schön daß Du hierher gefunden hast.
Es geht mir genau so, hab ich auch schon ein paarmal geschrieben in diesem Forum.
Die Gedanken sind bei der ganzen Erkrankung glaube ich das schlimmste. Sich immer ausmalen was ist, wenn...
Auf der Arbeit hilft am besten ablenken, also ARBEITEN, versuch Dich wirklich ganz und gar auf das zu konzentrieren, was Du gerade tust. ich merke immer, das das hilft. Wenn Kollegen da sind, kann man sich nicht mal eben so fallen lassen als wenn man allein im Büro sitzt. Das ist bei mir der Fall und es ist nicht hilfreich. Bin immer froh, wenn die Außendienstler angetrödelt kommen und ich mich zusammenreissen muss.  Blinzeln
Das schwere ist bei mir wie Dobi2602 sagt, zuhause, in Ruhephasen, die Gedanken nicht ins Bodenlose abschweifen zu lassen, denn zuhause kann man heulen, sich richtig in Selbstmitleid ergehen... ich werde oft nachts wach, wenn mein Herz schneller als normal schlägt und dann kommt die Angst. Ich sage mir dann, das noch nie was passiert ist, aber so ganz habe ich mich noch nicht überzeugt. Das übe ich noch.

Ganz lieber Gruß und viel Kraft....Marion

P.S.: möchtest Du mal schreiben, wie die Diagnose gestellt wurde und ob Du Medikamente dagegen nimmst o.ä.?
 
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dobi2602
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Beiträge: 129


« Antworten #3 am: 20. September 2008, 18:40:53 »

 :)hallo ,ich wollte mich nochmal an dich wenden... denn vielleicht hat auch bei dir deine panikattacken eine ursache....

bei mir wurde vor 5 wochen hashimoto festgestellt...das ist eine chronische entzündung der schilddrüse- eine autoimmunerkrankung...bei der die blutwerte sehr lange im norm bleiben,aber sie alle möglichen symptome etc. macht.
nur durch einen arztwechsel und weil es mir da ganz schlecht ging...erkannte man das.
hashimoto ist leider erst spät erkennbar...aber eine sono oder ein antikörpertest im blut auf tpo.,bringt licht ins dunkel---

meine angst etc...weiss ich das  sie doch eine organische ursache hatte....

leider müssen leute die dies haben...einen langen pychischen weg gehen,bei mir 2 jahre...aber wie ich jetzt weiss viele viele noch länger...
wenn du dir auch nicht wirklich diese panikattacken erklären kannst,lass dich darauf testen...liebe grüsse doris
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liebe grüsse doris
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