Hallo,
ich bin weiblich, mittlerweile 28 Jahre alt und leide seit ca. 5 Jahren an Panikattacken, depressiven Verstimmungen, diversen psychosomatischen Beschwerden etc.
Bei mir fing alles an, als meine Eltern sich mehr oder minder getrennt haben (Vater hatte Geliebte) und ich mich von meinem ersten Mann scheiden lies. Ich bin dann 2 Jahre später (2004) mit meinem damaligen Freund (heute 2ter Mann) zusammengezogen und hatte damals schon in den ersten Tagen das Gefühl, dass mir das alles nicht gut tun würde, ich meine diese Beziehung, die Wohnung etc.
So kam es, dass ich anfing schlecht zu schlafen, einmal sogar 10 Tage lang gar nicht schlafen konnte. Ich hatte zu nichts mehr Lust, Freunde wollte ich nicht mehr treffen und ständig war ich sooo müde.
Naja, was soll ich sagen, ich versuchte mich dann wieder aufzurappeln, wünschte mir ein Baby, wurde schwanger.
Dann kam die Geburt und seit diesem Tag, weiß ich was die Hölle ist!
Am Tag nach der Geburt meines süßen Sohnes, hatte ich die erste heftige Panikattacke meines Lebens, ich dachte ich müsse ganz sicher und auf jeden Fall sterben...
Seit diesem Tag, muss ich mit dieser dämlichen Krankheit leben. Im Januar 2008 dann die erste depressive Episode, seitdem Citalopram 20mg. Habs dann im Juli 2008 wieder abgesetzt weil es mir recht gut ging...schwupps, im Februar diesen Jahres die nächste Depression. Wobei dies, die Psychaterin bei der ich war total runterspielte und meinte, wenn ich ne richtige Depression hätte, würde ich erstens nicht so vor ihr sitzen und dann schon gar nicht lächeln beim reden. Naja...ich bin kein Arzt ich weiß es selbst nicht.
Jedenfalls, mein heutiger Stand der Dinge ist, ich habe eine Verhaltenstherapie hinter mir - ohne Erfolg. Bin jetz in tiefenpsychologischer Behandlung, nehme weiterhin 20mg Citalopram täglich und mein Zustand ist ein einziges Auf und Ab. Mal gehts mir super, ich schlafe super, dann an anderen Tagen, habe ich ein wenig Stress und bumm, da ist sie wieder, die Panik. Fast immer nur nachts und manchmal entsetzlich heftig.
Wie auch immer, um irgendetwas zu tun, habe ich nun angefangen einen Blog darüber zu verfassen, wer mag, kann gerne mal drauf schauen und selbstverständlich alle meine Beiträge gerne kommentieren.
www.aengste-blog.de Freue mich auf Antworten von Euch, vielleicht geht es ja jemandem ähnlich.