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Autor Thema: Der Feuerwehrmann und der Koala  (Gelesen 1243 mal)
Per Somnium
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Beiträge: 329


« am: 12. Februar 2009, 20:17:25 »

Liebe Mituser, ich als seltener Gast stelle hier mal einen Link zu einem beeindruckendem Video ein, welches für mich schon heute das Video des Jahres ist, ich denke es ist wert es überall zu bekannt zu machen.

http://www.youtube.com/watch?v=35FT5DymIHU

Und überhaupt, vielleicht ließt man sich mal wieder Zwinkernd
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Querdenker passen oft nicht durch genormte Türen
Per Somnium
oba
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Beiträge: 359


« Antworten #1 am: 13. Februar 2009, 21:44:17 »

hallo, ich mal wieder, oba

in der zeitung sah ich das bild vom feuerwehrmann und dem koalabären.

es war nur ein bild.

dieses bild zeigte mir alles.


es ist für mich selber überraschend, was ich aus bilder, bewegungen, gesten alles heraus lesen kann.
oft sehe ich sogar dinge, die "unsichtbar" sind.

das macht es mir oft sehr schwer, überhaupt noch reaktionsfähig zu sein.

wie kann man einem koalabären wasser geben, dort, wo es brennt? sollte man das wasser nicht besser zum löschen des feuers einsetzen?

das war eine sehr zynische frage.
ich stelle sie, im sinne des koalabären.

wiso brennt es? warum ist feuer so vernichtend, das alles, was einmal war, vernichtet wird?
und wiso bin ich koalabär mitten in diesem feuer?
obwohl ich mit feuer nichts zu tun habe?

ist es tatsächlich der mensch selber, der mir wasser gibt, in der not?
ist es tatsächlich der mensch selber, der im stande ist, auf dieser erde feuer zu entfachen?
und ist am ende der mensch es selber, der vielleicht versucht, indem er im stande ist, ein feuer zu machen, mich und die natur in angst und schrecken, vernichtung zu drängen?

gerne nehme ich noch etwas wasser an. und kommt es vom menschen, egal.
wie kann ich an das gute glauben, auch wenn mir geholfen wird, wenn um mich herum alles immer kleiner wird?

soll ich dankbar sein, wenn ich hinten geschlagen werde, vorne aber lieb gestreichelt werde?

ich bin ein koalabär. ich bin. mehr nicht.

also, du lieber mensch, gib mir nicht wasser in der not. gib mir meine freiheit.
denn ich gehöre auf diese erde.

und bitte lösche das feuer, das der mensch in brand setzte. ich kann so nicht leben auf dieser erde.
wasser, ja wasser wäre gut.
regen, ja regen wäre gut.

du liebe sonne, lieber mond, sag diesen menschen, dass sie nur diese eine erde haben. sag ihnen, das sie nicht mir wasser geben müssen, sondern der erde selber. sag ihnen, das sie nicht mit dem feuer spielen sollten.

sag ihnen, das ich nur ein koalabär bin. und das ich "leben" möchte.

liebe sonne, lieber mond, ich bin sehr traurig. denn ich kann nichts ändern. kann nicht mal böse sein.
der mensch gibt zu oft die schuld an gott weiter. dabei ist der mensch schuld. steht nur nicht zu seiner schuld. glaubt sogar, in der not als wohltäter da zu stehn.

zum glück lebt es sich nicht bis zur unendlichkeit.

oba



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Rhini
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Beiträge: 833


« Antworten #2 am: 13. Februar 2009, 23:04:03 »

Danke Oba,
Tiefe Traurigkeit erfasst mich immer dort, wo das zerstörerische Potential des Menschen die Natur beutelt... und dann bewegend oder nicht, sich andererseits als Wohltäter aufspielt. Wir (die Menschen) nehmen uns das Recht auf unser Leben und versagen es im gleichen Atemzug der Natur und ihren Kreaturen. Was nutzt all unsere Technik, unseren Errungenschaften, wenn wir das höchste Gut, die allgemeine Existenz nicht mehr achten?
Dieses knuffige Wesen, dieser kleine Kerl fordert im Namen aller Tiere, aller Pflanzen nach unserer Achtung und unserem Schutz.
Mit Erstaunen habe ich heute Nacht wieder Sterne über Berlin gesehen, einige Sternbilder erkannt und mich erinnert, wie es außerhalb der Großstadt zu funkeln vermag; dort, wo keine Dunstglocke über dem Treiben steht. Ich blicke hoch und verzweifle über meine Ohnmacht dieser Zerstörung unserer Erde Einhalt zu gebieten. Ich kann nur hoffen, dass der Mensch eines Tages erwacht und dass dann noch etwas übrig ist... von der Natur... von unserer Welt.
Eine sehr ratlose und traurige
Rhini
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