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Autor Thema: Angst beim Autofahren  (Gelesen 2338 mal)
lillebamsen
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« am: 29. November 2008, 23:52:53 »

Hallo alle zusammen!

Ich weiß leider nicht ob ich hier in der richtigen Abteilung bin. Bin heute zum ersten mal hier ! Aber leider nicht ohne Grund Traurig

Habe mein Führeschein schon seit ca.10 Jahren und bin immer sehr gerne Auto gefahren. Und muss auch von meiner Arbeit aus viel Auto fahren.
Vor 4 Wochen hatte ich einen Autounfall(mein erster). Auf der Autobahn lag Schnee und ich bin sehr vorsichtig gefahren  und auf einmal hat sich mein Auto gedreht und alle Autos konnten bremsen bis auf ein LKW Fahrer der ist mir direkt reingefahren. Ich habe eine Gehirnerschütterung und Schädel Hirn Trauma und ein paar blaue Flecken abbekommen. Gott sei dank ist nicht mehr passiert. Das reicht aber auch habe immer noch mit der Gehirnerschütterung zu kämpfen. Mein Auto war bis gestern in der Werkstatt und wurde wie neu gemacht.
(Bin in der ganzen Zeit nicht selber Auto gefahren. Und es lag auch kein Schnee.)Und gestern das erste mal. Es war grausig.
Über Nacht fing es an zu Schneien und ich habe heute mit meiner Familie einen Ausflug gemacht. Ich bin  gestorben bei jeder Kurve, Bremsung, ein kleiner Rutsch. Ist mir mein Herz in die Schuhe gerutscht. Habe mich im Auto festgeklammert und konnte mich nicht entspannen. teilweise fing ich an zu weinen und hatte immer diesen Unfall vor Augen. Und wenn ich dran denke das ich nächste Woche wieder zur Arbeit wollte bekomme ich richtig mit der Angst zu tun.
Bei dieser Unsicherheit möchte ich mich nicht hinters Steuer setzten.

Hat jemand vielleicht einen Tipp für mich wie ich diese Angst überwinden kann. Huch

Vielen lieben dank schon mal
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Rhini
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« Antworten #1 am: 30. November 2008, 02:11:51 »

Hallo,
Erstmal willkommen hier im Forum. Auch wenn scheinbar nicht "viel" passiert ist bei deinem Unfall, so hast du doch einen Schaden erlitten. Nicht nur das Bewusstsein, es hätte mehr passieren können, auch die Tatsache, dass das Fahrzeug dir keine Sicherheit, keinen Schutz geboten hat, ist dir sicherlich klar geworden. Das verursacht bei jedem ersteinmal einen Schock, der sich auch Wochen nach dem Ereignis immer wieder in den Vordergrund schieben kann.  In deinem Falle äußert es sich logischer Weise in Angst. Die Sicherheit, die du zehn Jahre empfunden hast, muss nun neu aufgebaut werden. Vielleicht brauchst du da sogar fachliche Hilfe, das kann ich dir nicht sagen. Auf alle Fälle solltest du nichts erzwingen, denn ein Auto ist immer nur so sicher, wie sein Fahrer und somit heißt es zuerst die Unsicherheit und Angst überwinden, ehe du größere Strecken alleine fährst. Das ist allerdings nur meine Meinung und ich bin kein Fachmann auf diesem Gebiet.
Jedenfalls wünsche ich dir, dass du das Erlebnis gut verarbeiten kannst und deine Fahrsicherheit zurückkehrt.
LG
Rhini
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oba
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« Antworten #2 am: 30. November 2008, 15:08:59 »

die angst - im nacken.

hallo, fahrer, hallo fahrerin

bei mir kam alles wieder hoch. ich habe es bestimmt schon hier und dort beschrieben.
diese angst, beim autofahren.

als "berufschauffeur" war ich (taxifahrer) kilometer unterwegs. nein, ich werde diese angst nie mehr los. allerdings sollte jeder, der vom pferd gefallen ist, wieder rauf, aufs pferd. genau das empfehle ich dir, liebe lillebamsen. willst du wieder sicher sein beim autofahren, musst du autofahren.

bei mir brauchte es fünf unfälle, ich war nie schuldig, bis ich mich davon distanziert habe. was bedeutet "schuldig - oder unschuldig"? bei mir waren es unfälle, immer das selbe muster, wo ich im verkehr stand. und dann krachte es hinter mir. scheinbar "hinter" mir. nein, da fuhr mir einer von hinten rein. ich stand da, vorwärts schauend. hinterlistig, von hinten aber kam das unglück.
wo soll ich den hin, wenn nicht nach vorne?

und ich "flog" nach vorne. der kopf nach hinten. ein glück, das ich immer wieder aussteigen konnte. obwohl bei 3 atutos jede hilfe zu spät kam. schrott.

heute, ja heute steige ich nicht mehr aufs pferd. genug ist genug. aber, auch wenn ich "nur" noch beifahrer bin, habe ich diese angst im nacken. unheil, von hinten, macht mir angst. nein danke. ich fahre nicht mehr auto.

ja, verdammt, ich liebte das fahren. darum habe ich 20 jahre taxi gefahren. ja, ich liebte kontakte mit menschen. verdient habe ich eher schlecht als recht als taxifahrer. nur die liebe zu den kunden und das autofahren hielt mich so lange fest.

heute arbeite ich in einem büro. zur arbeit fahre ich bus. als fahrgast. und auch im bus habe ich diese angst. wenn ein chauffeur rülpelhaft gas und bremse bedient, spüre ich die schmerzen in allen knochen. verfluche jeden schlag, jeden rucker. und bin froh, nie mehr fahren zu "müssen".

ein glück für mich ist nur, das ich nie das genick gebrochen habe. das hätte man wohl mit einem röntgenbild erkennen können. dann kam ich in die situation, arbeitslos zu sein. nerven, ausfälle des "seins". krank - nicht unfallbedingt.

so ein bisschen "kopfanschlagen" vergeht wieder?

wenn du, liebe lillebamsen, ein echtes problem hast, nun, auto zu fahren, geh zum arzt, beschreibe deine angst. und beschreibe deine schmerzen. sei es kopfweh, schlafstörung oder zittern in der hand. egal, was es ist. erkenne, wo du nun nicht mehr die bist, die du warst.

ich idiot, stieg immer wieder aufs pferd. mit anderen worten:

"es geht, wenn man nur will".

ja, ich wollte. aber ich "bezahlte" dafür meine rechnung selber. meine gesundheit, meine liebe zum autofahren, meine arbeit.
wollte ich in ein büro? wollte ich weg von der strasse? bestimmt nicht. ich war der "beste" fahrer. war wachsam, übersah keinen fussgänger. sah jedes kind, wenn es spielte am strassenrand.

nur mich sahen die nicht. die, die von hinten kommen. und kein arzt sah, welchen gottverdammten schaden ich erlitten habe. s war ja nur ein kurzes "kopf-anschlagen". egal. hurra, ich lebe noch.

fazit: steig ins auto. fahre wieder. oder wehre dich, wenn du nun angst hast im auto.

ein bisschen kopfweh bringt keinen um. eine verlorene liebe lässt sich zurück erkämpfen.

ich bin froh, mit dem verlust des geliebten autofahrens, dass ich nie mehr ein auto fahren will. mir wurde hier etwas genommen. ich fühle mich bestohlen, betrogen. kämpfte für mein recht. es wurde mir verwehrt.

weil ich zu oft wieder auf das pferd stieg. gutmütig im glauben, das "kopfweh" würde wieder vergehn.

machs besser und vergiss die angst.

oba
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lillebamsen
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« Antworten #3 am: 30. November 2008, 17:19:57 »

Vielen lieben dank für die Antworten! Ich werde wieder auf´s Pferd steigen und hoffen das ich die Angst besiegen kann. Ich denke ich brauche Zeit und die werde ich mir auch nehmen. Wenn ich im Auto mit unsicherheit sitze , werde ich bestimmt auch unsicher fahren. Und das ist nicht gut.


Vielen Dank lillebamsen
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Golle
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« Antworten #4 am: 02. Dezember 2008, 12:04:27 »

Hallo zusammen.....
Angst vorm und beim Autofahren.....da kann ich ein Lied von singen! Versuche schon seit ein paar Jahren die Angst zu überwinden! Vermeide größere Strecken so oft ich kann und mir wird scghlecht wenn ich mal weiter fahren muß! Ich mache es trotzdem oder versuche jemanden zu überreden mir eine Strecke abzunehmen! Nach dem Motto...ich fahre hin und der Jemand zurück! Wichtig für mich ist Hin zufahren, damit ich das schreckliche schnell hinter mich bringe! Ich habe beim Autofahren immer das Gefühl mich nicht richtig konzentrieren zu können, irgendwie müde zu werden oder gar einzuschlafen! Echt krank, aber ich kanns nicht ändern. Ich fahre täglich kurze Strecken, da geht es eigenartiger Weise!

Morgen muß ich dann wieder weit / ca 50 km fahren, hab jetzt schon Schiß!!! Rote Ampeln oder Staus machen mich völlig fahrig! Ich greife mir dann immer ins Gesicht und werde super unruhig!!!

Unfall hatte ich in über 20 Jahren noch nie!!! Weiß also bei mir keinen Zusammenhang warum vor ca 3 Jahren die Ängste gekommen sind. Hatte zu der Zeit viel Stress und ein burnout!!! Konnte den Stress abbauen aber die Ängste beim Fahren sind leider geblieben!!

Würde mich über eure Kommentare sehr freuen
Gruß an alle
Golle
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Wer Angst vorm Älterwerden hat ist ein Feigling
Rhini
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« Antworten #5 am: 02. Dezember 2008, 13:14:32 »

Hallo, Golle,
Manchmal nehmen Ängste seltsame Gesichter an. Wenn du also sagst, dass dein Zusammenbruch vor drei Jahren war, kann ich mir vorstellen, dass es immernoch ein "Restposten" deiner damaligen Probs ist. Gerade beim Fahren sind die Menschen auf ein Miteinander angewiesen und Egoismus stört den Fluss des Verkehrs. Ich selbst fahre nicht, weil ich keinen Führerschein habe und es mir heute von vornherein garnicht mehr zutrauen würde. Wie oft kommt es vor, dass mein Partner gerade noch einen Unfall verhindern kann, weil irgend so ein Idiot meint, die Stvo gildet für ihn nicht. Nun hat mein Partner auch als LKW-Fahrer Erfahrungen und fährt über dreißig Jahre unfallfrei. Das soll auch so bleiben, doch es wird immer schlimmer auf den Straßen.
Um auf dich zurück zu kommen, Autofahren ist sehr anspruchsvoll und ggf lenken sich eben deine Probs deshalb darauf. Vieles kann man im Alltag umgehen, aber sitzt man im Wagen, hängt man darin fest. Aber Autofahren kann auch Spaß machen oder entspannen, wenn man lernt, es zu genießen. Daher mein Vorschlag: Einfach nur so ab und zu einen kleinen Autoausflug machen; gerade, wenn man sich vorstellen kann, dass es einem Freude bringt, fällt es leichter. Man muss nicht von A nach B, auch nicht eiligst irgendwohin, ist letztlich der Bestimmer der Strecke und auch der Pausen...
Aber man muss es selbst wollen!
LG
Rhini
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« Antworten #6 am: 02. Dezember 2008, 15:36:12 »

Hallo Rhini,

danke für die schnelle Antwort. Ja sicher, es wird noch so ein "Restposten" sein. Habe schon sehr oft über eine Therapie nachgedacht, aber dazu müsste ich Autofahren, da ich auf dem Land lebe! Habe leider noch viele solcher Restposten. Kein Wunder, statt endlich zur Ruhe zu kommen, starb innerhalb eines Jahres meine Mama, mein Papa und meine beste Freundin!

Seit dem quälen mich Gedanken über den Sinn des Lebens und es vergeht kein Tag an dem ich mich im Kopfe nicht mit dem Thema "Tod" auseinander setze. Bekomme sehr schnell Durchfallattacken, Schwindel, Herzrasen usw.

Habe nach einer Pause nun endlich wieder diese Seite für mich entdeckt. Das von der Seele schreiben ist schon echt gut!!!

LG
Golle
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Ssasu
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« Antworten #7 am: 02. Dezember 2008, 20:39:24 »

Hey,
nach einem schweren Unfall (auf Öl ins Schleudern gekommen) hatte ich weder Vertrauen in meine Fähigkeiten als Fahrer, noch in die physikalischen Gesetzmäßigkeiten. Ich hatte immer Angst, es könnte aus heiterem Himmel etwas passieren.
Geholfen hat letztlich nur Fahren. Wenig am Anfang, nur Strecken, die ich gut kannte und nur bei schönem Wetter. Dann langsam längere Strecken bei guter Sicht, Stück für Stück und immer nur so viel wie ich mir in dem Moment grade zutraute. Alles mußte ohne Angst passieren können, sonst war's schon zu viel. Heute (10Jahre später) fahr ich wieder ganz normal, wenn auch vielleicht ein bisschen vorsichtiger als damals. Gelegentlich wenn es stark regnet, oder nachts kommt nochmal so ein Zipfel Angst hoch, dann mach ich eben langsam. Mich zu zwingen bringt da nix. Aber ich komm überall hin und auch wieder heim. Da wir auch mitten auf dem Land leben geht auch nichts anderes, öffentliche Verkehrsmittel kannste vergessen.
Auch in der Therapie würde es letztlich auf eine stufenweise Konfrontationsbehandlung raus laufen. Bei Ängsten nach einer Ursache ist Verhaltenstherapie gut wirksam um wieder Vertrauen aufzubauen. Ob du dafür jemanden mit einer Ausbildung oder auch nur ne gute Freundin neben dir brauchst oder lieber alleine probierst macht da eigentlich keinen großen Unterschied.
Viel Erfolg,
Ssasu
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« Antworten #8 am: 02. Dezember 2008, 23:39:36 »

Hallo, Golle,
Ich habe etwas in "Ich weiß nicht mehr weiter" vorhin hineingeschrieben. Ich denke, so langsam passt es nicht mehr in diese Autogeschichte. Schreib weiter, wenn du magst; auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich beim Versuch, so manches zu formulieren, anderes deutlicher sah!
LG
Rhini
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« Antworten #9 am: 03. Dezember 2008, 08:38:39 »

Hi Ssasu,
ja ich trainiere nun auch das Autofahren...immer eine neue Überwindung aber immer bin ich stolz es dann geschafft zu haben. Gleich fahre ichin den nächsten Ort und hole dann eine Bekannte ab um in die nächst größerte Stadt zu fahren! Bin aber froh dann irgendwann wieder hier zu sein, trara!!!!

Denke mir immer kurze Ziele aus, wenn ich erst mal da bzw. da bin.....und dann zurück, wow!!! Und auch noch glatt heute, wow!!

Hallo Rhini,
habe mich sehr gefreut über Deine Antwort und Dweinen Beitrag in "Ich weiß nicht mehr weiter" Leider kann ich da mitreden. Mir hat damals ein 8 wöchiger Aufenthalt in Bad Meinberg geholfen. Da ging es mir prima und ich war ein ganz anderer Mensch. Aber als da Schluß war und ich raus aus der Käseglocke mußte (da war man halt total abgeschirmt) war es erst noch mal richtig schwer. Dann ging es mir richtig gut!

Aber einmal damit behaftet, immer damit behaftet. Man wird das glaub ich nie los
Bis bald

LG an euch beide Golle
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Ssasu
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« Antworten #10 am: 07. Dezember 2008, 16:08:37 »

Hey hey,
und? Klappt's?
Inzwischen teil ich mir den ganzen Tag in so kleine Stücke ein, dann wird's nicht so überfordernd wie an alles auf's Mal zu denken ("heute muß das laufen und das, und da noch hin und vorher das, das und das noch.... " da brummt mir die Birne. "Na, komm ich heut aus dem Bett?" hüpf, klar geht das.. "Kaffee kochen?" sicher und Frühstück dazu... immer ein machbares Stückchen nach dem anderen). An manchen Tagen ist es dann schon viel, wenn ich meinen schmerzenden Kadaver ohne Hilfe aus dem Bett gehievt bekomme, an anderen putz und koch und spinn ich wie wild und alles scheint möglich.
Beidem mit Respekt und Aufmerksamkeit zu begegnen ist grade die wichtigste Übung. Mit Erwartungshaltungen und Druck tue ich mir nur selber weh.
Viel Freude an Deinen Möglichkeiten und der Freiheit, fahren zu können :-)
Ssasu
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lillebamsen
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« Antworten #11 am: 12. Januar 2009, 02:21:57 »

Hallo alle zusammen!

Ich habe dieses Thema angefangen am 29.November.08.
Es hat lange zeit gedauert das ich wieder einigermaßen gerne bzw.sicher Auto gefahren bin. Diese Woche bin ich mal ohne viel Herz rasen Auto gefahren. Und gestern.... bin auf den Weg zu einem Freund mit meiner Tochter(5Jahre) zusammen. Kurz vor dem Ziel ist ein Auto aus der Kurve gerutscht und mir frontal ins Auto gefahren. Beide Air Baks sind auf geplatzt, total Schaden. Meine Kleine hat hinten nichts gesagt, Panik. Habe sie aus dem Auto geholt ging ihr einigermaßen gut und dann kam der Absturz, schmerzen in der Brust, Kopfschmerzen, Armschmerzen. Sie wurde dann mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht. Aber Gott sei dank, alles OK und wir durften nach 4 Std. wieder nach Hause. Mir ging es gestern gut aber heute Steifer Nacken und Kopfschmerzen.
Der andere Fahren ist mit schlechten und verschiedene Winterreifen unterwegs gewesen ( er war auf den weg sich seine neuen abzuholen). So was kann ich nicht verstehen hier in Norwegen ist ja nicht erst seit gestern Winter.
Morgen muss ich mir mein Auto angucken fahren bin so nervös und kann gar nicht schlafen. Habe nur Alpträume.
Mein Chef wird sich morgen auch freuen wenn ich wieder Bescheid sage, komme nicht hatte einen Unfall. Habe ja gerade 3 Wochen wieder gearbeitet.

Ich wünsche Euch allen eine schöne Woche Star
lillebamsen
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« Antworten #12 am: 12. Januar 2009, 08:51:26 »

Hallo lillebamsen,

ich möchte kurz loswerden, wie leid mir das mit dem Unfall tut.
Das ist ja etwas, was man nicht auch noch braucht, und dann der ganze Rattenschwanz, der danach kommt.
Jetzt bist Du sicherlich dankbar, dass niemand verletzt worden ist.
Ich jedenfalls möchte Dir die Daumen drücken, dass die ganze Sache im Unglück wenigstens reibungslos geregelt wird.
Dein Chef wird auch wissen, dass Du für diesen Unfall nichts kannst...  Smiley

Alles Gute von
Sister Moonshine
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« Antworten #13 am: 12. Januar 2009, 13:54:55 »

Hallo lillebamsen,
nein, es hätte nicht auch noch sein müssen, dieser Zusammenprall!
Aber nach der Wahrscheinlichkeitsrechnung bist Du jetzt für die nächsten 100 Jahre vor Verkehrsunfällen sicher!
Jetzt gilt es die Situation zu meistern, für Dich und für Deine Kleine, auch wenn Dir das im Moment schwer erscheinen mag.
Wenn Deine Tochter jetzt dauerhaft Deine eigene Angst spürt, wird das nicht gut für sie sein. Die körperlichen Schmerzen werden vergehen, Du solltest jetzt auf die seelischen Schmerzen achten, bei Dir und bei Deiner Kleinen.
Du musst ihr immer wieder erklären, dass Autos sicher gebaut sind, das sowohl Airbags, wie auch Kindersitze sie noch sicherer machen. Und dass Du immer so fahren wirst, dass sie sicher bei Dir sitzen kann, weil Du sie liebst.
Für Dich gilt das oben gesagte, es wird Dich nicht wieder treffen, vertraue einfach darauf (auch Dein Chef wird nachempfinden können, dass das eine außergewöhnliche Häufung von unverschuldetet Unfällen ist)!
Und bitte: Höre nicht auf mit dem Autofahren! Es war nicht Dein Auto schuld, Du warst es auch nicht, es war Schicksal von außen, das diese Situationen geschaffen hat. Also schaffe Du aktiv Situationen dagegen, indem Du wieder in Dein Auto steigst und zeigst, dass Du die gleich gute Fahrerin und Mutter bist wie vorher!
Denn das bist Du wirklich, warum jetzt auf einmal nicht?

Ich wünsche Dir Gutes!
Liebe Grüße
Jürgen
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lillebamsen
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« Antworten #14 am: 14. Januar 2009, 20:20:13 »

Hallo!

Lieben dank für euere Antworten. Habe mir heute einen Leihwagen genommen, damit ich mich gleich wieder vertrauen finde. Meiner Kleinen geht es ganz gut, träumt nur nachts von dem Unfall. Hoffe das geht schnell vorbei.


liebe Grüße lillebamsen
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« Antworten #15 am: 14. Januar 2009, 21:16:04 »

Hallo lillebamsen,
schön das es Deiner Tochter soweit gut geht, ich hoffe Dir auch!
Das mit dem Leihwagen ist eine gute Lösung, es wird Dein Vertrauen in Dich fördern.
Ich denke, es ist gut wenn Du mit Deiner Kleinen immer über ihre Träume redest, sie nicht damit alleine lässt, damit sie es sich auch von der Seele reden kann und nicht alleine mit ihren Ängsten bleibt.
Ich wünsche Euch beiden Gutes!
Liebe Grüße
Jürgen
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« Antworten #16 am: 15. Januar 2009, 11:28:39 »

Hallo lillebamsen,

ich finde es gut, dass Du Dich direkt wieder hinters Lenkrad setzt, das erfordert sicherlich auch einigen Mut.
Schön, dass es Deiner Tochter soweit gut geht, hoffentlich kann sie das Ereignis durch die Träume auch verarbeiten.

Ich wünsche Dir Glück,
Sister Moonshine
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