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Rhini
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« Antworten #2 am: 09. August 2009, 08:51:13 » |
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Hallo, Eine psychische Erkrankung zu haben ist nicht gleichzusetzen mit dem Begriff "Ver-rückt", was ja soviel bedeuten kann, wie dass einer von der üblichen Weltanschauung abgewichen ist; zB jemand, der Stimmen hört, obwohl sie nicht vorhanden sind. Nun gut, die Psyche signalisiert mit körperlichen Probs, dass etwas nicht in Ordnung ist/war und man daran etwas tun muss... es entweder abschalten oder anders damit umzugehen hat. Problem bei psychischen Erkrankungen ist, dass die Umwelt es nicht sehen kann wie einen Beinbruch. Ggf verhält man sich anders oder gilt als "schrullig"... dass man darunter leidet, bleibt oft unerkannt... zumal man sich ja Mühe gibt, damit nicht aufzufallen. Ob man wirklich immer von der Kindheit erzählen muss... ich weiß es nicht. Allerdings können gute Psychiater oder Psychologen am Lebenslauf Einbrüche erkennen, die zu dieser Störung geführt haben könnten. Ich selbst habe unerkannt über zwanzig Jahre an psychosomatischen Schmerzen gelitten und erst jetzt, wo ich mein ganzes Leben umgestellt habe, werden sie allmählich weniger. Dazu war es wichtig für mich, zu erkennen, was mich gequält hat und mehr auf meine Bedürfnisse zu achten. Ich bin nicht verrückt, aber mit vielen Sachen überfordert. Also habe ich das auf ein passendes Maß herunter geschraubt oder ich hole mir Hilfen. Die Akzeptanz meiner Person mit all ihrer Einschränkungen hat auch wieder Akzeptanz in der Gesellschaft gebracht. Warte ab, was der Klinikaufenthalt dir bringen kann... und wenn es nur die Erkenntnis ist, welche Problematik deine Beschwerden verursacht. Ich denke, alles Andere kann unwichtig werden, wenn man sich nur noch quält. Man ist eine bessere Gesellschaft, ein besserer Arbeitnehmer, wenn man sich wohlfühlt. LG Rhini
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