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Autor Thema: Haustiere in Kliniken??  (Gelesen 1696 mal)
Julemo
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« am: 13. Dezember 2008, 22:24:30 »

Hallo zusammen,

kennt jemand eine Klinik, die das Mitbringen von Haustieren erlaubt?
Bei manchen Privatkliniken ist das möglich. Das nützt wenig, wenn man gesetzlich versichert ist Traurig.

Danke.

LG, Julemo
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Ssasu
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« Antworten #1 am: 13. Dezember 2008, 23:22:39 »

Was möchtest du denn mitbringen? Bei nem Hamster läßt ne "keine Haustiere"-Klinik vielleicht noch mit sich reden, bei drei Berhardiner wahrscheinlich nicht.
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Julemo
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« Antworten #2 am: 14. Dezember 2008, 12:37:09 »

Hund Zwinkernd
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Ssasu
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« Antworten #3 am: 14. Dezember 2008, 16:31:26 »

Hm, ok, in Bad Herrenalb hatte einen Frau ihren Blindenhund mit, aber ich denk, das ist nochmal anders. Ansonsten würd ich einfach mal bei ein paar, die in Frage kommen anrufen und nachfragen, ob das ginge. Halt gleichzeitig das Problem, was macht das arme Tier den ganzen Tag allein auf deinem Zimmer? Der Klinikalltag ist ja üblicherweise recht vollgepackt und in die Therapien mitnehmen wird wohl nicht gehen. Oder Tagesklinik? Dann wärst du wenigstens abends daheim und der Hund versorgt?
Gruß,
Ssasu
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Julemo
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« Antworten #4 am: 16. Dezember 2008, 22:33:27 »

Danke Ssasu,

mit dem Blindenhund ist in der Tat anders.

Da habe ich Verständnis für.

Kein Verständnis habe ich, dass in Privatkliniken anscheinend andere Hygienevorschriften vorherrschen als in der einfachen Klasse.

Lg, Julemo.
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Ssasu
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« Antworten #5 am: 17. Dezember 2008, 14:09:08 »

Hey Julemon,
Haustier mitbringen stell ich mir einfach schwierig vor, so wie die Kliniken jetzt strukturiert sind. Die Kassenkliniken sind oft sehr viel größer als Privathäuser (sonst lohnt sich's einfach nicht), wenn jetzt 10% der Patienten ihre Hunde mitbringen wollen macht das schon was aus, ob 30 Hunde auf dem Gelände rum laufen oder 5.
Wenn dann noch Katzen, Meerschweinchen, Alpakas und Geckos dazu kommen wird statt Klinik ein Zoo draus. Ich denk da auch an Allergieprobleme, Phobien (wenn ich die Schlangen mitbring geht mir keine Putzfrau mehr ins Zimmer ;-)), "Abfall"beseitigungsprobleme und ähnliches. Das wird den Kliniken zu kompliziert, auch wenn sie eigentlich nicht den Hygienestandard einer chirurgischen Station halten müssen.
Und was Du bekommst, will natürlich der Nächste auch haben, Ausnahmen sind schwer zu begrenzen.
Klasse wär natürlich ne Klinik, die selber schon Tiere hält und damit auch eine aureichende "Infrastruktur" mitbringt. Ich fänd mehr Tiere in der Therapie super. Es gibt so gute Berichte über Psychiatrien, die viel besser und ruhiger laufen seit sie Kaninchen zum Streicheln haben, oder die Kids meiner Praktikumsstelle sind mit Hunden spazieren gegangen. War toll für alle Beteiligten. Wahrscheinlich sind die meisten Klinikleitungen dafür zu unkreativ oder scheuen eben die möglichen Probleme.
Bis sich da was ändert bleibt wohl bloß Familie, Nachbarschaft oder Tierpension. Die meisten Tierheime nehmen auch Feriengäste, aber daheim sein zu können wär wahrscheinlich schöner für den Hund.
Gruß,
Ssasu
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Rhini
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« Antworten #6 am: 19. Dezember 2008, 01:38:56 »

Hi,
Ein Tier ist ein Tier, bedarf Pflege, Zuwendung, Futterorganisation, Käfig oder "Gassi gehen"... und "nebenbei" macht man dann noch sechs Wochen ein wenig Therapie...
Nun, ich bin nicht dagegen, dass es bei Langzeitpatienten auch Tierhaltung geben könnte, aber wenn akut etwas vorliegt und eben nur eine befristete Zeit zur Verbesserung des Zustandes vorhanden ist, bin ich auch der Meinung, dass der Patient sich nur auf sich konzentriert.
Andererseits kann ich auch nachvollziehen, dass man nicht gerne sein geliebtes Tierchen so lange in andere Hände geben möchte; falls man überhaupt jemanden dafür hat. Unter Umständen kann man noch versuchen, ob eine Tagesklinik ausreichend ist, bei der man am Abend nach Hause kommt (für einen Hund braucht man dann aber auch eine Tagesbetreuung). Letztlich kann man das Thema wahrscheinlich garnicht so allgemein behandeln, denn ein Tier kann auch eine "Krücke" sein, ohne die ein psychisch kranker Mensch sich vollkommen verschließt.
Werde wohl noch ein wenig darüber sinnieren.
LG
Rhini
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