Hallo Catrin
danke für deinen Beitrag, danke, danke, danke.
Dein Beitrag entmutigt nicht, also zumindest mich nicht, sondern er zeigt mir genau das was ich schon lange vermute.
Dass diese Krankheit, das Haus nicht zu verlassen und sich zurück zu ziehen in seine Welt, öfter vorkommt als man glaubt.
Ich denke dass das eine Alternative ist für sensible, traumatisierte Menschen, oder auch nicht traumatisierte, nein zu sagen zu der Gesellschaft in der wir leben. Wenn nur der Leidensdruck nicht wäre, diese Schuldgefühle gegenüber Menschen die man sozusagen im STich lässt.
Ich schreib da jetzt von mir. Da ich Arbeitsplatz verloren, Arbeitskollegen vor den Kopf gestoßen, Patienten verloren, Kinder verunsichert, entmutigt, Freunde verloren und enttäuscht habe, und jetzt seit 2004 eigentlich mehr oder weniger hier in meiner Wg vor mich hindümple..

ich nenn mich selber "die Eingeschlossene" und überleg auch schon des längeren ein Buch zu schreiben.
Ich finde es toll dass du deinen Tag strukturierst und Dinge machst, das kann ich zur Zeit gar nicht. Ich füttere zwar meine Tiere, räum ein bissl auf um nicht im Müll zu ersticken, dusche mich und bade hin und wieder. Geh am Mittwoch am Nachmittag raus, weil ich da bei einem Arzt arbeite, /zwei Patienten sind mir treu geblieben/ trotzdem ich sie oft versetzt habe, kommen aber immer wieder
und sie sind mir so lieb und teuer geworden dass ich mich halt ab und zu aufraffen kann in die Ordi zu fahren.
WEnn eine Fee kommen würde, ich würde mir Zuverlässigkeit und seelische Gesundheit wünschen.
Ehrlich ich hätte lieber Krebs als dieses Geschwür der Verweigerung, nicht wegen mir, sondenr wegen den anderen.
Ich hoffe ich habe nicht zu verwirrt geschrieben
da ich das erste Mal wieder was von mir gebe
und sich mein Kopf ziemlich überdrüber anfühlt..
Rubina