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Sonntag, 12. Februar 2012
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Autor Thema: Quälende Sehnsucht nach Liebe !  (Gelesen 2009 mal)
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Gousar
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Beiträge: 23


« am: 18. Februar 2009, 00:31:39 »

Hallo, da ich hier in keinem forum etwas finde zu schizoider PS erstelle ich einfach mal dieses thema in der hoffung jemand zu finden dem es änlich geht oder der mir rat oder kraft oder hoffnung geben kann. ich bin fast 24 und nun fast seid 10 jahren psyschisch erkrankt. ich wurde nich schlecht von jemandem behandelt auf irgend eine art missbraucht. ich habe einfach die genetische veranlagung dazu. es hängt mit einer psyschose die ich schon im alter von 9 jahren hatte zusammen und die dann mit 14 oder 15 wieder durch drogenkomsum und einem 3 tage dauernden tinitus wieder hervorgerufen wurde. auf jeden fall hat sich mein krankheitsbild so entwickelt das es meine zweifel daran gibt das ich schwere depris hab gegen die ich seid einigen jahren amytriptilien nehme und eine schizoide PS entwickelt habe die durch meine momentanen umstände sehr sehr quälend ist.  Ich habe lange überlegt ob ich das nicht im angstforum schreiben sollte aber da ich keine ängste habe und auch keine soziale fobie glaub ich hier richtig zu sein. ich werde einfach mal meine symtome erklären und ich hoffe das sich jemand darin wiedererkennt und sich mit mir darüber austauscht..........
in situationen ich denen man auf längere zeit mit menschen zusammen ist, ist für mich kaum zu ertragen. ich kann einfach keinen blickkontakt mit menschen haben. länger als ein paar sekunden schaffe ich das nicht. und wenn ich mich dann versuche daruf zu konzenttrieren auf den blickkontakt klar zu kommen kann ich leider nicht mehr zuhören was der mensch sagt und es kommt einfach zu paradoxen situationen. wenn ich andere meinung bin oder mich ungerecht behandelt fühle kann ich mich nicht adäquat äußern ic hbekomme direckt eine innere wut die ich nicht kontrollieren kann. ich scheisse voll auf alle weil mir die welt irgendwie gekünzelt vor kommt und ich keinen drat zu ihr hab. in zwischenmenschlichen situationen bin ich sehr durch meine störung geprägt. wenn ich dann aleine bin stelle ich mir oft die situation nochmal vor wie ich sie am liebsten erlebt hätte und wie ich am liebsten darauf reagiert hätte......(owai das muss für eich gerade ziemlich bekloppt klingen). ich bin ständig aleine und die einsamkeit quält mich. ich kann nicht mit menschen aber will auch nicht ohne sie leben weil ich weiß das ich nur mit freunden und liebevollen harmonischen beziehungen wieder glücklicher werden kann. in letzter zeit ist alles nochmal schlimmer geworden. ich lebe bei meinen eltern und das verhältnis ist ziemlich gestört.  genau so wie zu meinem wenigen freunden die ich kurz am wochenende sehe was immer mehr zur belasstung wird. ich fühle mich einfach in der gegenward anderer menschen ständig unter druck gesetzt. ich will einfach nur wieder lieben können und liebe erfahren. ich will wissen wie es ist glücklich verliebt zu sein. ich suche jemanden auf den ich klar kommen kann weil er selbst auch nich tklar kommt. wisst ihr wie ich das meine?
ich wäre mega froh wenn ich mir eure meinung sagt oder einfach positive engerie geben könntet. ich glaube schon lange nicht mehr daran wieder ein gesundes leben  leben zu können aber ich glaube daran das ich einen bessern zustand als den jetzigen erreichen kann. ich weiß nicht mehr weiter  und komm immer weniger gut klar mit allem. wenn´s euch irgendie auch so geht würde es mir schon etwas besser gehen, so gemein wie das auch klingt. ich brauche jemand der mich versteht und der das nachfühlen kann. schreibt mir einfach was ihr denkt. seid einfach nur da und schreibt mit mir. ich bin so unglaublich einsam................

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Sister Moonshine
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« Antworten #1 am: 18. Februar 2009, 18:24:33 »

Lieber Gousar,

es tut weh, all das von Dir hier zu lesen.
Ich leide unter PTBS und Depressionen und habe ähnliche Erfahrungen gemacht wie Du.
Oft ist es so, wie es ist, weil ich denke, niemand könne mir genügen und auf der anderen Seite denke ich, seht mich, ich will geliebt werden. Ich kann Dich gut verstehen. Warum wohnst Du wieder bei Deinen Eltern? Hast Du vorher alleine gewohnt? Hattest Du Freundinnen, Freunde, die Dir etwas bedeutet haben?
Du fühlst Dich offensichtlich ständig von jemandem unter Druck gesetzt, vor allem, wenn viele Menschen zusammen kommen. Das muss doch einen Grund haben.
Z.B. der Blickkontakt fällt mir schwer, wenn ich jemanden wirklich gern habe. Wenn mir jemand scheißegal ist, halte ich auch den Blickkontakt, weil ich mich überlegen fühle.
Was genau meint Dein Arzt mit schizoider PS?
Wie äußert die sich?
Magst Du ein wenig mehr erzählen?
Was tust Du dazu, eine harmonische Beziehung zu halten?

Ich freue mich, von Dir zu hören.
Liebe Grüße,
Sister Moonshine
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Rhini
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« Antworten #2 am: 18. Februar 2009, 19:40:51 »

Hallo Gousar,
Viele von dir beschriebene Situationen kenne ich aus meiner eigenen Geschichte und ich denke nicht, dass irgendetwas davon bekloppt klingt. Sehnsucht nach Zuwendungen haben die meisten Menschen, ist also normal, dass auch wir sie brauchen. Den richtigen Partner zu finden ist aber auch für "Normalos" nicht einfach und selbst in einer scheinbar perfekten Beziehung gibt es Probleme, die gerade psychisch kranken Menschen viel schlimmer erscheinen können...
Ich habe meinen Partner in einer für mich guten Phase kennen gelernt, denn dort konnte ich mich so zeigen, wie ich wirklich war/bin. Als ich dann wieder erkrankte, hielt er zu meinem Glück immer zu mir, obwohl es eben garnicht einfach für ihn war. Vielleicht kennst du es auch, dieses Auf und Ab der Krankheit?
Da ich meine PS, generalisierte Ängste und Depressionen wohl für den Rest meines Lebens haben werde, ist es meine Aufgabe, mir das Leben damit erträglich zu machen. Zu erkennen, worin die Probleme im täglichen Umgang mit der Krankheit liegen und dafür die richtigen Wege zu finden, ist immer sehr anstrengend. Wo ein Gesunder einfach tut, was er tun möchte, bedarf es bei mir ausgeklügelte Strategien. Aber es funktioniert!
Ich lebe seit Jahren ziemlich zurückgezogen und habe keine Freunde. Selbst das Zusammensein mit der Familie muss ich zeitlich immer sehr einschränken, weil ich sonst körperliche Probleme bekomme. Dabei möchte ich eigentlich gerne viel unternehmen und erleben. Da du noch jung bist, bist du auf Kontakte zur Außenwelt angewiesen und so wäre es sinnig, guten Freunden zu sagen, dass du dich gerne mit ihnen triffst, aber eben nach kurzer Zeit unruhig wirst. (Natürlich nur, wenn es die Tatsache ist). Man braucht auch niemanden in die Augen starren, es reicht allemal, wenn man hin und wieder einen kurzen Blickkontakt aufbaut. Leicht nach unten schauen und intensiv zuhören kann sogar recht charmant wirken. Nur abwenden sollte man sich nicht, weil das Desinteresse signalisiert.
Vielleicht setzt du dich selbst auch zu sehr unter Druck, willst in Gesellschaft brillieren und Anerkennung finden. Das ist aber nicht nötig, weil alle Menschen, mit denen du zusammen kommst entscheiden können, ob sie mit dir zusammen sein wollen. Du musst also niemanden beweisen, wie toll du bist, sondern gerade in Gesellschaft von Freunden nur Spaß haben! Übrigens, um so mehr du von dir gibst, um so mehr wird erwartet. Jemand, der sich für alle ins Zeug legt, wird sehr schnell ausgenutzt.
Das sind alles nur meine Erfahrungswerte und vielleicht kannst du etwas davon brauchen. Jedenfalls wirst du hier immer ein offenes Ohr finden.
LG
Rhini
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Fridolin
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« Antworten #3 am: 19. Februar 2009, 06:28:31 »

Hi Gousar
Meine Sehnsucht nach Liebe, Harmonie und Geborgenheit ist zeitweise so groß, daß es richtig weh tut.
Gleichzeitig weiß meine Logik aber, daß dieser Zustand auf unserer Erde nicht möglich ist. (Vielleicht für ein paar Stunden) Ich weiß auch, daß ich alle Probleme nicht aus der Welt schaffen kann, ich kann sie nur überwinden.
Dazu wird vermutlich jeder Mensch seine eigene Strategie anwenden.
Viel Kraft und Energie
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Fridolin Steinpalme
oba
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« Antworten #4 am: 20. Februar 2009, 19:59:49 »

hallo, ich mal wieder, oba

oft lese ich so einen beitrag, wie eben. mir fällt hier auf, wie "undurchschaubar" die geschichte im grunde ist.
die "quälende sehnsucht nach liebe!" ist fühlbar. nur, ist oft alles ein hilfeschrei in die menge. weil scheinbar "dieser" beitrag, wie viele andere auch, in diesem forum unter drogen-, medikamenten-, oder unter alkoholkonsum geschrieben wurden und werden.

sicher könnte ich nun versuchen, wieder mal einen fels in der brandung zu sein.

ich benenne das kind aber nun einmal beim namen. es hilft keinem, nach hilfe zu rufen, wenn er sich "zugeknallt" hat.

es hilft auch nicht den anderen, die dann mit "rat und tat" beistehen. im grunde muss man vielen erst mal in den hintern "tretten". damit sie nüchtern und erwachen. erwachsen werden sie erst, wenn sie von diesen "tritten" genug erhalten haben.

nun könnte es sein, das ich wieder in ein wesbennest gestochen habe? und vielleicht wird "partei" ergriffen, nicht so vorschnell zu "verurteilen". stimmt. mag sein.

was soll ich aber von so einem beitrag halten?

der ist doch einfach nur ein "unüberlegter" beitrag. knallt sich einfach hinein. hinterfragt nicht mal das "wenn und aber".

würde ich mich so verhalten hier, in diesem forum, ohne "nachzudenken", wäre ich vielleicht und bestimmt jemand, der "die quälende sehnsucht nach liebe" schon längst zum thema gemacht hätte.

es ist aber trotzdem ein thema. nur, bitte nicht auf diese art und weise. darauf kann ich nicht eingehen.
"der/diese kanns halt nicht besser" darf ich dann vielleicht anhören.

aber doch, der/diese könnte es besser. vielleicht halt ohne alkohol oder sonst was "benebeltes".

oder findet ihr echt, das "dieser" beitrag unter vollem "bewustsein" geschrieben wurde?

ich finde nicht.

oba




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Rhini
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« Antworten #5 am: 20. Februar 2009, 21:00:33 »

Ach, m. l. Oba,
was wären wir arg dran, wenn wir nicht jedes "Kauderwelsch" irgendwie ernst nehmen würden? Irgendwo sind wir doch noch alle dabei uns auseinander zu definieren, um letztlich zu erkennen, wer in uns steckt. Manche mögen schon weiter sein, manche noch am Anfang stehen...
Liebe, Zuwendung und Zugewndheit sind doch sehr wichtig, nur, wie stelle ich es an, mir das zu holen, wonach es mich sehnt, wenn ich kaum noch einen Schritt vor die Türe gehe...
Und noch etwas zum Schluss: Ich trinke nicht, nehme keine Medis oder Drogen... und trotzdem, wenn es mir so richtig mies geht, weiß ich oft nicht, wo Vorne und wo Hinten ist. Gut, wenn ich dann jemanden habe, der mir ein wenig die Richtung weisen kann!
LG
Rhini
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oba
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« Antworten #6 am: 21. Februar 2009, 14:12:45 »

liebe rhini

ich dachte mir schon, das ich wohl wieder in ein "wesbennest" stechen würde mit meinem komentar.

leider, und da bin ich bestimmt nicht der einzige, der zu oft, zu sehr sich "äussert".

in mir prodelt es halt. es ist in mir ein vulkan, der zwar gemässlich nur ein bisschen raucht. an meinen krater kann man sorglos heran tretten. ich spucke weder lava noch feuer. nur, da ist vielleicht einfach ein "deckel" auf dem, was da einfach mal "raus" müsste?

ja, ich bin da oft mal ungerecht. tippe mal etwas an, das mich im grunde gar nichts angeht, mich nicht mal persönlich näher berührt. aber wie oft habe ich genau das feststellen müssen? das ich selber zur zielscheibe wurde?
nur, weil ich mal etwas sagte, was "mir" wichtig war.

ganz sachte, mehr und mehr, finde ich mich wieder zurück. in den bereich, wo ich duckend und schamvoll einfach nur noch die gottverdammte dreck-fresse halte. mich nicht mehr beteilige an dem und diesem. bis ich genau wieder dort angelange, wo ich mich nicht mehr vor die türe hinaus wage.

ja dann, dann bin ich wieder ein gefangener in meinen wänden. dann bin ich wieder der, dem nichts mehr "passiert".
und dann sind die freunde einfach draussen. ich daheim. dort, wo ich mir "mein" kleines glück selber zusammen basteln kann.

einfach eine arme sau, die sich nicht mehr traut, unter menschen mensch zu sein.

eine arme sau, die den mut nicht mehr hat, zu sagen, was in der verdammten seele des inhabers dessen "ab geht".

und dann bleibt noch das bisschen lieb und freundlich. der rest ist ein grosser haufen schrott und vernünftiges "sein". inmitten vom anderen grossen müll.

die quälende sehnsucht nach liebe wird mit füssen getreten. es wird dem liegenden "opfer" noch drei mal heftiger an den kopf getreten. bis augen, zähne und der kopf selber nur noch ein blutiger "ball" ist.

hinterher tut es dem kicker unendlich leid. schliesslich wollte er doch nicht diesen kopf treten. er wollte nur, das er den kopf zum ball machen könnte. dann wäre es doch spielerisch vernünftig, etwas rollendem hinterher zu kicken.
dummerweise sind köpfe an körber gewachsen. sie rollen nicht einfach davon. egal, wie heftig man dagegen tritt.

am ende wars nur so eine arme sau. der, der da lag. und der, der da zugetretten hat.

hauptsache, es tat nicht weh.

oba
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Rhini
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« Antworten #7 am: 21. Februar 2009, 18:18:10 »

M.l. Oba,
Jeder Mensch hat seine Ansichten und diese zu respektieren bedarf einer gewissen Größe. Ich habe sie nicht immer, aber übe mich in Geduld, dem Anderen zu zu hören, egal, welches Kauderwelsch er faselt.
Du hast einen gewissen Eindruck von dem obigen Schreiben und dies dann kund getan. Ich wüsste nicht, was daran falsch wäre und ich würde missen, wenn du dich nicht mehr traust, um nicht in irgendwelche imaginären Fettnäpfchen zu treten. Reden wir über ein Thema, wird es so manchem deutlicher, oft zum Nachdenken inspiriert kommen wir vielleicht zu einem neuen Ergebnis.
Ich habe mich übrigens nicht angesprochen gefühlt von deiner Kritik. Sollte sich auch keiner, wenn er/sie nicht tatsächlich mit zugeknallter Birne vor dem PC sitzt. Aber ich habe an meine ersten Gehversuche im Forum gedacht, wie verwirrt ich damals war und heute noch öfter mal bin. Deinen Text in dieser Zeit inhaltlich zu lesen zu bekommen, hätte mich vielleicht von vielem abgehalten.
Du bist selbst sehr leicht verletzbar, was man immer wieder lesen konnte, doch, Oba, du bist auch sehr aufmerksam und liebevoll, was so manchen hier schon eine große Stütze war. Leider wissen neue Leser und Schreiber das nicht, sonst hätte ich mich dazu garnicht mehr geäußert.
Ergo ist mein Ergebnis, das man alles schreiben darf, aber nicht jeden Schuh anziehen muss.
Oba, ich knuddel dich mal... und wie schrieb mal jemand: Querdenker passen nicht durch genormte Türen!
LG
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Gousar
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« Antworten #8 am: 24. Februar 2009, 21:17:38 »

Zu oba,

mein problem ist kein drogenproblem und das was ich schreibe ist das was ich fühle und was ich denke unabhänig davon welche drogen ich nehme oder genommen habe. wenn dir was undurchschaubar erscheint oder wenn dir nicht ganz klar ist in wiefern mein drogenproblem mit meiner PS zusammenhängt kannst du gerne fragen statt vorher irgendwelche thesen aufzustellen. dafür ist´s zu früh. aber trotzdem danke. hast dich auf jeden fall mal mit meinem artikel auseinander gesetzt und so blöd klingt ist das garnicht was du geschrieben hast wenn´s auch nicht ganz zu trifft.
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Gousar
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« Antworten #9 am: 24. Februar 2009, 21:35:23 »

danke für deinen beitrag sister moonshine, klar möchte ich mehr erzählen. ich hab immer schon bei meinen elter gelebt.  vieleicht hab ich da was falsch geschrieben. hm....ich habe im grunde keine harmonische beziehung. es gibt viele bekanntschaften die aber sehr distanziert ablaufen so das an den punkt komme an dem ich die nähe nicht mehr ertrage. STIMMT....wenn ich jemanden mag  ist es wesendlich schwerer für mich. meist ist es so das ich gerade zu leuten die mir was bedeuten am kältesten und komischsten bin. das ist ja das schizoide. mein arzt meint garnichts außer das ich mir eine therapie suchen soll. mitlerweile gibt es keine menschen mehr die mir wirklich was bedeuten außer meine familie also mein zwillingsbruder und meine schwester. die sind es auch meinstens die mich noch unter leute bringen. an sonsten tuhe ich selbst garnichts für irgendeine beziehung weil ich nicht kann irgendwie, naja ist halt kompliziert und kaum nachvollziehbar für jemanden der soetwas nicht kennt.
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Gousar
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« Antworten #10 am: 24. Februar 2009, 21:44:01 »

zu rhini,

danke, für deinen guten beitrag. genau so siehts warscheinlich auch aus. ich setze mich selbst zu sehr unter druck und renne einem ideal hinterher dem ich früher einmal entsprach. du musst wissen ich war immer sehr beliebt und stand oft mit meiner scharmanten art im mittelpunkt und das hat mich immer glücklich gemacht. genau das ist mir quasi genommen worden und es fällt mir schwer mich so zu akzeptieren wie ich jetzt bin und zu erkennen das iuch auch so noch liebenswert bin. das auf und ab mit meiner krankheit kann ich jetzt so nicht bestätigen. es ist mit den jahren immer etwas schlimmer geworden. mein zustand hängt immer sehr davon ab wieviele und welche kontakte ich zu meiner umwelt habe. du kannst frog sein das du einen partner gefunden hast. auch wenn du viel zuhause bist und nicht viel unternimmst ist er doch immer da wenn es sein muss, oder?  oft liege ich aleine in meinem zimmer und komm garnicht mehr klar weil ich weiß dass es mir desshalb so schlecht geht weil ich gerade aleine bin und dann überlege ich wo kann ich hin ? wen würde ich ertragen wenn er jetzt da sitzen würde? wie komme ich jetzt aus dieser situation? und mir fällt nichts ein.
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Rhini
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« Antworten #11 am: 24. Februar 2009, 23:22:22 »

Hallo Gousar,
Meine Partnerschaften waren immer sehr kompliziert, meine Ehe sogar mit Gewalt behaftet, so dass ich schon garnicht mehr glaubte, einen "Geliebten" zu finden. Viele Jahre lebte ich mit dem Vater meiner Tochter in einer harmonischen Zweckgemeinschaft und wir hatten uns auch sehr gerne... aber abends ging jeder in sein Bett...
Zärtlichkeit und Sex wurden allmählich zu Fremdwörter für mich. Schließlich hat mich meine inzwischen erwachsene Tochter mit meinem heutigen Partner zusammen gebracht... irgendwie auch eine Fügung des Lebens.

Beliebtheit bei Mitmenschen wechselt immer wieder. Leider sind gute "Freunde" in Notzeiten rar gesät. Doch da kommt dein Ansatz: wenn du dich selbst wohler fühlst, fühlen sich die Menschen in deiner Umgebung auch besser. Oftmals ist es die Ratlosigkeit der Mitmenschen mit unserem ewigen Auf und Ab zurecht zu kommen. Da wurde hier auch schon viel geschrieben. Selbst meine Mutter versteht nicht, warum plötzlich so vieles bei mir nicht geht. Sie sagt zB oft, ich müsse etwas nur oft genug machen, dann würde meine Angst schon nachlassen. Wenn das stimmen würde, könnte ich heute unverkrampft Bus fahren oder telefonieren ohne am ganzen Körper zu beben.
Letztlich läuft alles darauf hinaus, alle Möglichkeiten (auch Therapie) auszunutzen, dass man sich selbst wieder besser in seiner Haut fühlt. Alles andere kommt dann so nach und nach von alleine.
Sollte sich eine Störung festgefressen haben (zB Ängste) kann man lernen, wie man adäquat damit umgeht. Das mache ich nun und es beruhigt mich, zu erkennen, dass ich immernoch viel leisten kann (sogar alleine zurechtkommen könnte).
Auf der anderen Seite hat gerade einer meiner schon fast abgeschriebenen Bekannten angerufen, ich bin sogar an den Apparat gegangen, wir haben lange telefoniert und er hat gesagt, dass doch immer wieder einige aus unserer ehemaligen Clique nach uns fragen. Solche gereichten Hände sollte man nicht wegstoßen. Ich habe mir seine Mail-Addi geben lassen und nun die Möglichkeit, Kontakt auf zu nehmen. Freundschaft entwickelt sich manchmal langsam, aber sie ist eins der großen Geschenke. Damit möchte ich dir zeigen, dass selbst bei einem so alten Huhn wie mir noch alles offen ist.
Nochmal: Wichtigkeit in dich selbst legen!!!
Liebe Grüße
Rhini
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