peanuts
Juniormember
 
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« Antworten #4 am: 26. Januar 2009, 13:28:34 » |
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Hallo zusammen,
ja das alles kann ich gut nachvollziehen, wei es mir ähnlich ergeht:
Nach ca. 6-9 Monaten mit relativ wenig Medikamenten, geht es mir seit Herbst 08 wieder schlechter. Ich hab daher wieder Therapiestunden beantragt. Es wurden mir 1o Std. genehmigt, was mich überhaupt freut, denn in 2008 hab ich garkeine Stunden bekommen mit der Begründung, ich sei "austherapiert" - so zumindest der Gutachter der PKV ! Das war vielleicht ein Schlag.........
Auch meine Neurologin hat Anfang 2008 die Praxis gewechselt u. ist in eine Klinik gegangen, dann hatte ich in 2008 weder Therapeutin noch Neurologin ! Aber es ging mir relativ gut und in der Neurologie-Praxis hat man mir immer die Medikamente verschrieben, wenn ich welche wollte.
Zwar hab ich jetzt Thearpie-Stunden genehmigt bekommen, aber meine Therapeutin ist derzeit und bis auf weiteres voll ausgebucht ! Sch......
Und die Vorstellung, nun zu einem fremden neuen Therapeuten/tin gehen zu müssen UND meine ganze Depressions-Karriere wieder neu zu erzählen......... nein, das schaffe ich nicht. Die Vorstelung alleine dreht mir den Magen um. Es wundert mich selber, daß mich die üblen Mobbing-Szenen auch heute noch nach rd. 3 Jahren immer noch so aufregen...... hätt ich nicht gedacht !
Hab mich daher "in meiner Not" an ein Selbsthilfezentrum in München gewand und hatte Glück: Seit Jan. d.J. haben sie eine neue Selbsthilfegruppe "Depressionen" gegründet. Ich hatte zuerst ganz schön Bammel......... aber meine Hausärztin meinte, ich müsse unbedingt hingehen, denn sonst könnte mir die DRV ggf. vorwerfen, ich würde nichts gegen meine Krankheit tun ! (Ja wie soll ich denn, wenn der Gutachter der PKV meint, ich wär austherapiert ?, und andererseits ist ja gerade mangelnde Motivation eines der Krankheitszeichen !)
Jetzt hab ich die erste Stunde hinter mir und es war garnicht so schlimm wie befürchtet: Personen bunt gemischt...... man muß nichts sagen , wenn man nicht will. Die "Leiterin" ist/war selber betroffen, insofern wird die Gruppe nicht "geleitet", was sehr angenehm ist. Und weil es außer mir noch andere Personen gibt, bin ich nicht gezwungen (wie in der Einzeltherapie) sofort und alles zu erzählen ! Das ist mir sehr angenehm, ich kann dann meine "Geschichten" dosiert vorbringen, je nachdem, wie ich mich gerade fühle. Und das empfinde ich schon als großen Vorteil.
Bei mir steht erst im Herbst eine Rentenverlängerung an, aber ich gehe davon aus, daß die DRV mir demnächst einen Verlängerungsantrag zusenden wird u. dann geht die Rennerei wieder los. Mir graut........
Also ich kann bisher über Selbsthilfegruppen nur Positives berichten und es durchaus als vorübergehenden Ersatz zur Einzeltherapie ansehen u. empfehlen.
Liebe Grüsse
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