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Salo
Gast
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« am: 11. September 2004, 23:27:14 » |
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Hallo! Ich habe mich in eine Therapie begeben. Aber ich habe das gefühl, dass der Therapeut irgendwie hilflos ist und mir nicht helfen kann. Ich weiß nicht, was ich anders machen soll und er kann es mir nicht sagen. Ich soll mich öffnen - aber wie? Ist man nicht doch nur ein Patient von vielen?  Ging es Euch genauso? Wie habt ihr dies in den Griff bekommen? Die Therapie ist wichtig für mich, ich will sie nicht abbrechen und will nicht, dass er sie abbricht! Salo
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wolfgang
Gast
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« Antworten #1 am: 12. September 2004, 09:16:26 » |
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Hallo Salo, natürlich ist man ein Patient unter vielen, das muss aber doch nicht negativ sein. Hast du die 5 Probesitzungen bei diesem Therapeut schon hinter Dir?
Herzliche Grüße Wolfgang
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Salo
Gast
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« Antworten #2 am: 12. September 2004, 10:36:12 » |
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Hallo Wolfgang!
Ja, ich habe die 5 Probesitzungen hinter mir. Er schrieb dann ein Gutachten für die Beihilfe, die weitere Sitzungen übernimmt. Jetzt war ich wieder 3 mal zur Therapie. Der Therapeut ist mir symphatisch und ich denke, dass ich mit ihm arbeiten könnte. Aber wie? Eine von vielen kann auch positiv sein, aber es kann keine wirkliche emotionale Nähe entstehen! Fühlt er tatsächlich mit mir? Leidet er mit mir? Wenn die Sitzung beendet ist und sich die Tür schließt, bin ich doch wieder allein!!!
Grüße Salo
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wolfgang
Gast
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« Antworten #3 am: 12. September 2004, 10:43:54 » |
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Hallo Salo, wenn er mit Dir fühlen und Leiden würde, wäre er am falschen Platz, er würde kaputt gehen. Er hat zu Dir mit Sicherheit eine professionelle Distanz, zu seinem eigenen Schutz. Das alles muss aber für Dich kein Nachteil sein. Mein Tipp; sprich bei ihm alles an, was Dich bewegt. Stell ihm einfach die Fragen, die Dich beschäftigen. Dies wäre in meinen Augen schon ein Stück öffnen von Dir.
Herzliche Grüße Wolfgang
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yon
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« Antworten #4 am: 20. September 2004, 00:00:47 » |
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Hallo Salo,
die Art der Gedanken kommen mir bekannt vor. Nach meiner ersten Sitzung hatte ich das Gefühl, mein Therapeut versteht mich kein bißchen.* Ist das Deine erste Therapie?
Man darf Therapeuten auch nicht so verwechseln wie Gespräche mit anderen Personen. Die können mitleiden. Therapeuten natürlich auch, aber wie Wolfgang schon sagt, es ist ihr Beruf sich so etwas anzuhören, wenn sie das emotional immer mitnehmen würde, wären sie wohl bald innerlich am Ende.
Auch wenn ich sagen muß, daß das wohl auch ein Grund war, wieso ich gegen "Ende" meiner Therapie vor einem Jahr mich nicht mehr mit jemanden unterhalten wollte, für den das, was ich durchmache, nur Worte sind.
Wünsch' Dir was. Yon
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Salo
Gast
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« Antworten #5 am: 20. September 2004, 23:24:01 » |
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Hallo Yon! Danke Dir für Deine Antwort! Ja, das ist meine erste Therapie! Ich brauche irgendwie jemanden, der für mich da ist, der mit mir mitleidet ... Trotzdem ist der Therapeut für mich ein Rettungsanker! An sich ist er mir symphatisch und ich "mag" ihn, aber kann mich eben nicht richtig öffnen. O.k., ich kann ihm erzählen, was passiert ist und wie ich mich fühle, aber hilft mir das?  ?? Wie kann das helfen? Hast Du jemanden gefunden, für den dein Leiden nicht nur Worte sind? Liebe Grüße Salo
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Knati
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« Antworten #6 am: 22. September 2004, 00:46:12 » |
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Hallo Salo, hab mich grad durchgeklickt und Deinen Beitrag gefunden, finde ich ja total klasse, dass Du jetzt Therapie machst.
Ich kenne das auch, hatte fast ein Jahr das Gefühl, mich nicht öffnen zu können. Das war ein mühsames Herantasten an all die heftigen Geschichten aus meinem Leben. Diese zu erzählen war an sich schon ein mutiger Schritt und ich war sehr dankbar, dass die Therapeutin die Geschichten aushielt. Das hat mir schon geholfen, mich weiter zu öffnen und tiefer nachzufühlen, was damals so abging, immer in dem Wissen, dass ich in der Therapie geschützt bin. Aber ich habe viel Geduld mit mir selbst haben müssen, sonst setzte ich mich unter Druck und schon wars mit den Empfindungen wieder vorbei.
Ich wünsche Dir, dass Du auch geduldig sein kannst. Und wenn Du Dich irgendwo in der Therapie nicht sicher fühlst oder etwas nicht stimmt, sprich es an, nur dann kann Therapie stattfinden. Ich denke an Dich, liebe Grüße, Knati
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....gute 24 Stunden
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Tete
Juniormember
 
Beiträge: 6
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« Antworten #7 am: 16. Juni 2011, 13:06:31 » |
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Hallo,
Ich habe auch eine Theraphie begonnen vor kurzem. Schlaff Problem. Sehr schwer. Ich habe White Widow benutzt um diese Schlaff Problem zu überwinden. Natürlich, es ist keine langfristige Lösung aber musste so mich verhalten.
Habt ihr auch Schlaffstörung gehabt ?
lg
TT
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Sister Moonshine
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« Antworten #8 am: 13. Juli 2011, 18:35:59 » |
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Hallo Salo,
erst einmal finde ich es mutig von Dir, dass Du überhaupt eine Therapie begonnen hast. Selbst dass ist für viele ein unüberwindbares Hindernis. Es ist niemals so, dass der erste Schuss ein Treffer ist. Was ich wichtig finde, ist Deine Aussage, dass Du Deinen Thera sympathisch ist. Das ist einer der wichtigsten Punkte, denn nur, wenn Du Zutrauen und dann Vertrauen hast bist Du in der Lage, ihm aus Deiner Seele heraus zu berichten. Wenn Du das Gefühlt hast, dass er hilflos ist (aus eigener Erfahrung: dieses ist ein subjektives Empfinden und kann oft täuschen), dann sprich es direkt an. Frage ihn, wie DU Dich sicher fühlen sollst, wenn Du dass Gefühl hast, dass ER SELBER unsicher ist. Eine der häufigsten Fragen (FAQ ;-) in einer Therapie.
Spring über Deinen Schatten und sprich ihn an! Es ist wichtig, vor allem für DICH!
Alles Gute und viel Erfolg, Sister Moonshine
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