Ja es ist schon eine Katastrophe, wir Betroffenen geraten zwischen die Mahlsteine von Ärzten und deren Stigma und Vorurteilen uns psychisch erkrankten gegenüber.
Die letzten Monate hier im Schnelldurchlauf.
Seid Dezember 2008 ( eigentlich schon länger ... hatte 10/08 eine Darmspiegelung mit Poly. Entfernung .. bösartige Tendenz) fühlte ich mich immer kränker, ähnlich einer Grippe, Rückenschmerzen etc.
Hausarzt aufgesucht ... Befunde, alles OK ... "reden sie doch mal mit ihrer Psychologin drüber

" ... dann Vorsorge beim Urologen .... PSA Wert zu hoch

... Angst vor Tumor ... Nachkontrolle in 3 Monaten ... ... ich bekam ein Medikament wegen meiner vergrößerten Prostata Tams.... ,darunter brach ich psychisch total ein ... bis Suizidgedanken ... ich sprach mit dem Uromann drüber ... er, "naja das ist ihre Psyche ... aber lassen sies weg und kommen in einer Woche wieder" ... nach eine Woche verschrieb er mir Alfuz... , die bekamen mir besser dann plötzlich brennen beim Wasser lassen, ich bin wieder zu ihm hin, erste Bemerkung "na die sind wohl auch nicht das Richtige?" ich kläre ihn auf weshalb ich kam ... Urologe sagt "aha Prostatitis" dagegen Antibiotika ... PSA Wert sank wirklich ... trotzdem bleiben
Mein Krankgefühl wurde schlimmer ... Allgemeinarzt versuchte ich zu meiden, aber dann ging es nicht mehr ... ich lag wie "tot" ans Bett gefesselt ... quälte mich zur Ärztin war gegen 10.30 Uhr dort, sie fragte "und warum kommen Sie erst jetzt?" ich sagte das es mir so schlecht ging das ich nicht hoch kam " sie ach so und da bleiben sie einfach liegen?!"
Bauch abfühlen und dann der Renner " ich kann bei ihnen nichts finden UND KANN FÜR SIE NICHTS ERFINDEN Wir (!?!?) muss Sie beschäftigen das ist alles ... wegen der Rückenschmerzen da gehen sie eben nochmal zu Orthopäden ... aber der wird auch nicht machen können".
Erstens konnte ich ohnehin nicht mehr und brach psychisch total zusammen und schlich mich als heulendes Elend nach Hause und dann zu meiner Psychologin die sich Gott sei Dank sich Zeit für mich nehmen konnte.
ABER keine 14 später, mein Krankheitsgefühl wurde immer schlimmer, mein Darm spielte verrückt ... entweder ging so gut wie nix oder in die Hose und plötzlich ging da gar nichts mehr ... zwei Tage kein Stuhl kein Pups überhaupt nichts und ich landete mit dem Notarzt und meiner eingebildeten Krankheit im Krankenhaus ... böse Divertikulitis ... eine Woche Krankenhaus, wieder nach Hause ( mit der Option ggf beim nächsten mal ein Stück Darm entfernt zu bekommen) und das Gefühl DAS ist noch nicht ausgeheilt ... mit meiner Hausärztin kein ordentliches Gespräch dazu möglich ( ich glaubte mal an eine Entschuldigung ... vergiss es einfach

), mein Internist wollte vier Wochen später einen Bluttest machen ... ABER ... drei Wochen später sitze ich am PC, plötzlich ein Kälteschauer ... Schüttelfrost ... Fieber bis 40.3°C ... nächster Tag Krankenhaus ... eine Woche Fieber und dazu kommender Durchfall ... Untersuchungen brachten keine Eindeutige Klärung Herzschluckecho, Lunge .. Magen ... Darmspiegelung erbrachten zwar eine erneute Colitis aber keine Ursache ... am ehesten wird laut Befund eine Infektion vermutet die sich die Schwachstelle Darm aussuchte ... also Antibiotika hatte ich beim ersten und zweiten Aufenthalt wieder bis zum Auslaufen erhalten ... nun vier Wochen zu Hause, seid einer Woche wieder Prosatataprobleme ... Urologe verschreibt ohne weitere Untersuchen Antibiotika ... Wegweisend wird eine Prostata PO anstehen weil bei mir ohne hin zu groß ... tja und nun bin ich irgendwie am Ende ... gestern Abend am Rande des Psy. Zusammenbruchs ... als VERRÜCKTER!?
Dies nur mal in Kürze und zum Abladen
