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Autor Thema: Doping  (Gelesen 1279 mal)
Fridolin
Stammposter
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Beiträge: 568



« am: 11. Juli 2009, 14:29:12 »

Ich höre und lese gerade einige Berichte übers Doping im Leistungssport. Die große Frage scheint,  daß die Erwartungen der Sponsoren, Zuschauer, Presse usw. durch hohe Erwartungen ihren Beitrag zum Doping leisten und die Aktiven alles Mögliche versuchen, um an der Spitze zu sein. Alles andere scheint langweilig und von unserer Gesellschaft nicht gewünscht. Ist der Leistungssport krank?
Ist unsere Gesellschaft krank?
Was denkt ihr darüber?
Gespeichert

Fridolin Steinpalme
oba
Stammposter
****
Beiträge: 359


« Antworten #1 am: 13. Juli 2009, 19:13:46 »

lieber fridolin

doping ist eine ernste sache. es gibt möglichkeiten, "es" zu verstecken. in dieser zeit können höchstleistungen geboten werden - weltrekorde erstellt werden.
kommt man "den" (nicht "dem") täter auf die schliche, kann es sehr schnell zu ende sein mit dem erreichten "erfolg".

ja, es stimmt, man möchte rekorde überbieten. der spitzensport (und alle beteiligten hinter den kulissen) will resultate der unschlagbaren daten erzielen.
ja, hier trennt sich vernunft vom erfolg. und hier machen menschen geld.

aber nicht auf rechnung der sportler. auf rechnung einer vernichtung des ausübendend und der für "dumm" verkauften öffentlichkeit.
keiner wird einem sportler mit weltmeistertitel "nachweinen", wenn ein besserer diese leistung überbieten "kann".

eines schönen tages wird ein weltmeister an grenzen kommen. ob gedopt, oder nicht.
dann kommt ein "noch" besserer, "noch" schnellerer und macht eine "bestmarke" zu nichte.

doping ist und bleibt "no fair play".

der industrie, dem "zuschauer" ist es völlig egal. dem sportler, der sich zu dieser aktion hinreissen lässt, dabei seinen ruf und die gesundheit und im besonderen den ruf des sportes selber, schädigt, ist es egal.

hauptsache, es wird eine neue "bestmarke" gesetzt.

das "non plus ultra" scheint grenzenlos. aber zu welchem preis?

verlogene, hinterlistige täuschungen von leistungen, schattenähnliche versteckte vernichtungen sind die folge vom ehrlichen, guten namen.

dem ruhm und des geldes wegen.

fair-play ist längst zu einer einträglichen geldquelle geworden, wo sich tausende zig-tausende euros hereinscheffeln lassen können.

der spitzensport und die namen der "akteure" sind längst zu manipulierbaren marionetten geworden. die müssen das "beste" geben. ohne rücksicht auf moral und (ihre) gesundheit.
dafür bekommen sie einen titel und geld. egal, ob es gerechtfertigt ist.

die welt will solche "bestmarken".

ich nicht.

ich erwarte fair-play.

alles andere ist für mich "lug und trug".

überigens, im leben, dem einfachen leben zum nachbarn, ist es genau so "verlogen".

möge doch das "grill-würstchen" vom nachbarn mit dem ultra-mega-neusten grill gelingen.
ich muss "diese" wurst ja nicht essen. hauptsache, sie duftet gut. ich bin nicht eifersüchtig.

wenns mich zum grill zieht, ich des fleisches geruch nicht mehr widerstehen kann, werde ich mir ein saftiges steak auf den grill (baujahr 1989) braten.

und es wird mir wohl bekommen. es ist nämlich gekauft (nicht gestohlen).

und in ehren werde ich dieses fleisch essen. denn ich habe achtung vom rind, das mir sein fleisch zum verzehr gibt.

fair-play?

ja. aber mit achtung zu dem, was man tut und macht.

oba
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Furchtlos
Juniormember
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Beiträge: 10


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« Antworten #2 am: 10. Dezember 2010, 17:17:01 »

Ist der Leistungssport krank: ja
Ist unsere Gesellschaft krank: ja
Ist das erst seit gestern so: nein!
 Grinsend
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