Seine innersten Gefühle und auch die Beziehungen unter die Lupe nehmen, könnte Abhilfe schaffen.
Hi Fridolin,
vermutlich meinst Du Psychotherapie? Ich habe 200 Stunden Psychoanalyse gemacht - da geht es ständig um die "inneren Gefühle" - ich trank während dieser Zeit mehr und härtere Sachen als jetzt, und der krönende Abschluss dieser "Therapie" war schließlich eine Psychose. Tiefenpsychologie bloß nicht mehr bei mir, die macht mich nur noch kränker. Verhaltenstherapie beleidigt meine Intelligenz, ebenso "spirituelle" Übungen.
Ich habe mit Anfang 20 angefangen, ab und zu mal einen über den Durst zu trinken, nachdem mein Freund mit mir Schluss gemacht hat. Sicherlich, das Problem ist nach dem Rausch auch noch da, aber ich kann es nicht anderweitig lösen! Der geliebte Freund will nichts mehr von Dir wissen, und da kannst du gar nichts gegen machen, auch wenn Du Dich auf den Kopf stellst. Aber Du kannst die Trauer mit Alk ein paar Stunden wegschieben. Mein Psychiater sagt, ich würde Alkohol als "Medikament" benutzen. Ich finde sonst keine Ruhe.
Zur Zeit finde ich es besser, morgens ausgeruht mit klarem Kopf aufzuwachen, also trinke ich erstmal nichts mehr. Aber vermutlich werden wieder andere Phasen kommen.
Gruß
Marcia