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Ssasu
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« Antworten #3 am: 26. August 2008, 18:11:00 » |
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Hey Zora,
merkt er denn, dass er mit seinem Verhalten aneckt? Oder ist ihm das ziemlich wurscht? Es gibt nämlich auch "einfach nur" soziales Kompetenztraining für Kids. Da geht es um ganz normale Alltagssituationen, die gespielt und teils auf Video aufgenommen und durchgesprochen werden. Z.B. er bekommt ein Geschenk... was ist dann angebracht? Und die (Klein-) Gruppe überlegt, Danke sagen auf alle Fälle, vielleicht noch, dass man sich freut,... Grundlagen. Dann probiert das jeder mal mit einem Gegenüber aus und alle sehen, ob es vielleicht noch Tips gibt, wie das besser rüber kommen könnte. Wenn er für so was motiviert ist, hätte er schon mal eingeübte Sätze und Verhaltensweisen, um ihm das Leben ein bisschen leichter zu machen. Ich weiß nicht, ob es so ein Angebot mit nur Aspergerkindern gibt, das wäre dann vielleicht noch leichter, weil er weiß, die anderen haben da auch Probleme.
Gleich stationär wohin, hmm... mit welchem Ziel? Einfach nur weil er ne Diagnose abbekommen hat heißt das nicht gleich er muß für Wochen wo hin. Stundenweise für nen Kurs, vielleicht auch Tage in den Ferien, dass es so was wie ein Tagesklinikangebot für ihn gibt. Grade wenn du auch noch Angst um ihn hast würde ich schon drauf achten, dass es euch beiden gut geht, egal, was er dann letztlich macht.
Asperger ist ja keine Behinderung in dem Sinne, dass es ihn von Aktivitäten ausschließen muss. Im Geo war mal ein schöner Artikel über eine Ärztin mit Autismus und wie sie vorher bestehende Defizite inzwischen ausgleichen gelernt hat. Nur weil er bestimmte Dinge grade nicht so mitbekommt (z.B. Körpersprache oder Intonation bei anderen) ganz viel davon läßt sich üben oder er findet andere Wege, sich zu helfen. Vielleicht hilft das gegen die Angst, dass etwas "schief laufen" könnte. Liebe Grüße, Ssasu
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