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Autor Thema: Diverse Süchte  (Gelesen 1185 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
mizzi1
Beginner
*
Beiträge: 2


« am: 23. Juni 2009, 13:37:21 »

Meine Tochter lebt, seit 3 Jahren, mit ihrem Freund zusammen. Dieser hat mehrere Süchte . Alkohol, Tabletten, Speed, Koks usw. Er nimmt auch seit 3 Jahren an einem Ersatzdrogenprogramm teil. Nachts fängt er an zu schreien und hat auch auch meine Tochter schon gewürgt. Er behauptet dann am nächsten Morgen, sich an nichts erinnern zu können. Er braucht auch ein Nachtlicht, weil er wohl Angst vor der Dunkelheit hat.Er belügt meine Tochter regelmäßig. Sie ist nervlich total unten,und hat, in der Berufsschule, 3 Arbeiten hintereinander verpatzt.Außerdem ist sie inzwischen depressiv. Finanziell sieht es bei ihnen auch sehr schlecht aus, wenn ich meiner Tochter nicht jeden Monat geld geben würde, kämen sie nicht über die Runden. Ich gehe davon aus, dass sehr viel Geld für die Drogen ausgegeben wird. Da mein Sohn mit 26 Jahren Suizid beging,weil er seine Drogensucht nicht in den Griff bekam, bin ich jetzt in Panik. Ich möchte, dass meine Tochter sich von diesem Mann trennt, will mich aber auch nicht zu sehr einmischen. Ich habe Angst und weiß nicht, wie ich reagieren soll Traurig
Gespeichert
Charlotte
Beginner
*
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 5


« Antworten #1 am: 24. Juni 2009, 22:28:53 »

Hallo mizzi1!
ich kann verstehen wie Du Dich fühlen musst!
Aber dennoch finde ich es richtig, dass Du Dich nicht zuviel einmischen willst!!
Das einzige was Du tun kannst ist Deiner Tochter so gut es geht beizustehen, bis sie von selber drauf kommt!! Vielleicht würde sie sich sonst von Dir abwenden.
Aber was Du konkret machen könntes, gib doch Deiner Tochter kein Geld, sondern geh mit ihr einkaufen und bezahle das dann, oder lass Dir Rechnungen zum überweisen geben ... auf die Weise könntest Du zumindest sicher gehen, dass Dein Geld nicht in Drogen investiert wird!!

Ich hiffe Du kannst damit was anfangen Gruß Charlotte
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Fridolin
Stammposter
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 568



« Antworten #2 am: 15. Dezember 2009, 07:23:16 »

Erstmal willkommen!
Deine Gefühle und Sorgen kann ich so gut nachvollziehen. Eine Mutter will für ihr Kind das Beste.
Doch einer anderen Person kann man nur helfen, wenn man als Vorbild lebt, Denkanstöße gibt, aber keinen Druck ausübt. So dauert es sehr lange, bis der Mensch erkennt, daß jetzt Änderungen notwendig sind. Meist passiert dies durch einen Tiefpunkt, der eine andere Denk und Lebensweise auslöst. Alle Betroffenen, die die Not täglich sehen und erfahren, brauchen sehr viel Kraft und Energie, um die alltäglichen Probleme zu überwinden.
Viel Kraft und Kraft und Energie und Trost, niemand ist allein.
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Fridolin Steinpalme
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