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Sister Moonshine
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« Antworten #1 am: 06. April 2009, 19:12:54 » |
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Lieber Zeppelin, auch ich habe Erfahrung mit all diesen Blödeleien und Albernheiten. Überspielung der Unsicherheit, Abwertung der Unzulänglichkeit, was einem Desaster gleichkommt, wenn man sich in größerer Gesellschaft befindet. Es kommt gut an, für eine Weile, aber wenn es ausartet, hast Du die A***karte gezogen. Also habe ich mir angewöhnt, wenn es zu hektisch wird, meinen Mund zu halten und einfach nur zuzuhören. Dann wird man manchmal nach seiner Meinung gefragt. Das Still sein hilft mir auch, wenn ich schwitze, wenn mir übel ist oder ich anfange, zu zittern. Der Humor sollte nicht in Aggressionen umschlagen, das ist nicht förderlich und für Dein eigenes Ego eher suboptimal. Aggression sollte etwas sein, das man vermeiden möchte, um anderen nicht weh zu tun. Also, VOR der Aggression (so man sie kommen spürt) abschalten, runterfahren oder gehen. Oder Mund zu und zuhören. Wenn Kritik an Dir selbst kommt, dann entscheiden, kann ich damit umgehen oder löse ich mich davon:"Leute, morgen Termin, ich muss los, sorry!"
Lieber Zeppelin, ich habe keine soziale Phobie, daher kann ich gut reden. Ich möchte Dir helfen, bin aber ein wenig unsicher, mich betrifft mehr PTBS und Depression. Aber lass hier weiter von Dir hören (Deine wöchentlichen Berichte finde ich stark), ich lese es gerne und lerne daraus.
Alles Liebe, Sister Moonshine
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