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Autor Thema: Psychosomatik  (Gelesen 1056 mal)
Ines1960
Beginner
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Beiträge: 2


« am: 04. August 2009, 16:58:53 »

Hallo ich bin Ines 1960
Seit den September2006 leide ich an eine Gangstörung. Zu erst war ich nicht besorgt, weil in 1 Monat das für eine Minute anhielt. Ende des Jahres wurde es schon schlimmer. Es Zeichnete sich so aus das ich mein Rechtes Bein im waten Bereich im Knochen Stiche versetzte und meine Muskeln wie Pudding waren und ich dann am Rechten Bein so ein Staksiger Gang hatte. Ein Bekannter sagte mir das er ein guten Neurologen kennt. Ich ging dann dort hin. Sie machten einige Untersuchungen hatte auch Gespräche wie meine Kindheit war. Und dann meinten sie ich sollte ich eine Psychosomatik Klinik. Wo ich mir sagte ich bin nicht verrückt, und so mit verließ ich die Praxis und versuchte selber damit fertig zu werden. Aber leider wurde mein Krankheitsbild immer schlimmer. Ich bekam dann auch noch in mein Bein so ein Gefühl als wären die Beine Nass. Und im Jahre 2009 fing es dann noch an in mein Linken Bein. Wo ich dann erneut ein Neurologe aufsuchte. Ich verschwieg ihm aber das ich schon mal eine Untersuchung gemacht habe, denn ich wollte mir eine zweite Meinung ein holen. Er hatte den verdacht das ich vielleicht eine Systemerkrankung hätte und wurde in eine Universitätsklinik unter gebracht. Für die Forschung. Ein Freund der mich runter gefahren hat in die Klinik Sprach von meiner ersten Untersuchung das hat mir nicht gefallen er plauderte alles aus, das sie schon zum ersten mal meinten das es Psychisch wäre. Und sie fragten in welche Klinik ich gewesen bin. Er sagte alles. Da vor als sie mich untersuchten und auch die Studenten befragten sprachen sie immer von einer Ataxie und ein Multisystemerkrankung. Doch dann haben sie sich erkundigt in meiner ersten Klinik Aufenthalt, und da merkte ich das man mich nicht mehr Ernst nahm. Die Sportübungen die am Anfang so wichtig waren. Wurden bei mir nicht mehr Unternommen. Dann wurde ich Entlassen und es hieß das ich eine Psychosomatische Klinik auf suchen soll. Ich stellte mich auch einer vor. Und sie meinte ich würde mir die Krankheit nicht einbilden aber man muss daran arbeiten das mein Krankheitsbild sich wider verbessert. Und für mich würde nur eine Stationäre Klinik in frage kommen die Sechs bis Achtwochen geht. Bin zwar froh das ich nicht ernsthaft Krank bin ich meine die Ataxie und ein Multisystemerkrankung habe. Aber eins kann ich nicht verstehen hätten sie es nicht gewusst das ich schon mal so eine Untersuchung hatte. Hätten sie vielleicht ein Krankheitsbild gefunden, jetzt muss ich wider in meine Kindheit erzählen. Wo ich froh bin darüber hinweg zu sein. Denn ich hatte schon mal eine Psychologin gehabt die meinte das ich mein Leben trotz meiner Kindheit gut im griff hätte, bin nicht Drogenabhängig geworden auch nicht Alkoholsüchtig. Bin trotzt alledem ein netter Mensch geblieben. Und jetzt soll ich wieder mein Leben erzählen alles wieder aufrollen. Mann kann doch seine Kindheit nicht auslöschen. Und immer wider da hinein Stechen was soll das bringen. Ich glaube dann wird man ja erst verrückt. Ich gehe nur diesen Weg in in eine Psychosomatische Klinik so das man mir vielleicht hilft. Denn egal wo ich jetzt hingehe wegen meinen Beinen nimmt man mich nicht ernst wegen meine Symptome bis ich so eine Psychosomatische Klinik auf gesucht habe. Sechs bis Acht Wochen nicht an mein Arbeitsplatz sein ich hoffe das ich ihm nicht verliere. Egal wie es mir ging auch wenn ich nicht gut laufen konnte ich bin immer Arbeiten gegangen. Na ja Jammern hilft nicht muss da durch. Aber ich bin Tod unglücklich, den Gedanke zu haben das ich Psychisch nicht in Ordnung bin.   
 Huch
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Fridolin
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Beiträge: 568



« Antworten #1 am: 08. August 2009, 08:28:30 »

Hi Ines
Ich denke, die Kindheit wieder aufzurollen, für sehr wichtig. Die Vergangenheit kann damit natürlich nicht geändert werden. Die Vergangenheit ist vorbei, die Gegenwart und die Zukunft kannst du selber gestalten.
Dafür ist die Verarbeitung der Kindheit wichtig. Auch wenn sie wieder die alten Wunden aufreißt und du das Gefühl hast, es wird dadurch alles nur schlimmer. Verdrängte Gefühle kommen immer wieder und wollen verarbeitet werden. Eine organische Krankheit zu haben, ist viel leichter zu ertragen, als feststellen zu müssen, es könnte ein psychsomatisches Problem sein. Reagiert die Umwelt doch mit "die ist verrückt" oder so ähnlich. Ich kenne viele Menschen mit psychischen Problemen, die ich als sehr wertvoll bezeichnen möchte. Außerdem glaube ich, daß ca. 75 % aller Krankheiten einen psychischen Auslöser haben. Viele Menschen bekennen sich nicht dazu, auß Angst ausgelacht zu werden, einfach nicht ernst genommen zu werden.
Viel Kraft und Energie und den richtigen Weg.
Gespeichert

Fridolin Steinpalme
Rhini
Stammposter
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Beiträge: 833


« Antworten #2 am: 09. August 2009, 08:51:13 »

Hallo,
Eine psychische Erkrankung zu haben ist nicht gleichzusetzen mit dem Begriff "Ver-rückt", was ja soviel bedeuten kann, wie dass einer von der üblichen Weltanschauung abgewichen ist; zB jemand, der Stimmen hört, obwohl sie nicht vorhanden sind.
Nun gut, die Psyche signalisiert mit körperlichen Probs, dass etwas nicht in Ordnung ist/war und man daran etwas tun muss... es entweder abschalten oder anders damit umzugehen hat. Problem bei psychischen Erkrankungen ist, dass die Umwelt es nicht sehen kann wie einen Beinbruch. Ggf verhält man sich anders oder gilt als "schrullig"... dass man darunter leidet, bleibt oft unerkannt... zumal man sich ja Mühe gibt, damit nicht aufzufallen.
Ob man wirklich immer von der Kindheit erzählen muss... ich weiß es nicht. Allerdings können gute Psychiater oder Psychologen am Lebenslauf Einbrüche erkennen, die zu dieser Störung geführt haben könnten.
Ich selbst habe unerkannt über zwanzig Jahre an psychosomatischen Schmerzen gelitten und erst jetzt, wo ich mein ganzes Leben umgestellt habe, werden sie allmählich weniger. Dazu war es wichtig für mich, zu erkennen, was mich gequält hat und mehr auf meine Bedürfnisse zu achten. Ich bin nicht verrückt, aber mit vielen Sachen überfordert. Also habe ich das auf ein passendes Maß herunter geschraubt oder ich hole mir Hilfen. Die Akzeptanz meiner Person mit all ihrer Einschränkungen hat auch wieder Akzeptanz in der Gesellschaft gebracht.
Warte ab, was der Klinikaufenthalt dir bringen kann... und wenn es nur die Erkenntnis ist, welche Problematik deine Beschwerden verursacht. Ich denke, alles Andere kann unwichtig werden, wenn man sich nur noch quält. Man ist eine bessere Gesellschaft, ein besserer Arbeitnehmer, wenn man sich wohlfühlt.
LG
Rhini
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